30 Jahre Verband Liechtensteinischer Familienhilfen Vorstandsmitglieder des Dachverbandes v.ln.r.: Emmi Greiner, Ursula Spoerry, Antonia Frick, Gerda Ospelt, Ruth Fuchs, Luzia Loretz-Beck, Regina Wanger. statt. Er bezweckte die Zusammenarbeit der einzelnen Familienhilfen. Als Präsidentin mit Zeichnungsrecht wurde Fürstin Gina berufen. Das Protokoll ist unterzeichnet von Gina von Liechtenstein, Maria Frick (Balzers), Regina Wanger (Eschen), Emma Jehle (Schaan), Ursu- la Spoerry (Triesen) und Gerda Ospelt (Vaduz). Aufbau und Konsolidierung Die ersten Jahre der Verbandsgeschichte gal- ten der Erarbeitung tragfähiger Fundamente, auf die sich die zukünftige Arbeit der Famili- enhilfen abstützen konnte. Dazu gehörte eine ganze Palette von Bereichen: Versicherungs- fragen, Arbeitszeit, Entschädigungen, Pflege- taxen, Gratifikationen und Löhne. Auf ein Ge- such vom 20. Juni 1968 hin beschloss die Re- gierung am 14. Oktober 1969, den jährlichen Landesbeitrag von 22% auf 30% der Gesamt- kosten zu erhôhen. 1971 wurde in Balzers eine Zentralstelle für die Vermittlung momentan unbeschäftigter Familienhelferinnen aus allen Gemeinden eingerichtet. Es galt, neue Tarif- ordnungen für auswärtige Helferinnen zu schaffen. Im Raum standen auch scheinbar ne- bensächliche Fragen wie die schlechten Post- autoverbindungen, welche die Mitarbeiterin- nen eine Unmenge Zeit kosteten. 1974 folgte der Vorschlag auf eine Anpassung der Löhne in allen Gemeinden. Wachstum und Differenzierung Am 20. Juni 1977 trat anlässlich der Ver- sammlung aller Familienhilfen auf Schloss Va- duz Fürstin Gina vom Präsidentenamt zurück, übernahm jedoch das Patronat. Neue Präsiden- tin wurde die Vaduzerin Gerda Ospelt. The- men der folgenden Besprechungen betrafen die unterschiedlichen Anstellungsverhältnisse und Entlöhnungen, eine generelle Lohnaufbesse- rung, 13. Monatslohn, Gratifikation und Feri- en. Am 6. Juni 1978 wurde der Statutenentwurf des , Verbandes liechtensteinischer Familien- hilfen und Krankenpflegeorganisationen" mit Sitz in Vaduz diskutiert und genehmigt. Der Verbandszweck lautete: ,Koordinierung und Intensivierung der Zusammenarbeit unter den Vereinsmitgliedern, die Beratung seiner Mit- glieder und deren Funktionäre, Ausarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen für die Tätigkeit und Finanzierung der einzelnen Mit- gliederorganisationen sowie die Interessenver- tretung gegenüber den Behörden.“ Innerhalb dieser Statuten spielte sich die kommende Ver- — D ——