Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2013)

Tanto 
pe 
cantà 
Der Chor «Tanto 
pe 
cantà» präsentiert 
stolz seine neue Uniform 
SCHAAN Vor zwei Jahren war es ein 
Traum, heute ist es wahr geworden. 
Die Freude des Chores «Tanto pe’ 
cantà»  ist riesengross. Wir möchten 
ganz herzlich all jenen danken, die 
unser Projekt ermöglicht haben: 
Dem Vaduzer Bürgermeister Ewald 
Ospelt, dem Gemeinderat von Va- 
duz, Präsident Hans Nigg und dem 
Vorstand des Fürstlich Liechtenstei- 
nischen Sängerbunds, dieser gros- 
sen Familie, in welcher wir voller 
Stolz Mitglied sein dürfen, sowie 
Winfried J. Huppmann, dem Präsi- 
denten der Kulturstiftung Liechten- 
stein und dem Stiftungsrat. Ein be- 
sonderer Dank geht an Walter Matt, 
an Helmut Tschütscher, an Marcello 
Scarnato und an die Swarovski AG, 
die mit ihrer grosszügigen Unter- 
stützung geholfen haben, die ver- 
schiedenen Wallfahrten des Chores 
zu realisieren. Zudem bedanken wir 
uns bei allen, die uns in den vergan- 
genen Jahren zur Seite gestanden 
sind. Zum Schluss noch ein herzli- 
ches Dankeschön an die Missione 
Cattolica Italiana, an unseren Pfar- 
rer Don Egidio Todeschini für sei- 
nen moralischen, spirituellen und 
ökonomischen Beistand. 
Einen lieben Gruss an alle, die uns 
ihre Sympathie, ihr Entgegenkom- 
men und ihre Hilfsbereitschaft ge- 
zeigt haben. Dafür sind wir wirklich 
dankbar. Die Mitglieder des Chores freuen sich sichtlich über die neuen Uniformen. (Foto:ZVG) 
Liechtensteiner Unterland Tourismus 
Archäologen geben in der Pfarrkirche Mauren ihr Wissen zum Besten 
RUGGELL Ulrike Mayr und Hansjörg 
Frommelt von der Liechtensteini- 
schen Archäologie öffneten am 
Samstag, den 23. März 2013, in der 
Pfarrkirche St. Peter und Paul für 40 
interessierte Besucherinnen und Be- 
sucher ein Fenster in die Vergangen- 
heit des Kirchhügels von Mauren. 
Anhand historischer Pläne und Ab- 
bildungen, der Ausgrabungsdoku- 
mentation von 1986/87 sowie von 
Rekonstruktionsskizzen und Fund- 
fotos zeigten sie auf, dass die Spuren 
menschlichen Daseins an diesem ge- 
schichtsträchtigen Ort über 3000 
Jahre zurück reichen. Die architek- 
tonischen Befunde sind heute unter 
dem Kirchenschiff zugänglich. Die 
ältesten interpretierbaren baulichen 
Überreste stammen aus römischer 
Zeit und lassen sich einem Gutshof 
zuweisen. Spätestens im 7. Jahrhun- 
dert nach Christus muss die erste 
Kirche mit einem Friedhof errichtet 
worden sein. Ihr folgten mehrere 
Um- und Neubauten, bis schliesslich 
an gleichem Ort die heutige Pfarrkir- 
che nach den Plänen des fürstlichen 
Bauinspektors Laurenz Vogel aus 
Wien errichtet und 1843 geweiht 
wurde. Die Archäologen machten 
deutlich, dass neben den architek- 
turgeschichtlichen Aspekten in ers- 
ter Linie die Menschen aus früheren 
Zeiten im Mittelpunkt aller Betrach- 
tungen stehen. So lässt denn die 
Auswertung der Funde und Befunde 
konkrete Aussagen zur Entwicklung 
der Bevölkerung von Mauren, zu 
Volksfrömmigkeit und Brauchtum 
sowie zum wirtschaftlichen und so- 
zialen Gefüge in der Region zu. Dass 
immer noch ständig überraschende 
Funde getätigt werden, verdeutlicht 
die Karte der aktuellsten Fundereig- 
nisse. So wurden in Mauren wäh- 
rend der letzten Jahre auf zehn Bau- 
stellen Hinweise auf eine grossflä- 
chige bronzezeitliche Besiedlung so- 
wie an zwei Orten menschliche Ske- 
lette aus dem Hochmittelalter ent- 
deckt und dokumentiert. Die rund 40 interessierten Besucher erwartete ein spannender Tag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. (Foto:ZVG) 
Vereinsnachrichten|29 
SAMSTAG 
30. MÄRZ 2013 
Oberösterreich 
« »-Leserreise 2013 – Oberösterreich/Steyr 
OBERÖSTERREICH Landschaften 
für Leidenschaften. Spüren. Sehen.   
Erleben. Dabei sein und geniessen. 
1. Tag/Donnerstag 
Salzburg – Steyr 
Frühmorgens Abfahrt im Komfortreisebus 
nach Steyr in Oberösterreich. Fahrt   über 
Kufstein – Rosenheim - Salzburg – Fuschlsee 
– St. Gilgen – Mondsee – Bad Hall nach Steyr. 
In Stuben am Arlberg starten wir den Tag 
mit einem reichhaltigen Frühstück. An ei- 
nem traumhaften Ort, mit Blick auf die Stadt 
Salzburg, ist das Mittagessen reserviert. 
