Grosszügige und zukunftsweisende Lösung Die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) in neuen Räumlichkeiten Vor 50 Jahren - ich hatte damals gerade das Licht unserer schönen Welt erblickt - waren in Liechtenstein 46 Personenwagen sowie 40 Last- und Lieferwagen registriert. Zusammen mit den 12 Motorrädern zählte man insgesamt 8,9 Motor- fahrzeuge oder 4,1 pro 1000 Einwohner. Der Krieg hatte den Motorfahrzeug- bestand auf das niedrigste Niveau seit Jahren gedrückt. Heute, bei Bezug unseres neuen Gebäudes am Gewerbeweg 2, sehen die Zahlen etwas anders aus. Wir registrierten per 1. Juli 1991 allein 17'328 Personenwagen. Zusammen mit den Autobussen, Last- und Lieferwagen, Motorrädern etc. erreich- ten wir einen Motorfahrzeugbestand von mehr als 22'600 Einheiten, entspre- chend 785 Motorfahrzeugen auf 1'000 Einwohner. Oder, anders herum gerechnet, ist pro 1,3 Einwohner ein Motorfahrzeug mit einer FL-Nummer registriert. Amtsstelle als Spiegelbild der Entwicklung Eindrucksvoller lässt sich die Entwicklung unseres Motorfahrzeugwesens, die natürlich ein direktes Spiegelbild unserer Amtsstelle ist, kaum darstellen. Als ich 1966 als Experte in die Dienste der Motorfahrzeugkontrolle trat, waren unsere Amtsräume noch im heutigen Regierungsgebäude untergebracht. Die Abnahme der Fahrzeuge erfolgte in einer Garage, die später der Polizei diente. Zusammen mit dem unvergesslichen Amtsvorstand Gustl Marxer (t), dessen Nachfolge ich 1980 antreten durfte, waren wir für den Büro-, Experten- und Prüfungsdienst ganze 4 Personen. Ständige Raumnot Angesichts der wachsenden Zahl von Motorfahrzeugen, die heute in bezug auf Dichte grösser ist als irgendwo in Europa, litten wir unter ständiger Raumnot. Wir wurden mehrmals aus- und umquartiert. Nach einem kurzen Gastspiel im Engländerbau kamen wir in einem Geschäftshaus unweit der Aukreuzung und später in der Austrasse 52 (im Volksmund "Rostblock" genannt) unter. Besser bedient waren dann die Mitarbeiter im Amte wie die Kunden, als wir Büros in den Verwaltungsgebäuden 4a und 4b mit neuen Schalterráumen und der neuen Prüfhalle am südlichen Ortsende von Vaduz erhielten. Zum letzten Mal umgezogen Mit dem Neubau des Polizeigebáudes eröffnete sich uns sodann die grosse Chance, endlich Büro-, Schulungs- und technische Räumlichkeiten zu schaffen, die der Bedeutung der Amtsstelle gerecht werden und es meinen inzwischen 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mir selbst erlauben, unsere Aufgaben und Pflichten gegenüber den Benützern unserer Amtsstelle so gut und so speditiv wie immer möglich wahrzunehmen. 21