Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2013)

6 | Inland 
SAMSTAG 
11. MAI 2013 
PVS-Debakel 
Warum nicht 
die 80 Prozent 
von der Schweiz 
übernehmen? 
In den Landeszeitungen, Radio L, 
dem liechtensteinischen Fernsehen, 
auch in Regierungsmitteilungen 
wird derzeit viel über die staatliche 
Pensionsversicherung (PVS) ge- 
schrieben und gesprochen. Die Situ- 
ation versucht man zu erklären mit 
den Begriffen, wie: Deckungslücke, 
Finanzloch, Finanzlücke, Unterde- 
ckung, Defizit, Deckungsdefizit, 
Loch in der Kasse, Steuerzahler 
müssen bezahlen, etc. etc. Kürzlich 
war im «Vaterland» zu lesen, dass 
derzeit die PVS eine Unterdeckung 
von 69,9 % vorweist. Demzufolge 
hätte die heutige PVS einen De- 
ckungsgrad bzw. Deckung von nur 
30,4 %, was natürlich hinten und 
vorn nicht stimmt. Gemeint war 
natürlich, dass der derzeitige De- 
ckungsgrad bei rund 70 % liegt. Sol- 
che Interpretationsfehler von Jour- 
nalisten und Stammtischpopulisten 
wirken suggestiv. Für Stammtisch- 
populisten sind solche Interpretati- 
onsfehler natürlich ein gefundenes 
Fressen und erfinden folglich dau- 
ernd neue Wörter und Begriffe, um 
Schwarzmalerei zu betreiben. 
Damit die Leserinnen und Leser, 
auch Journalisten, erkennen kön- 
nen, was es mit den verschiedenen 
Begriffen auf sich hat, seien die we- 
sentlichsten gemäss den schweizeri- 
schen Begriffserklärungen aus der 
bestehenden Literatur zitiert. 
Von einer Überdeckung wird ge- 
sprochen, wenn die Verpflichtun- 
gen zu mehr als 100 % gedeckt sind. 
Hingegen liegt eine sogenannte Un- 
terdeckung vor, wenn das Vermö- 
gen für den genannten Fall nicht 
reichen sollte. Der Deckungsgrad 
würde in diesem Fall unter 100 % 
liegen. Der Begriff Deckungsgrad ist 
eine Kennziffer für die finanzielle 
Lage einer Pensionskasse, damit 
man die Finanzen der verschiede- 
nen Pensionsversicherungen ver- 
gleichen und bewerten kann. 
Bei Unterdeckung fällt der De- 
ckungsgrad unter 100 %. Deckung 
heisst gemäss schweizerischen Ge- 
setzen über die berufliche Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvor- 
sorge (BVG), dass die Kassen jeder- 
zeit Sicherheit dafür bieten müssen, 
dass sie die übernommenen Ver- 
pflichtungen erfüllen können. Sie 
müssen genügend Vermögen besit- 
zen, um Freizügigkeitsleistungen 
für austretende und Renten für 
pensionierte Versicherte auszahlen 
zu können.  Bei Unterdeckung deckt 
das Vermögen die Verpflichtungen, 
Vorsorgekapital, Schwankungsre- 
serven, Wertberichtungen etc. nicht 
mehr vollständig. Im Crash-Fall 
könnte nur noch ein Teil der ver- 
sprochenen Leistungen vergütet 
werden. Unterdeckung bedeutet zu- 
dem nicht Zahlungsunfähigkeit, da 
ein Teil der Verpflichtungen erst in 
Zukunft anfällt. 
Das finanzielle Gleichgewicht einer 
Pensionskasse hängt von der «Risi- 
koverteilung» der Beitragszahlen- 
den, dem Verhältnis zwischen Rent- 
nern und Beitragszahlenden, aber 
vor allem vom Kapitalmarkt und 
den Mindestzinssatz-Vorschriften 
ab.  Nach dem Aktien-Crash resp. 
den hohen Verlusten an den Kapi- 
talmärkten bereits im Jahr 2002, 
waren fast die Hälfte der Vorsorge- 
Einrichtungen in Unterdeckung ge- 
fallen. 
