Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2013)

4 | Inland 
DONNERSTAG 
14. FEBRUAR 2013 
FBP-Termine 
«Montags-Treff » 
im Restaurant Adler 
VADUZ Am kommenden Montag, den 
18. Februar 2013, um 19.30 Uhr ste- 
hen im Restaurant Adler in Vaduz 
die Mitglieder der FBP-Fraktion so- 
wie Bürgermeister Ewald Ospelt bei 
gemütlicher Atmosphäre für einen 
allgemeinen, offenen Informations- 
austausch gern zur Verfügung. 
Liebe Freunde und Interessierte, wir 
freuen uns auf zahlreichen Besuch 
und interessante Gespräche. 
FBP-Ortsgruppe Vaduz 
Aeulestrasse 56, 9490 Vaduz 
Telefon: 237 79 40 
Fax: 237 79 49 
www.fbp.li 
LIECHTENSTEIN 
Gemeinsame Obsorge 
Wie kann sie 
gelingen? 
Derzeit läuft die Vernehmlassung 
zur Neuregelung des Kindschafts- 
rechtes. Es soll die gemeinsame Ob- 
sorge eingeführt werden. Was be- 
deutet das für die  Eltern und die 
Kinder? 
Die Einführung der gemeinsamen 
Obsorge als Regelfall stellt hohe An- 
forderungen an die Eltern. Um die 
Erziehung und Betreuung ihrer Kin- 
der einvernehmlich regeln zu kön- 
nen, müssen sie ihren Paarkonflikt 
in den Hintergrund stellen. Kinder, 
deren Eltern sich scheiden lassen,   
wollen eigentlich immer, dass Vater 
und Mutter sich vertragen, auch 
wenn sie nicht zusammenbleiben. 
Sie leiden wegen der Konflikte der 
Eltern, sie wünschen sich eine gute 
Beziehung zu Vater und Mutter. Kin- 
der wollen mit einbezogen werden, 
wenn es um die Neuordnung ihrer 
Lebensumstände geht, sie dürfen 
aber keinesfalls als Schiedsrichter 
missbraucht werden. 
Gemäss dem vorliegenden Ver- 
nehmlassungsbericht der Regierung 
soll das Gericht schon zu Beginn 
des Scheidungsverfahrens eine Me- 
diation «zur Erzielung einer einver- 
nehmlichen Regelung» zwischen 
den Eheleuten anordnen können, 
wenn es dies als sinnvoll erachtet. 
Diese Regelung ist zwar ein gewis- 
ser Fortschritt, greift jedoch zu we- 
nig weit. Wenn das Kindeswohl 
wirklich im Zentrum stehen soll, so 
erfordert dies, dass optimale Rah- 
menbedingungen geschaffen wer- 
den müssen, die es den betroffenen 
Eltern ermöglichen, frühzeitig, be- 
reits vor einer Gerichtsverhandlung 
einvernehmliche Lösungen zur Re- 
gelung von Betreuung und Unter- 
halt zu finden. Mit der Einführung 
einer der Trennung und Scheidung 
vorgelagerten Mediation, wo Eltern 
möglichst frühzeitig fachliche Un- 
terstützung zur Regelung der Ob- 
sorge erhalten, ist den Bedürfnissen 
der Kinder wie auch den Ehepart- 
nern besser geholfen, als wenn die 
Mediation erst nach offensichtlicher 
Uneinigkeit vor dem Richter ange- 
ordnet werden kann. 
Am Montag, den 18. Februar, um 19 
Uhr, veranstaltet die Arbeitsgruppe 
Obsorge im Pfarreisaal Schaan ei- 
nen Vortrags- und Diskussi- 
onsabend zu diesem Thema. Mit 
dieser Veranstaltung wollen wir die 
Öffentlichkeit zur Auseinanderset- 
zung mit dem Thema einladen und 
damit einen Beitrag zur Meinungs- 
bildung leisten. 
Margot Sele, Ombudsfrau für 
Kinder und Jugendliche; die 
Arbeitsgruppe Obsorge besteht 
aus den Mitgliedern: Frauennetz, 
Verein für Männerfragen, OSKJ- 
Ombudsstelle für Kinder und 
Jugendliche, Verein für Mediation 
und der Stabsstelle für Chancen- 
gleichheit. 
Glaube 
Feigheit führt in 
die Diktatur 
1. Eine Globalisierungspolitik be- 
deutet letztlich Weltkommunismus- 
Diktatur und Sklaverei. Im wahrs- 
ten Sinne des Wortes. Nicht nur 
Prof. Dr. Hans J. Bocker warnt vor 
der geplanten «totalen Diktatur», 
vor der geplanten «Weltregierung», 
vor dem «Weltstaat» (Rohstoffmesse 
München, 4. November 2011, Video- 
Interview Julia Jentsch). Analog da- 
zu weist der Rechtsexperte Prof. Dr. 
Karl Albrecht Schachtschneider auf 
die Gefahr eines «autoritären Regi- 
mes» hin; unter anderem könne in 
Europa (auf der Basis des EU-Ver- 
trags von Lissabon, seit 2009 in 
Kraft, geltend für circa 30 europäi- 
sche Länder) etwa im Falle von Auf- 
ständen die Todesstrafe eingeführt 
werden! Also auch, um rechtschaf- 
fene aufständische Globalisierungs- 
bzw. Kommunismus-Gegner zu eli- 
minieren! 
