Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

Volksservice 
WICHTIGE TELEFONNUMMERN FÜR DAS FL 
NOTRUFNUMMERN 
Sanität 144 
Feueralarm, Öl-, Chemieunfälle 118 
Polizei 117 
Rettungsflugwacht 1414 
Tox-Zentrum 145 
ÄRZTE IM DIENST 
Notfallnummer 230 30 30 
ZAHNÄRZTE IM DIENST 10–12 UHR 
Samstag, 26. Oktober 2019 
Dr. med. dent. Oksana Endrizzi, Ruggell 370 18 80     
Sonntag, 27. Oktober 2019 
Dr. med. dent. Oksana Endrizzi, Ruggell 370 18 80   
STÖRUNGSDIENSTE 
Telekommunikation 
(Festnetz und Mobilnetze): 
Telecom Liechtenstein AG  217 51 75 
Radio und Fernsehen 
Telecom Liechtenstein AG 217 51 75 
Liechtensteinische Kraftwerke 
Störungsdienst 236 01 11 
Liechtensteinische Gasversorgung 
Störungs- und Pikettdienst 233 35 55 
Wasserversorgung 
Liechtensteiner Unterland 373 25 25 
APOTHEKEN 
Apotheke am Postplatz 
Schaan, Postplatz 2 233 55 55 
Schlossapotheke 
Vaduz, Aeulestr. 60 233 25 30 
TopPharm Engel Apotheke 
Balzers, Landstr. 20 232 92 32 
Laurentius Apotheke 
Schaan, Lands tr. 97 232 48 44 
Apotheke am St. Martins-Ring 
Eschen, St. Martins-Ring 1 373 01 01 
KRANKENHÄUSER 
Vaduz 235 44 11 
Grabs 081/772 51 11 
St. Gallen Kantonsspital 071/494 11 11 
St. Gallen Kinderspital 071/243 71 11 
Chur Kantonsspital 081/256 61 11 
Chur Kreuzspital 081/255 21 11 
Chur Fontana 081/254 81 11 
Walenstadt 081/736 11 11 
Altstätten 071/757 44 11 
LKH Feldkirch 0043/55 22/30 30 
BESTATTUNGSDIENSTE 
Kintra, Triesen 392 37 33 
Marxer Anstalt, Bendern 373 12 82 
BUS / BAHNHÖFE / FLUGHÄFEN 
LBA 236 63 10 
Zugauskunft ganze CH 0900 300 300 
Hauptsitz SBB AG 
Telefonzentrale 051/220 11 11 
Bahnhofleitung Buchs 051/228 61 11 
Bahnhofleitung Sargans 051/228 61 11 
Bahnhof Feldkirch 0043/517 17 
Flughafen Zürich 
Auskunft über Ankunft und Abflug 0900 300 313 
Airport Altenrhein 071/858 51 65 
DIENSTLEISTUNGEN / BERATUNG 
Aidshilfe Liechtenstein 232 05 20 
Babysitterdienst 233 24 38 
Hospizbewegung Liechtenstein 233 41 38 
777 20 01 
Amt für soziale Dienste 236 72 72 
Sucht- und Drogenberatung 236 72 72 
Fachgruppe gegen sexuellen Miss- 
brauch von Kindern und Jugendlichen 236 72 27 
Frauenhaus Liechtenstein 380 02 03 
Fax   380 02 04 
Infra Informations- und 
Kontaktstelle für Frauen 
(Mo–Do 8.30–11.30 Uhr und 
Do 14.00–16.00 Uhr) 232 08 80 
Kontaktstelle für Selbst- 
hilfegruppen, www.kose.li 079/419 18 02 
Schwanger.li – Rasche, kostenlose und anonyme 
Hilfe, Mo–Fr 8–12 und 13–17 Uhr, 
www.schwanger.li 0848/003344 
Kinder-Sorgentelefon 233 31 31 
KIT – Kriseninterventionsteam über 
die Landespolizei 24 Std. erreichbar 236 71 11 
Solina Stiftung, Feldstrasse 7, Vaduz, Psychiatri- 
sche und psychotherapeutische Begleitung für 
Kinder, Jugendliche und deren Eltern 
Fax 230 17 27, info@solina.li 232 58 80 
Krebshilfe Liechtenstein 233 18 45 
Liechtensteiner Behindertenverband 390 05 15 
Tierschutzhaus 239 65 65 
Pilzkontrolle 
Sabine Gahr   373 14 86 
Rüttegasse 48, Schaanwald +41 78 868 59 88 
Pilzkontrolle nach telefonischer Voranmeldung. 
