Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

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6. NOVEMBER 2019 
EHC Vaduz Schellenberg feiert klaren 6:2-Auftaktsieg 
Eishockey Der EHC Vaduz-Schellenberg hat im ersten Spiel in der neuen Eishockeysaison 2019/20 den ersten Sieg eingefahren. Gegen den EHC Skorpions 
Lustenau gewannen die Liechtensteiner auswärts mit 6:2 und sicherten sich die ersten drei Punkte in der Vorarlberger Eishockeyliga 2. 
Der EHCVS legte los wie die Feuer- 
wehr: Nach 37 Sekunden zappelte 
die Scheibe bereits das erstes Mal im 
Netz der Vorarlberger. Florian 
Bernardi verwertete ein Zuspiel von 
Jonas Tarnutzer ins lange Kreuzeck. 
Nach der Führung übernahm der 
EHCVS das Spielgeschehen und stör- 
te den Gegner bereits früh bei des- 
sen Aufbau in der eigenen Zone. Im 
Spiel 5 gegen 5 liess man so kaum 
Chancen zu. In der 10. Minute kas- 
sierten die Liechtensteiner eine 
Strafzeit, welche die Lustenauer im 
Powerplay zum 1:1-Ausgleichstreffer 
nutzten. Trotz des Ausgleichs blieb 
Vaduz-Schellenberg die spielbestim- 
mende Mannschaft und erarbeitet 
sich zahlreiche Torchancen. In Spiel- 
minute 14 konnte eine sehenswerte 
Aktion von Jonas Tarnutzer zum 
2:1-Führungstreffer genutzt werden. 
Mit diesem Spielstand ging es dann 
auch in die Pause. Nach Wiederan- 
pfiff bediente Marco Adank Florian 
Bernardi und dieser liess dem geg- 
nerischen Goalie mit einem Schlag- 
schuss ins Lattenkreuz keine Chan- 
ce. Zwei Minuten später erhöhte 
Marco Adank auf 4:1 und eine weite- 
re Minute später erzielte Yannik Ca- 
sanova das 5:1. Fünf Minuten vor 
Schluss erhöhte Marco Adank auf 
6:1. Die Lustenauer erzielten zwar 
vier Minuten vor Spielende durch 
ein Powerplaytor noch das 2:6, 
konnten aber die Niederlage da- 
durch nicht mehr abwenden. 
Für den EHCVS war der Sieg eine 
wichtige Standortbestimmung. «Wir 
sind als Mannschaft aufgetreten und 
haben kompakt gespielt. Die Tore 
haben uns Sicherheit gegeben und 
wir waren von Beginn an bereit», re- 
sümierte Spielertrainer Marco 
Adank. Für Vaduz-Schellenberg 
zeigte der Auftaktsieg, dass sich das 
harte Training bezahlt macht. Den- 
noch gibt es noch einiges im Spielauf- 
bau zu verbessern. Im Sturm konnte 
man noch nicht mit drei Linien agie- 
ren, es wird aber daran gearbeitet. 
Doppelpack für den EHCVS 
Für den EHC Vaduz-Schellenberg 
stehen bereits wieder die nächsten 
Trainingseinheiten an und am kom- 
menden Wochenende stehen zwei 
harte Meisterschaftsspiele bevor. 
Am Freitag, den 8. November, trifft 
man in der Rheinhalle in Widnau 
um 22.20 Uhr auf die HC Montfort- 
städter Knights aus Feldkirch. Am 
Sonntag, den 10. November, steigt 
um 15.30 Uhr in Grüsch das Derby 
gegen den SC Feldkirch 2.   (pd) 
Vorarlberger Eishockeyliga 2 
Skorpions Lustenau – EHCVS 2:6 (1:2, 1:4, 0:0) 
EHC Vaduz-Schellenberg: Zwahlen, Blapp, Casa- 
nova (1), Fuchs M., Liesch, Hermann, Villamar, 
Jung, Bühler, Adank (2), Tarnutzer (1), Bernardi (2). 
Bemerkungen: EHCVS ohne Andreoli, Rutzer, 
Fuchs J., Kostic, Tanner, Scholz, Hasler, Rüdisühli, 
Müntener, Bless und Mühlethaler. 
