Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

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12. JUNI 2019 
Erfolgreiches Abschlussturnier der Handicap-Rallye-Serie 
Golf Die Golfer und Golferinnen aus Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und Österreich trafen sich zum dritten und letzten Turnier der Handicap-Ral- 
lye in Rankweil. Insgesamt wurden 148 Teilnehmer verzeichnet und sorgten damit für einen neuen Teilnehmerrekord an der Handicap-Rallye in Rankweil. 
VON FABIANA SCHABER 
Die Bedingungen für das letzte Tur- 
nier der Handicap-Rallye-Serie hät- 
ten nicht besser sein können. Nach 
leichten Regenschauern früh mor- 
gens änderte sich das Wetter zu ei- 
nem wolkenlosen und warmen Som- 
mertag und bescherte somit den 
Golfern und Golferinnen ausge- 
zeichnete Verhältnisse. 
Nebst den meteorologischen Vorzü- 
gen präsentierte sich auch der Platz 
in hervorragendem Zustand, nicht 
zuletzt dank frisch gemähtem ho- 
hem Gras um die Spielbahnen her- 
um. Die guten Platzverhältnisse 
wirkten sich positiv auf die Spielbar- 
keit aus und ermöglichten es 29 von 
148 Golfern und Golferinnen, ihr 
Handicap zu verbessern. Unter die- 
sen Umständen bewies Lukas Schä- 
per (Captain GVL-Nationalteam der 
Herren) sein Können und gewann 
den ersten Rang der Bruttowertung 
mit einer Par-Runde (36 Bruttopunk- 
te). Den zweiten Rang belegte Chris- 
tian Völkl Junior, Nachwuchs des 
GVL-Nationalkaders, mit 24 Brutto- 
punkten. Den dritten Platz erspiel- 
ten sich Kevin Mathis und Andreas 
Loretz (beide GC Montfort Rank- 
weil) mit je 33 Bruttopunkten. Bei 
den Damen gewann Christine Tin- 
ner-Rampone (Captain GVL-Natio- 
nalteam der Damen) mit 31 Brutto- 
punkten. Somit zeigten sich die Cap- 
tains der Nationalteams und der 
Nachwuchs des Nationalkaders in 
ausgezeichneter Form. Den zweiten 
Platz der Bruttowertung der Damen 
teilten sich Doris Wolf vom GC Mont- 
fort Rankweil (28 Punkte) und Mar- 
git Schurti vom GC Bludenz-Braz (26 
Punkte). 
Siegreicher Nachwuchs des GVL 
Der Sieg der Nettowertung der Kate- 
gorie I ging mit 42 Nettopunkten an 
Christian Völkl Junior (GVL-Nach- 
wuchskader). Den geteilten zweiten 
Platz der Nettowertung belegten mit 
41 Nettopunkten die Mitglieder des 
GC Montfort Rankweil Christian 
Preg, Herbert Raess und Gerhard 
Günther. Die Podestplätze der Net- 
towertung der Kategorie II belegten 
allesamt Mitglieder des GC Montfort 
Rankweil. Der erste Platz ging mit 45 
Nettopunkten an Manfred Zaisber- 
ger, gefolgt von Otto Kathan (42 
Punkte) und Michael Fitz (41 Punk- 
te). In der Nettowertung der Katego- 
rie III gewann Anna-Julia Ehgartner 
(GC Monfort Rankweil) mit 47 Netto- 
punkten, gefolgt von Andreas Benz 
(GC Monfort Rankweil, 45 Punkte) 
und Daniel Schaber (GV Liechten- 
stein, 38 Punkte). 
Sieger der Turnierserie 
Es war das dritte und sogleich letzte 
Turnier der bliebten Handicap-Ral- 
lye. Nachdem sich die Golfer und 
Golferinnen in den letzten drei Mo- 
naten in drei verschiedenen Län- 
dern auf drei verschiedenen Plätzen 
miteinander gemessen haben, konn- 
ten an diesem Abend auch die Ge- 
winner und Gewinnerinnen der Tur- 
nierserie geehrt werden. In der Brut- 
towertung ging Walter Dalmonek 
(GC Montfort Rankweil) mit 66 
Punkten als Sieger hervor. Gewinner 
der Nettowertung der Kategorie I 
mit insgesamt 107 Punkten ist Rai- 
ner Nuber (GC Montfort Rankweil). 
