Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

Fussball 
Schalke 04 empfängt 
Aufsteiger Union Berlin 
In der Deutschen Bundesliga 
wird heute die 13. Runde mit 
der Partie FC Schalke 04 ge- 
gen 1. FC Union Berlin einge- 
läutet. Die Partie wird um 
20.30 Uhr in der VELTINS- 
Arena angepfiffen. 
Formel 1 
Vettel zum 
dritten Mal Vater 
HEPPENHEIM Formel-1-Fahrer Se- 
bastian Vettel ist zum dritten Mal 
Vater geworden. Dies bestätigte 
eine Sprecherin des viermaligen 
Weltmeisters der Deutschen Pres- 
se-Agentur. Es ist der erste Junge 
für den 32-jährigen Hessen, der 
mit seiner Frau Hanna noch zwei 
Töchter hat und in der Schweiz 
lebt. Ferrari-Pilot Vettel wird we- 
gen der Geburt erst am Freitag an 
die Rennstrecke kommen. (sda) 
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FREITAG 
29. NOVEMBER 2019 
Heute 
Gewerbeweg 15 
9490 Vaduz 
Tel. +423 239 19 90 
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Startschuss fällt in einer Woche – 
Tina Weirather holt letzten Schliff 
Ski alpin Nach den Tech- 
nikerinnen nehmen in einer 
Woche auch die Speedläufe- 
rinnen die neue Weltcupsai- 
son in Angriff. In Lake Louise 
(CAN) stehen zwei Abfahrten 
und ein Super-G auf dem 
Programm. Liechtensteins 
Aushängeschild Tina Wei- 
rather weilt schon länger in 
Übersee und holt sich derzeit 
mit Trainer Mathias Briker 
den letzten Schliff. 
VON ROBERT BRÜSTLE 
Nach dem Riesenslalom in Sölden 
(AUT) und dem Slalom in Levi (FIN) 
ist der Frauen-Weltcuptross nun in 
Übersee angekommen. Zum Auftakt 
stehen nochmals die Technikerin- 
nen im Fokus. In Killington (USA) 
kommen morgen Samstag ein Rie- 
senslalom und am Sonntag ein Sla- 
lom zur Austragung. Danach wird es 
um einiges schneller. Vom 6. bis 8. 
Dezember stehen in Lake Louise 
drei Speedrennen (zwei Abfahrten 
und ein Super-G) auf dem Pro- 
gramm. Dies ist auch für Tina Wei- 
rather der Startschuss in die neue al- 
pine Weltcupsaison. Um sich opti- 
mal auf den speziellen Schnee in 
Übersee vorzubereiten, reiste Liech- 
tensteins Topläuferin bereits in der 
Vorwoche an. Wobei die erste Desti- 
nation Nakiska war. Dabei fanden 
Weirather und ihr neuer Trainer Ma- 
thias Briker gute Verhältnisse vor. 
«Nachdem es anfänglich mit plus 
fünf Grad noch sehr warm war, wur- 
de es danach immer kälter, bis zu 
minus 15 Grad», berichtet Briker. 
«Gesamthaft fanden wir wärend der 
sechs Tage in Nakiska gute Wetter- 
verhältnisse vor und konnten auf ei- 
ner harten und gut präparierten 
Kunstschneepiste trainieren.» Wo- 
bei je zwei Tage Riesenslalom-, Su- 
per-G- und Abfahrtstrainingstage 
absolviert wurden. «An den ersten 
Tagen stand nochmals die Technik 
im Vordergrund und in den Speed- 
trainings ging es vor allem darum, 
die richtige Abstimmung auf dem 
kanadischen Schnee zu finden.» 
Mittlerweile ist das Duo nach Pano- 
rama übersiedelt. Hier stehen weite- 
re fünf Trainingstage an. «In Pano- 
rama haben wir nochmals Riesen- 
slalom trainiert und in den nächsten 
Tagen folgen nun die Speedeinhei- 
ten. Dabei geht es nochmals darum, 
das richtige Set-up für den Weltcup- 
auftakt im kanadischen Lake Louise 
zu finden und in den Rennmodus zu 
gelangen.» 