Gelungener Auftakt: Der EHC Vaduz-Schellenberg jubelt über den ersten Saisonsieg. (Foto: ZVG) 
Mountainbike-Elite fährt wieder in Schaan 
Mountainbike Der Swiss 
Bike Cup 2020 ist bekannt 
und von der UCI offiziell be- 
stätigt. Neu auf der Rennkar- 
te taucht Savognin auf und 
ersetzt vorerst Andermatt. 
Am 4./5. April sind die Moun- 
tainbike-Asse dann in Schaan 
zu bewundern. 
Wie 
in den letzten beiden 
Jahren fi nden wiederum 
acht Etappen, verteilt 
zwischen März und Sep- 
tember, statt, womit der Swiss Bike 
Cup den Schweizer Superstars wie 
Nino Schurter, Mathias Flückiger, 
Jolanda Neff  oder Sina Frei genauso 
eine attraktive Plattform bietet wie 
den vielen Nachwuchstalenten. 
Aufgrund der frühen Weltmeister- 
schaften im Juni und den Olympi- 
schen Spielen in Tokio Ende Juli sind 
bei der Terminplanung verschiedene 
Herausforderungen entstanden. 
«Wir haben versucht, den Athleten 
wie auch Swiss Cycling möglichst 
ideale Rahmenbedingungen für die 
Selektion dieser Highlights zu bie- 
ten», erklärt Projektleiter Simon von 
Allmen den frühen Start mit den vier 
Wochenenden zwischen März und 
Mai. 
Fast schon traditionell eröffnet die 
Tamaro Trophy in Rivera die Saison. 
Danach gibt es Mountainbike-Sport 
der Extraklasse in Liechtenstein zu 
sehen. Am 4. und 5. April gastiert der 
Swiss Bike Cup in Schaan. Die Fans 
können sich auf spannende und hoch- 
stehende Rennen freuen. Die nächs- 
ten Kräftemessen vor dem Klassiker 
in Gränichen Anfang Juni stehen 
dann im Mai auf einer neu konzipier- 
ten Strecke in Leukerbad sowie an 
den Bike Days in Solothurn an. «Wir 
sind zufrieden mit dem neuen Renn- 
kalender und können mit Savognin 
einen neuen Standort bieten», erklärt 
von Allmen. Das Rennen im Bündner- 
land findet zehn Tage nach Olympia 
und eine Woche vor dem Weltcup in 
der Lenzerheide statt. «Wir wollen 
den Athleten die Möglichkeit bieten, 
sich ideal an die Höhenluft akklimati- 
sieren zu können und gleichzeitig Rei- 
seaufwand zu ersparen.» Beim Bike- 
festival in Basel drei Wochen später 
werden auf flachem Kurs wieder an- 
dere Fähigkeiten gefragt sein. Den 
Abschluss bildet wie schon im Jahr 
2019 das Urban Short Race in der In- 
nenstadt von Lugano.   (pd/red) Die Schweizerin Jolanda Neff  gehört zur absoluten Weltspitze. (Foto: Zanghellini) 
MOUNTAINBIKE 
Swiss Bike Cup 2020 
Werdegang 
1994 startete Andi Seeli als Mountain- 
bike-Nationaltrainer eine Mountainbike- 
Nachwuchsrennserie, welche drei Jahre 
später aufgrund des gewonnen Titelspon- 
sors in den «Strom Cup» umbenannt wur- 
de. Inzwischen gehört der «Swiss Bike 
Cup» längst zu einer der wichtigsten 
Rennserien Europas und geniesst interna- 
tionales Ansehen. Profisportler wie die 
beiden Überflieger Jolanda Neff, dreifa- 
che U23-Cross-Country-Weltmeisterin, 
und Nino Schurter, vierfacher Cross- 
Country-Weltmeister und Olympiame- 
daillen-Gewinner, sind mit dieser Rennse- 
rie aufgewachsen – wenn nicht gar daraus 
erwachsen. Seit dem 1. Januar 2017 ge- 
hören die Rechte am Swiss Bike Cup der 
Human Sports Management AG, welche 
in PROFFIX einen neuen Titelsponsor für 
die Rennserie gefunden hat. 
