Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

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26. OKTOBER 2019 
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Volksbank AG • Feldkircher Str. 2 • FL-9494 Schaan 
COMPARTMENT Tageskurse per 25. Oktober 2019 
ETHENEA Independent Investors S.A. 
Ethna-AKTIV A CHF 110.6700 
Ethna-AKTIV T CHF 121.7300 
Ethna-AKTIV A EUR 130.5700 
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Finanz- und Fondsinformationen 
Wechselkurse                                                                   25.10.2019 
Noten 
EUR * 1.0558 1.1479 
USD 0.9474 1.0398 
GBP * 1.2050 1.3474 
Devisen 
EUR 1.0849 1.1211 
* LLB-Kunden beziehen Euronoten an den 
  LLB-Bancomaten zum Vorzugskurs 
Spezialfonds NAV  24.10.2019 Valor Preis YtD Perf. 
LLB Infl ation Protect (CHF) 13'759'253 101.20* 3.95% 
LLB Alternative Strategie Global Klasse H CHF 27'958'834 89.35* 3.35% 
LLB Strategie Global Trend (CHF) 1'798'671 94.95* 1.44% 
* +/- Ausgabe- bzw. Rücknahmekommission Alle Angaben ohne Gewähr 
Namenaktie                                                                     25.10.2019 
LLB-Namenaktie CHF 63.70 
Kassenobligationen gültig ab                               05.07.2016 
CHF 
2 Jahre 0.000% 
3 Jahre 0.000% 
4 Jahre 0.050% 
5 Jahre 0.100% 
6 Jahre 0.200% 
7 Jahre 0.250% 
8 Jahre 0.300% 
Gültig bis CHF 1 Million oder Gegenwert 
Festverzinsliche Fonds NAV 24.10.2019 Valor Preis YtD Perf. 
LLB Defensive (CHF) 3'257'583 100.54* -0.32% 
LLB Defensive (EUR) 2'153'524 114.00* 0.76% 
LLB Defensive (USD) 2'153'526 125.05* 2.39% 
LLB Obligationen CHF Klasse T 1'325'569 154.35* 1.91% 
LLB Obligationen EUR Klasse T 1'325'568 115.88* 4.81% 
LLB Obligationen USD 1'325'567 256.11* 7.93% 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) 674'526 112.30* 3.79% 
LLB Obligationen Global Klasse P (EUR) 916'371 90.14* 7.25% 
LLB Obligationen Infl ation Linked Klasse P (USD) 2'861'487 136.11* 6.15% 
LLB Wandelanleihen Klasse H EUR 2'861'470 126.57* 5.70% 
Strategiefonds NAV 24.10.2019 Valor Preis YtD Perf. 
LLB Strategie Festverzinslich (CHF) 11'645'639 114.90* 3.42% 
LLB Strategie Konservativ (CHF) 27'955'013 104.75* 3.92% 
LLB Strategie Rendite (CHF) 812'745 134.35* 5.95% 
LLB Strategie Ausgewogen (CHF) 812'751 124.50* 8.54% 
LLB Strategie Festverzinslich (EUR) 11'645'645 126.86* 4.62% 
LLB Strategie Konservativ (EUR) 27'955'015 103.73* 5.45% 
LLB Strategie Rendite (EUR) 812'750 168.33* 7.20% 
LLB Strategie Ausgewogen (EUR) 812'755 154.31* 9.56% 
LLB Strategie Rendite (USD) 25'028'593 108.81* 7.75% 
LLB Strategie Ausgewogen (USD) 25'029'148 111.08* 9.86% 
Aktienfonds NAV 24.10.2019 Valor Preis YtD Perf. 