Ebenfalls vom GC Montfort Rank- 
weil ist die Siegerin der Nettower- 
tung der Kategorie II, Blanché Visa- 
gie (106 Nettopunkte). Mit hervorra- 
genden 125 Nettopunkten gewann 
Daniel Schaber (GVL Liechtenstein) 
die Nettowertung der Kategorie III. 
Obwohl die Zwischenbilanz einige 
der Golfer und Golferinnen die gu- 
ten Chancen auf einen Sieg der Tur- 
nierserie erhoffen liess, waren doch 
alle vier Sieger und Siegerinnen 
über ihren Erfolg sehr überrascht. 
Man habe stets sein Bestes gegeben, 
die Ruhe bewahrt und sich nicht 
vom aufbauenden Druck beeinflus- 
sen lassen. Vor allem für Blanché Vi- 
sagie sei es eine grosse Freude, den 
Gewinn im eigenen Club entgegen 
nehmen zu dürfen. Auch Daniel 
Schaber ist überrascht, gleich an sei- 
ner ersten Teilnahme an einer Tur- 
nierserie schon als Sieger hervor ge- 
hen zu dürfen. Es sei für alle eine 
grosse Freude, an diesem Turnier 
teilnehmen zu dürfen, wo nicht nur 
auf, sondern auch neben dem Platz 
stets alles bestens organisiert ist. 
Das nächste Turnier ist der Fürsten 
Golf Cup, welcher am 10. August 
zum 10. Mal im Golfclub Bad Ragaz 
ausgetragen wird. 
Die Sieger fl ankiert vom GVL-Präsident Peter Tinner und dem Turnierverantwort- 
lichen Thomas Schaber. (Foto: Bernhard Laburda) 
Squash David Maier gewinnt Heimturnier 
VADUZ Über das Pfi ngstwochenende fand zum 8. Mal das international ausge- 
schriebene Squash Junior Open in Vaduz satt. 40 Nachwuchs-Cracks lieferten 
sich dabei im Squash House spannende Duelle um die Medaillen und gute Plat- 
zierungen. Erfreulicherweise konnte sich Lokalmatador David Maier (Mitte) in der 
Kategorie U19 vor den beiden Schweden Oliver Vasilis (2.) und Samuel Lavebrind 
(3.) durchsetzen. Maier gewann das Heimturnier ohne Satzverlust in überzeu- 
gender Manier. Für David Maier ging es nach dem Turnier direkt ins Trainingsla- 
ger nach Riccione (ITA) weiter, wo er auch zum Abschluss der Trainingstage am 
Italien Junior Open 2019 teilnimmt. (pd/Foto: ZVG) 
Beachvolleyball Starkes FL-Duo in Mauren 
MAUREN Die ASVÖ-Beachtour gastierte mit dem dritten Turnier in Mauren. 
Bei den Frauen waren dabei gleich 14 Teams am Start. Zuerst wurde in vier 
Poolgruppen gespielt und im anschliessenden Single-Elimination-Modus zogen 
zwei Vorarlberger, ein Tiroler und das Liechtensteiner Team mit Michelle Tijkorte 
und Belinda Jehle (Foto) ins Halbfi nale ein. Nach spannenden Partien holten sich 
die beiden Tirolerinnen Nadia Brindlinger und Julia Triendl den Sieg und über- 
nahmen dadurch auch die Führung in der Tourwertung. Auf Rang zwei kamen 
Theresa Beer und Sarah Hinteregger aus Vorarlberg. Für das FL-Duo Tijkorte/ 
Jehle, die insgesamt ein sehr gutes Turnier spielten, gab es schlussendlich Rang 
vier. Bei den Herren ging der Turniersieg in Mauren an die beiden Vorarlberger 
Florian Schnetzer und Theo Reiter. Weiter geht die ASVÖ-Beachtour am kom- 
menden Samtag in Feldkirch. (pd/Foto: ZVG) 
Eggenberger: «Ich kann 
viel Positives mitnehmen» 
Golf Mathias Eggenberger 
zieht nach der Swiss Challen- 
ge auf Golf Sempachersee ein 
positives Fazit: «Ich habe die 
ganze Woche solide gespielt 
und kann für die kommen- 
den Turniere viel Positives 
mitnehmen», sagt der liech- 
tensteinisch-schweizerische 
Doppelbürger. Der 27-Jährige 
zeigte Kampfgeist und Ner- 
venstärke, und klassierte sich 
schliesslich als zweitbester 
Schweizer auf Rang 50. Form 
und Selbstvertrauen sind da. 
