Aus den Ergebnissen der Befragung ergeben sich folgende Kompetenzanforderungen: Verantwortungsb ; Flexibilität ewusstsein Offenheit Eigenmotivation Abb. 7: Kompetenzanforderungen an Mitarbeitende in der Holakratie Quelle: eigene Darstellung auf Basis der Interviews 1-8 Die Aussagen der unterschiedlichen Experten divergieren nicht stark. Die meistgenannten Kompe- tenzen stellen die Flexibilität, die Eigenmotivation, die Offenheit sowie das Verantwortungsbewusst- sein dar. Zu den weiteren genannten Kompetenzen zàáhlen das Selbstbewusstsein, die Wertorien- tiertheit sowie die Team Fahigkeit (Interview 1-8). Die Flexibilität als Kompetenz ist, wenn man sich die Denkweise des Systems anschaut nahelie- gend. Mit der Holakratie bleibt die Organisation stets im Wandel und wird voraussichtlich nicht die Struktur einer klassische Hierarchie erlangen. Flexibilität ist gemäss Experte 3 nicht einfach eine Floskel, sondern es sei wichtig, richtig flexibel zu sein (Interview 3). Die Eigenmotivation werde zwingend benötigt, da die Motivation kein anderer übernehmen werde. Jeder müsste sich selbst motivieren können, um seine persönlichen Ziele und Verantwortlichkeiten erreichen zu können. Wenn die Mitarbeitenden dies aber mitbringen wird es funktionieren, wie die Aussage von Experte 2 bestätigt: „/ch meine wir sehen das ja bei uns auch, die Verkäufer oder Kundenberater, welche entsprechend Erfolg erzielen, diese tun sich schwer mit einem Käfig und Anordnungen. Diesen schadet man mehr mit Standards.“ (Interview 1, Abs. 16). Ausserdem brauche es eine grosse Offenheit gegenüber dem neuen Modell. Mitarbeitende sowie Führungskräfte müssen dieser Veränderung offenen entgegensehen. Wenn die Mitarbeitenden 57