Das Sammeln von Pilzen ist während des ganzen 
Jahres nur jeweils vom 11. bis zum letzten Tag 
des Monats in der Zeit zwischen 8 und 20 Uhr 
 erlaubt. 
Informations- und Beratungsstelle Alter (IBA) 
Servicestelle des Liecht. Seniorenbundes, Fragen 
der Altersprävention, Leben und Wohnen im Al- 
ter, sinnvolle Freizeitgestaltung, Seniorenferien, 
persönliche Fragen zur Lebensgestaltung im Al- 
ter etc. Standort: Vaduz, Austrasse 13, Öffnungs- 
zeiten: werktags von 8–12 und von 14–17 Uhr. 
Senioren für Senioren: «Hilfe in Haus und Garten» 
und «Fahrdienst für Patienten und Senioren» 
9490 Vaduz, Austrasse 13, Telefon 230 48 02. 
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26. OKTOBER 2019 
Sonntag, 27. Oktober 2019 
Balzers 
18.30 Uhr Vorabend; 7.30, 10 Uhr 
Haus Gutenberg: 8.30 Uhr 
Bendern-Gamprin 
18 Uhr Vorabend; 9 Uhr 
Eschen 
18 Uhr Vorabend; 10 Uhr 
Mauren 
10 Uhr 
Nendeln 
19 Uhr Vorabend; 9 Uhr 
Planken 
11 Uhr 
Ruggell 
19 Uhr Vorabend; 10 Uhr 
Schaan 
Pfarrkirche: 18 Uhr Vorabend; 9.30, 19 Uhr 
Kloster: 11 Uhr 
Schaanwald 
17.45 Uhr Vorabend; 8.30 Uhr 
Schellenberg 
19 Uhr Vorabend; 9.30 Uhr 
Triesen 
Pfarrkirche: 19 Uhr Vorabend; 10 Uhr 
Marienkapelle: 8.15 Uhr 
Triesenberg 
Pfarrkirche: 9.30, 19.15 Uhr 
Malbun: 17.30 Uhr Vorabend 
Steg: 9 Uhr 
Masescha: 10.30 Uhr 
Vaduz 
Kathedrale: 18 Uhr, Vorabend; 8, 9.30 Uhr 
St. Josef: 11 Uhr 
Gottesdienst in Italienisch 
11 Uhr in der St. Peterskirche in Schaan 
Gottesdienst in Spanisch 
18.30 Uhr in der St. Peterskirche in Schaan 
IBF International Bible Fellowship 
Gottesdienst in Englisch: Sonntags, 17 Uhr 
in Buchs, gegenüber Migros. Gottesdienst in 
Spanisch: jeden 2. und 4. Samstag, 
19.30 Uhr in Buchs, gegenüber Migros. 
Evangelische Kirche 
Sonntag, den 27. Oktober, 10 Uhr 
Gottesdienst 
Pfarrer Diedrich Onnen 
Evangelisch-Lutherische Kirche 
Sonntag, den 27. Oktober, 10 Uhr 
Gottesdienst mit Abendmahl BELK Predigt- 
tausch. Pfarrer Winkelströter, Basel 
Freie Evangelische Gemeinde 
Sonntag, den 27. Oktober, 10 Uhr 
Generationengottesdienst zum Abschluss der 
Summer-Challenge (Im Rösle 2, Schaan), 
gleichzeitig Kinderhüte, anschl. Vernissage der 
Psalm-Fotos. Predigt: Stefan Lanz, 
«S’Liaderbuch vor Bibla» 
Lobpreisgottesdienste in der Pfarrkirche 
St. Laurentius in Schaan 
Samstag, den 26. Oktober, 18 Uhr 
Herzliche Einladung an alle zum Lobpreisgot- 
tesdienst um 18 Uhr. Anschliessend Lobpreis- 
abend mit eucharistischer Anbetung und 
Beichtgelegenheit. 
