Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2013)

2 | Inland 
FREITAG 
22. MÄRZ 2013 
Herzliche 
Glückwünsche 
unseren Jubilaren 
Wir gratulieren recht herzlich 
zum Geburtstag und wünschen 
weiterhin alles Gute und Gottes 
Segen. 
Heute Freitag 
Arnold Oehry 
Reschweg 11, Schaan, 
zum 93. Geburtstag 
Emil Oehri 
Kohlplatz 2, Eschen, 
zum 84. Geburtstag 
Blanda Ott 
Rüttigass 22, Nendeln, 
zum 84. Geburtstag 
Adelheid Marxer 
Poliweg 1, Ruggell, 
zum 83. Geburtstag 
Valeria Büchel 
Dr. Albert Schädler-Strasse 11, 
Eschen, zum 82. Geburtstag 
Lotte Meier 
Bangarten 11, Vaduz, 
zum 81. Geburtstag 
Viel Glück 
im Ehestand 
Heute Freitag vermählen sich 
auf dem Zivilstandsamt in 
Vaduz: 
Simon Bron, von Saint-Sapho- 
rin/CH in Winterthur und Sté- 
phanie Rohner-Marock, von 
und in Mauren 
Ricardo Manuel Carvalho Bala- 
la, von Portugal in Sargans und 
Andreia Sofie Cravinho Cas- 
telo, von Portugal in Triesen 
Wir gratulieren recht herzlich 
zur Vermählung und wünschen 
den Brautpaaren alles Gute und 
viel Glück auf dem gemeinsa- 
men Lebensweg. 
PERSÖNLICH 
ARZT IM DIENST 
Notfallnummer Liechtenstein 230 30 30 
IMPRESSUM 
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Kreativ Die Landschafts- 
und Gartentechnikerin Kathi 
Schädler ist seit dem Jahr 
2012 mit «habitus Gartenge- 
staltung Anstalt» selbststän- 
dig. Die Arbeit mit und in der 
Natur ist für sie mehr als nur 
Beruf. 
VON JOHANNA WALSER 
Für Kathi Schädler war schon ziem- 
lich früh klar, in welche Richtung ih- 
re Ausbildung einmal gehen soll. Als 
Kind half sie zu Hause im Garten ih- 
rer Grossmutter. Nach der Schulaus- 
bildung absolvierte Kathi dann die 
Bürolehre, jedoch erfüllte sie das 
nie wirklich. So entschloss sie sich, 
als Gartenarbeiterin   zu arbeiten 
und daraufhin die Lehre zur Land- 
schaftsgärtnerin zu machen. In Bern 
bekam sie zudem noch die Möglich- 
keit, die Ausbildung zur «Garten- 
und Landschaftsbautechnikerin HF» 
zu studieren, was sehr viel Einsatz- 
bereitschaft von ihr voraussetzte. 
Zwei Liechtensteiner tragen bis heu- 
te den Titel Gartenbautechniker HF 
und sie ist die Erste Frau, die diese 
Kaderposition (als Gärtnermeiste- 
rin) trägt. Nachdem Kathi Schädler 
ihre Ausbildung vervollständigt hat- 
te, arbeitete sie eineinhalb Jahre bei 
Alex Kind, bevor sie sich dazu ent- 
schloss, sich mit ihrem Arbeitskolle- 
gen Eric Federer zusammen selbst- 
ständig zu machen. Nun sind sie bei- 
de seit dem ersten Oktober 2012 Ge- 
schäftsführer und Inhaberin der 
«habitus Gartengestaltung Anstalt» 
in Mauren. «Für mich ist mein Beruf 
mehr als nur Arbeit. Ich fühle mich 
dazu berufen; es ist sehr spannend, 
mit den verschiedenen Menschen, 
Materialien und an den verschiede- 
nen Orten zu arbeiten», erzählt die 
Liechtensteinerin mit einem Strah- 
len. 
