Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2013)

6 | Inland 
DONNERSTAG 
10. JANUAR 2013 
FBP-Termine 
Anlässe der 
Ortsgruppen 
Triesen 
  13. Januar 2013, 17 Uhr: Gemütli- 
cher Umtrunk, Brennerei Telser, 
Triesen 
Schaan 
  11. Januar 2013, 17 Uhr: Neujahrs- 
apéro, Lindaplatz, Schaan 
Planken 
  16. Januar 2013, 18 Uhr: FBP- 
Stamm mit dem Landtagskandida- 
ten, Restaurant Hirschen, Planken 
Mauren-Schaanwald 
  13. Januar 2013, 11 Uhr: Sonntags- 
brunch, Restaurant Hirschen, 
Mauren. 
Weitere Termine 
«back in black»-Party der jungen FBP 
  11. Januar 2013, 20.30 Uhr: Räba- 
bar, Mauren 
Seniorennachmittag im SAL 
  20. Januar 2013, 13.30 Uhr: Klei- 
ner SAL-Saal, Schaan, Anmeldung 
bis 13. Januar beim FBP-Sekretari- 
at (Telefonnummer: 237 79 40). 
Raclette-Abend 
  25. Januar 2013, 18.30 Uhr: Berg- 
restaurant Sareis (Malbun), An- 
meldung: FBP-Sekretariat, Tele- 
fonnummer 237 79 40 oder per 
E-Mail an anita.frick@fbp.li 
Aeulestrasse 56, 9490 Vaduz 
Telefon: 237 79 40 
Fax: 237 79 49 
www.fbp.li 
LIECHTENSTEIN 
Trennung Kirche/Staat 
Das ist ein 
Konkordat 
Auf die Leserbriefe im Dezember 
2012 von Herrn Robin Schädler 
(Züghüsle 3, Balzers), Patrick Risch 
(Kesse 12, 9488 Schellenberg) und 
Thomas Beck (Büdamistrasse 31, 
9497 Triesenberg) muss eine Ant- 
wort folgen. 
Was ist ein Konkordat? Wie ich aus 
den Leserbriefen entnehmen konn- 
te sind diese Personen gegen ein 
Konkordat. Der Heilige Stuhl hat 
mit folgenden Ländern und Repub- 
liken ein Konkordat geschlossen: 
 Freistaat Bayern; 
 Land Mecklenburg-Vorpommern; 
 Rep. Österreich am 5. Juni 1933; 
 Republik Baden am 12. Okt. 1932; 
 Republik Litauen am 27. Sept. 1927; 
 dem Freistaat Sachsen usw. 
Diese Konkordate wurden geschlos- 
sen, bevor obige Personen das Licht 
der Welt erblickten. Ich bin über- 
zeugt, dass bei der Ausarbeitung 
dieser Vereinbarungen helle Köpfe 
am Werk waren. Den Leserbrief- 
schreibern empfehle ich den unten 
aufgeführten Text genau durchzule- 
sen. 
Konkordat – Entflechtung auf Ge- 
meindeebene: Wie auf Staatsebene 
kommt es auch auf Gemeindeebene 
zu keiner wirklichen Entflechtung. 
Nebst einem faktischen Eigen- 
tumsübergang aller kirchlichen ge- 
nutzten Güter (z.B. Kirchen, Pfarr- 
häuser, Kapellen) an die katholische 
Kirche sieht das Konkordat vor, 
dass Gemeinde und Kirche durch 
gegenseitige Unterhaltsansprüche 
«unkündbar» miteinander verbun- 
den sein werden («Volksblatt», 20. 
November 2012, Seite 5). 
Autonomie der Kirche: Die Art der 
Entflechtung hat keine Auswirkun- 
gen auf die individuelle Autonomie 
der Kirche, da diese in der Verfas- 
sung durch Artikel 37 und 38 garan- 
tiert ist und weder durch einen 
Staatvertrag noch durch ein Gesetz 
abgeändert werden kann. (Artikel 
104 Absatz 2, Verfassung) 
Autonomie der Gemeinde: Die 
kirchlichen Güter gehören nicht 
dem Staat Liechtenstein, sondern 
den jeweiligen Gemeinden, Bürger- 
genossenschaften, Stiftungen und 
der Kirche selbst. Ein Konkordat 
wird allerdings zwischen dem Staat 
und dem Heiligen Stuhl (Vatikan- 
staat) geschlossen. 