«Wir sind voll im Plan» 
Und wie sieht der derzeitige Stand 
aus, seit ihr voll im Plan? «Von der 
Materialabstimmung her sind wir 
voll im Plan. Es kristallisieren sich 
langsam die richtigen Skier heraus, 
welche für Lake Louise infrage kom- 
men. Tina fühlte sich bis anhin sehr 
wohl auf dem Schnee hier und ihr 
Vertrauen für die schnellen Kurven 
ist gestiegen. In den verbleibenden 
Speedtagen in Panorama geht es 
noch darum, die Puzzleteile richtig 
zusammenzusetzen», führt Mathias 
Briker aus und fügt hinzu: «Tina ist 
gesund und topfit. Ich bin über- 
zeugt, dass sie nach diesen Tagen in 
Panorama bereit ist für die Speed- 
rennen in Lake Louise.» 
Nimmt man den Vergleich mit den 
Schweizer Trainingskolleginnen her- 
an, ist Mathias Briker auch zuver- 
sichtlich. «Tina ist skifahrerisch gut 
drauf. Auch von den Zeiten her passt 
es gut. An den Speedtagen in Nakis- 
ka war es zwar ziemlich windig, da- 
her kann man die Zeiten nicht wirk- 
lich vergleichen. Generell fühlt sie 
sich in den Kurven und vom Material 
her wohl und in den flachen Passa- 
gen ‹marschiert› es auch ganz gut.» 
Lake Louise ein guter Boden 
Für den Speedauftakt nächste Wo- 
che in Kanada setzt sich das Duo 
rangmässig keine Ziele, will aber 
hier in Panorama und anschliessend 
bei den Trainingstagen in Lake Loui- 
se das Renngefühl finden und dieses 
bei den Rennen auch umsetzen. 
Diesbezüglich hat Tina Weirather in 
Lake Louise bisher sehr gute Erfah- 
rungen gemacht. Die 30-Jährige 
durfte sich am 2. Dezember 2011 in 
der kanadischen Ski-Destination 
über ihren ersten Weltcuppodest- 
platz freuen – Rang zwei in der Ab- 
fahrt. Es folgten für Tina Weirather 
in Lake Louise weitere sieben Po- 
destplätze, darunter der Sieg im Su- 
per-G 2017. Lediglich im vergange- 
nen Jahr lief es nicht ganz optimal. 
Nach dem starken fünften Rang in 
der ersten Abfahrt, folgte ein Ausfall 
in der zweiten Abfahrt und ein 15. 
Rang im Super-G. 
Premiere für Mathias Briker 
In Lake Louise kommt es auch zu ei- 
ner Premiere. Für den neuen LSV- 
Damencheftrainer Mathias Briker ist 
es sein erster Einsatz als Trainer im 
alpinen Weltcup. Ist schon ein ge- 
wisses Kribbeln vorhanden? «Das 
Kribbeln ist momentan noch nicht 
wirklich gross. Ich freue mich ein- 
fach sehr auf die Rennen. Zudem 
spüre ich, dass wir in den letzten Zü- 
gen der Vorbereitung sind und dass 
der Plan bis zum ersten Rennen 
nächste Woche passt. Was dann her- 
auskommt werden wir sehen, ich ha- 
be ein gutes Gefühl», so Briker, der 
mit Tina Weirather ein starkes Duo 
bildet. «Die Zusammenarbeit läuft 
sehr gut.» 
Tina Weirather und LSV-Damencheftrainer Mathias Briker bereiten sich intensiv 
auf die ersten Speedrennen nächste Woche in Lake Louise vor. (Foto: ZVG) 
WELTCUP DER FRAUEN 
Programm in Übersee 
30. November 
Riesenslalom in Killington 15.45/19.00 
1. Dezember 
Slalom in Killington 15.45/19.00 
6. Dezember 
Abfahrt I in Lake Louise 20.30 
7. Dezember 
Abfahrt II in Lake Louise 20.30 
8. Dezember 
Super-G in Lake Louise 19.00 
SRC Vaduz mit Sieg in die Weihnachtspause 
Squash Der Herren des SRC Vaduz haben in der Squash-NLA ihr letztes Spiel im Jahr 2019 gewonnen. Gegen Pilatus Kriens 
gab es im heimischen Squash House einen hart erkämpften 3:1-Sieg. Vaduz bleibt damit Tabellendritter. 
Besonders an den Positionen zwei 
und drei war es eine ganz enge Kis- 
te. Denn da gab es das Brüder-Duell 
David Maier gegen Nils Rösch und 
Patrick Maier gegen Tim Rösch. Und 
in jeder Familie gab es einen Sieger – 
jeweils den älteren der Brüder. 
