R - 212 fers LandtS Besten, Wohlfahrt, und Nutzen ein besseres Leben zu führen, und diese Verordnung desto fleißiger zu halten, stch ein jeder angelegen seyn lassen möge; Zu dem Ende all, und jede Treu-Gehorsamme Geschworne, Gerichts- und jede Inn- gesessene Leuth, ihrer Pflcht, und zu GOTT geschwornen AydS, best obangehörten Straffen, u. schwärer Verantwortung in jenner Welt, hiermit zum Nachtrucklichften öffentlich ange- mahnet, und Gnädigst anbefohlen wird, daß Sie, so balden Sie immer von einigen Nachläßigen, Ungehorsammen, welche dise Unsere Gebott, it. wohlnuynende Verordnung übertretten, das Gt-lingste hören, oder sehen würden, solches alsobald mit Hindannseyung aller Freund- und Feindschafft, Forcht, Gunst, oder Neyds, getreulich Unserem Ober-Ambt zu behöriger Re- medur, und Bestraffung des Verbrechens anzeigen, worzu Sie bey Gefahr obangesetzter ?öen verbunden seynd; Darnach stch Männiglich vor Siraff, Schand, und Spott, auch schwärer Verantwortung zu hüten wissen wird Geben zu Neuschloß, den 2ten SeptembriS 1732. (L. S ) Joseph, Johann, Adam, Fürst von- und zu Liechtenstein. Verantwortlicher Redakteur u. Herausgeber: vr. Rudolf Schädler. Amtliche Anzeigen, Bekanntmaelinng:, Bei der Fahrtfeftrma: „Mechanische Weberei Vavuz" tritt Herr Ludwig Rosenthal in Hohemms als Theilhaber am 1. Jänner 1876 aus und Herr Emil Rolenthal in Hohenems als offener Gesellschafter mit dem Rechte der Firmazeichnung ein. Dießem Herrn Emil FrieS ertheilte Procura ist mit 1. Jänner 1876 erloschen. Fürstl. Liechtensteinisches Landgericht. Vaduz, den 27. Dezember 1875. Keßler. Nichtamtliche Anzeigen. Bekanntmachung. Die Gemeinde Vaduz unterstellt nachstehende Wußrarbeiten unter dem Lochgaßsträßle der öffentlichen Versteigerung, als 500 Längenfuß KieSdamm mit 900 Schachruthen 130C. Klafter Bruchsteine Zufuhr und Anlage. Diejenigen, welche solche Arbeiten zu übernehmen wünschen, werden aufgefordert am nächsten Mittwoch, den 5. Janner Nachmittags 2 Uhr im Gasthause zum Löwen sich einzufinden. Vaduz, am 29. Dezember 1875 Die OrtSvorstehung. Oeffentliche Versteigerung. Aus vem Nachlaß des Johann Verl mg fei. bei Nr. 94 in Vaduz werden den 3. Jänner 1876 Nachmittag 1 Uhr nachbezeichnete Stücke Vieh beim Hause daselbst öffentlich ver- steigert, als: 2 Kühe. 2 Ochsen mit 5 Jahren. 1 Rind mit 2 Jahren. 2 Stiere mit 2 Jahren. 1 Stier mit 1 Jahr. 1 Kalb, 3 Wochen alt. 1 gemästetes Schwein. Mehrere tüchtige Weber 32 Gänzlicher AUSVERKAUF. Wegen Zurücklegung des Geschäftes eröffne ich vom 5. November an Behufs vollständiger Räumung meines Tuch- und Schnittwaarenlagers einen Ausverkauf zu herabgefetzten Preise«. Indem ich dieses hiemit zur allgemeinen Kenntniß bringe, beehre ich mich, an das P. T. hochgeehrte Publikum in Stadt und Land die ergebene Einladung zu recht zahlreichem Zuspruch zu richten, mit dem Geme-ken, daß e6 sich hiebei nicht um einen gewöhnlichen Ausverkauf einzelner ungangbarer oder schadhaft gewordener Artikel, sondern vielmehr um gänzliche Räumung eines kurrenten WaarenlagerK handelt. Feldklrch, am 1. November 1875. Paul Deisböck. Spinnerei Weingarten in Ravensburg: auf der letzten Wiener Weltausstellung durch die Fortschrittsmedaille ausgezeichnet, verarbeitet fortwährend gegen billigen Lohn Flachs, Hanf und Abwerg zu Garn und Leinwand in vorzüglichen Qualitäten. Bei kleinen Sendungen oder bei Sendungen aus weiter Ferne bezahlt die Spinnerei die Eisenbahnfrachten vom Herweg, — bei den übrigen Sendungen dagegen vom Her- und Rückweg. Der Spinnlohn ist 6% kr. ö. W. Silber für 1 Schneller von 1000 Metern mit billiger Fehlergrenze. Die Weblöhne richten sich nach Qualität und Breite der Webwaare. Nähere Auskunft ertheilen und besorgen Sendungen an obgenannte Spinnerei: I. Biedermann zum deutschen Rhein in Bendern. Ferd. Walser in Schaan. Heinrich Rohrer in Buchs. Andr. Lehnheer z. Brau in GamS. gg Thermometerstand nach Reanmnr in Badnz. kf finden in der mechanischen Buntweberei von Ballaster-Lei- binger in Galmist bei Feldkirch bei gutem Lohne dauernde Beschäftigung. Monat Morgens 7 Uhr Mittags 12 Uhr Abends 6 Uhr Witterung. Dezbr. 22 4- 2 + 5% + 4 trüb V 23. + 3 + 6 + 3y 2 h ) Neg. H 24. — 1 + 2 + % halb hell W 25 - 1% 4* % + % n it H 26 0 + 3 + 2 trüb H 27 - Vi + 2 0 V H 28. - 3 + % — 3 hell. Telegrafischer Stuv$bevid)t von Wie». 29. Dez. Silber 104.10 20-Frankenstücke 9 05 ^ Druck von Heinrich Graff in Feldtirch.