Eine Mitteilung an Thomas Beck: 
Herr Beck, Sie sollten sich besser 
über die Finanzierung der Kirchen 
informieren. Ist Ihnen nicht be- 
kannt, dass die Hohe Geistlichkeit 
Gemeindeangestellte sind, und die 
Kirchen den Gemeinden, Bürgerge- 
nossenschaften und Stiftungen ge- 
hören. Mit dem Worte Diebstahl 
würde ich vorsichtig umgehen 
wenn Sie auch nur schreiben: «Für 
mich grenzt das schon fast an Dieb- 
stahl.» Wer hat denn fast gestohlen? 
Eines ist sicher, Herr Beck, ohne die 
Priester wäre jede Gemeinde um ei- 
niges ärmer, was sich die Triesen- 
berger und auch andere Gemeinden 
nicht vorstellen könnten. Einfach 
zum Nachdenken. 
Hans Gassner, 
Vorsitzender der Credo Vereinigung 
Landtagswahlen 2013 
Minus und Minus 
ergibt «Plus»? So 
wird es besser … 
Eine Lösung könnte sein – und das 
ist nicht ironisch gemeint – dass wir 
das Volk noch weitere Male über ein 
neues Logo abstimmen lassen, bei 
dem Themen wie Infrarotgeldstrate- 
gie, Wirtschaftswachstum, Lebens- 
qualität, Gesundheitswesen, Verant- 
wortung und Bescheidenheit in den 
Farben und Formen ersichtlich sein 
müssen. Das Gewinnerlogo drucken 
wir dann mehrfarbig auf Tausende 
schwarze Haselnüsse, von denen je- 
der Bürger genau 999 Stück (aufs 
Stück abgezählt von einer zugewan- 
derten Fachkraft aus Kuala Lumpur, 
weil in Liechtenstein niemand dazu 
gut genug ausgebildet ist) einzeln im 
mit Logo bedruckten Polybeutel ver- 
packt per Kurierdienst eingeschrie- 
ben zugestellt bekommt. Das würde 
die Wirtschaft antreiben und einige 
Gewerbetreibende aus dem Ausland 
würden sich wieder eine goldene Na- 
se dazuverdienen. Wenn wir uns 
richtig an unsere Schulzeit erinnern: 
Das Minus hat sich in den letzten 
Jahren vermehrt. Minus mal Minus 
ergibt Plus – und zwar ein riesiges 
Plus, der Grund die volle «DU»-Liste 
in die Urne zu werfen. Ich bin DU, 
du bist DU, wir alle sind DU. 
Johannes Ilic-Hassler, 
DU – Die Unabhängigen für 
Liechtenstein, Schellenberg 
FORUMSBEITRAG / LESERMEINUNG 
Weihnachten ist vorbei 
«Tännala» der 
Funkenzunft Schaan 
SCHAAN Am Samstag, den 12. Januar, 
sammelt die Funkenzunft Weih- 
nachtsbäume in Schaan ein. Sie bit- 
tet darum, diese ab 8 Uhr morgens 
gut sichtbar am Strassenrand abzu- 
stellen. (pd) 
«2x Weihnachten» 
Aktion läuft bis 
12. Januar 
SCHAAN/WABERN Zusammen mit 
der Liechtensteinischen Post AG 
führt das Rote Kreuz in der Zeit vom 
24. Dezember bis 12. Januar 2013 er- 
neut die Aktion «2x Weihnachten» 
durch. Alle Poststellen nehmen in 
dieser Zeit Spendenpakte entgegen; 
diese werden gratis befördert. Ge- 
fragt sind haltbare Nahrungsmittel, 
Hygieneartikel, Sachen für Kleinkin- 
der, neuwertige Schuhe und Schul- 
material. Das Paket sollte an die fol- 
gende Anschrift adressiert werden: 
Schweizerisches Rotes Kreuz, Akti- 
on «2x Weihnachten», 3085 Wabern. 