Die Unterdeckung kann für unsere 
PVS dann sehr kritisch werden, 
wenn die Landesverwaltung, Ge- 
meinden, LKW, Post, Telekom, 
AHV/IV/FAK-Anstalten, Lehrer, Kin- 
dergartenlehrer, etc. Stellen abbaut. 
Eine Unterdeckung bedeutet folg- 
lich nicht, dass eine Pensionskasse 
zahlungsunfähig ist, wie Stamm- 
tischpopulisten immer wieder ver- 
suchen zu erklären, und dass man 
diese zwingend und sofort mit Steu- 
ergeldern füllen muss, gar Personal 
zu entlassen. Beim derzeitigen Un- 
terdeckungsgrad der PVS ist man 
natürlich angehalten, Sanierungs- 
massnahmen durchzuführen. 
In der Schweiz wird die Thematik 
auf politischer Ebene seit bald 10 
Jahren intensiv diskutiert. Vor ei- 
nem Jahr wurde im Gesetz festge- 
legt, sicherlich nach reiflicher Über- 
legung, dass einer öffentlich-rechtli- 
chen Pensionsversicherung ein De- 
ckungsgrad von 80 % zugestanden 
werden kann, wenn bestimmte Vor- 
aussetzungen vorhanden sind. 
Unsere Regierung kommt dieser 
schweizerischen Gesetzesbestim- 
mung insofern nach, als man den 
Deckungsindex von der ursprüngli- 
chen Forderung von 100 % auf 90 % 
herunterschraubt, was ja auch Sinn 
macht. Da stellt sich nun aber die 
Frage, warum nun nicht die 80 % 
von der Schweiz übernommen wur- 
de? 
Dass die 80 % keine Fantasiezahl 
ist, zeigen die unzähligen Stellung- 
nahmen, welche im Zusammenhang 
mit der Sanierung der Schweizer 
Pensionsversicherungen zusam- 
mengeschrieben wurden. Da ist nun 
nur zu hoffen, dass der Landtag 
über die 90 % und 80 % gezielt 
nachdenkt. Eine 80-%-Deckung 
nach Schweizer Muster vereinfacht 
die Sanierungsmassnahmen und die 
Staatsbudgetfragen nochmals we- 
sentlich. 
Hans Frommelt, 
Gapont 4, Triesen 
Busfahren 
LIEmobil 
erhöht Preise 
Da ich fast täglich in alle Himmels- 
richtungen den Bus benutze und 
schon seit vielen Jahren ein Jahres- 
Abo besitze, bin ich stinksauer we- 
gen den massiven Erhöhungen. 
Innerhalb von drei Jahren sind die 
Preise jeweils «nur» um 80 Franken 
erhöht worden. D.h., von 160 Fran- 
ken auf 240 Franken und nun zum 
dritten Mal auf 320 Franken! Auch 
eine Tageskarte kostete bisher 12 
Franken, neu 23.80 Franken – das 
sind 100 Prozent! Hammermässig – 
aber die LIEmobil kann und darf 
sich das leisten. 
Welche Verwaltungspersonen fah- 
ren mit dem Bus? 
Ich werde kein Abo mehr kaufen! 
Bis zur nächsten Preiserhöhung, 
Ruth Eggenberger, 
Rheinau 1, Triesen 
Glaube 
Mediensonntag 
Welche Werteskala diktiert die 
Nachrichtenvermittlung? Das frage 
ich mich, wenn ich in Zeitungen ge- 
schmacklose Bilder, verletzende 
Worte neben wichtigen Mitteilun- 
gen sehe. Nur ein Beispiel, das mich 
entsetzt hat: Neben drei Todesan- 
zeigen (20. Januar 2011) vier Katzen- 
bilder mit der Frage: «Wer vermisst 
uns?» 
Wie müssen sich die Trauernden 
dabei gefühlt haben, die ihre Toten 
schmerzlich vermissten? 
Liegt die Ursache solcher Taktlosig- 
keit im Schwinden der Werte oder 
gar des Glaubens? Der 2012 verstor- 
bene Freund der Jugend Kardinal 
Martini wusste: «Wer seinen Glau- 
ben nicht nährt durch Gebet und die 
Hl. Schrift, der/die lässt ihn verhun- 
gern, sterben ...». Je weniger mir 
«drum» ist, desto inständiger muss 
ich beten, desto wacher das Wort 
Gottes lesen, um als Gottes Ebenbild 
menschenwürdig zu handeln ... 