LLB Aktien Schweiz (CHF) 42'196'378 275.41* 20.47% 
LLB Aktien Europa (EUR) 1'325'564 129.37* 18.45% 
LLB Aktien Nordamerika (USD) 1'325'563 355.59* 18.46% 
LLB Aktien Pazifi k (JPY) 1'325'561 11'969.00* 2.87% 
LLB Aktien Dividendenperlen Global (CHF) Klasse T 847'513 176.85* 14.87% 
LLB Aktien Regio Bodensee (CHF) 42'196'379 420.00* 14.15% 
LLB Aktien Fit for Life (CHF) 434'215 196.05* 10.61% 
LLB Aktien Immobilien Global (CHF) Klasse P 2'861'494 93.25* 19.25% 
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Edelmetallkurse                                                             25.10.2019 
KG Gold CHF 47'361.25 49'012.50 
Unze Gold USD 1'473.10 1'524.45 
KG Silber CHF 569.20 589.40 
Vreneli CHF 273.50 313.50 
Krüger CHF 1'482.50 1'582.50 
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VON MIRKO MATTASCH 
Die globale Unternehmensverschul- 
dung hat in den letzten Jahren deut- 
lich stärker zugenommen als die 
Wirtschaftsleistung. Überproportio- 
nal waren die Zuwachsraten in den 
Emerging Markets – insbesondere in 
China. 
In der vergangenen Dekade stieg das 
Volumen von erstklassigen Unter- 
nehmensanleihen ausserhalb des Fi- 
nanzsektors in den USA und in West- 
europa jährlich um mehr als 7 Pro- 
zent. Fast die Hälfte davon entfällt 
inzwischen auf das BBB-Ratingseg- 
ment. Die höhere nominelle Gesamt- 
verschuldung spiegelt sich in den 
steigenden Verschuldungskennzif- 
fern wider – die Qualität der Bilan- 
zen hat sich bei vielen Unternehmen 
verschlechtert. Deswegen ist der 
langfristig zu beobachtende negative 
Ratingtrend wenig verwunderlich. 
Lediglich an der Bonitätsschwelle zu 
den hochverzinslichen Anleihen las- 
sen sich leichte Verbesserungen be- 
obachten. Die historische Entwick- 
lung der Risikoaufschläge bei US- 
Dollar-Unternehmensanleihen hat 
gezeigt, dass Ausweitungen nicht 
nur in Rezessionen auftreten. Pha- 
sen erhöhter Risikoaufschläge haben 
bis zu zwei Jahre angehalten. Aktuell 
liegen die Aufschläge mit 115 Basis- 
punkten für erstklassige Anleihen 
und mit 380 Basispunkten für hoch- 
verzinsliche Anleihen unter dem 
längerfristigen Durchschnitt. Vor 
dem Hintergrund einer konjunktu- 
rellen Abschwächung befürworten 
wir bei Unternehmensanleihen ers- 
tens einen längeren Anlagehorizont, 
um in Schwächephasen nicht ver- 
kaufen zu müssen. Zweitens sollte 
der Liquidität Beachtung geschenkt 
werden, weil sich diese in Stresspha- 
sen als Nadelöhr entpuppen kann. 
Drittens ist die Bonität relevant, wo- 
bei in regulierten Branchen wie der 
Telekommunikation und bei Versor- 
gern ein Rating-Puffer zum High- 
Yield-Bereich von zwei Stufen und 
bei zyklischen Sektoren eher drei 
Notches zu empfehlen sind. Der Ver- 
lust des Investment-Grade-Ratings 
hat einen deutlich negativen Kursef- 
fekt. Zudem ereignen sich historisch 
betrachtet kaum Ausfälle von Emit- 
tenten mit einem erstklassigen 
 Rating. 
Rechtlicher Hinweis: Die Angaben im Sinne der 
Finanzanalyse-Vorschriften (Gesetz, Verord- 
nung) fi nden Sie auf unserer Website www.llb.li 
unter «Rechtliche Bedingungen». 
LLB FONDS- UND FINANZANALYSE 
Mirko Mattasch, Senior 
Portfolio Manager, 
LLB Asset Management 
AG. (Foto: LLB) 
Zeit, am Bondmarkt vorzusorgen 
Schweizer Börse erreicht Rekordhoch 
Optimismus Der Schweizer Aktienmarkt hat zum Ende einer freundlichen Woche ein Allzeithoch erreicht. Der zu Monats- 
beginn eingeleitete Aufwärtstrend liess den SMI am Freitag auf einem neuen Hoch schliessen. 
