unbekanntes Bauchfragment mit einem erhöhten Band konzentrischer Rillen (Abb. 4, 2 + Abb. 6, 7), eine Scherbe mit einer Knubbe am Wandumbruch (Abb. 4, 8) und ein fast zylindrisches Halsfragment mit Schulteransatz (Abb. 4, 13) zu nennen. Auffallend und ohne bekanntes Vergleichsstück ist sodann eine Scherbe mit Schulterkannelur und da- runter auf dem leicht verdickten Bauch eine Verzierung, die nach dem Brennen des Gefässes in Zick-Zack-Form eingeritzt worden ist (Abb. 4, 5 + Abb. 6, 4). Abb. 7 Grobkeramik der mittleren Bronzezeit. M 1: 2 Die Grobkeramik, d. h. Reste von Koch- und Vorratsgefässen aus gröber gemagertem Ton hergestellt und in der Ausführung etwas weniger qualitätsvoll als die Feinkeramik, ist wahrlich auch mit den aussagekräftigsten Exemplaren auf Schloss Vaduz vertreten (Abb. 5, 8 —14). Die Bildung der Randprofile legt aber eine Datierung in die Mittelbronzezeit näher, als in die beginnende Spätbronzezeit. Die Rän- der sind nämlich durchwegs rund geschweift und besitzen keinen innen- seitigen Wandknick wie die Grobkeramik vom Schneller (Beck 1951, Abb. 14 + 15) oder von der Heidenburg (Hild 1949/50, Abb. 5—7). Meist ist die Mündungslippe der Gefässe etwas verdickt und leicht ab- geflacht. Auf dieser Abflachung befinden sich an einer Anzahl Scherben Fingertupfen (Abb. 8, 2 — 5). Weitere Fragmente gehören zu Rezi- pienten, die unterhalb des Randes eine umlaufende, kantige Leiste auf- 18