Denn David Maier zog gegen Nils 
Rösch in vier Sätzen den Kürzeren. 
Dabei machte sich bemerkbar, dass 
der Liechtensteiner Meister ange- 
schlagen ins Spiel ging und viele zu 
leichte Fehler machte. 
Brüder-Duell ging 1:1 aus 
Patrick Maier machte es gegen Tim 
Rösch besser, musste aber hart 
kämpfen, ehe er in fünf engen Sät- 
zen den Punkt für Vaduz sicherstell- 
te. Und der ältere Maier-Bruder hät- 
te die Nerven den SRCV-Fans scho- 
nen können. Er vergab im 4. Satz ei- 
nen Matchball, verlor diesen dann 
mit 10:12 und musste in den ent- 
scheidenden Durchgang. Dort mach- 
te er gegen den stark spielenden 
Rösch dann aber den Sack zu. 
Ohne grosse Probleme gewannen 
Jens Schoor, an Nummer 1 gegen Cé- 
dric Kuchen, und Roger Baumann an 
Nummer 4 gegen die eingesprungene 
Sarah Lüdin jeweils klar mit 3:0. 
Für die SRCV-Herren geht es erst im 
neuen Jahr mit der Rückrunde wei- 
ter. Am 9. Januar müssen Schoor 
und Co. nach Kriens – dann aller- 
dings zu den Panthers. (jts) 
Nationalliga A 
SRC Vaduz I – Pilatus Kriens I 3:1 
Position 1: Jens Schoor – Cédric Kuchen 3:0 
(11:7, 11:9, 11:6) 
Position 2: David Maier – Nils Rösch 1:3 
(9:11, 11:7, 4:11, 7:11) 
Position 3: Patrick Maier – Tim Rösch 3:2 
(11:7, 5:11, 11:9, 10:12, 11:8) 
Position 4: Roger Baumann – Sarah Lüdin 3:0 
(11:9, 11:5, 11:7)) David Maier verlor seine Partie gegen Nils Rösch in vier Sätzen. (Foto: Zanghellini) 
Williams vergibt 
Cockpit an Latifi 
ABU DHABI Williams hat das letzte 
verfügbare Formel-1-Cockpit 
2020 an den Kanadier Nicholas 
Latifi (Foto) vergeben. Wie der 
englische Rennstall am Rande 
des letzten Saisonrennens in Abu 
Dhabi bekannt gab, wird der 
24-Jährige im kommenden Jahr 
an der Seite des Briten George 
Russell Stammfahrer. Latifi war 
seit dieser Saison Ersatzfahrer 
bei Williams und nahm auch an 
sechs Trainingseinheiten teil. 
Der Sohn des Geschäftsmanns 
Michael Latifi löst den Polen Ro- 
bert Kubica ab und dürfte dem 
klammen Rennstall eine üppige 
Mitgift einbringen. Latifi junior 
fuhr in dieser Saison auch in der 
Formel 2 und ist vor dem letzten 
Rennen in den Vereinigten Arabi- 
schen Emiraten Zweiter in der 
Gesamtwertung. (sda) 
Eishockey 
Finnischer Goalie 
für den SC Bern 
BERN Der SC Bern reagiert auf die 
sportliche Krise mit der Ver- 
pflichtung eines neuen Torhü- 
ters. Der 30-jährige Finne Tomi 
Karhunen wechselt per sofort 
von den Lahti Pelicans zum 
Schweizer Meister. Womöglich 
kann er schon am Freitag im 
Spiel gegen den HC Davos einge- 
setzt werden. Karhunen absol- 
vierte den Grossteil seiner Karri- 
ere in Finnland und wurde mit 
Kärpät Oulu (2014, 2015) und 
Tappara Tampere (2016) drei Mal 
finnischer Meister. Er spielte 
aber auch schon für die Kunlun 
Red Stars und Witjas Podolsk in 
der KHL. Zudem kam er in der 
Saison 2017/18 zu drei Einsätzen 
für Ambri-Piotta in der National 
League. Bei Lahti hatte er eine 
Ausstiegsklausel, von der er nun 
Gebrauch machte. Zuletzt konn- 
ten bei Bern die beiden Goalies 
Niklas Schlegel und Pascal Ca- 
minada nicht überzeugen. (sda)
	        

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