Nach einer landschaftlich reizvollen Fahrt 
erreichen wir am Nachmittag die Romantik- 
stadt Steyr. Im Viersternhotel  Mader, einge- 
bettet im Herzen der historischen Altstadt, 
beziehen wir die Zimmer. Vor dem Abendes- 
sen entdecken wir die Stadt bei einem ein- 
stündigen Stadtrundgang mit einem Nacht- 
wächter. Steyr liegt am Zusammenfluss von 
Enns und Steyr. Unzählige historische Bau- 
ten und einer der schönsten Stadtplätze Eu- 
ropas sind in der Stadt zu finden. 
2. Tag/Freitag 
Gmunden – Traunsee – St. Florian 
Nach dem Frühstück Fahrt nach Gmunden 
im Salzkammergut. «Sehen, staunen und 
das Geheimnis einer grossen Tradition ent- 
decken»,  das verspricht die Gmundner Kera- 
mik. Wie vor 300 Jahren wird hier Stück 
für Stück in liebevoller Handarbeit geschaf- 
fen. Im Rahmen einer Führung dürfen wir 
das kostbare Handwerk näher kennenler- 
nen. 
Anschliessend erleben wir die Schönheit der 
Region bei einer zweistündigen Schifffahrt 
auf dem Traunsee «lacus felix» – glücklicher 
See – mit einer reichhaltigen Jause.   
Am frühen Nachmittag Weiterfahrt mit dem 
Bus zum  prachtvollen Augustiner Chorher- 
renstift St. Florian, eine der schönsten Ba- 
rockanlagen Mitteleuropas. Ein Ort, an dem 
sich Glaube, Kunst und Musik in perfekter 
Harmonie präsentieren. Wir besichtigen Bib- 
liothek, Marmorsaal, Altdorfer Altar, Stifts- 
kirche und Gruft. Mit einem Kurzkonzert auf 
der Bruckner Orgel lassen wir uns in eine 
musikalische Welt entführen.   
Den erlebnisreichen Tag geniessen wir im 
Hotel in romantischem Ambiente bei einem 
herrlichen Buffet und Musik. 
3. Tag/Samstag 
Molln im Steyrtal 
Der Samstagvormittag steht zur freien Verfü- 
gung. Empfehlenswert ist ein Spaziergang 
im Schlosspark und anschliessend Entspan- 
nung im Schlossparkpavillon. 
Am Nachmittag Fahrt nach Molln im Steyr- 
tal. Wir besuchen die einzigartige Schwert- 
schmiede und Harnischmacherei von Jo- 
hann Schmidberger aus dem 15. Jahrhun- 
dert. Lanzen, Ritterrüstungen, Schwerter, 
Dolche, Kettenhemden, Leuchten und Tru- 
hen entstehen in der Kunst- und Waffen- 
schmiede. Theater und Opernhäuser auf der 
ganzen Welt gehören zu den Kunden des 
Meisters sowie die Schweizer Garde im Vati- 
kan. Johann Schmidberger  ist weltweit der 
letzte Fachmann für antike Schmiedekunst. 
Er verwendet die Esse, den Amboss und vie- 
le der Werkzeuge seiner Vorfahren bis heute. 
Nebst einer interessanten Führung durch 
die Schwertschmiede ist auch die Besichti- 
gung des Privatmuseums «Alte Schmiede- 
kunst» geplant. 
Die Rückfahrt zum Hotel ist am späteren 
Nachmittag geplant.  Den Abend lassen wir 
gemütlich im Hotel ausklingen. 
4. Tag/Sonntag 
Museumsbahn – Attersee – Liechtenstein 
Nach einem reichhaltigen Sonntagsbrunch 
im Hotel verlassen wir die Romantikstadt 
Steyr. Mit der Steyrtal-Museumsbahn, der äl- 
testen dampfbetriebenen Schmalspurbahn 
Österreichs, erleben wir eine idyllische 
Fahrt. Die 17 km lange Strecke führt durch 
eine wunderbare Landschaft entlang des 
Flusses Steyr bis zum Museumsbahnhof 
Grünburg. Mit dem Bus geht es weiter nach 
Seewalchen am Attersee. In einem traditio- 
nellen Haus mit berühmter künstlerischer 
Vergangenheit wird uns der beliebte Volks- 
blatt-Apéro und ein köstliches Mittagessen 
serviert. In der gemütlichen Stube oder auf 
der Terrasse mit herrlichem Blick auf den At- 
tersee und das Höllengebirge lassen wir die 
Seele baumeln. Heimreise über Salzburg – St. 
Johann i.T. – Innsbruck nach Liechtenstein. 
Kurzer Halt unterwegs. Liechtenstein errei- 
chen wir am frühen Abend. 
Wichtige Informationen 
Reisetermine: 
Donnerstag, 6. Juni - Sonntag, 9. Juni 2013 
Donnerstag, 12. Sept. – Sonntag, 15. Sept. 2013 
Pauschalpreis pro Person 
Im Doppelzimmer CHF  898.00 
Einzelzimmerzuschlag CHF   80.00 
Reisebegleitung: 
Sylvia Ospelt 
Im Preis nicht inbegriffen: 
• Mittagessen am Samstag 
• Trinkgelder 
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt schriftlich, 
per E-Mail oder telefonisch bei: Liechtensteiner 
Volksblatt AG, Postfach 464, 9494 Schaan oder 
sylvia.ospelt@adon.li, Tel. 00423 373 58 54 AUSGEBUCHT
	        

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