Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

FREITAG 
7. JUNI 
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Vereinsnachrichten 
Elternvereinigung Schaan 
Elternvereinigung traf sich zur 32. Generalversammlung 
SCHAAN Am Donnerstag, den 16. 
Mai, traf sich der Vorstand der El- 
ternvereinigung Schaan (EVS) zur 
32. Generalversammlung. Das Präsi- 
dium berichtete im Jahresrückblick 
von den verschiedenen Aktivitäten, 
bei denen die EVS das schulische 
und auch kulturelle Leben in Schaan 
mitgestaltete. Die Vorstandsmitglie- 
der trafen sich regelmässig zum Aus- 
tausch mit der Leitung der Gemein- 
deschulen und der Realschule. Da- 
bei wurden sowohl aktuelle Themen 
als auch Anliegen und Fragen der El- 
tern besprochen. Zudem sass jeweils 
eine Vertreterin in den öffentlichen 
Kommissionen der Schulwegsiche- 
rung, dem Gemeindeschulrat und 
der Tagesschule ein. 
Die Schüler konnten die Vorstands- 
mitglieder der EVS bei der wöchent- 
lich durchgeführten Pausenaktion, 
bei der Vorbereitung des traditionel- 
len Weihnachts-Frühstücks sowie 
beim «Schaaner Fäscht» am Schaa- 
ner Sportplatz erleben. Den Eltern 
bot sich bei verschiedenen Anlässen 
die Möglichkeit, mit den Vorstands- 
mitgliedern in Kontakt zu treten und 
Ideen, Wünsche und etwaige Anlie- 
gen zum Thema Schule vorzutragen. 
Die EVS organisierte im vergange- 
nen Jahr zusammen mit der Hilfsor- 
ganisation GAIN das Projekt «Helfen 
macht Schule». Bei dieser Aktion 
wurden aus dem ganzen Land alte 
Schultheks gesammelt und mit 
Schulmaterial und Hygieneartikeln 
gefüllt, um sie dann an bedürftige 
Kinder zu spenden. Speziell für El- 
tern fand im Februar ein Vortrag mit 
dem Titel «Social Media – Chancen & 
Risiken für Kinder und Eltern» statt, 
der auf reges Interesse stiess und gut 
besucht wurde. 
Zwei neue Vorstandsmitglieder 
Mit Matina Puopolo und Nataša To- 
kic verabschieden sich zwei langjäh- 
rige Vorstandsmitglieder, da ihre 
Kinder die Primarschulzeit beenden 
werden. Neu wurden im Vorstand 
Petra Schlegel und Sonia Eberle be- 
grüsst. Beide freuen sich darauf, 
sich für unsere Schüler und Kinder- 
gärtner zu engagieren. Der neue 
Vorstand wird sich auch im kom- 
menden Vereinsjahr wieder mit 
Engagement und Herzblut für die 
Schaaner Schüler einsetzen. 
Der neue Vorstand der Elternvereinigung Schaan. (Foto: ZVG) 
SPIELREGELN 
Gerne ermöglichen wir auch Ihrem 
Verein, für einen kleinen Unkosten- 
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nachrichten zu veröffentlichen. Die 
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Mailen Sie uns einfach Ihren Text mit 
höchstens 800 Zeichen (inklusive 
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Vortag der Veröffentlichung an: 
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gen werden keine ausgestellt. Alter- 
nativ können Sie den Betrag gegen   
Quittung auch direkt bei uns einzah- 
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resse senden: «Liechtensteiner 
Volksblatt AG», Vereinsnachrichten, 
Im alten Riet 103, 9494 Schaan. 
Verein Jugendenergy 
Generalversammlung von Jugend Energy 
SCHAAN Am 3. Juni trafen sich der 
Vorstand von Jugend Energy mit den 
Mitgliedern zur Generalversamm- 
lung. Jugend Energy blickt auf eine 
äusserst erfolgreiche Zeit zurück. 
