Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

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MONTAG 
14. OKTOBER 2019 
LIEMobil 
Schlecht gewartete 
Fahrzeugfl otte! 
Die Linienbusse der LIEMobil sind 
Allgemein schlecht gewartet. Ver- 
einzelt fehlen die Haltestellen- 
Schalter oder funktionieren nicht, 
am Boden die Teppichübergänge lo- 
se, defekte Fahrgastsitzplätze oder 
die Schalensitze gar lose im Sitz- 
rahmen, die furchtbaren Sensor- 
knöpfe draussen bei den Türen de- 
fekt oder schmutzig oder unterlie- 
gen den Temperaturen und ver- 
brannte USB-Ladestecker. Dazu 
kommt, dass speziell die Doppelde- 
cker (Traktoren) für ältere und be- 
tagte Fahrgäste sehr gefährlich 
beim Einstieg sind. Weil die Dop- 
peldecker keinen «fast» Stufenlosen 
Einstieg bei der Türe ermöglichen. 
Die Konzeptlosigkeit der LIEMobil 
bei der Beschaffung von Fahrzeu- 
gen macht sich auch am Wochenen- 
de bemerkbar auf der Linie 12, wo 
die Mercedes Citaro Kleinbusse ein- 
gesetzt werden, die sonst auf der 
Linie 13E unterwegs sind. Wo der 
«nicht» stufenfreie schmale Durch- 
gang durch den Linienbus für älte- 
re Fahrgäste eine Katastrophe ist, 
denn geschweige ein Rollstuhlfah- 
rer und ein Kinderwagen noch zu- 
sätzlich hinein müssen. Denn wenn 
sich wochentags von der Fahrzeug- 
flotte 1 bis 2 Linienbusse in Repara- 
tur befinden, kann während der 
Fahrt der defekte Linienbus nicht 
einmal ausgewechselt werden. Er- 
satzbusse hat die LIEMobil keine. 
Denn das wäre die richtige Funkti- 
on für den Doppeldecker (Trakto- 
ren) «Ersatzbus», für einen Betrieb, 
der jährlich 5 Millionen Fahrgäste 
transportiert durch drei Länder. 
Wie gesagt, einzelne Abgeordnete 
des FL-Landtags sind einsichtig und 
können mit einem Defizit bei der 
LIEMobil leben. Die LIEMobil muss 
auch wirklich keinen Gewinn ab- 
werfen. Den Spardruck mit dem 
Rotstift spürt man als Fahrgast. 
Wie wir kein Verkehrsproblem im 
Land haben. Der LIEMobil-Eigner 
sich gut überleg, ob die LIEMobil 
nur ein geduldeter Kostenpunkt ist. 
Durch die mit Buswerbung zuge- 
klebten Fenster können die Fahr- 
gäste nicht einmal die Landschaft 
anschauen während der Fahrt. Von 
dem EDV- System, dass die Bushal- 
testellen und Uhrzeit anzeigt auf 
den Monitoren gar nicht anfangen. 
Irgendwie auch eine Visitenkarte 
der #Liemomente. 
Guiseppe Pagnottella, 
Landstrasse 317, Triesen 
Landtagsgebäude 
Wer soll das 
bezahlen, wer hat 
soviel Geld? 
An der Landtagssitzung vom Sept. 
2019 wurden div. Fragen betr. Sanie- 
rung des Gebäudes und dessen Fer- 
tigstellung aufgeworfen. 
Vielmehr würden die Steuerzahler 
gerne erfahren, wer oder was die ef- 
fektiven Ursachen der Schäden sind 
und warum diese die Steuerzahler 
berappen müssen. Schon im Nov. 
2018 vermittelte die Presse, «da es 
für das Klinkermaterial in Verbin- 
dung mit der Konstruktionsweise 
kein Regelwerk der Bautechnik gebe, 
seien sich die seinerzeitige Baukom- 
mission des Landtages, die Regie- 
rung und das Hochbauamt des Mate- 
rials- und Konstruktionsrisikos be- 
wusst gewesen. Damit liegt der Fall 
der rechtlichen Durchsetzung der 
Mängelerhebung und das Prozessri- 
siko in erster Linie beim Auftragge- 
ber». Daraus müssen wir schliessen, 
dass seitens des Auftraggebers keine 
üblichen S.I.A.- Verträge, welche die 
Prüfung, die Abnahme, die Garantie- 
leistungen, die Mängelrüge und da- 
mit die Haftung und die Mängelbe- 
hebung regeln, abgeschlossen wur- 
den. Hat die damalige Baukommissi- 
on in der sich, wie oben erwähnt 
Laien, Regierungsmitglieder und Ab- 
geordnete befanden, die Vertragsbe- 
dingungen bewusst umgangen bzw. 
ausgeklammert ? 