Rennkalender 2020 
21./22. März: Tamaro Trophy 
4./5. April: Schaan 
2./3. Mai: Leukerbad 
9./10. Mai: Bike Days Solothurn 
6./7. Juni: Gränichen 
8./9. August: Savognin 
5./6. September: Bikefestival Basel 
27. September: Lugano Bike Emotions 
Mehr Informationen zum 
PROFFIX Swiss Bike Cup gibt 
es auf www.swissbikecup.ch 
Schwimmen SGLI greift in Neuchâtel an 
NEUCHÂTEL Auf die Nachwuchsathleten der Schwimmgemeinschaft Liech- 
tenstein (SGLI) wartet in etwas mehr als einer Woche das erste Highlight der 
neuen Saison. Die heimische Equipe mit Nationaltrainer Tobias Heinrich wird 
vom 14. bis 17. November mit vier Athleten an der Schweizer Kurzbahnmeister- 
schaft in Neuchâtel am Start stehen. Schwimmerin Hermine Bloch sowie die drei 
Jungs Felix Bruch, Leander Erne (Foto) und Gian-Andrin Tanno werden dabei 
im 25-Meter-Becken in der Westschweiz um schnelle Zeiten kämpfen. Nicht 
dabei im Liechtensteiner-Team ist Theresa Hefel vom YPS-Club Swim Team, 
die, wie es vonseiten des Verbandes heisst, aus schulischen Gründen auf einen 
Start verzichtet. Dafür wird auch Schwimmcrack Christoph Meier vom SC Uster 
Wallisellen antreten – er geht über 400 und 1500 m Freistil als Titelverteidiger 
ins Rennen. Julia Hassler wird derweil am selben Wochenende an der Deutschen 
Kurzbahnmeisterschaft in Berlin im Einsatz stehen. (mm/Foto: Michael Zanghellini) 
Tennis 
Wieder in den Top 300: Nach Einsätzen in 
China greift von Deichmann in Thailand an 
HUA HIN Dank des Sieges beim mit 
25 000 Dollar dotierten ITF-Tur- 
niers im chinesischen Nanning vor 
knapp zwei Wochen ging es für Ka- 
thinka von Deichmann in der per 4. 
November neu erstellten Tennis- 
Weltrangliste weit nach vorne. Die 
Vaduzerin machte gleich 47 Plätze 
gut und rangiert neu auf Position 
275 (zuvor 322). Die Freude über den 
ersten Titelgewinn in diesem Ten- 
nisjahr war für die Vaduzerin aber 
nur von kurzer Dauer. Nur drei Tage 
nach ihrem «wirklich tollen Erfolg», 
wie sie sagte, war beim mit 60 000 
Dollar dotierten Liuzhou Open be- 
reits wieder in der ersten Runde 
Endstation. 
Knappe Pleite im Doppel 
Nach dem frühen Aus in China ging 
es für die 25-Jährige dann weiter 
nach Thailand, wo ein weiteres mit 
25 000 Dollar dotiertes ITF-Turnier 
wartet. Und das erste Spiel hat von 
Deichmann bereits hinter sich. Mit 
ihrer Schweizer Teamkollegin Simo- 
na Waltert (WTA 295) gab es in der 
ersten Doppelrunde aber nichts zu 
holen. Gegen die im WTA-Ranking 
deutlich schlechter klassierten Japa- 
nerinnen Momoko Kobori (WTA 326) 
und Mei Yamaguchi (WTA 687) un- 
terlag das Duo nach einem 4:6 und 
6:0 in den ersten beiden Sätzen im 
Champions-Tiebreak knapp mit 
10:12. Gleiches möchte die Liechten- 
steinerin im Einzelbewerb natürlich 
vermeiden. Ihr Auftaktspiel bestrei- 
tet von Deichmann heute. Und gegen 
die Qualifikantin Moyuka Uchijima 
aus Japan (WTA 583) geht sie als kla- 
re Favoritin in die Partie. Gelingt 
der Sieg in Runde 1, dürfte im zwei- 
ten Kräftemessen wohl die an Num- 
mer 3 gesetzte Niederländerin Les- 
ley Pattinama Kerkhove (WTA 225) 
warten, die gegen von Deichmanns 
Doppelgegnerin vom Vortag, Momi- 
ko Kobori, eigentlich keine Proble- 
me haben sollte.   (mm) 
Volle Konzentration auf das Einzel heisst es nun für von Deichmann. (Foto: MZ)
	        

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