— im Eschnerried das Saumahd, Gamprin — Vaduzer Riet, Vaduz (unterhalb von Schaan) — Fläscher Riet, Balzers, kam zum grösseren Teil erst nach der Grenzkorrektur 1949 zu Liechtenstein # Weitere Zuordnungen — Kranzenriet, Eschen (Zuordnung zu Familiennamen Kranz) — Riedzaun, Schaan — Maienried, Ruggell — Mairied, Mauren — Hubner Riedmahd (ka 1) — Rietteile, Triesen — Riedteile, Ruggell — Rietteile, Eschen — alte Riedteile, Ruggell (Aufteilung des Gemeinde- in Privat- besitz) — beim Baanriedle, Mauren (Bannrietle) — Bannriet, Eschen, Schaan, Gamprin (pan Ried, 1615), vgl. Frick, 1955, gebanntes Ried, Trattrecht — Trattried, Gamprin — Spiersrietleteile, Ruggell = Spierswies (in Ospelts Flurnamen- karte) 2. 2. 2. 5 ROHR Das mhd. Rohr bedeutet Schilf oder Röhricht. Die liechtensteini- schen «Rohr»-Flurnamen konzentrieren sich fast ausschliesslich auf den Bereich zwischen Eschen-«Brühl» und dem Drumlin-Ausläufer «Fluxbüchel», wo sich einst ein grösseres Röhricht befand. Wir ver- danken u. a. einen ganz besonderen Hinweis Jakob Heibert (vgl. Bericht Bot. Zoolog. Gesellschaft, 1976), der von einem Wundertier in seinem Tagebuch aus dem Jahre 1810 erzählt. Es wurde damit eine Rohr- dommel (Botaurus stellaris) gemeint, die eigenartige Laute ausstösst und in grossen Schilffeldern lebt. — im Rohr, Eschen 199