Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2019)

MITTWOCH 
20. MÄRZ 
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Treffpunkte der FBP- 
Ortsgruppen am 
Wahlsonntag, 24. März 2019 
FBP Balzers 
15.30 Uhr, Ristorante La Perla 
FBP Triesen 
14 Uhr, Gasthaus Linde 
FBP Triesenberg 
13.30 Uhr, Restaurant 
Edelweiss 
FBP Vaduz 
12 Uhr, Restaurant Luce 
FBP Schaan 
15 Uhr, Pur 
FBP Planken 
13 Uhr, Aula der Primarschule 
FBP Gamprin-Bendern 
15 Uhr, Gasthaus Löwen 
FBP Eschen-Nendeln 
12.30 Uhr, Fago, Eschen 
FBP Mauren-Schaanwald 
13 Uhr, Café Matt 
FBP Schellenberg 
13.30 Uhr, Gasthaus Krone 
FBP Ruggell 
15.30 Uhr, Landgasthof Rössle 
Junge FBP 
Vorstandswahlen 
Wann 
6. April 2019, 18 Uhr 
Wo 
Weinstube Nendeln 
Was 
Die Junge FBP wählt einen 
neuen Vorstand. Dazu sind al- 
le Mitglieder herzlichst einge- 
laden. Für Speis und Trank 
wird gesorgt. 
Anmeldung bis 2. April 2019 
an junge@fbp.li 
FBP Schaan, Planken 
11. FBP-Senioren-Treff 
der Orts gruppen Schaan 
und Planken 
Wann 
Montag, 8. April, 18.30 Uhr 
Wo 
Domus, Schaan 
Themen 
  Zukunft des Landesspitals. 
  Rückblick auf die Gemein- 
dewahlen. 
Gast 
Dr. Mauro Pedrazzini, 
Regierungsrat 
LIECHTENSTEIN 
FBP-TERMINE 
Gemeindewahlen I 
Resultate auf 
www.volksblatt.li 
und im Landeskanal 
VADUZ/SCHAAN Die Ergebnisse der Ge- 
meinderats- und Vorsteherwahlen am 
kommenden Sonntag, den 24. März, 
werden fortlaufend im Landeskanal 
und auf www.gemeindewahlen.li ver- 
öffentlicht. Die Resultate werden im 
Landeskanal wie gewohnt auf Bildta- 
feln und im Teletext dargestellt, im In- 
ternet sind die detaillierten Ergebnis- 
se abrufbar. Mit ersten Resultaten 
wird voraussichtlich ab circa 12.30 
Uhr gerechnet, teilte die Regierung 
am Montag mit. Auch auf der Internet- 
seite www.volksblatt.li, wo es eine 
umfangreiche Wahlberichterstattung 
mit u. a. Live-Ticker und grafischen 
Darstellungen geben wird, werden die 
Ergebnisse unmittelbar nach deren 
Bekanntgabe publiziert.   (red/ikr) 
Gemeindewahlen II 
Doppelter Konrad ist kein Einzelfall 
VADUZ Ein Vaduzer Stimmbürger hat 
Unstimmigkeiten bei seinen Wahl- 
unterlagen festgestellt: Der Wahlzet- 
tel für VU-Bürgermeisterkandidat 
Frank Konrad war doppelt enthal- 
ten, dafür fehlte René Hasler von der 
Freien Liste. Wie sich jetzt heraus- 
stellte, ist dies offenbar kein Einzel- 
fall. Betroffene können sich bei der 
Gemeinde melden. 
Vier Personen wollen am kommen- 
den Sonntag Bürgermeister von Va- 
duz werden. Somit landeten Anfang 
März jeweils vier grüne Wahlzettel 
mit den Namen der Kandidaten in 
den Briefkästen der Vaduzer Stimm- 
bürgerinnen und Stimmbürger. Ein 
Fehler schlich sich dabei jedoch zu- 
mindest bei einem aufmerksamen 
Stimmbürger ein: Anstatt des Stimm- 
zettels für den Kandidaten der Freien 
Liste, René Hasler, fand sich in sei- 
nen Wahlunterlagen ein weiterer 
Stimmzettel des VU-Kandidaten 
Frank Konrad. Am Wochenende 
machte der betroffene Wähler in der 
Facebook-Gruppe «Stammtisch 
Liechtenstein» darauf aufmerksam. 