Mit Schülern der Oberschule Vaduz 
konnte 2018 auf dem Eugen-Rosma- 
rie-Haus des Vereins für betreutes 
Wohnen in Triesen eine Fotovoltaik- 
anlage von 27,9 kWp mit einer Grös- 
se von 154 Quadratmetern verwirk- 
licht werden. Noch in diesem Monat 
wollen die Schüler der Waldorfschu- 
le ihre PV-Anlage mit 24 kWp auf ih- 
rem Neubau installieren. 
Nina Sprenger und Anja Biedermann 
von der Klima-Organisation des 
Liechtensteinischen Gymnasiums 
erzählten von ihren nicht immer er- 
mutigenden Erfahrungen, die sie bei 
ihrem Engagement für den Klima- 
schutz machten. Daniel Gstöhl be- 
richtete von den Zielen und Projek- 
ten der Solargenossenschaft. Als es 
um die Frage «Wie weiter?» ging, 
wurde rege diskutiert. Eines jedoch 
war klar: Es muss gehandelt werden. 
Liechtenstein mit Vorbildpotenzial? 
Auch wir in diesem kleinen Land 
Liechtenstein wollen die Verantwor- 
tung für den Klimaschutz überneh- 
men. Oft würde man hören, dass 
Liechtenstein sowieso nichts im Ver- 
gleich zu den grossen Ländern be- 
wirken könne. Die Jugendlichen 
glauben genau das Gegenteil: Gera- 
de aufgrund der Kleinheit und der 
Flexibilität unseres Landes können 
wir etwas verändern. Dinge können 
genau deshalb rascher umgesetzt 
werden und wir könnten eine Bei- 
spielwirkung für andere Länder ha- 
ben. Solarweltmeister ist Liechten- 
stein ja schon. Was aber alle sehr be- 
denklich gestimmt hat, ist, dass 
Liechtenstein 60 Prozent seines 
Stromes immer noch aus der nicht 
nachhaltigen Atomindustrie be- 
zieht. Das heisst, dass viele Bürger 
sowie namhafte Institutionen und 
Firmen Atomstrom beziehen. Wenn 
jeder seinen Beitrag leisten würde, 
und zum Beispiel auf eine alternati- 
ve Stromgewinnungsart umsteigen 
würde, könnte man diesen Prozent- 
satz verringern. Aber nur als ganze 
Gesellschaft könnten wir das schaf- 
fen. Wie könnte die Politik handeln 
und Anreize für die Bevölkerung 
und die Wirtschaft setzen, damit je- 
der sich auch verantwortlich für das 
Klima fühlt und handelt? Sollte beim 
Neubau von Gebäuden die Pflicht 
bestehen, dass man Fotovoltaikmo- 
dule zur Stromgewinnung instal- 
liert? Auf die Fotovoltaikenergie 
sollte im FL weiter gesetzt werden. 
Sie ist wartungsarm und es gibt noch 
unzählige Flächen auf Industriedä- 
chern und Privathäusern, die noch 
keinen Strom produzieren. Jedoch 
müssen andere Alternativen gefun- 
den werden. Wie könnten in den 
Schulen handlungsbereite Schüler 
unterstützt werden, die in der Ge- 
sellschaft etwas bewirken wollen? 
Es herrscht bei den engagierten 
Schülern der Eindruck, dass es gar 
nicht gewünscht wird. Es wurde den 
Schülern gesagt, dass Klimaschutz 
gar nicht Thema der Schule ist. Aber 
sollte Schule nicht auch der Ort sein, 
wo engagierte Jugendliche in ihrem 
gesellschaftlichen Engagement un- 
terstützt werden sollten? 
Gemeinsam zum Ziel 
Es wurde allen Anwesenden klar, 
dass man nicht gleich bei den ersten 
Hindernissen aufgeben darf. Das hat 
die Geschichte von Jugend Energy 
selbst bewiesen. Basis für die erfolg- 
reiche Umsetzung von Projekten ist 
die Motivation, sich für eine positive 
Veränderung einzusetzen und die 
Vernetzung mit den richtigen An- 
sprechpartnern. So wurde der Wille 
zur gegenseitigen Zusammenarbeit 
bestärkt. Es braucht aber den Willen 
aller Akteure in der liechtensteini- 
schen und auch globalen Gesell- 
schaft, damit effektiver Klima- 
schutz, nachhaltiges Wirtschaften 
und ein friedliches Zusammenleben 
Wirklichkeit wird. 