Im Archiv finden wir wohl diverse 
Namen von Abgeordneten, die da- 
mals in der Baukommission mitge- 
wirkt haben. Auch die damaligen Re- 
gierungsmitglieder und die Mitarbei- 
ter des damaligen Bauamtes sind be- 
kannt. 
Wo wir aber an Grenzen stossen gibt 
es verschiedene Akten, die angeblich 
der 30jährigen Sperrfrist unterliegen. 
Sind das Entscheide und Beschlüsse, 
die nicht an die Öffentlichkeit gelan- 
gen sollen? 
Viele Steuerzahler möchten hier Auf- 
schluss über die diversen Fragen. 
Wer trägt die Verantwortung an die- 
sem Schlamassel, welches lt. Presse- 
berichten von 2018 mind. 2,5 Millio- 
nen und zukünftig jährlich mind. 
200 000 Franken kostet. Sporadisch 
werden wir informiert, dass weitere 
Mängel entstehen. 
Am 20. Sept.2019 lesen wir, dass 
auch die Klagemauer saniert werden 
muss. 
Dies ist allerdings keine Neuigkeit, 
denn kurz nach Fertigstellung wur- 
den bereits Flickarbeiten an der Mau- 
erkrone vorgenommen. 
Aufruf an die verantwortlichen Politi- 
ker: Legt endlich die kompletten Fak- 
ten offen auf den Tisch, damit sich 
die Bevölkerung ein abschlies sendes 
Bild machen kann. 
Vielleicht aber wissen die Verant- 
wortlichen selbst keine abschlies- 
sende Antwort, oder wollen damit 
nicht rausrücken. Interessant ist al- 
lerdings die scheibchenweise Infor- 
mation oder nennen wir es besser 
Desinformation. 
Politisch ist dafür jedoch ein gewis- 
ses Verständnis aufzubringen, da lt. 
damaligen Unterlagen in der Bau- 
kommission Abgeordnete aller poli- 
tischen Parteien waren. 
Für den ganzen Schlamassel wer- 
den die kommenden Generationen 
zu zahlen haben, mindestens je- 
doch so lange, bis ein Abbruch er- 
folgt, denn eine  endgültige Sanie- 
rung kann bei diesem Objekt und 
unseren klimatischen Verhältnissen 
ausgeschlossen werden, da immer 
wieder neue Schäden auftreten. 
Franz Schädler 
Rossbodastrass 27, Triesenberg 
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Ein Gemälde von Ludwig Schnüriger, dem ehemaligen Pfarrer von Vaduz, gemalt 
im Jahr 1956, zu fi nden in der Friedhofskapelle Spiringen (Kanton Uri). (Foto: ZVG) 
Tierschutzhaus Schaan 
Wer vermisst 
diese Katze? 
SCHAAN Die Mitarbeiter des Tier- 
schutzhauses machen auf folgendes 
Findeltier aufmerksam: 
Wer etwas über dieses Findeltier 
weiss, melde sich doch beim Tier- 
schutzhaus unter der Telefonnum- 
mer 239 65 65.   (red) 
Mehr Informationen auf www.tierschutzhaus.li 
Diese Katze wurde am 1. Oktober  in 
Mauren aufgefunden. (Foto: ZVG) 
Erwachsenenbildung 
Figuren aus 
Pappmaché, für 
innen und aussen 
ESCHEN Vielfältig, wunderschön und 
aussergewöhnlich: Die Teilnehmen- 
den gestalten jeweils eine individu- 
elle Figur und sammeln dabei Erfah- 
rungen mit diesem Werkstoff aus Pa- 
pierresten. Am letzten Kursabend 
wird die Figur mit gefärbtem Harz 
versiegelt. Mit dem selbstgemachten 
Hingucker verschönern Sie Ihren In- 
nen- oder Aussenbereich. Der Kurs 
2B15 unter der Leitung von Gerti 
Tkavc beginnt am Montag, den 21. 
Oktober 2019, um 19 Uhr im Werkhof 
in Eschen. Anmeldung und Auskunft 
bei der Stein Egerta (Telefonnum- 
mer: 232 48 22; E-Mail-Adresse: in- 
fo@stein egerta.li).   (pr)
	        

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