REVITALISIERUNG SEITE 17 Rhein bei Vaduz am 24. 11. 1994 um 9.00 Uhr / um 14.00 Uhr Fliessgewässer sind im saisonalen Verlauf immer mehr oder weniger starken Wasserstandsschwankungen unterworfen, Bei starken Nie- derschlägen oder Trockenperio- den, im Winter oder im Sommer führen sie unterschiedlich . viel Wasser, Die Natur hat sich daran ange- passt, Die Stromproduktion der Staukraftwerke bringt jedoch täg- liche Pegelschwankungen, die un- natürlich sind. Die Schleusen wer- den geöffnet, wenn Hochtarif- strom benötigt wird. Mit einer zeitlichen Verzögerung trifft der Wasserschwall flussab- wärts ein, Am Rhein können tägli- che Schwankungen von bis zu ei- nem Meter auftreten. Wenn ein Fisch den Laich im Kies ablegt, liegt dieser Laich vielleicht ein paar Stunden später schon auf dem Trockenen und geht ein. Mit Rückhaltebecken unterhalb der Turbinen oder kombinierter Steuerung könnte eine gleich- mässigere Wasserführung erreicht werden, zu erledigen