GOTTESDIENSTE IN LIECHTENSTEIN 
Mehrere Faktoren entscheiden 
Referat Anlässlich der Vortragsreihe des Senioren-Kollegs Liechtenstein behandelte die Konfl iktforscherin Seraina Rüegger die 
Frage «Flüchtlinge – Wohin fl iehen sie?» Zuvor übergab Priska Lüthi die Aufgaben symbolisch an ihre Nachfolgerin Agnes Thöny. 
VON HARTMUT NEUHAUS 
«Flüchtlinge 
verlassen 
unfreiwillig ihr Hei- 
matland wegen Unsi- 
cherheit, Gewalt, Ver- 
folgung oder Konfl ikten», erklärte 
die Dozentin und Konfl iktforscherin 
Seraina Rüegger vom Lehrstuhl für 
Internationale Konfl iktforschung 
der ETH Zürich, in ihren einleiten- 
den Worten zum Referatsthema 
«Flüchtlinge – Wohin fl iehen sie?». 
Der Vortrag fand am Donnerstag- 
nachmittag im LAK Haus St. Peter 
und Paul in Mauren statt. Vor dem 
Referat erfolgte aber zuerst noch 
eine symbolische Übergabe der Ge- 
schäfte des Senioren-Kollegs von 
der langjährigen Geschäftsführerin 
Priska Lüthi an ihre Nachfolgerin 
Agnes Thöny. Mit einem grossen 
Applaus wurde Priska Lüthi verab- 
schiedet und die neue Geschäfts- 
führerin begrüsst. Mit dem Vortrag 
von Seraina Rüegger startete das 
Wintersemester. «Wohin würden Sie 
gehen, wenn Sie zur Flucht gezwun- 
gen wären?», fragte die Referentin 
zu Beginn ihrer Ausführungen. In 
der Regel seien Flüchtlinge keine 
einheitliche Gruppe, die sich zusam- 
mentun und entschliessen, zu fl üch- 
ten. Vielmehr seien es Menschen mit 
unterschiedlicher Identität, Nationa- 
lität, ethnischer Zugehörigkeit oder 
politischer Meinung. Auch sei das Ri- 
siko in dem Land, aus welchem man 
fl üchten möchte nicht für alle Bürger 
gleich. Weltweit seien im Jahr 2019 
mehr als 70 Millionen Menschen auf 
der Flucht vor Krieg, Gewalt und Ver- 
folgung. Die meisten Flüchtlinge fl ie- 
hen momentan aus Syrien, der Ara- 
bischen Republik, Afghanistan und 
aus dem Süd-Sudan. Wissenschaft- 
lich gesehen werden die Fluchtur- 
sachen mit den sogenannten «Push 
& Pull»-Modellen erklärt, nämlich 
dann, wenn man gezwungen wird, 
dass Land zu verlassen (push) oder 
Gründe, wieso eine Person von einer 
anderen Region oder einem anderen 
Land angezogen wird (pull). Genau 
wie wir, wenn wir fl üchten müssten, 
überlegen sich Flüchtlinge sehr ge- 
nau, wohin sie fl üchten werden. 
Flucht in Nachbarländer 
Je nach Situation vor der Flucht wer- 
den nach «antizipatorischen» und 
«akuten» Flüchtlingen unterschie- 
den. Als antizipatorische Flüchtlinge 
werden jene bezeichnet, die das 
Land verlassen, bevor sich die Situa- 
tion verschlechtert. Sie haben Zeit 
für die Vorbereitung und sie haben 
Entscheidungsmöglichkeiten. Bei 
den akuten Flüchtlingen handelt es 
sich oft um grosse Gruppen, die bei 
politischen Veränderungen entste- 
hen. Sie fliehen notgedrungen in 
Nachbarländer und haben keine 
Zeit, die Abreise oder die Fluchtrich- 
tung zu planen. Die meisten Flücht- 
linge weltweit suchen Zuflucht in 
Nachbarländern (mehr als 80 Pro- 
zent), aber es gibt grosse Unterschie- 
de in der Anzahl der Flüchtlinge in 
den betroffenen Nachbarländern. 