Von 
den konjunkturellen 
Sorgen, welche durch ver- 
schiedene Gewinnwar- 
nungen in den vergangenen 
Tagen noch neue Nahrung erhalten 
haben, scheint derzeit nichts auf die 
Börsenstimmung abfärben zu kön- 
nen. Im Rampenlicht standen das 
Börsendebüt von SoftwareOne sowie 
der erneut kometenhafte Anstieg 
von Polyphor. Händler erklärten den 
steten Anstieg unter anderem mit 
den guten Ergebnissen, welche die 
Marktschwergewichte Nestlé, Novar- 
tis und Roche für das dritte Quartal 
vorgelegt hatten. Zudem hoffen sie, 
dass die US-Notenbank kommende 
Woche die Leitzinsen erneut senkt 
und dass es beim Handelsstreit der 
USA mit China bald eine Entspan- 
nung geben könnte. Wenig Impulse 
gingen vom deutschen Ifo-Index aus. 
Er stagnierte auf Vormonatshöhe, 
was allerdings als ein eher positives 
Zeichen interpretiert wurde. 
SMI knapp unter 10 200 Punkten 
Der Swiss Market Index legte um 
0,90 Prozent zu auf 10 197,09 Punkte 
zu. Auf Wochensicht ergab sich ein 
Plus von 2,3 Prozent. Der 30 Aktien 
umfassende Swiss Leader Index (SLI) 
gewann 0,88 Prozent auf 1563,86 
Zähler und der breite Swiss Perfor- 
mance Index (SPI) 0,77 Prozent auf 
12 306,45 Punkte. SoftwareOne zo- 
gen bei ihrem Börsendebüt zu einem 
Ausgabepreis von 18 Franken bis zum 
Schluss um 2,8 Prozent auf 18.50 
Franken an. Das Tageshoch lag bei 
18.85 Franken. Unter den Bluechips 
hoben sich Temenos mit einem Plus 
von 4,2 Prozent ab, welche sich damit 
von den jüngsten Einbussen etwas 
erholten. Händler verwiesen darauf, 
dass Firmeninsider nach dem Kurs- 
rutsch nach der Ergebnisbekanntga- 
be Aktien gekauft hätten. Dies gelte 
als positives Zeichen am Markt. 
LafargeHolcim zogen mit einem Plus 
von 2,2 Prozent nach Zahlen eben- 
falls klar an. Der Baustoffhersteller 
hat am Morgen seine Ergebnisse für 
das dritte Quartal veröffentlicht und 
damit die Erwartungen der Analys- 
ten recht deutlich übertroffen. Das 
Unternehmen hält entsprechend an 
den Zielvorgaben für das Gesamtjahr 
fest. LafargeHolcim habe im Ver- 
gleich zum Konkurrenten Cemex 
sehr gut gearbeitet, hiess es dazu un- 
ter anderem. Weiter waren auch die 
Luxusgüteraktien Swatch (+3,1 Pro- 
zent) und Richemont (+1,8 Prozent) 
deutlich gesucht. Die beiden Luxus- 
güterwerte hatten am Donnerstag 
nach einem über weite Strecken posi- 
tiven Verlauf zuletzt nachgegeben. 
ABB (+1,8 Prozent) setzten ihren gu- 
ten Lauf seit den Quartalszahlen vom 
Mittwoch fort. Im vorderen Teil der 
Tabelle waren zudem Sika (+1,9 Pro- 
zent) zu finden, welche am Vortag im 
Anschluss an starke Zahlen zuletzt 
unverändert aus dem Handel gegan- 
gen waren.   (sda/apa/dpa-afx) 
Stabilisierung in Industrie 
Konsumklima trübt sich ein 
BERLIN Die schwächere Weltkonjunk- 
tur und politische Krisenherde drü- 
cken die Stimmung deutscher Kon- 
sumenten und Unternehmen. Das 
Konsumentenvertrauen ist auf den 
tiefsten Stand seit drei Jahren ge- 
rutscht. Auch Führungskräfte beur- 
teilen ihre Geschäftslage pessimisti- 
scher als zuletzt. Doch es gibt auch 
einen Lichtblick – und Anzeichen ei- 
ner Stabilisierung. Besser werden 
nämlich von den Managern die Aus- 
sichten für die kommenden sechs 
Monate beurteilt. In Summe ver- 
harrte dadurch das vom deutschen 
Ifo-Institut erhobene Geschäftskli- 
ma auf dem Vormonatswert von 
94,6 Punkten, wie das Institut am 
Freitag zu seiner monatlichen Um- 
frage unter rund 9000 Managern 
mitteilte. Von der Nachrichtenagen- 
tur Reuters befragte Ökonomen hat- 
ten mit einem leichten Rückgang auf 
94,5 Punkte gerechnet. «Die deut- 
sche Konjunktur stabilisiert sich», 
sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. 