Mehr zum Thema auf www.jugendenergy.li. 
Mitglieder des Vereins Jugend Energy bei der Installation der Fotovoltaikanlage 
auf dem Dach des Eugen-Rosmarie-Hauses des VBW in Triesen. (Fotos:ZVG) 
TAK lädt ins Dunkelzelt I 
Klanglabor lädt zum «Lagerfeuerkonzert» 
SCHAAN Am Freitag, den 14. Juni, um 
20.09 Uhr versammeln der Sound- 
künstler Arno Oehri und seine For- 
mation Klanglabor das Publikum er- 
neut um ein imaginäres Lagerfeuer: 
In der Finsternis des Dunkelzelts auf 
dem TAK-Vorplatz wird die Reise, die 
bei der Performance im vergangenen 
Jahr begann, fortgesetzt. Drei Gestal- 
ten stolpern durch die nächtliche 
Wüste auf der Suche nach der «Zo- 
ne». Die Mauer der Dunkelheit kann 
nur durch ekstatische Klangwelten 
durchbrochen werden und die musi- 
kalische Expedition führt immer 
tiefer in die Essenz der Dunkelheit 
hinein. Das Dunkelzelt des Ost- 
schweizer Blindenverbands Obvita 
bietet eine kulturelle Erfahrung der 
ganz besonderen Art. Wie nehme ich 
wahr, wenn ich plötzlich ohne den 
Sehsinn auskommen muss? Das Pub- 
likum wird von blinden oder erblin- 
deten Menschen in die Dunkelheit 
zum Sitzplatz geführt. Dort findet 
dann die Konzertperformance des- 
Klanglabors statt. Das heisst auch für 
die Musiker: vollkommene Dunkel- 
heit! Nach der rund 60 Minuten dau- 
ernden Vorführung wird das Publi- 
kum zurück ans Licht gebracht: Ein 
sehr besonderes Erlebnis.   (eps) 
Die «TAK_music im Dunkelzelt»-Veranstaltung 
Das Klanglabor Denise Kronabitter (Gesang, 
Hulusi), Arno Oehri (Gitarre, Loops, Stimme), 
Marco Sele (Schlagwerk, Synthesizer) spielt 
am Freitag, den 14. Juni, um 20.09 Uhr im 
Dunkelzelt auf dem TAK-Vorplatz in Schaan. 
Tickets/Informationen: +423 237 59 69, 
vorverkauf@tak.li, www.tak.li. 
Das Klanglabor, fotografi ert am Campfi re-Konzert im Herbst 2018. (Foto: ZVG/TAK) 
TAK lädt ins Dunkelzelt I 
Renato Kaisers Poetry Slam 
SCHAAN Renato Kaiser ist Spoken- 
Word-Künstler, Comedian, Satiriker 
und Autor. Auf dem TAK-Vorplatz 
wird er am Donnerstag, den 13. Juni, 
um 20.09 Uhr einen besonderen 
Slam geben: Im aufgestellten Dun- 
kelzelt präsentiert er sein Programm 
«In der Kommentarspalte», das in 
Kooperation von Obvita, dem Ost- 
schweizer Blindenverband, und dem 
TAK stattfindet. Seit seinem ersten 
gewonnenen Slam 2005 hat er sich 
zu einem der bekanntesten Expo- 
nenten der deutschsprachigen Poet- 
ry-Slam-Szene entwickelt. Renato 
Kaiser hat einen feinen Sinn für Ko- 
mik, Sprache und Timing. Er balan- 
ciert dabei zwischen Vernunft und 
Wahnsinn.   (eps) 
Der Vorverkauf zum Poetry Slam fi ndet im 
Internet via www.dunkelzelt.ch statt. 
Kaiserlicher 
Wortakrobat: 
Im Dunkelzelt 
präsentiert 
Renato Kaiser 
Mitte Juni sein 
Programm.   
(Foto: ZVG/TAK)
	        

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