Geleitwort der Verbandspräsidentin Sie sind nicht allein,... wir helfen Ihnen. Das ist die Denkungsart und der oberste Grundsatz, an dem sich die sechs Familienhilfeorgani- sationen in Liechtenstein orientieren. Eines der ältesten und grössten Bedürfnisse des Menschen al- ler Zeiten und Kulturen ist es, nicht nur in gesunden Tagen, sondern auch unter beschwerlicheren Umständen daheim bleiben zu können. Dies erfordert jedoch eine vielfältige Pflege, die von der engeren und erweiterten Familie oft nicht gewährleistet werden kann. In solchen Fällen springt die Liechtensteinische Familienhilfe ein. Noch vor 30 Jahren war der Verband klein und und mit häufig nur improvisierten Strukturen. Heute arbeiten insgesamt 250 Leute als Angestellte und Ehrenamtliche in dieser Institution. Die Aufgabe des Verbandes ist es, offene Fragen zu klären und Führungsstrukturen mit Statuten, Ar- beitsverträgen und Reglementen zu gestalten. Ein weiteres Schwergewicht des Verbandes ist die landesweite Aus- und Weiterbildung. Es ist uns auch ein grosses Bedürfnis, das Berufs-Ethos weiter zu verstärken und dem Haus- und Pflegeberuf auch im High-Tech-Zeitalter das Ansehen zu versschaffen, das er mehrfach verdient. Wir sind sehr erfreut darüber, dass unsere liechtensteinische Organisation auch bei internationa- len Kongressen und Seminaren als Modell zur Diskussion stand und Beachtung findet. Die Liechtensteinischen Familienhilfen sind heute aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzu- denken. Darum möchten wir der Fürstl. Regierung, den Gemeinden, den vielen grosszügigen Spendern, und ebenso jenen, die sich für diese Tätigkeit entschieden haben, sowie allen Personen, die sich zum Wohle unserer ganzen Bevölkerung ehrenamtlich einsetzen, den allerherzlichsten Dank aussprechen. Vaduz, im Juli 1995 Antonia Frick-Ospelt