und Stallnng beitragen wolle, was versprochen wnrde. Die Erd- arbeiten ivaren schon früher unentgeltlich zn leisten versprochen worden. Mit dein Ban wnrde aber noch nicht begonnen. Im Februar 1804 reiste ich nach Innsbruck, nm das Werk anzu- regen. Nachher schrieb ich au den Kaiser selbst. Endlich am 4. November 1804 erhielt ich einen Brief von der Statthaltern in Innsbruck, der besagte, die Erstellung der genannten Gebäu- lichkeiten sei durch kaiserliches Dekret beschlossen, und die Aus- lagen, die der Kaiser tragen wolle, seien von der Vvgtei Feld- kirch zu bestreiteu. Hierüber wurden die Obrigkeiten von Vaduz und Feldkirch nicht einig. Ich schrieb und reiste dessentwegen mehr als 40 mal, besonders wegen der Frage, wer zahlen müsse und wieviel. Schließlich begann in der Gemeinde noch Streit über den Bauplatz. Aber die kaiserliche Behörde entschied für den Platz, wo die Kirche jetzt steht. Die Kosten sollten l 6,304 Gulden betragen. Am 30. April 1805 begann man die Fundamente zu gra- be». Als die ersten waren znm Graben anwesend: Johann Vogt, der beim alten Friedhos wohnte, Alois Frick und Joh. Georg Frick im Gnßle nnd Jvh. Georg Bnrgmaier. Richter in BalzerS nnd Lcmdammann war Franz Anton Frick, ein sehr guter Mann, Geschworne Jvh. Bapt. Vogt, Sohn des Johann, und Dvmimkus Frick, beide guten Willens. Inspektor der Land- arbeiten ivar Joh. Bapt. Büchel in MülS wohnhaft, ein sehr fleißiger Mann. Baumeister ivar Ferdinand Weyrather ans Feldkirch. Die Maurer ivaren ans Düns, Psarrei SchnifiS, die Zimmermünner ans Rankiveil. Sehr viele Hindernisfc nnd Widersprüche verlangsamte» den Ban. Am 2. Mai wurde der erste Stein gelegt auf der rechten unteren Seite iu der Ecke der Kirche durch Pfarrer Jvh. Jvs. Mähr mit Vollmacht des bischöfl. Generalvikars. Dieser Ceremonie, die nicht sehr feierlich ivar, weil man nur tranrig zn baueü be- gann wegen dein Mißsalleu au vielem, waren anwesend H. Pfarrer Wolfgang Benedikt Schmid vvn Triefen nnd ?. Gregvr 0. <ÜÄp. aus Mcls, der zufällig da war. Es wareil zwar alle Familien der Gemeinde zur Feier geladen, die nach dem Chnrer Rituale vor sich ging, aber erst nm l Uhr nachmittags. Viele ivaren der Feldarbeiteil wegen nicht erschienen.