— 84 Einzeln, fl. kr. Zusammen. fl. kr.. Ausgabe. 155 Parteien wurden auf Einlagen ausbezahlt ....... Zur neuen Kapital-Elozirung wurden verwendet ....... Urkundenwerth der zurückbezahlten Kapitalien den Parteien erfolgt .... Zu neuen Kreditirungen verausgabt ......... An Urkundenwerth der zurückbezahlten Kreditdarlehen erfolgt ..... AuS den laufenden Interessen den Einlegern kapitalisirt ...... Die Ausgabe dem Empfang entgegengehalten ergibt einen RechnungSrest mit Schluß des Jahres 1873 von Vermögensstand mitSchluß des ZahreS. An 5% gegen doppeltes Unterpfand im Lande angelegte Kapitalien An 5% Prioritäten, in Silber verzinslich .... An 5% rückständigen noch nicht fällig gewordenen Kreditdarlehen An Kassabaarfchaft Hievon der obige RechnungSrest per . . . resultirt einen pro 1874 zu übertragenden Reservefond von Wenn wir die vorstehenden Resultate mit den Vorjahren vergleichen, muß daS erzielte Ergebniß ein zufriedenstellendes genannt werden. ES haben die Einlagen der vier Vorjahre 1869, 1870, 187! und 1872 im Durchschnitte betragen 32656 fl 74 kr gegenüber dem Jahre 1873 mit ..... . 38302 fl 64 kr. ergibt daS Jahr 1873 eine Steigerung der Einlagen um . ; Der Baar-Geldverkehr hat im verflossenen Jahre die Ziffer erreicht, während die vorhin genannten vier Jahre im Durchschnitt nur ergaben mithin gegen daS Jahr 1873 weniger 20691 70 % 6728 88 1296 25 34155 41 % 13810 — 4365 33/2 81047 63% 139185 76% 69415 50 % 21000 — 49702 38 5352 12% 145470 01 139(85 76% 6284 24% 5645 fl 90 kr. 129905 fl. 47 kr. 104698 fl. 28 kr. 25207 fl. 19 kr' Der GefammtvermögenSstand der Sparkasse mit Einschluß deS Reservefonds bezifferte sich in dem Rechnungsjahre 1873 auf 145470 fl 01 kr. gegenüber dem Durchschnitt der vier Vorjahre mit 86961 fl. 76 kr. höher um 58508 fl. 25 kr. Endlich der Reservefond, welcher Anno 1870 nur 1420 fl. 12 kr. betrug, erreichte mit Schluß deS vergangenen JahreS die namhafte Höhe von 6284 fl. 24% kr. Fürstlich liechtensteinische Sparkassaverwaltung Vaduz, am 15. Mai 1874. NebeSky. Nichtamtliche Anzeigen. {feiiittimgr. Ich Endesgefertigter Franz Josef Heeb von Schaan be- stätige hiemit, von Michael Hilti und dessen Söhnen Johann und Josef Hilti bei Nro. III in hier die mir wegen dem am 6. Dezember 1873 zwischen unS stattgehabten Raufhandel mit Strafurtheil deS fürstlich liechtensteinischen Landgerichtes de dato 29. Dezember 1873 zugesprochene Entschädigung und zwar: An VerpflegSkosten für meine Person während 18 Tagen s 8 fl., hiebei ist inbegriffen die Gänge zum Doktor, Licht, Speise und Trank für die Abwärterinnen und für mich 144 fl — kr. für Zeitversäumniß während dieser Zeit ä 5 fl. 90 fl. — kr. der ärztliche Konto 29 fl. 82 kr. endlich Schmerzengeld 300 fl. — kr. und an neuen Betriebskosten 1 fl. 65 kr. Zusammen 565 fl. 47 kr. österreichische Währung unter heutigem Datum baar empfangen zu haben, und erkläre hiemit, daß das mit Bescheid deS fürstlich liechtensteinischen Landgerichtes vom 30. April d. J.,Nr. 1343 bewilligte Verbot auf die schuldnerische Sparkassaeinlage per 520 fl. zurückgezogen wird und als aufgehoben zu betrachten sei. Schaan, am 12. Mai 1874. Franz Josef Heeb m. p. Borsteher Jakob Wanger als Zeuge. (Gemeindefiegel.) Gefertigter gibt vorstehende.Quittung in die Oeffentlichkeit, damit Jedermann wisse, daß er und seine Söhne nebst einer schon bestandenen Freiheitsstrafe von 3 Wochen für Josef Hilti, ditto H 8 Tagen für Johann Hilti, ditto „ 8 „ „ Michael Hilti die ihnen weiter laut Strafurtheil auferlegte Schaden- und Schmerzengeldszahlung an Gegner Herrn Heeb auch wirklich geleistet hat Schaan, 18. Mai 1874. Michael Hilti. Thermometerstand nach Reanmnr in Baduz. Monat Morgens 7 Uhr Mittags 12 Uhr Abends 6 Uhr Witterung. Mai 13 + 5 + 8% + 6% trüb; Reg. n 14. + 7 + 7% + 9% fast trüb; Reg. n 15. + 5 Vi + H% + 7 trüb; A.N. i.B.Sch. tt 16. + 3 + 5 + 53/ 4 %hell; Mg. Reg. » 17. + 5 + 9 + 4 % trüb n 18. + 4 + s + 8% halb hell it 19. + 2% + 13 + 12 hell; Morg. Reif. Telegrafischer Kursbericht von Wien. 20. Mai Silber 105.90 20-Fränkenstücke 8.94 Druck von Heinrich Graff in Feldkirch.