Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

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8. AUGUST 2019 
Beschluss 
05 KO.2019.85 – ON 15 
Das Fürstliche Land- als Konkursgericht, Vaduz, hat in der Konkurssache über das 
Vermögen der 
Konkursitin:   
ETABLISSEMENT STARIMMOB, c/o Jura Trust AG, Städle 28, 9490 Vaduz 
vertreten durch: Mag. iur. Christoph Bruckschweiger, Mitteldorf 1, 9490Vaduz 
über Nachweis des Wegfalls der Konkursvoraussetzungen 
beschlossen: 
1. Das Konkursverfahren über das Vermögen der ETABLISSEMENT STARIMMOB, 
9490 Vaduz, Städle 28, zu KO.2019.85, wird gemäss Art 87 Abs 1 KO aufgehoben. 
2. Mag. iur. Christoph Bruckschweiger, Mitteldorf 1, 9490 Vaduz wird als Masse- 
verwalter seines Amtes enthoben. 
Rechtsmittelbelehrung 
Gegen diesen Beschluss ist binnen der unerstreckbaren Frist von 14 Tagen ab Ver- 
öffentlichung im Amtsblatt, das ist der 08.08.2019, das Rechts mittel des Rekurses an 
das Fürstliche Obergericht in Vaduz zulässig. 
Vaduz, 29.07.2019 
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Klimarat-Report kritisiert hohen 
Fleischkonsum und Waldrodung 
Weckruf Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht am Donnerstag einen Sonderbericht. Im Fokus: Klimawandel und Landnut- 
zung. Schon jetzt ist klar: Die Essgewohnheiten des Westens und die Lebensmittelverschwendung sind ein grosses Problem. 
VON FABIAN NITSCHMANN, DPA 
Rund 
820 Millionen Men- 
schen weltweit sind unter- 
ernährt. Auf der anderen 
Seite aber gibt es einen sehr 
hohen Fleischkonsum, der viel Land 
verbraucht. Ausserdem werden zu 
viele Lebensmittel einfach weggewor- 
fen. Die wachsende Weltbevölkerung 
auf gerechte Weise mit ausreichend 
Lebensmitteln zu versorgen ist eine 
gewaltige Herausforderung – und sie 
wird durch den Klimawandel noch 
grösser. Um die vielen Menschen 
zu ernähren, braucht die Landwirt- 
schaft immer mehr Flächen. Oft geht 
dies zulasten von Wäldern. Diese 
aber sind wichtig, denn sie speichern 
das Treibhausgas Kohlendioxid. «Die 
Nahrungsmittelsicherheit und der 
Schutz der Wälder sollten unverhan- 
delbar sein», sagt Charlotte Streck, 
Mitgründerin des Thinktanks Cli- 
mate Focus. Ein Widerspruch? Nein, 
sagt Streck, das Entweder-oder-Spiel 
stört sie. Beides sei möglich. Die aus 
ihrer Sicht wichtigsten Hebel: Den 
Fleischkonsum senken und den Aus- 
stieg aus fossilen Brennstoff en forcie- 
ren. «Rindfl eisch ist besonders res- 
sourcenintensiv. Es braucht 20 Mal so 
viel Land, und es entstehen 20 Mal so 
viele Treibhausgase pro Gramm ess- 
baren Eiweisses wie bei pfl anzlichen 
Eiweissen, etwa aus Bohnen, Erbsen 
oder Linsen», erklärt Streck. Und die 
Ressource Land ist begrenzt. Zudem 
werden nach Angaben der Welter- 
nährungs- und Landwirtschaftsorga- 
nisation FAO ein Drittel der Lebens- 
mittel weltweit weggeworfen. 