Mögliche Bodenbildung 
«Die Stagnation des Geschäftsklimas 
bei gleichzeitig etwas weniger pessi- 
mistischen Erwartungen ist eine will- 
kommene Versicherung, dass die 
deutsche Wirtschaft nicht ins Boden- 
lose stürzt», sagte Ökonom Klaus 
Borger von der staatlichen Förder- 
bank KfW. Das ist auch für die 
Schweizer Wirtschaft eine positive 
Nachricht, ist Deutschland doch das 
grösste Handelspartnerland. Als po- 
sitives Signal gilt zudem, dass im Ver- 
arbeitenden Gewerbe in Deutschland 
der Abwärtstrend vorerst gestoppt 
wurde. Die Stimmung hellte sich auf. 
Dies war laut Ifo auf merklich weni- 
ger pessimistische Erwartungen der 
Industriefirmen zurückzuführen. 
«Vielleicht ist das jetzt der Beginn 
der Bodenbildung», sagte Ifo-Kon- 
junkturexperte Klaus Wohlrabe. Für 
das vierte Quartal erwartet das 
Münchner Institut, dass es konjunk- 
turell aufwärtsgeht und die Wirt- 
schaftsleistung leicht zulegen wird. 
Diese ist nach Ansicht der Bundes- 
bank möglicherweise auch im dritten 
Quartal geringfügig gesunken. 
Sorgen wegen Stellenabbau 
Falls die Prognose zutreffen sollte, 
steckt die Wirtschaft in einer soge- 
nannten technischen Rezession – al- 
so zwei Quartale in Folge mit 
schrumpfendem Bruttoinlandspro- 
dukt (BIP). Denn im Frühjahr war das 
BIP bereits um 0,1 Prozent zurückge- 
gangen. Für das laufende Jahr rech- 
net die Bundesregierung mit einem 
Wachstum von 0,5 Prozent. Vor al- 
lem die Industrie leidet unter den in- 
ternationalen Handelskonflikten. Die 
daraus resultierende Wachstumsab- 
schwächung sorgt jedoch inzwischen 
bei den Konsumenten für Verunsi- 
cherung. Das Konsumentenvertrau- 
en ist auf den tiefsten Stand seit drei 
Jahren gerutscht. Für November pro- 
gnostizieren die Marktforscher der 
GfK einen Rückgang ihres Konsum- 
klima-Barometers um 0,2 auf 9,6 
Punkte. Ökonomen hatten hingegen 
einen stabilen Wert erwartet. Neben 
bekannten Risikofaktoren wie schwä- 
chere Weltkonjunktur, Handelskon- 
flikte und Brexit-Chaos häuften sich 
Meldungen über den Abbau von Ar- 
beitsplätzen – etwa in der Autoindus- 
trie, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl 
gleichentags zu dem per Umfrage un- 
ter 2000 Konsumenten ermittelten 
Indikator.   (awp/sda/reu) 
Schweiz – EU 
Finanzchefs 
wünschen sich 
stabile Beziehung 
ZÜRICH Die Schweizer Finanzchefs er- 
hoffen sich vom neu gewählten Parla- 
ment vor allem eine stabile und nach- 
haltige Beziehung zum EU-Wirt- 
schaftsraum. Dies geht aus einer Be- 
fragung des Beratungsunternehmens 
Deloitte unter über 100 CFOs hervor. 
