Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

null 
DONNERSTAG 
6. JUNI 2019 
CONFIDA Immobilien AG 
+423 235 83 58 
stephanie.bargetze@confida.li 
www.confida.li 
2.5-Zimmerwohnung 
Vaduz, Meierhofstrasse 52 
1. Obergeschoss, 50 m2 
CHF 1'220.00 inkl. NK 
3.5-Zimmerwohnung 
Schaan, Im Rossfeld 49 
Erdgeschoss, 80 
m2 
CHF 1'490.00 inkl. NK 
3.5-Zimmerwohnung 
Vaduz, Alvierweg 12 
Erdgeschoss, 82 m2 
CHF 1'410.00 inkl. NK 
3.5-Zimmerwohnung 
Vaduz, Schwefelstrasse 29 
1. Obergeschoss, 93 
m2 
CHF 1'410.00 inkl. NK 
3.5-Zimmerwohnung 
Vaduz, Sägagass 35 
Erdgeschoss, 94 
m2 
CHF 1'870.00 inkl. NK 
4.5-Zi-Maisonettewohnung 
Triesen, Haldenstrasse 18 
Erdgeschoss, 127 m2 
CHF 1'880.00 inkl. NK 
4.5-Zimmerwohnung 
Mauren, Kreuzbühel 15 
1. Obergeschoss, 213 m2 
CHF 4'660.00 inkl. NK 
MIETOBJEKTE 
ANZEIGE 
Lihga: Ruggell wird 
Gastgemeinde 2022 
Vorfreude Nach dem erfolg- 
reichen Gemeinschaftsstand 
an der Jubiläums-Lihga hat 
der Ruggeller Gemeinderat 
Mitte April entschieden, dass 
Ruggell 2022 Gastgemeinde 
der Liechtensteiner Handels- 
und Gewerbeausstellung 
(Lihga) sein wird. 
Dieser Auftritt soll den wirtschaftli- 
chen Aufschwung in der Gemeinde 
aufzeigen und auf eine sympathi- 
sche, eigenständige Ruggeller Art er- 
folgen. Als Gastgemeinde möchte 
Ruggell die moderne und innovative 
Entwicklung des eigenen Gewerbes, 
des Dienstleistungssektors und der 
Industrie präsentieren. In der Indus- 
triestrasse sowie im Industriering hat 
sich in den vergangenen Jahren ein 
sehr bedeutendes Quartier entwi- 
ckelt – nicht nur für die Gemeinde 
Ruggell, sondern für die gesamte 
Liechtensteiner Wirtschaft. Dank 
verschiedenen Restaurants, einem 
Fitnesscenter, Casino und Hotel ver- 
fügt dieses Quartier zudem über inte- 
ressante Freizeitangebote. Auch im 
Dorfkern findet man zahlreiche Un- 
ternehmen, die für die wirtschaftli- 
che Entwicklung der Gemeinde 
Ruggell einen wesentlichen Beitrag 
leisten. Im Zuge dieses einmaligen 
Generationenprojekts erhalten die 
vielseitigen und interessanten Rug- 
geller Unternehmen die Möglichkeit, 
sich im Zelt der Gastgemeinde mit ih- 
rer eigenen Corporate Identity zu 
präsentieren – dies in bewährter Zu- 
sammenarbeit mit der Gemeinde 
und zu Vorzugskonditionen. 
Sympathische Ruggeller Art 
Der Auftritt an der Lihga soll ein- 
fach, aber auf eine sympathische 
und Ruggell typische Art und Weise 
umgesetzt werden. Man steht nicht 
im Konkurrenzkampf mit Gastauf- 
tritten anderer Gemeinden aus frü- 
herer Zeit. Ruggell möchte sich so 
zeigen, wie es ist, authentisch. Um 
diesem Anspruch Rechnung zu tra- 
gen, darf auch ein Stand der Gemein- 
de selbst nicht fehlen, an dem Ge- 
meinderäte und Mitarbeitende der 
Verwaltung die Besucher nach Rug- 
geller Art herzlich empfangen. Ein 
spannender Austausch mit der Be- 
völkerung aus der gesamten Region 
steht im Fokus. Nebst wirtschaftli- 
chen Aktivitäten sollen im Ruggeller 
Zelt diverse kulturelle Anlässe statt- 
finden, denn auch diesbezüglich hat 
die Gemeinde so einiges zu bieten. 
Die Verschmelzung von Wirtschaft 
und Kultur fand grossen Gefallen im 
Gemeinderat und überzeugte. 
Für kleinere Gemeinden wie Ruggell 
benötigt es Mut, ein solch einmaliges 
Generationenprojekt zu wagen. Den- 
noch betrachten es die Ruggeller Ge- 
meinderäte als grosse Chance, die 
bewährte Partnerschaft zwischen 
Gemeinde, Wirtschaft, Kultur, Verei- 
nen und Bevölkerung in Ruggell wei- 
ter zu stärken. Die Erfahrungen der 
bisherigen Gastgemeinden Schaan 
und Mauren zeigen diese positiven 
Effekte eindrücklich auf. 