Mahnung des Klimarats 
Diese Fakten wird aller Voraussicht 
nach auch der Sonderbericht des 
Weltklimarats IPCC deutlich ma- 
chen, der am Donnerstag in Genf 
veröffentlicht wird und der sich vor 
allem mit der Landnutzung und dem 
Klimawandel beschäftigt. Die Situa- 
tion ist schwierig. Der Bericht könn- 
te daher auch eine scharfe Mahnung 
an die Weltbevölkerung, die Politik 
und die Wirtschaft enthalten. «Zu ei- 
ner Zeit, in der wir es uns am we- 
nigsten erlauben können, verlieren 
wir fruchtbaren Boden und biologi- 
sche Vielfalt in einem alarmieren- 
den Tempo», sagte die Geschäftsfüh- 
rerin des Umweltprogramms der 
Vereinten Nationen (UNEP), Inger 
Andersen, bereits am Freitag zur Er- 
öffnung der mehrtägigen IPCC-Sit- 
zung. «Wir müssen die Nutzung un- 
serer Landflächen an den Klima- 
wandel anpassen, damit wir die 
Nahrungsmittelproduktion für die 
heutige und für zukünftige Generati- 
onen sicherstellen können», forderte 
Andersen weiter. Ein grosses inter- 
nationales Forscherteam hat für den 
IPCC in den vergangenen Jahren ei- 
ne sehr umfangreiche Analyse über 
den derzeitigen weltweiten Wissens- 
stand zu diesen Themen erstellt. 
Seit Freitag sitzen vor allem poli- 
tisch Delegierte der IPCC-Mitglieds- 
länder in Genf zusammen und bera- 
ten über die Zusammenfassung der 
Analyse. Den so entstandenen Re- 
port will der IPCC am Donnerstag 
präsentieren. Das einwöchige Proze- 
dere soll dafür sorgen, dass der 
 IPCC-Sonderbericht auch von den 
Mitgliedsländern anerkannt wird. 
Waldqualität sinkt 
Dass nun überhaupt über die Rolle 
der Wälder und der Landwirtschaft 
diskutiert wird, wertet Expertin 
Streck bereits als einen grossen Er- 
folg. «Das Thema betrifft uns direkt, 
wir sehen brennende Wälder, viel 
Schädlingsbefall. Die Waldqualität 
geht ja auch bei uns bergab», sagt 
Streck, die vor allem einem Ausstieg 
aus den fossilen Brennstoffen viel 
Potenzial beimisst. «Die Klima-Mo- 
delle werden immer wilder, wenn 
wir an den fossilen Brennstoffen 
festhalten und immer mehr Auffors- 
tungsflächen zur Kompensation aus- 
weisen müssen», sagt Streck weiter. 
Ein Ende der fossilen Brennstoffe 
würde also viel Druck aus der Debat- 
te um mögliche Landkonflikte neh- 
men. Der globale Ausstoss etwa von 
Kohlendioxid 
(CO2) 
müsste nach 
dem jüngsten IPCC-Bericht zum 
1,5-Grad-Ziel von 2010 bis 2030 um 
45 Prozent fallen und im Jahr 2050 
Null erreichen. Neben einem nach- 
haltigen Landmanagement werden 
Themen wie Dürren, Versteppung, 
Hitzewellen und Überschwemmun- 
gen in dem Bericht eine Rolle spie- 
len. Der Vorsitzende des Weltklima- 
rats IPCC, Hoesung Lee, betonte ver- 
gangenen Freitag vor allem die sym- 
bolische Wirkung auf die Öffentlich- 
keit, die der Report aussenden könn- 
te. «Ich hoffe, dass wir die Aufmerk- 
samkeit der Menschen für die Gefah- 
ren und Herausforderungen erhö- 
hen können, die der Klimawandel 
für das Land bereithält, auf dem wir 
leben und das uns ernährt.» 