Der em. Papst sagte einmal: «Fana- 
tismus, Fundamentalismus und 
Handlungen, die gegen die Men- 
schenrechte verstossen, können am 
wenigsten gerechtfertigt werden, 
wenn sie im Namen der Religion ge- 
schehen ... Das Recht des einzelnen 
Bürgers darf nicht der Willkür des 
Gesetzgebers oder der Mehrheit 
ausgesetzt werden ...» Er handelte 
entsprechend: 
Am 1. Mai 2011 sprach er Papst Jo- 
hannes Paul II. selig, den die Pius- 
brüder auf ihrer Webseite am 1.1. 
schwerst beschimpft hatten. Nach- 
dem er, nach genau 25 Jahren, das 
Gebet der Religionen wieder in As- 
sisi organisiert hatte, schrieben sie: 
«Der auf dem Stuhl Petri sitzt, hat 
damit das oberste Gebot des Deka- 
logs verhöhnt.» Trotzdem setzte Be- 
nedikt den «Versöhnungsdialog» 
mit ihnen fort, gehorsam dem Auf- 
trag Jesu: «Vergebt, so wird euch 
vergeben!» Böses wird nur durch 
Gutes besiegt. Vergeben heisst nicht 
gutheissen! Helfen wir durch unser 
Denken, Reden und Handeln Papst 
Franziskus hier und jetzt Christus 
sichtbar machen! 
Sr. Alma Pia, ASC, 
Kloster St. Elisabeth, Schaan 
LESERMEINUNGEN 
Überraschung Für die 
BEMER-Spezialisten Monika 
und Markus Schädler kam 
die Information von BEMER 
«gerade richtig»: wer sich bis 
Mittwoch, 26. Juni 2013, für 
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entscheidet oder als neuer 
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möchte, kann nur profitieren! 
Die seit 1996 aktiven und anerkannten 
Medizin-Produkte-Berater Monika und 
Markus Schädler aus Triesenberg wer- 
den an verschiedenen Anlässen (siehe 
Kasten) auf verständliche Weise diese 
einfache Methode präsentieren, Ge- 
sundheit zu schützen und Heilung zu 
unterstützen. So einfach wie das Zäh- 
neputzen, dient BEMER der Gesund- 
heitsvorsorge, Leistungssteigerung, 
der schnelleren Regeneration, dies 
sind wichtige Argumente im Alltag, Be- 
ruf und Sport. Zahlreiche Anlässe in 
den nächsten Tagen und Wochen bie- 
ten Gelegenheit, BEMER persönlich 
näher kennenzulernen. Für die «akti- 
ven BEMERaner vom Bärg» kam die 
Aktion gerade richtig. Denn: im Veran- 
staltungs-Kasten auf dieser Seite steht 
ein kleiner Ausschnitt von zahlreichen 
Terminen, welche auf der Homepage 
www.gesunde-ideen.com zu finden 
sind. Über die Homepage ist auch eine 
einfache direkte Anmeldung möglich – 
und natürlich ist sehr viel über BEMER 
noch nachzulesen! 
Kunden-Überraschung zum Jubiläum 
Wer bis 26. Juni 2013 ein BEMER-Set er- 
wirbt, kann bis zu 690 Franken spa- 
ren. Beim Kauf des Einstiegsmodells 
Classic schenkt BEMER im gleichen 
Zeitraum einen Netzfrei-Akku oder ein 
B-Pad zur optimalen Anwendung des 
Systems am Nacken- und Rückenbe- 
reich. Und wer sein System finanziert 
haben möchte – auch das ist zu fairen 
Konditionen möglich! 
«Testen Sie die Besten» 
Und das Positivste: BEMER kann man 
daheim bequem einige Wochen testen, 
um sich selbst davon zu überzeugen, 
wie die Systeme Gesundheit, Lebens- 
qualität und Lebensfreude nachhaltig 
beeinflussen. Wer vom Jubiläumsange- 
bot profitieren möchte, sollte so 
schnell wie möglich sein Testsystem 
anfordern, um bis Ende Juni eine Ent- 
scheidung fällen zu können. 
