— :i48 — Die brekziösen Basishänke ilur Kleinzyklen wittern auf den Srhichlflächm löcherig an. Die Kalk- nml Doloiuittrüininer sind stark herausgelöst. Komponenten : Granite : Porphyre : Aiigil-Porphyrile ; Quarzitc : Kalke mit Radiolarien : organogene Kalke in urgonähulicher Fazies. Sedimentäre Kom- ponenten überwiegen. Zement: z. T. eisenschüssiger Ton nebst hyalinem Calcit. mit häuiig ueugebildeten Albitkristallen, die sich auch in Kalkkoniponcnten vorfinden. Fossilien im Dünnschliff : Korallen : Siiongien ; seltene. Bryozoen ; Echi- nodermenbruebstücke : Crinoidenstielglieder ; Caslropoden und Lainellibranchier- dutchschnitte : Algen : unbestimmbare Diplopoieu. Unter den Foraminiferen sind Milioliden, Textulaiieii. Liluoliden zu erwähnen. Ferner tritt eine Form (I Expl.) auf. die C o n-i c o s p i r i 1 1 i n a h a s i I i e n s i s MÖHLER überaus ähnlich sieht.' N a u t i 1 o c u 1 i n a ist nicht selten. In einigen Schliffen sind R o t a I i a s p. (entspr. den Schnitten, die R. W e y n s c h e n k (1949) als « V e n t r o 1 a m in i n a » bezeichnet). A in in o b a c u 1 i I e s s p. und bi- bis mul- liseriale. perforate Formen, häufig. P s e u d o e y <; I a m in i n a s p. ist fraglich. Leitformen Hessen sich nicht eruieren. Stets ist die Fazies im Dach der Basishauk aller Kleinzyklen im gesamten Malm der Falknis-Decke dieselbe. Entsprechend dem Korngrössenbereich der anorganischen Klastika sind im un- terschiedlich groben hyalinen Kalkzement onkolithische. oft oolitisehe graue dichte Kalkkörner zu sehen. Sie umschliessen zur Hauptsache organische Reste, vorwiegend Kleinforaminiferen. Diese Kazies kehrt in vielen jurassischen und krclazischen Ablagerungen der Alpen und im Juragehiel wieder und verdiente wohl einen eigenen Namen. Wir nennen sie hiei- •«urgonähnliche Fazies». Die G r c n z z i e h ti n g z u r höhere n Serie: Die Tonschiefer werden nach oben hin zunehmend kalkiger. Die brekziösen Kleinzyklen treten nur mehr selten auf. Dünne Bänke dichter Kalke schieben sich vereinzelt an ihrer Stelle ein. Beim Aussetzen der sich 'dicht folgenden Brekzien wird die obere Grenze der Serie angenommen. L i t h O 1 o g i s c 'Ii e s Gesa in t p r o f i I Im Untersuchungsgebiet liegt diese Serie weder in normaler Mächtigkeit noch tektonisch ungestört vor, in der Faliknis-NW-Waml und östlich Balzers ist sie zudem schlecht zugänglich. Aus diesem Grunde geben wir das prächtig aufgeschlossene und mit Ausnahme der untersten paar Meter stratigraphisch aufrechte Profil wieder, das auf tler Schweizerseite in der kleinen Mulde östlich vom Falknis- horn (P. 2451) am Weg liegt.