liehen Erkenntnissen. Die Präsentation und Übergabe des Werkes fand am 7. Dezember 1978 im Liechtensteinischen Landesmuseum statt. In diesem Zusammenhang sei auch auf eine Veröffentlichung der Gemeinde Mauren aus der Familienforschung hingewiesen. Es ist das «Familienstammbuch der Bürger von Mauren-Schaanwald», das unter massgebender Mitwirkung unseres Ehrenmitgliedes Pfarr-Resignat Fri- dolin Tschugmell, bearbeitet von Adolf Marxer, im Herbst 1978 er- schienen ist. Das reich illustrierte und übersichtlich zusammengestellte Werk ist in kurzer Zeit zu einem Hausbuch nicht nur der Maurer son- dern vieler anderer Liechtensteiner Familien geworden. Die Lieferungen des Liechtensteinischen Urkundenbuches erschei- nen fortlaufend im Jahrbuch. Nachdem der Bearbeiter Dr. Benedikt Bilgeri, Bregenz, die Nachforschungen in österreichischen Archiven ab- schlössen hatte, konnte der 3. Band des ersten Teiles in Buchform her- ausgegeben werden. Der erste Teil dieses für die Geschichtsschreibung bedeutsamen Quellenwerkes, das 1942 begonnen wurde, umfasst die Urkunden von den Anfängen bis zum Tod Bischof Hartmanns von Werdenberg-Sargans-Vaduz 1416. Bis jetzt liegen folgende Bände vor: 1. Band: Aus dem bischöflichen Archiv zu Chur und aus dem Archiv Pfävers in St. Gallen 2. Band: Aus den Archiven zu St. Gallen Beide bearbeitet von Lic. iur. Franz Perret 3. Band: Aus den Vorarlberger Archiven Bearbeitet von Dr. Benedikt Bilgeri 4. Band: Aus den Archiven des Fürstentums Liechtenstein Bearbeitet von Dr. Georg Malin Gegenwärtig sind die Urkunden aus den deutschen Archiven in Be- arbeitung. Die Urkunden aus den in Band 1 und Band 2 nicht genann- ten schweizerischen Archiven harren noch der Aufnahme. Am 28. Januar nahm der Vorsitzende an der Tagung «20 Jahre St. Galler Namenbuch» in St. Gallen teil. Ziel dieses Unternehmens ist es, alle Orts- und Flurnamen des Kantons St. Gallen zu sammeln und zu ordnen und sie nach ihrer sprachlichen Herkunft gedeutet in einem Ortsnamenbuch zu veröffentlichen. Eine derartige Publikation für Liechtenstein wäre wünschenswert, zumal schon bedeutende Vorarbei- ten auf diesem Gebiete vorliegen. 276