Unter dem Facebook-Beitrag kom- 
mentiert die FBP-Gemeinderatskan- 
didatin Andrea Oehri-Schweizer: 
«Bei mir war René Hasler doppelt 
und Frau Gould hatte ich nicht. Ist 
glaub öfter passiert ...» 
Menschen machen Fehler 
«Wo Menschen am Werk sind, pas- 
sieren auch Fehler», sagte der amtie- 
rende Bürgermeister Ewald Ospelt 
am Montag schliesslich auf Anfrage 
des «Volksblatts». Die Wahlunterla- 
gen würden händisch verpackt. Da- 
bei seien wohl zum Beispiel vom Sta- 
pel der Frank-Konrad-Karten verse- 
hentlich zwei Stimmzettel verpackt 
worden. Da damit vier grüne Zettel 
enthalten waren, sei dann wohl 
nicht aufgefallen, dass René Hasler 
vergessen gegangen war. «Betroffe- 
ne können sich gerne mit der Ge- 
meinde in Verbindung setzen, dann 
erhalten sie fehlende Stimmzettel 
selbstverständlich nachgereicht», 
sagt Bürgermeister Ospelt.   (ds) 
Auf Kosten von René Hasler 
(Freie Liste) war VU-Kandidat Frank 
Konrad im Wahlkuvert dieses Vaduzer 
Bürgers übervertreten. (Screenshot) 
Laut der Initiativgruppe hat sich die Rutschgefahr 
für Fussgänger bei steilen Stellen wegen des Splitts 
verschärft – die Gemeinde sieht es etwas anders. 
Seit dem Abbau der Drehkreuze sollen wieder ver- 
mehrt Velofahrer auf dem Höhenweg unterwegs sein 
– eigentlich dürften sie dort gar nicht fahren. 
Eschner Umbau des historischen 
Höhenwegs stösst auf Widerstand 
Natur Eine Initativgruppe bemängelt die Sanierung des Höhenwegs rund um den Eschnerberg. Auch der Wegbegründer hat sich 
mit klaren Worten eingeschaltet. Eschens Vorsteher verweist indes darauf, die Arbeiten erst abzuwarten, bevor kritisiert werde. 
VON HANNES MATT 
Die 
Sanierung des histo- 
rischen Höhenwegs in 
Eschen war schon vor zwei 
Wochen Thema in den Le- 
serbriefspalten. Die Kritik: An stei- 
len Stellen seien bis auf eine Aus- 
nahme sämtliche Stiegen entfernt 
worden – samt den Geländern, was 
eine bedeutend höhere Unfallgefahr 
zur Folge haben könnte. Es wird ver- 
mutet, dass dies den Bikern auf dem 
Höhenweg zugute kommen soll. 
Gespräche hinausgezögert? 
Nun hat sich eine Initativgruppe «im 
Namen der vielen besorgten Höhen- 
weg-Fussgänger» an die Medien ge- 
wandt, weil deren Anliegen von der 
Gemeinde nicht ernstgenommen 
worden sei. Eine persönliche Aus- 
sprache mit dem Vorsteher habe die- 
ser mehrfach verschoben – zuletzt 
auf die Zeit nach 
den Wahlen. Dies 
weist Günther 
Kranz mit aller 
Entschiedenheit 
zurück und er- 
sucht die Kritiker 
höflich, bei der 
Tugend der Wahrheit zu bleiben: 
«Wir nehmen sämtliche Anliegen 
der Bevölkerung sehr ernst», so der 
Eschner Vorsteher. «Beweis hierfür 
ist, dass ich am Samstag mit mehre- 
ren Gemeinderatsmitgliedern und 
dem Leiter Werkbetrieb die bisher 
ausgeführten Unterhaltsarbeiten am 
Höhenweg auf Eschner Hoheitsge- 
biet besichtigt und die bisher ausge- 
führten Unterhaltsarbeiten bespro- 
chen habe.» Verschiedene Kontakt- 
nahmen hätten ihm zudem bestä- 
tigt, dass die ausgeführten Unter- 
haltsarbeiten für wenig trittsichere 
Personen vorteilhaft seien. 
Dies wird von der Initiativgruppe 
jedoch bestritten: Zwischenzeitlich 
hat sich auch Mario Broggi mit ei- 
nem Brief einge- 
bracht. Der Ökolo- 
ge und ehemalige 
Direktor der Eidg. 