An der Lihga 2020 wird Vaduz als 
Gastgemeinde vertreten sein. Ana- 
log zum Vorjahr und als Vorberei- 
tung für 2022 plant Ruggell auch für 
2020 einen Gemeinschaftsstand. Die 
Ruggeller Unternehmen erhalten da- 
zu zeitnah eine Einladung für einen 
Informationsabend, welcher im Sep- 
tember stattfinden wird.   (pr) 
Das Foto zeigt von links: Georges Lüchinger (Geschäftsleitung der Lihga), 
Vorsteherin Maria Kaiser-Eberle, Vizevorsteher Jürgen Hasler und Leone Ming 
(Geschäftsleitung der Lihga). (Foto: ZVG/Paul Trummer) 
Italienische Schulden 
Strafverfahren 
wird empfohlen 
BRÜSSEL/ROM Die EU-Kommission 
empfiehlt wegen der hohen 
Staatsverschuldung Italiens ein 
Strafverfahren gegen das Land. 
Wie die Behörde am Mittwoch 
mitteilte, hält sie dies angesichts 
der sich verschlechternden Fi- 
nanzlage für gerechtfertigt. Die 
EU-Finanzminister müssen der 
Eröffnung des Defizitverfahrens 
noch zustimmen, das am Ende 
zu einer milliardenschweren 
Geldbusse für Italien führen 
kann. Italiens Schuldenquote be- 
trug 2018 mehr als 132 Prozent. 
Das ist die zweithöchste in der 
EU (nach Griechenland), damit 
eine der höchsten in der Welt. 
Die Schuldenlast beträgt etwa 2,3 
Billionen Euro. Nach den soge- 
nannten Maastricht-Kriterien 
sind in Europa eine jährliche 
Neuverschuldung von maximal 
drei Prozent und eine Gesamt- 
verschuldung von 60 Prozent des 
BIP erlaubt. (sda/apa/dpa/afp) 
Ex-Topmanager Ghosn 
Aff äre zieht 
weitere Kreise 
BOULOGNE-BILLANCOURT In der Affä- 
re um den früheren Auto-Spitzenma- 
nager Carlos Ghosn hat Renault bei 
einer Tochtergesellschaft in den Nie- 
derlanden zweifelhafte Ausgaben 
entdeckt. Sie betragen zusammen 
rund elf Millionen Euro. Wie der Ren- 
ault-Verwaltungsrat am Dienstag- 
abend mitteilte, gehe es dabei unter 
anderem um Kosten für Flugreisen 
des früheren Konzernchefs Ghosn. Es 
sollten nun rechtliche Schritte gegen 
Ghosn in den Niederlanden geprüft 
werden.   (sda/dpa) 
Bank Frick 
Tradico-Mehrheit 
übernommen 
BALZERS/SCHAAN Die Bank Frick 
hat die Mehrheit an der Tradico 
AG übernommen, wie das 
Finanz institut am Mittwoch mit- 
teilte. Tradico hat demnach seit 
der Gründung 2015 bereits einen 
Umsatz von über 60 Millionen 
Euro generiert, via www.tradi.co 
tausende Transaktionen abgewi- 
ckelt. Schwerpunkt der Ge- 
schäftstätigkeit liegt in Deutsch- 
land. Die Tradico GmbH in Mün- 
chen ist ein Tochterunternehmen 
der AG aus Liechtenstein. Diese 
ist nun ihrerseits Tochterfirma, 
die dritte Balzner Bank. Sie grün- 
dete heuer bereits die Distribu- 
ted Ventures AG sowie The DLT 
Markets AG. (red/pd) 
«Wissen über Finanzplatz fördern» 
Arbeitsgespräche der FMA-Spitze in Wien 
WIEN/VADUZ Die Spitze der FMA 
Liechtenstein hat in Wien Gespräche 
mit Behörden- und Wirtschaftsver- 
tretern geführt. Im Zentrum standen 
Fragen zur Entwicklung und Regulie- 
rung der Finanzmärkte. «Mit den Ge- 
sprächen auf hoher Ebene soll das 
Wissen über den Finanzplatz Liech- 
tenstein gefördert und das Vertrauen 
gestärkt werden», heisst es in der Me- 
dienmitteilung vom Mittwoch. In bei- 
den Ländern gelangt die Finanz- 
marktregulierung der Europäischen 
Union zur Anwendung. Österreich ist 
laut FMA für liechtensteinische Fi- 
nanzmarktakteure ein wichtiger 
Markt. Durch die Mitgliedschaft 
Liechtensteins im Europäischen 
Wirtschaftsraum (EWR) verfügen die 
Finanzmarktakteure über den direk- 
ten Marktzugang zu Österreich. Meh- 
rere hiesige Finanzinstitute sind in 
Österreich mit Tochtergesellschaften 
oder Zweigstellen vertreten. 
