9. Dr. phil. Herbert Haupt, Wien: Fürst Johann Adam I. Andreas von Liechtenstein: Repräsentati- on als Ausdruck von Sozialdifferenzierung und Herrschaftsanspruch. 10. Dr. phil. Elisabeth Castellani Zahir, Basel: Re- präsentation durch Bauen - Kult, Kitsch und Kon- kurrenz: Schloss Vaduz im Burgenfieber seiner Zeit (1800-1914). AUSBLICK Das Jahr 2000 wird ein entscheidendes Jahr in der Geschichte des Historischen Lexikons für das Fürs- tentum Liechtenstein werden. Die Weichen für die Zukunft und die Leitplanken für den erfolgreichen Fortbau des Lexikons und dessen Abschluss inner- halb des Zeitplans werden neu gelegt. Vom Erfolg dieser Umstrukturierung und Neufinanzierung, die im Interesse des Projektes liegt und im jetzigen Arbeitsstadium unabdingbar ist, wird der weitere Weg abhängen. Das HLFL hat sich in den letzten Jahren zu einem Fokus der historisch-landeskund- lichen Forschung über das Fürstentum Liechten- stein entwickelt und leistet damit einen substantiel- len Beitrag zum Selbstverständnis des Fürstentums Liechtenstein. Das HLFL kann auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Als ein nationales Projekt liegt es im zentralen Interesse des Landes. Die Zielvorgaben für das Jahr 2000 sind ehrgei- zig. Die Umstrukturierung und Neufinanzierung beinhaltet das Ineinandergreifen der Arbeitsleis- tung erfahrener Kräfte und neuer redaktioneller Mitarbeiter, eine sachgerechte Aufteilung der viel- fältigen Arbeitsgebiete und die Vertiefung der für einen erfolgreichen Abschluss des Projektes not- wendigen fachlichen Auseinandersetzungen. Ar- beitsplanung und Controlling sollen verbessert werden. Schwerpunkte der redaktionellen Tätig- keit werden sein: Gesamtüberarbeitung der Stich- wortliste, Neufassung der Konzepte aufgrund der Erfahrungswerte, Straffung der Arbeitsabläufe, zielorientierte Verteilung der Aufgaben (Redaktion, Produktion, Logistik), Rekrutierung von Autoren und Autorinnen. 300