Der 
für den GC Bad Ragaz 
spielende Mathias Eggen- 
berger war einer von nur 
drei Schweizern (18 waren 
angetreten), die bei der zur Challen- 
ge Tour zählenden Swiss Challenge 
auf Golf Sempachersee in Hildis- 
rieden den Cut schaff ten und am 
Pfi ngstwochenende nochmals zwei 
Runden spielen durften. Der in Scha- 
an lebende liechtensteinisch-schwei- 
zerische Doppelbürger spielte in al- 
len vier Runden äusserst solide und 
ausgeglichen, wie auch sein Score 
von 70, 70, 72 und 73 Schlägen (bei 
Par 71) beweist. Diese konstante Leis- 
tung ist denn auch mit ein Grund für 
das positive Fazit Eggenbergers: «Die 
Woche war für mich positiv – ich 
habe solide gespielt, aber zu wenig 
Birdies gemacht. Aber es ist einfach 
so, wenn man auf dem Woodside 
Course des Golf Sempachersee das 
Grün auf der falschen Seite verfehlt, 
wird es schwierig.» 
Ein guter Entscheid 
Der Entscheid, in der Woche vor 
Pfingsten sein Heimturnier auf der 
Challenge Tour zu spielen und auf 
den Flug zum Alps-Tour-Event nach 
Guadeloupe zu verzichten, hat sich 
als richtig erwiesen. Obwohl Eggen- 
berger diese Saison vorwiegend auf 
der Alps Tour unterwegs ist und 
über deren Order of Merit den Auf- 
stieg auf die Challenge Tour an- 
strebt, trauert er den verpassten 
Alps-Tour-Punkten nicht nach. 
Sportlich und mental ist das Resultat 
der Swiss Challenge wertvoller: «Auf 
dieser Tour wieder einmal den Cut 
geschafft zu haben, ist sicher posi- 
tiv. Auch wenn ich mir am Wochen- 
ende mehr erhofft, respektive auch 
erwartet hätte, da ich die ganze Wo- 
che solide gespielt habe.» 
Bei der Swiss Challenge konnte Eg- 
genberger auf die professionellen 
Caddie-Dienste seines schottischen 
Studienkollegen Henry Tomlinson 
zählen. Zudem hatten sowohl Stuart 
Morgan, Performance Manager von 
Swiss PGA und Swiss Golf, sowie Eg- 
genbergers persönlicher Schwung- 
Coach Roberto Francioni ein Auge 
auf das Spiel ihres Schützlings. Auch 
aus diesem Blickwinkel betrachtet 
brachte das Heimturnier sicher ei- 
nen Mehrwert, da Eggenberger vom 
Feedback dieser beiden Vertrauens- 
leute profitieren kann. «Wie gesagt, 
ich werde viel Gutes aus dieser Wo- 
che mitnehmen und darauf aufbau- 
en. Dann kommt es in den nächsten 
Wochen und Monaten gut», gab sich 
der Tour Professional nach Beendi- 
gung des Turniers zuversichtlich. 
Denn er hat erneut die Bestätigung 
erhalten, dass er auch auf dieser 
Tour vorne mitspielen kann bzw. 
könnte, wenn das nötige Quäntchen 
Glück auf seiner Seite wäre. 
Am Pfingstmontag flog der 27-Jähri- 
ge voller Selbstvertrauen nach Itali- 
en – wissend, dass er auch auf einem 
der schwierigsten Challenge-Tour- 
Plätze bestehen kann.   (mf) 
Mathias Eggenberger zeigte bei der Swiss Challenge auf Golf Sempachersee 
über vier Tage eine solide Leistung, klassierte sich als zweitbester Schweizer auf 
Rang 50. (Foto: Emanuel Stotzer/Swiss Challenge) 
SWISS CHALLENGE 
Hildisrieden LU 
10. Swiss Challenge/europäische Chal- 
lenge Tour (185 000 Euro/Par 71). 
Schlussklassement: 1. Ricardo Santos 
(POR) 269 (65/68/71/65). 2. Moritz Lam- 
pert (GER) 270 (66/68/71/65) und Ri- 
chard Bland (ENG) 270 (69/65/70/66). 4. 
Mathieu Fenasse (FRA) 271 (67/68/69/67). 
5. Ben Stow (ENG), Oliver Farr (WAL) und 
Christofer Blomstrand (SWE) je 272. 8. 
u. a. Julien Quesne (FRA) 273. – Ferner 
die Schweizer: 25. Benjamin Rusch 280 
(68/71/70/71). 50. Mathias Eggenberger 
285 (70/70/72/73). 56. Marco Iten 287 
(65/73/77/72). – 156 klassiert.
	        

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