Kombination von Hobby und Beruf 
In ihrem Beruf machte sich Kathi 
Schädler folgenden Spruch zum Mot- 
to: «In dir muss brennen, was du in 
anderen entzünden willst.» Für sie 
ist das nicht nur ein Spruch auf dem 
Flyer von «habitus», sondern die Le- 
benseinstellung. Um immer wieder 
neue Ideen zu kreieren und später 
dann zu verwirklichen, geht sie in ih- 
rer relativ geringen Freizeit sehr 
gern auf Gartenausstellungen oder 
mit Ihrer Appenzeller Mischlings- 
Hündin Maggie in die Natur. Im Som- 
mer begeistern sich beide sehr für 
das Element Wasser, welches eine 
nasse Abkühlung bietet. Zudem geht 
Kathi gern Rollerbladen. «Mein Hund 
bedeutet mir sehr viel und mir ist 
wichtig, dass er mit mir viel unter- 
nehmen kann, denn sonst bräuchte 
ich keinen Hund», erklärt die vor 
Ehrgeiz und Motivation sprühende 
Gartenbautechnikerin. In der Zeit, in 
der Kathi nicht arbeitet, liest, kocht 
oder reist sie sehr gern. Nach ihrer 
Schulausbildung verbrachte sie län- 
gere Zeit in Kanada, wo sie auf einem 
Bauernhof gearbeitet hat und so 
gleichzeitig ihre Englischkenntnisse 
verbesserte. Ebenso war sie schon in 
Skandinavien, im Süden Europas so- 
wie in Gran Canaria und Florida 
(USA). Bei der Frage, was sie am 
liebsten lese, antwortet sie «am liebs- 
ten Bücher von Martin Sutter und 
Fachzeitschriften». Abends ent- 
spannt Kathi Schädler am besten in 
ihrer Hängematte im Garten oder 
malt kleine Zeichnungen. «Ich male 
einfach nach Gefühl», meint sie ab- 
schliessend. Kathi Schädler gestaltet mit Eric Fede- 
rer gemeinsam die Natur. (Foto: ZVG) 
Menschen in Liechtenstein 
«Es ist eine Berufung für mich» 
ZUR PERSON 
Name: Kathi Schädler 
Geburtstag: 2. Oktober 1980 
Beruf: Landschafts- und Garten- 
technikerin 
Da bin ich daheim: Mauren 
An Liechtenstein schätze ich: 
Den Dialekt; die Gegend und die 
Kleinstaatenmentalität 
Lebensziel: Die Freude an der 
Gartenarbeit auch an die Jugend 
weitergeben. 
www.kleininserate.li 
Mit 90 Jahren 
frisch und munter 
Wiegenfest Heute feiert 
an der Feldkircherstrasse in 
Nendeln Theres Ott-Graber 
ihr 90. Wiegenfest. Sie ist ge- 
sund und munter und voller 
Tatendrang. 
Geboren 
ist Theres in Ober- 
riet. Neben seiner Land- 
wirtschaft war ihr Vater 
noch in anderen Berufen 
tätig, als Müller, Waldarbeiter und 
Viehhändler. Als jüngstes Kind ist 
sie mit einer Schwester und fünf 
Brüdern aufgewachsen. Zu Liechten- 
stein hatte sie schon als Kind eine 
gute Beziehung, denn ihre Mutter 
war eine Helbert aus Eschen. Nach 
dem Besuch der Volksschule bildete 
sie sich mit Tages- und Abendkursen 
für den Hauhalt aus. Sie liebte das 
Kochen, was sich bis heute nicht ge- 
ändert hat. Später nahm sie Stellen 
im Gastgewerbe an. 
Seit 63 Jahren in Nendeln 
Mit 19 Jahren lernte sie in Eschen 
den Nendler Eugen Ott kennen. Eu- 
gen arbeitete in der Keramik Schäd- 
ler bis zu seiner Pensionierung. Acht 
Jahre lang kannten sich Eugen und 
Theres, bis sie am 5. Juni 1950 in der 
Kapelle in Nendeln heirateten. Sie 
nahmen Wohnsitz im damals noch 
fast neuen Vaterhaus von Eugen an 
der Feldkircherstrasse. Da erwarte- 
te Theres viel Arbeit, denn die 
Schwiegereltern betrieben eine klei- 
ne Landwirtschaft. Und als Eugens 
Eltern gebrechlich wurden, konnten 
sie sich auf die Pflege durch Theres 
verlassen. Theres wurde Mutter von 
Ursula, Martin, Gilbert und Astrid. 
Neben ihren fünf Enkelkindern ge- 
hören auch noch Eric und Vivien, ih- 
re Urenkel, zur Familie. Zu allen ih- 
ren Angehörigen hat sie ein sehr gu- 
tes Verhältnis. 