Der Inhalt ist bestimmt für die Ver- 
teilung je zur Hälfte an bedürftige 
Menschen im In- und Ausland. «Da 
die Verteilung jeweils über die Rote- 
Kreuz-Känale erfolgt, wird gewähr- 
leistet, dass alle gespendeten Waren 
tatsächlich hilfsbedürftigen Famili- 
en oder Einzelpersonen zugutekom- 
men, die sich sehr darüber freuen», 
heisst es in der Mitteilung von dieser 
Woche. (red/pd) 
www.kleininserate.li 
Wildmandli Gugga 
Gigox-Karten heute 
ab 19 Uhr erhältlich 
TRIESENBERG/SCHAAN Auch heuer 
lädt die Triesenberger Guggamusik 
Wildmandli zum Gigox ein. Das när- 
rische Treiben findet am 25. Januar 
ab 20 Uhr im Gemeindesaal statt. 
Die Djs Heba und Pic werden um das 
musikalische Wohl der Gäste be- 
sorgt sein. Für närrische Klänge sor- 
gen die Moschtgügeler aus Triesen 
und die Tuarbaguger aus Eschen. 
Und natürlich werden auch die Wild- 
mandli für Stimmung sorgen. 
Vorverkauf auch in Schaan 
Heute beginnt der Vorverkauf. Zu er- 
halten sind die Karten im Dorfsaal 
Triesenberg und in der Central Ga- 
rage in Schaan. Es können maximal 
vier Karten pro Person erstanden 
werden. Der Vorverkauf beginnt um 
19 Uhr. Der Einlass ist ab 18 Jahren. 
Es wird eine strikte Ausweiskontrol- 
le durchgeführt (Gigox) nur mit ID 
zugänglich. Massgebend ist das Ge- 
burtsdatum. 
Verkleidung bringt Vorteile 
Die Karten kosten im Vorverkauf 25 
Franken, alle die am Gigox jedoch 
maskiert erscheinen, erhalten an der 
Abendkasse einen Getränkegut- 
schein im Wert von 10 Franken. Ver- 
kleidet zu kommen lohnt sich jedoch 
nicht nur wegen der Eintrittspreise: 
Wie es sich bei einem klassischen 
Maskenball gehört, werden die bes- 
ten Masken und Kostüme prämiert. 
Für die sichere Heimreise ist eben- 
falls gesorgt: Ein kostenloser Shut- 
tledienst, der diverse Poststellen im 
Land anfährt, bringt die Fasnächt- 
ler sicher, bequem und gratis nach 
Hause. (red/pd) 
Weiter Informationen: www.wildmand.li. 
Empfang im «Löwen» Regierung lud Liechtensteins Medienschaffende zum Essen ein 
VADUZ Im Kellergewölbe des Gasthofs «Löwen» in Vaduz trafen sich gestern auf Einladung von Regierungschef Klaus Tschütscher und seinem Stellvertreter Martin 
Meyer circa 30 Medienvertreter aus der Region zum gemütlichen Mittagessen. Das «Löwen»-Team verwöhnte die Gäste mit feinen Speisen und guten Weinen. Im 
Rahmen einer kurzen Ansprache hob Tschütscher hervor, ihm sei es ein Anliegen, die Medienschaff enden auch im 2013 dazu anzuspornen, über politische Themen 
«hart, fair und gut» zu schreiben. In Anbetracht der baldigen Amtsabgabe fügte Meyer scherzhaft an, zu den Medien würden er und Tschütscher nach dem Ausschei- 
den aus der Regierung zwar nicht wechseln, wohl hätten sie aber vor, ihre Meinung mittels gemeinsam unterzeichneter Leserbriefe einzubringen. (Text: sg/Foto: Vollmar) 
www.volksblatt.li 
Dein Wille soll uns Vorbild sein, die Erinnerung an Dich nie verblassen und 
Deine Seele in Frieden ruhen. 
Richard Biedermann 
21. Mai 1949 – 9. Januar 2013 
In stiller Trauer: 
Gisela, Gattin 
Martin, Magnus und Nicolas, Söhne 
Geschwister mit Familien: 
Waltraud, Hildegard, Imelda, Hugo, Christian, Johannes 
und Anverwandte 
Abendmesse zum Gedenken im St. Josefskirchlein in Vaduz: 
Donnerstag, den 10. Januar 2013, um 19.30 Uhr. 
Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Vaduz: 
Samstag, den 12. Januar 2013, um 10.30 Uhr. 
Trauergottesdienst im St. Josefskirchlein in Vaduz: 
Samstag, den 12. Januar 2013, um 11 Uhr. 
TODESANZEIGE 
Wenn wir Dir auch Ruhe gönnen, 
ist doch voller Trauer unser Herz. 
Dich leiden zu sehen und nicht helfen 
können, war unser allergrösster Schmerz.
	        

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