geistigen Administration von Nova Roma stehen, obwohl sie der zivil - recht lichen Kontrolle und den Gesetzen von anderen Gastgeberländern unterstehen». 7.2.3 «Republic of Port Maria» Die «Republic of Port Maria» ist ebenfalls ein virtueller Staat, der über eine eigene Website im Internet verfügt, auf der er «offshore banking ser- vices» anbietet. Einem Mitglied des Büros für Wirtschaftsdelikte der Internationalen Handelskammer (IHK), dem ICC Commercial Crime Bureau (CCB), fiel auf, dass die «Republic of Port Maria» einen Hyper - link von ihrer offiziellen Homepage zur Website seiner eigenen Bank unterhielt. Diese und noch andere Links zu etablierten Bankinstituten sollten offensichtlich die Reputation der «Republic of Port Maria» er hö - hen. Nachdem die Hausbank des Mitglieds der CCB die CCB ersucht hatte, die Bonität der «Republic of Port Maria» zu untersuchen, stellte diese fest, dass der Provider ISP, der die Homepage der «Republic of Port Maria» unterhält, einer grossen US-amerikanische Fernsehstation ge hört, die Zugriff auf webspace für monatlich lediglich 8,95 US-$ ver - mie tete. Auf Druck des Büros für Wirtschaftsdelikte der IHK entfernte die Fernsehstation in der Folge die inkriminierte website und beendete damit abrupt die Existenz der virtuellen «Republic of Port Maria».331 8. Schlussbetrachtungen Wie die vorstehenden Ausführungen ergeben haben, trat das Problem von «Mini»-, «Mikro»- bzw. «Kleinststaaten», deren volle Staatlichkeit bestritten war, bereits zu Beginn der Völkerbundära auf und wurde vor allem im Schoss Internationaler Organisationen virulent, als es darum ging, diesen Gebilden mitgliedschaftlichen Status zu verleihen oder nicht. Da die einzelnen Fälle aber nur punktuell auftraten und sich dem - 131 Kleinstaaten im Völkerrecht 331International Chamber of Commerce (Hrsg.), Cybersleuths Shut Down Virtual Coun try, Artikel vom 20. August 2001; http://www.globalpolicy.org/nations/ so- vereign/statehood/expment/2001/0820mari.htm