Mit dem Fahrrad unterwegs 
Selbstversorgung war immer ein An- 
liegen der Jubilarin. Auch nach der 
Aufgabe der Landwirtschaft pflegte 
sie einen grossen Garten und gab ih- 
ren Acker erst im hohen Alter auf. 
Sie liebte das Wandern, früher mit 
dem Kneippverein, dann machte sie 
beim Dienstag-, Donnerstag- und 
Freitagwandern mit. Auch die Wan- 
derwochen gehörten zu ihrem Pro- 
gramm. Selten liess sie eine Senio- 
renveranstaltung aus und wöchent- 
liche Besuche im Altersheim waren 
ihr wichtig. Auch heute noch ist sie 
viel mit dem Fahrrad unterwegs, sie 
lässt sich nicht unterkriegen. 
Theres besorgt ihren Hauhalt noch 
selbst. Nur beim Essen lässt sie sich 
gern verwöhnen. Mit ihrer Tochter 
Ursula und ihrer Enkelin Claudia bil- 
det sie eine Kochgemeinschaft. Die 
drei Frauen wechseln sich beim Ko- 
chen ab und nehmen dann das Essen 
gemeinsam ein. So sparen sie Arbeit 
und fördern den Zusammenhalt. Das 
Stricken musste sie altershalber auf- 
geben. Aber mit 85 Jahren hat sie et- 
was Neues angefangen. Sie hat sich 
sechs Hühner angeschafft. Ihren 
Lieblingen widmet sie eine grosse 
Aufmerksamkeit. Sie schaut sich je- 
den Tag die Zeitung an. Am Abend 
setzt sie sich vor den Fernseher. «Und 
wenn», so sagt sie wörtlich, «beim 
Schweizer Sender nichts Gescheites 
kommt», gehe sie einfach ins Bett. 
Theres ist eine tiefreligiöse Frau. Sie 
lässt selten einen Gottesdienst aus. 
Sie redet gern mit den Menschen 
und hat einen goldenen Humor. Das 
soll auch so bleiben. Die Redaktion 
gratuliert ihr zum 90. Geburtstag 
und wünscht ihr noch viele glückli- 
che Jahre. (bh) 
Feiert heute ihren 90. Geburtstag: Theres Ott-Graber (Foto: Daniel Ospelt) 
Wirkung von Wohnbau und Raumplanung auf soziale Beziehungen 
Dialogabend der Erwachsenenbildung Stein Egerta 
SCHAAN Was ist notwendig bezie- 
hungsweise wie sehr können Wohn- 
bau und Raumplanung dazu beitra- 
gen, dass Menschen miteinander gut 
in Beziehung kommen und bleiben? 
Dazu gehört die Auseinandersetzung 
mit Fragen von Wohnbau und Raum- 
planung. Beispielsweise wie sich die- 
se auf die Integration von Menschen 
aus anderen Herkunftsländern und 
mit anderem kulturellen Hinter- 
grund auswirken. Neue gesellschaft- 
liche Entwicklungen werden etwa in 
der Architektur und Bauart von Kin- 
dergärten und Schulen, Pflegeein- 
richtungen für ältere Menschen, 
Freizeiteinrichtungen, Banken und 
Versicherungen sichtbar. Menschen 
brauchen Raum zum Leben, sie be- 
wohnen, schaffen, gestalten Räume, 
um in die Welt hinausgehen und 
nach Hause zurückkehren zu kön- 
nen. Keinen oder ungenügenden 
Raum für sich und gemeinsam mit 
anderen Menschen zu haben, führt 
zu seelischen Beeinträchtigungen. 
Diesen Inhalten geht der Referent 
Walter Stelzhammer an diesem 
Abend nach. Er studierte an der Aka- 
demie für bildende Künste in Wien 
Architektur und realisierte zahlrei- 
che öffentliche Bauten und Wohn- 
bauten. Er wurde mehrfach ausge- 
zeichnet, unter anderem mit der 
Adolf-Loos-Medaille, dem Österrei- 
chischen Bau-Preis. Der Anlass (Kurs 
550) findet am Freitag, den 22. März, 
um 18.30 Uhr im Pfarreizentrum in 
Schaan, also neben dem TAK, statt. 
Der Eintritt ist frei. Weitere Informa- 
tionen und Anmeldungen sind bei 
der Erwachsenenbildung Stein Eger- 
ta (Telefon: 232 48 22; E-Mail: info@ 
steinegerta.li) möglich. (pd)
	        

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