Überraschung für neue Geschäfts- 
partner, Teilzeit, Vollzeit 
Die gleichen Konditionen gelten übri- 
gens auch für Menschen, welche mit 
BEMER in Zukunft auch beruflich ar- 
beiten möchten. «Gesundheitsberater, 
Medizin-Produkte-Berater, Verkaufs- 
Profi, Team-Verantwortlicher, Filial- 
Betreuer? Welcher Begriff spricht Sie 
denn am meisten an?», fragt Markus 
Schädler, der zusammen mit seiner 
Gattin Monika über 400 freie Mitarbei- 
ter im deutschsprachigen Europa be- 
treut. «Ob neben- oder hauptberuflich, 
BEMER ist wirklich eine abwechs- 
lungsreiche nachhaltige   Beschäfti- 
gung. Wir bitten alle Interessenten, 
uns ganz einfach anzurufen, damit wir 
einen Termin vereinbaren können. 
Wir freuen uns auf viele positive Be- 
gegnungen!» 
Fortbildung für medizinische 
Fachkreise im Juni 
Zum Schluss noch ein wichtiger Hin- 
weis: für BEMER-Interessenten, für 
neue Partner, aber auch für medizini- 
sche Fachkreise, finden immer wieder 
informative Veranstaltungen statt. Im 
Juni referiert zum Beispiel Frau Dr. Pir- 
let-Gottwald in Zürich vor medizini- 
schen Fachkreisen. Weitere Infos und 
Anmeldung bei Monika Schädler   
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Monika und Markus Schädler 
Lavadinastrasse 36, Postfach 1206, 
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Fax 00423 232 71-51 
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Wir freuen uns auf Ihren Anruf! 
TERMINKALENDER 
Herzlich willkommen zu unseren nächsten Anlässen: 
Dienstag, 14. Mai 19–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Triesen 
Dienstag, 14. Mai 20.30–22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Triesen 
Freitag, 24. Mai 19.30–21 Uhr BEMER im Sport m. Marc Girardelli St. Gallen 
Freitag, 24. Mai 19.00–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Regensdorf ZH 
Freitag, 24. Mai 20.30–22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Regensdorf ZH 
Dienstag, 28. Mai 19–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Triesen 
Dienstag, 28. Mai 20.30 -22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Triesen 
Mittwoch, 29. Mai   bis 2. Juni BEMER-Tage am Festa Italiana Unna / DE 
Montag 03. Jun 18.30–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Düsseldorf/DE 
Dienstag 04. Jun 19–20 Uhr Arzt-Vortrag Lüdinghausen/DE 
Dienstag 11. Jun 19–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Triesen 
Dienstag 11. Jun 20.30–22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Triesen 
Donnerstag 13. Jun 19.30–21 Uhr BEMER im Sport m. Marc Girardelli Rothenburg/LU 
Freitag 14. Jun 19.30 –ca. 21 Uhr Arztvortrag mit Dr. Pirlet-Gottwald Illnau / ZH 
Samstag 15. Jun 9–12 Uhr Fortbildung medizinische Fachkreise Illnau / ZH 
Samstag 15. Jun 14–18 Uhr Therapie-ERFA mit Dr. Pirlet-G. Illnau / ZH 
Samstag 15. Jun 10–12 Uhr BEMER privat und in der Arztpraxis Ludwigsburg / DE 
Mittwoch 19. Jun bis 23. Juni BEMER Tage an «Essen verwöhnt» Essen /DE 
Dienstag 25. Jun 19–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Triesen 
Dienstag 25. Jun 20.30–22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Triesen 
Freitag 28. Jun 19–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Regensdorf ZH 
Freitag 28. Jun 20.30–22 Uhr BEMER-Unternehmens-Präsentation Regensdorf ZH 
Montag 01. Jul 18.30–20 Uhr Endverbraucher-Vortrag Düsseldorf/DE 
Der genaue Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben. 
Monika und Markus Schädler: «Bis 26. Juni 2013 gibt es die BEMER-Systeme mit 
wertvollen Jubiläums-Geschenken. Der Tipp: sofort mit dem Testen beginnen und 
vor Aktionsende entscheiden. Auch ein Tipp für ein sehr sinnvolles Muttertagsge- 
schenk in letzter Minute rufen Sie uns einfach an – auch am Wochenende!» (Foto: BBA)
	        

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