30 Jahre Verband Liechtensteinischer Familienhilfen eine Informationsbroschüre und ein Videofilm geschaffen. Eines der ersten Verbandsanliegen ist die Fórderung des Prestiges sozialer Berufe und die stándige Hebung des Qualifikations- grades. Internationale Kontakte Die Verbesserung inlándischer verbandspoli- tischer Arbeit bedingt gute Beziehungen und fruchtbare Beziehungen nach aussen und da- mit das Kennenlernen anderer Strukturen und neuer Möglichkeiten. Seit den beginnenden Achtzigerjahren wurden die Verbindungen in die Schweiz und aus der Schweiz ausgebaut. Der Verband ist Mitglied schweizerischer übergreifender Organisationen wie der Schwei- zerischen Vereinigung der Hauspflegeorgani- sationen in Bern. 9. ICHS Kongress vom Mai 1993 in Bonn mit liechtensteinischer Beteiligung Die internationalen Kontakte betreffen in er- ster Linie die aktive Mitgliedschaft beim Inter- nationalen Council of Homehelp-Service (ICHS), dem der Verband liechtensteinischer Familienhilfen und Krankenpflegeorganisatio- nen 1982 nach etwas Zögern beigetreten ist. 1985 besuchte eine liechtensteinische Delega- tion den 7. Kongress der internationalen Haus- und Familienpflegedienste in Paris-Ver- sailles. Vom 28.-30. September 1988 tagte das Exekutivkomitee des ICHS in Vaduz, dessen Ehrenpräsidentin Fürstin Gina im Mai 1988 geworden war. Die heutige Verbandspräsiden- tin Antonia Frick amtierte einige Jahre als Schatzmeisterin im ICHS. Aufgrund besserer Kenntnisse in den europäischen Ländern grün- dete sie ein Projekt zur Aufbauhilfe in den Oststaaten im Bereich der Familienhilfen und Krankenpflegedienste. In diesem Zusammen- hang weilten 1995 auch 13 Frauen und Män- ner aus Rumänien in Liechtenstein, um Auf- bau, Struktur und Tätigkeiten der liechten- steinischen Familienhilfe und anderer Insti- Dank dieser Informationen aus Liechtenstein wird gegen- tutionen — kennenzulernen. wirtig von der Caritas Bukarest ein ambulan- ter Pflegedienst eingeführt. Antonia Frick hat im Rahmen des ICHS eine liechtensteinische Arbeitsgruppe unter dem Namen ICHS-Ost- staaten-Aufbauhilfe unter Mithilfe von Rita Batliner, Vaduz; Caroline Hilti, Schaan; und Bernadette Brunhart, Balzers sowie Patronin Fürstin Marie gegründet und dafür rund 340'000 Franken gesammelt. Dies bewirkte, dass zahlreiche Menschen in den Oststaaten Pflege im eigenen Heim bekommen haben. Solche Pflegedienststationen wurden in Un- garn, Slowenien, Slowakei, Rumänien und Lettland aufgebaut. Aus der Verbandsarbeit Die Verbandsarbeit betraf in den vergange- nen 15 Jahren immer wieder dieselben Berei- — —e«» —