Forschungsanstalt 
für Wald, Schnee 
und Landschaft 
(WSL) habe sich 
zuerst sehr gefreut, dass der Höhen- 
weg restauriert werde – nach einer 
Besichtigung des bislang Umgesetz- 
ten kann er darob aber nur den 
Kopf schütteln. «Was hier geschieht, 
ist ein Sakrileg – also ein Vergehen 
an der Grundidee und eine Verge- 
waltigung der naturnahen Land- 
schaft», so die deutlichen Worte 
von Broggi, der bei der Realisierung 
des historischen Höhenwegs vor 45 
Jahren als Projektleiter federfüh- 
rend gewesen war. Damals sei die 
Optimierung des Naturerlebnisses 
sowie der starke Bezug zur Natur 
im Vordergrund gestanden – mit 
Einbindung der Waldstrassen und 
Wege in Ergänzung mit schmalen 
Pfaden. Nun würden im Zuge der 
Unterhaltsarbeiten die Pfade auf 
Eschner Gebiet durchgehend ver- 
breitert und ortsfremd ausgestaltet 
– einer Promenade gleich. 
Auch Hunde betroffen 
Insbesondere die Verwendung des 
groben Kiessplitts, der die ehemali- 
gen Treppen ersetzt, steht in der 
Kritik. «Die steilen Passagen sind da- 
durch entgegen der Aussage des Vor- 
stehers   ein er- 
höhtes Sicher- 
heitsrisiko für äl- 
tere Leute und 
Kinder», sagt 
Broggi. «Auch 
müssen Hunde 
auf dem scharfen 
Splitt wegen Pfo- 
tenverletzungen 
an die Wegränder ausweichen.» Er 
stört sich zudem daran, dass die frü- 
heren Drehkreuze entfernt wurden. 
Diese hätten allfälligen Veloverkehr 
verhindert, was in der Vergangen- 
heit auch gut funktioniert habe. 
Kürzlich seien jedoch wieder Fahr- 
rad- und Pferdehufspuren auf ent- 
sprechenden Trassen des Höhen- 
wegs aufgetaucht – obschon eine sol- 
che Benutzung der dortigen Wege 
gemäss Waldgesetz nicht rechtmäs- 
sig sei. «Hier läuft etwas in eine 
 komplett  falsche und skurile  Rich- 
tung», betont Mario Broggi.   «Wir 
sind hier im Wald und nicht im 
Wohngebiet!» Deshalb plädiert er 
für einen Stopp der Unterhaltsarbei- 
ten – und eine Rückkehr zu den frü- 
heren Treppen und Drehkreuzen. 
«Ich bin überzeugt, dass sich eine 
Bevölkerungsmehrheit für den un- 
geschmälerten naturnahen Pfadver- 
lauf finden lässt», sagt Broggi. 
Wegsicherungen kommen bald 
Bei der Gemeinde verweist man da- 
gegen darauf, erst den Abschluss 
der Arbeiten abzuwarten. «Wir ha- 
ben bei der Begutachtung des We- 
ges zur Kenntnis genommen, dass 
die Unterhaltsarbeiten im Sinne der 
Sicherheitsvorkehrungen noch 
nicht beendet sind», führt Vorste- 
her Günther Kranz auf «Volksblatt»- 
Anfrage aus. «Wegsicherungen wie 
Stufeneinbauten, Hindernisse für 
Reiter und Mountainbiker sowie Si- 
cherungsseile oder 
Ähnliches an ge- 
fährlichen Stellen 
werden in den 
kommenden Ta- 
gen noch ange- 
bracht.» Er fasst 
die Problematik 
aus Sicht der Ge- 
meinde zusam- 
men: «Die Abschlussarbeiten soll- 
ten zumindest vor ungerechtfertig- 
ter Kritik abgewartet werden.» 
Vorher/nacher: Die Treppe in Richtung Lutzengüetli mit Drehkreuz wurde durch 
einen Weg mit Kiessplitt ersetzt: Eine Rennstrecke, monieren Kritiker. (Fotos: ZVG) 
Plattform für eine Bikeabfahrt? Nein, die Betonplatte 
dient laut Gemeinde dem Ersatz einer Stiege, welche 
aus Sicherheitsgründen dringend zu ersetzen ist. 
«Was hier geschieht, ist 
eine Vergewaltigung der 
naturnahen Landschaft.» 
MARIO BROGGI 
EHEMALIGER WSL-DIREKTOR 
«Die Abschlussarbeiten 
sollten zumindest vor 
ungerechtfertigter Kritik 
abgewartet werden.» 
GÜNTHER KRANZ 
VORSTEHER VON ESCHEN
	        

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