Auch hier beeinflussen viele Fakto- 
ren die Fluchtrichtung. Die Geogra- 
fie und die Politik im Asylland (Si- 
cherheit, Friede, Demokratie), die 
Wirtschaft (Lebensbedingungen, 
Wohlstand, Arbeitsmarkt), die Kul- 
tur und die Sprache spielen dabei ei- 
ne grosse Rolle. Bei einer früheren 
Migration in ein Gebiet, d. h., wenn 
früher bereits Familienmitglieder, 
Freunde oder Bekannte geflüchtet 
sind, helfen informelle Kontakte 
oder bestehende personelle Infra- 
strukturen mit, sich für eine be- 
stimmte Fluchtrichtung zu entschei- 
den. Gemäss Seraina Rüegger ziehen 
es viele Flüchtlinge vor, in der Nähe 
des Landes zu bleiben, aus dem man 
geflüchtet ist, denn es bleibt immer 
die Hoffnung auf eine Rückkehr. Aus- 
serdem möchten viele Flüchtlinge 
mit dem Heimatland verbunden blei- 
ben. Viele Flüchtlinge nutzen auch 
illegale Fluchtrouten aus dem Land, 
was sie in die Hände von Schleppern 
und illegalen Netzwerken treibt. 
Rotes Kreuz 
Rettungsdienst Notfall Tel.           144 
Geschäftsstelle Vaduz Tel. 232 22 94 
Kinderheim Gamander Tel. 232 25 03 
Mütter- und Väterberatung Tel. 787 37 21 
Familienhilfe Liechtenstein Tel. 236 00 66 
• Betreuung 
• Pflege 
• Mahlzeitendienst 
Familienhilfe Balzers Tel. 388 13 40 
• Betreuung 
• Pflege / Spitex 
• Mahlzeitendienst 
FAMILIENHILFE / ROTES KREUZ 
Sprach im Rahmen des Senioren-Kol- 
legs in Mauren zum Thema «Flücht- 
linge – Wohin fl iehen sie?»: Seraina 
Rüegger. (Foto: ZVG) 
Diplomatie Menschenrechtsexperten der Genfer UNO-Missionen zu Besuch 
VADUZ Am 24. und 25. Oktober weilten erstmals Diplomatinnen und Diplomaten der Genfer UNO-Missionen Australiens, Kanadas, Islands, Norwegens, 
Neuseelands und der Schweiz gemeinsam in Liechtenstein, um sich über aktuelle Menschenrechtsthemen auszutauschen. «Die Gruppe traf sich zu einem 
Arbeitsgespräche mit dem Menschenrechtsteam des Amts für Auswärtige Angelegenheiten sowie dem Verein für Menschenrechte als nationale Menschen- 
rechtsinstitution. Die Gruppe wurde ausserdem von Erbprinz Alois empfangen», schreibt Liechtensteins Ständige Mission in Genf in der Pressemitteilung vom 
Freitag. Im Zentrum der Gespräche standen einerseits die aktuellen Entwicklungen im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf, die anstehenden 
Überprüfungen der Arbeitsweise einiger UNO-Vertragswerke und andererseits ein Austausch über Herausforderungen in der Umsetzung von Menschenrechten 
auf nationaler Ebene. Sowohl an der UNO in New York als auch in Genf tauscht sich Liechtenstein in Menschenrechtsfragen im Rahmen einer informellen Gruppe 
aktiv mit Australien, Kanada, Island, Norwegen, Neuseeland und der Schweiz aus. «Die Gruppe verbindet zahlreiche ähnliche Werte und Positionen in Menschen- 
rechtsfragen», heisst es abschliessend. «Der Besuch in Liechtenstein bot den teilnehmenden Menschenrechtsexperten dieser Staaten die Gelegenheit, das Land 
Liechtenstein und seine Menschenrechtssituation und -politik noch besser kennenzulernen.» (Text: red/ikr; Foto: ZVG/IKR)
	        

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