Die FMA-Delegation bestand aus Ro- 
land Müller, Präsident des Aufsichts- 
rates, Mario Gassner, Vorsitzender 
der Geschäftsleitung, und Martin 
Gächter, Leiter Finanzstabilität/Ma- 
kroprudenzielle Aufsicht. 
Auf dem Programm von Dienstag 
und Mittwoch standen Besuche bei 
der Österreichischen Nationalbank, 
die wie die FMA mit der Gewährleis- 
tung der Finanzstabilität beauftragt 
ist, und der Finanzmarktaufsicht Ös- 
terreich. Weitere Gespräche geführt 
wurden mit Vertretern liechtenstei- 
nischer Banken, der Österreichi- 
schen Wirtschaftskammer und der 
Handelskammer Schweiz–Öster- 
reich–Liechtenstein.   (red/pd) 
Weltbank in Sorge um den 
Zustand der Weltwirtschaft 
Alarmierend Unter dem Eindruck der Handelskriege von US-Präsident Donald Trump macht sich die Weltbank enorme 
Sorgen um den Zustand der Weltwirtschaft. Die Bank geht von einer deutlichen Verlangsamung des Wachstums aus. 
Das sagte der neue Präsident David 
Malpass am Dienstag in Washington. 
Die Institution nahm ihre Prognose 
für das weltweite Wachstum im lau- 
fenden Jahr auf 2,6 Prozent zurück, 
wie Malpass am Dienstag bekannt- 
gab. Im nächsten Jahr könnte es wie- 
der leicht auf 2,7 Prozent steigen. 
«Ein grösseres Wirtschaftswachs- 
tum ist essenziell, um Armut zu re- 
duzieren und Lebensumstände zu 
verbessern», sagte Malpass. Aller- 
dings gebe es erhebliche Risiken, da- 
runter die internationalen Handels- 
konflikte. «Nächstes Jahr gibt es eine 
fast 20 prozentige Chance, dass das 
weltweite Wachstum um einen gan- 
zen Prozentpunkt niedriger endet, 
als wir vorausgesagt haben», sagte 
der Direktor der Weltbank-Pros- 
pects-Group, Ayhan Kose. 
«Weltwirtschaft an Wegscheide» 
Das sei dann der Fall, wenn ein 
Grossteil des weltweiten Handels 
mit hohen Zöllen belegt würde. «Die 
Weltwirtschaft ist an einer Weg- 
scheide», betonte er. Die Wirt- 
schaftsleistung in China und den 
USA mache ein Drittel der Weltwirt- 
schaft aus. Langanhaltende Han- 
delsstreitigkeiten zwischen den bei- 
den grössten Volkswirtschaften der 
Welt hätten erhebliche Auswirkun- 
gen. Der Welthandel sei 2018 um 4,1 
Prozent gewachsen, für 2019 sehe 
die Weltbank nur noch ein Wachs- 
tum um 2,6 Prozent voraus, einen 
Prozentpunkt weniger als noch im 
Januar vermutet. Das wäre der 
schwächste Anstieg seit der Finanz- 
krise. Das Handelsvolumen gilt bei 
Volkswirten als entscheidender Fak- 
tor für das Wirtschaftswachstum. 
«Es ist eine gute Zeit für Politiker zu 
handeln, und zwar mit Dringlichkeit 
zu handeln», sagte Kose. «Wir verfal- 
len nicht in Panik, aber wir werden 
ängstlicher.» 
Problematisch hohe Schulden 
Neben den Handelsstreitigkeiten ist 
das hohe Schuldenniveau ein anhal- 
tendes Problem. Hohe Schulden ver- 
hindern neben anderen Faktoren, 
dass viele Länder wirtschaftlich zu 
Höchstform auflaufen könnten. 
Ziel der Weltbank (189 Mitgliedsstaa- 
te) ist es, extreme Armut in zu be- 
kämpfen, Wohlstand zu fördern, in- 
dem die Verhältnisse der jeweils 40 
Prozent Ärmsten eines jeden Landes 
verbessert werden sollen.  (sda/dpa) 
Gold hat mit der Sorge vor einem 
Abschwung der Weltwirtschaft und 
der Spekulation auf US-Zinssenkun- 
gen weiter an Wert gewonnen. Am 
Mittwoch knüpfte der Goldpreis an 
den jüngsten Höhenflug an. Die No- 
tierung für eine Feinunze (31,1 
Gramm) erreichte den höchsten 
Stand seit mehr als drei Monaten. 
Am Vormittag wurde die Feinunze 
bei 1334 US-Dollar gehandelt. Für 
den aktuellen Preisschub sorgten 
Spekulationen auf sinkende Zinsen 
in den USA. (awp/sda/dpa) 
Auch an den 
Börsen Chinas 
herrscht Er- 
nüchterung. 
(Foto: ZVG)
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.