K. HESCHELER & J. RÜEGER (1939, S. 319) 33 und 46 mm Höhe vor P4, während ein Unterkiefer «von einem schwachen Individuum» aus Obermeilen 39,7 mm aufweist (E. KUHN 1935, S. 73). Am bronzezeitlichen Fersenbein ist die Calx abgebrochen, der Stumpf von Biß- und Schlagspuren entstellt. Die größte Breite des Knochens mißt 56 mm. 3. Edelhirsch, Cervus elaphus LINNAEUS, 1758 Wie es in unserm Gebiet die Regel ist, machen die Hirschknochen den größten Anteil unter den Wildtieren aus. Tab. 2 gibt über die Hirschfunde Auskunft. Die Maße (Tab. 3) fallen durchwegs in die Variationsbreite vor- geschichtlicher Hirsche (z. B. H. HARTMANN-FRICK 1960. 168— 173; J.-P. JEQUIER 1963, 74 — 77). Einige Knochen weisen Schnittspuren auf, welche wohl vom Zer- legen des Wildes herrühren. Drei der vier Geweihstücke aus der fBZ zeigen Bearbeitungsspuren; das vierte ist ein Stück einer Rose von einer Abwurfstange. Tabelle 3 Cervus elaphus L. Epistropheus craniale Gelenkfläche, Br. 73 (Ho) Ms inf. Länge 33,5 (MB) Mi —M^inf. Länge 47 (Ho), ca. 3 J. alt MB MB MB Ho Ho Ho fBZ Scapula Proc. artic., 0 61 61,5 Gelenkfl., 0 43 46 Br. 41,5 48 Hals 0') 36,5 36 28 38 28 27,5 (34) juv. juv. MB MB MB MB MB Ho Ho Humerus Br. dist. 54 58 64,5 70 Trochlea, Br. 49 50 52 57 59 (54) 60 Radius Rö Rö Ho Ho fBZ Br. prox. 65 (57) 60 Prox. Gelenkfl. Br. 58,5 (54) 57 (47) Br. dist. 57 55 Ulna 0 über Proc. anconaeus 48 (EZ) 196