Die Finanzchefs von Schweizer Fir- 
men liegt das Verhältnis zur EU be- 
sonders am Herzen. Von den neu ge- 
wählten National- und Ständeräten 
wünschen sie sich daher eine nach- 
haltig Gestaltung der Beziehungen 
zur EU. Zu diesem Schluss kommt ei- 
ne am Donnerstag veröffentlichte Be- 
fragung von Deloitte Schweiz unter 
103 CFOs von mittleren und grossen 
Schweizer Unternehmen. Von den 
insgesamt 14 abgefragten Themenbe- 
reichen stehen noch die Sicherung 
des Marktzugangs für Schweizer Un- 
ternehmen im Ausland sowie die 
nachhaltige Finanzierbarkeit der So- 
zialwerke zuoberst auf der Prioritä- 
tenliste der Finanzchefs.   (awp/sda) 
Engpässe bei PC-Chips 
Die Cloud treibt Intel an 
SANTA CLARA Bei Intel kommt das 
Geschäft mit Rechenzentren wieder 
in Gang. Vom jüngsten Nachfrage- 
Schub im PC-Markt profitierte der 
Konzern hingegen nicht – weil er 
nicht so schnell genug Chips produ- 
zieren konnte. Nach einem guten 
dritten Quartal in seinem Geschäft 
mit Rechenzentren hat das US-Unter- 
nehmen die Prognose für das gesam- 
te Jahr angehoben. Der Chipkonzern 
rechnet nun mit Erlösen von 71 Milli- 
arden Dollar – das sind 1,5 Milliarden 
Dollar mehr als bisher erwartet. Im 
PC-Geschäft unterschätzte Intel hin- 
gegen den Nachfrageschub vor dem 
Auslaufen der Unterstützung des 
noch oft eingesetzten Betriebssys- 
tems Windows 7. Das führte zu Eng- 
pässen bei Intel-Chips. «Wir haben 
unsere Kunden im Stich gelassen», 
räumte Intel-Chef Robert Swan ein. 
Der Umsatz im PC-Geschäft ging im 
Jahresvergleich um 5 Prozent auf 9,7 
Milliarden Dollar zurück. Intel arbei- 
te hart daran, die Produktion hoch- 
zufahren – rechne für das laufende 
Quartal aber weiterhin mit Engpäs- 
sen, sagte Swan. Microsoft lässt Mitte 
Januar die Unterstützung für Win- 
dows 7 auslaufen. Deswegen steigen 
viele Unternehmen noch schnell auf 
Windows 10 um und tauschen dabei 
oft auch gleich die Hardware aus. Zu- 
dem trieb die Angst vor neuen US- 
Strafzöllen auf Waren aus China zu- 
letzt die Nachfrage an. Nach Berech- 
nungen der Analysefirma Canalys 
legte der lange schwächelnde Com- 
puter-Absatz im vergangenen Quartal 
um 4,7 Prozent zu. Beim zweiten 
grossen Standbein, Technik für Re- 
chenzentren, legten die Erlöse nach 
zuletzt eher verhaltenen Quartalen 
um vier Prozent auf 6,4 Milliarden 
Dollar zu. In der Autosparte Mobi- 
leye, die unter anderem Technologie 
für autonomes Fahren entwickelt, 
wuchs der Umsatz um 20 Prozent auf 
229 Millionen Dollar. Insgesamt über- 
traf Intel im vergangenen Quartal die 
Markterwartungen.  (awp/sda/dpa) 
Uni Michigan 
Die Stimmung 
bessert sich etwas 
WASHINGTON Die Stimmung der US- 
Konsumenten hat sich im Oktober 
leicht aufgehellt. Das Barometer für 
das Verbrauchervertrauen stieg auf 
95,5 Zähler von 93,2 Punkten im 
September, wie die Universität Mi- 
chigan am Freitag auf Basis vorläufi- 
ger Daten mitteilte. Von Reuters be- 
fragte Ökonomen hatten mit einem 
Anstieg auf 96 Punkte gerechnet. 
Die Verbraucher bewerteten ihre 
derzeitige Lage besser und schauten 
zugleich optimistischer nach vorn. 
Der private Konsum ist eine Haupt- 
säule der US-Konjunktur. Er trägt et- 
wa 70 Prozent zur Wirtschaftsleis- 
tung bei.   (awp/sda/reu) www.volksblatt.li
	        

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