Die Experten machen auf die Probleme in Zusammenhang mit dem hohen Fleischkonsum aufmerksam. (Symbolfoto: SSI) 
Börse schliesst tiefer 
SMI gibt 
0,21 Prozent ab 
ZÜRICH Der Schweizer Aktienmarkt 
hat den Handel am Mittwoch nach ei- 
nem Auf und Ab etwas tiefer abge- 
schlossen. Nachdem der Leitindex 
SMI sich in der ersten Handelshälfte 
noch von den deutlichen Abgaben der 
letzten Tage erholt hatte, geriet er am 
Nachmittag – belastet von tieferen 
Kursen an der Wall Street und den 
starken Einbussen des Schwergewich- 
tes Novartis – erneut unter Druck. Der 
Pharmakonzern ist mit seiner teuren 
Gen-Therapie Zolgensma ins Visier 
der US-Gesundheitsbehörde geraten. 
Die Lage an den Aktienmärkten welt- 
weit bleibe angespannt und die Volati- 
lität hoch, hiess es im Handel. Die Sor- 
ge, der Zollstreit zwischen den USA 
und China könnte in eine weltweite 
Rezession münden, schrecke die An- 
leger ab. Immerhin gebe die Aussicht 
auf weitere geldpolitische Lockerun- 
gen etwas Hoffnung. In Indien, Thai- 
land und Neuseeland haben die Zen- 
tralbanken die Zinsen am Mittwoch 
gesenkt. Und in den USA könnte das 
Fed bereits im September mit dem 
nächsten Zinsschritt aufwarten. US- 
Präsident Donald Trump hat diesbe- 
züglich den Druck erhöht. Bis Börsen- 
schluss büsste der Swiss Market Index 
(SMI) 0,21 Prozent auf 9533,98 Punkte 
ein. Am Morgen hatte sich der SMI 
noch bis in den Bereich von 9650 
Punkten vorgewagt, fiel dann aber am 
Nachmittag am Tiefpunkt gar unter 
9500 Zähler. Der 30 Aktien umfassen- 
de Swiss Leader Index (SLI) verlor am 
Ende 0,06 Prozent auf 1455,26 und 
der breite Swiss Performance Index 
(SPI) 0,08 Prozent auf 11 633,24 Zäh- 
ler. Im SLI standen zwanzig Gewin- 
nern zehn Verlierer gegenüber. Noch 
bestehe die Chance, dass sich der In- 
dex in den kommenden Wochen zu- 
rück bis auf ein Niveau von 9900 
Punkte erholen könnte, erklärte ein 
Händler. Zurückliegende Korrekturen 
am Aktienmarkt, wie beispielsweise 
jene im letzten Dezember, hätten ge- 
zeigt, dass die Anleger rasch wieder 
Mut fassen können. Sollte der SMI 
 jedoch unter 9300 Punkte zurück- 
fallen, dann sei mit einer eins- 
chneidenden Korrektur zu rechnen, 
warnte er.   (apa/dpa-afx) 
Datenschutz 
Twitter räumt erneut 
mögliche unerlaubte 
Datenweitergabe ein 
SAN FRANCISCO Der Kurznachrichten- 
dienst Twitter muss zum zweiten 
Mal in wenigen Monaten einräu- 
men, dass zumindest einige Nutzer- 
daten unerlaubt an Werbekunden 
gingen. Die Informationen sind 
nicht besonders aufschlussreich. 
Aber die Pannen zeigen, wie häufig 
sich Fehler in das komplexe System 
einschleichen. Einige Daten von 
Twitter-Nutzern könnten ohne de- 
ren Wissen mehr als ein Jahr lang 
mit Werbekunden des Dienstes ge- 
teilt worden sein. Zu den Informati- 
onen gehöre etwa der Länder-Code 
des Nutzers sowie ob und gegebe- 
nenfalls wann die Anzeige angese- 
hen wurde, erklärte Twitter in der 
Nacht zum Mittwoch. Durch den 
Fehler seien Nutzern möglicherwei- 
se seit September 2018 auch auf Ba- 
sis unzulässig gesammelter Daten 
personalisierte Werbeanzeigen an- 
gezeigt worden.   (awp/sda/dpa)
	        

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