— 126 — 4- liegt eine Trennschicht von Löß. Darunter folgt der Rest der alten AZallmauer. Auf dem Fels liegt Hier eine starte Brandschicht. Diese setzt sich auch nach innen zu gegen Norden fort. 0 g. Profil IS. Ein sehr klares Bild der Wall- vevhältnisse bietet schließlich noch ein weiteres Profil, das die sud- liche Front in Graben 10 in ihrer ganzen Höhe vom Felsgrund bis zur Wallkante zeigt (Abb. 4 und Abb. 8). Die Mauer wurde in die- s^<r^^^^->'L.'<- )>^- sem Schnitt (16) nur in der hal- !->^^ ^ ^ - ^r^O ben Breite herausgenommen und „ der stehengelassene westliche Teil von oben bis unten freigelegt. Da- bei ergab sich von unten nach oben folgendes Bild: In einer Tiefe von 2.66 m unter der Wallober- fläche (über der äußeren Mauer- kante) liegt der Felsgrund. Dann folgt eine dünne Lößschicht (punk- tiert) und darüber die neolithische schwarze Schicht (wagrecht gestri- chelt). Darauf liegt die ältere Mauer, stark mit rotgebranntem Löß durchsetzt (senkrecht gestrichelt). Dann trennt eine Lößzwischensül- lung deutlich die untere von der oberen Mauer, die hier in einer Höhe von 80 — 90 cm aus dem Löß liegt. Der zwischen den Steinen liegende Löß bildet ein sehr gutes Bindemittel. Zuoberst liegt schließ- lich noch eine 50 cm hohe Lößdecke. Das Profil 15 ist somit sozusagen als Jdealprofil der Aufbau- verhältnisse am südlichen Vorwall der Borschtsiedlung zu betrachten.