a) Sofortiger Erlass der Verordnungen zum Luftreinhaltegesetz; Auf Anfang 1986 ist das neue Luftrein- haltegesetz in Kraft getreten. Es sieht einen umfassenden Schutz unserer Luft vor Verunreinigungen jeglicher Art vor. Sowohl Emissionen -wie auch Immis- sionsgrenzwerte sollen festgelegt wer- den. Mit geeigneten Massnahmen soll der Schutz der Menschen, Tiere und Pflanzen und ihrer Lebensgemeinschaf- ten und Lebensräume, des Bodens und der Gewässer sowie von Bauwerken gewährleistet werden. Das Gesetz ist aber bedeutungslos, solange die dazu- gehörigen Verordnungen nicht erlassen werden, in welchen die Grenzwerte und andere Ausführungsbestimmungen festgelegt werden. b) Bewilligung der notwendigen perso- nellen und technischen Mittel zum Vollzug des Luftreinhaltegesetzes bei den staatlichen Ämtern; Das Luftreinhaltegesetz sieht eine Reihe von Massnahmen vor, wie beispielswei- se die Messung der Emissionen und der Immissionen, die von staatlichen Stellen geleistet werden müssen. Der Vollzug des neuen Gesetzes hängt massgeblich von den technischen und personellen Möglichkeiten ab. c) Massnahmen zur Reduktion des Schadstoffausstosses in Industrie und Gewerbe; Die im Luftreinhaltegesetz vorgesehe- nen Emissionsmessungen müssen schnellstmöglich erfolgen. Anschlies- send müssen die geeigeneten Mass- nahmen zur Reduktion des Schadstoff- ausstosses angeordnet werden.