Steinsberg (1485) '), dem Hans v. Marmels das Viztumamt über die Höfe Savvgninv uud Praden, soivie über die St, Peters- kapelle auf dem Scptimer (1491). ̂) Mit den Eidgenossen stand Bischof Ortlieb wenigstens später auf gutem Fuße. Er nnd der Gotteshausbuud erneuern 1470 auf 26 Jahre das Burgrecht mit Zürich.») Am 8. Au- gust 1478 ersuchen die Eidgenossen den Bischof nnd die 8 Ge- richte im Prättigau um Vermittlung zwischen dem Herzoge von Oesterreich und dem Grafen Eberhard von Württemberg. )̂ Dagegen beschwert sich der Bischof am 22. November 1484 bei der Tagsatzung, daß im Sarganserlnnd seine Leute gegei? altes Herkommen besteuert werden. Die Tagsatzung beschließt, daß diejenigen, welche von jeher steuersrci waren, diese? auch in Zukunft bleiben sollen, b) Entschiedeil auf Seite der Eidgenossen stand Bischof Ort- lieb, als dieselben mit dcu Herzvgcu von Mailand in Krieg verwickelt wurden. Er hatte übrigens auch selbst mehrere Anstäude mit den Mailändern. Am 22. Febr. 1476 beklagt sich Herzog Galeazzo Maria Sforza von Mailand, daß die Beninteil des Bischofs von Chnr sich ungerechte Erpressungen gegen den mniländischen Untertan Jvhann Gagilla hätten zu Schulden kommen lassen. 6) Weiterhin beschwerten sich die Herzoge Bona uud Johann Maria Sforza, Peter v. Ladron aus Südtirol habe sich ins Bad Bormio begeben und sei auf mailändischem Gebiete von Untertanen des Bischofs von Chur überfalten und weggeführt worden. Die Herzoge wandten sich nu Papst Sixtus IV. und dieser befahl dem Bischof den Her- zogen Genugtuung zu leisten (25. Nov. 1477). ?) Der Bischof dagegen klagte in einem Schreiben nn die Herzoge vom 28. Februar 1478, daß die Tirauer täglich sich Insolenzen gegen die bischöflichen Untertanen erlauben. Sie graben den Pnsch- Ladurner 1.. S. 777. s) l. c. S. 7S8. '!) Mohr, Reg. v. Disscntis Sir. 202. ->) Abschiede i>I. 1. S. ll. ") l. c. S. 287. ") Ladurner i.. S. 753. l. c. S. 76^
        

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