 2. Wenn wir, Liechtensteins Volk 
bzw. Politiker, nicht aufwachen und 
gemeinsam für Freiheit bzw. Souve- 
ränität einstehen, dann werden wir 
uns sehr bald aller Freiheiten be- 
raubt sehen. Prof. Dr. Schacht- 
schneider warnt: «Ich gehöre auch 
zu den Kritikern, die der Europäi- 
schen Union diktatorische Tenden- 
zen bescheinigen – das ist einfach 
eine Analyse der Verträge und der 
Praxis … Die (Europäische) Union 
ist in keiner Weise demokratisch le- 
gitimiert. Und wenn es dann zu den 
erwarteten Unruhen wegen der 
wirtschaftlichen Schwierigkeiten 
kommt, hat sich die (Europäische) 
Union das Mittel geschaffen (in 
Form der EU-Armee Eurogendfor), 
auch zu töten, um sich durchzuset- 
zen. Denn das Recht auf Leben, das 
(heuchlerisch) gross progagiert 
wird in der Grundrechtecharta, ist 
sehr relativiert durch die Zusatzer- 
klärungen, die eigentlich massgeb- 
lich sind; … die besagen, dass nicht 
nur die Todesstrafe eingeführt wer- 
den kann im Kriegsfall und bei dro- 
hender Kriegsgefahr, sondern dass 
auch Aufstände und Aufruhr nie- 
dergeschlagen werden kann, ohne 
dass das Recht auf Leben dem ent- 
gegensteht – also auch durch Tö- 
tungsmassnahmen … So ist die Lage. 
Für mich ist unfassbar, wie irgend- 
ein (EU-)Abgeordneter dem zustim- 
men konnte … Eine solche Situation 
ist (leider) sehr günstig, um andere 
politische Strukturen zu schaffen, 
ein autoritäres Regime herzustel- 
len, jedenfalls die Gefahr besteht 
und die Möglichkeit ist geschaffen!» 
(Video-Interview durch Michael 
Mross, mmnews.de, 28. September 
2010) Prof. Schachtschneider be- 
tont, das Volk müsse dringend eine 
Politik der Freiheit einfordern und 
hierfür «gegebenenfalls auch auf 
die Strasse gehen». 
3. Schlussfolgerungen: a. Als ver- 
blendete bzw. feige Globalisierungs- 
Mitläufer (Politiker, Bürger) überge- 
ben wir uns freiwillig den Zähnen 
des bevorstehenden grausigen Kom- 
munismus. b. Seriöse Propheten 
weisen auf die immense Bedeutung 
der Kirche in diesen Zeiten hin, die 
es unbedingt zu stärken gilt. c. Das 
Wichtigste: Umkehr, Gebet und 
angstfreies Vertrauen auf Gott. 
Urs Kindle, 
Mauren 
In eigener Sache 
Hinweis zu Leser- 
briefen und Foren 
Da auch unsere Rubrik «Leserbrie- 
fe» einer Planung bedarf, bitten wir 
unsere Leser, sich möglichst kurz 
zu halten und als Limite eine maxi- 
male Anzahl von 2500 Zeichen (in- 
klusive Leerzeichen) zu respektie- 
ren. Die Redaktion behält es sich 
überdies vor, zu lange Leserbriefe 
abzulehnen. Ebenfalls abgelehnt 
werden Leserbriefe mit ehrverlet- 
zendem Inhalt. Wir bitten Sie, uns 
die Leserbriefe bis spätestens 16 
Uhr zukommen zu lassen. Für die 
Rubrik «Forum» bitten wir, die 
3000-Zeichen-Marke nicht zu über- 
schreiten. 
redaktion@volksblatt.li 
FORUMSBEITRAG / LESERMEINUNG 
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Anschied von unserem lieben Bruder, 
Schwager, Onkel und Freund 
Michael Damianou 
13. Oktober 1944 – 9. Februar 2013 
Er ist nach langer, schwerer, mit grosser Geduld ertragener Krankheit, wohl- 
versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, sanft eingeschlafen. 
Was auch immer sein wird, wenn das Sein zu Ende ist. 
Danke, dass du bei uns warst. 
Mauren, Ruggell, den 9. Februar 2013 
In stiller Trauer: 
Artur und Karin Damianou 
Daniela Damianou-Vetsch und Christian Vetsch 
Anverwandte und Freunde 
Wir gedenken seiner in der Abendmesse am Freitag, den 15. Februar 2013, um 19 Uhr 
in der Pfarrkirche in Schaan. 
Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. 
Traueradresse: Artur Damianou, Neudorfstrasse 16, 9493 Mauren 
TODESANZEIGE 
Wenn die Kraft zu Ende geht, 
ist Erlösung eine Gnade. 
Auferstehung ist unser Glaube, 
Wiedersehen unsere Hoff nung. 
Zutiefst traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Lebenspartnerin, 
unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Gotta und Freundin 
Christine Rosenmerkel 
«Mühlewirtin» 
14. Dezember 1940 – 12. Februar 2013 
Mit grosser Tapferkeit kämpfte sie gegen ihre schwere Krankheit an, die 
jedoch stärker war als ihr Wille. 
Die Erinnerungen an ihre Liebe, ihre treue Fürsorge und an die vielen 
glücklichen, gemeinsamen Jahre werden in unseren Herzen weiterleben. 
Vaduz, Schaan, Hofgastein, Saalbach, München, Ambrieu en Bugey, 
den 12. Februar 2013 
In stiller Trauer: 
Martin Jehle 
Familie Wallner 
Familie Feiersinger 
Familie Jehle 
Familie Dassonville 
Familie Quaderer 
Familie Binder 
Anverwandte und Freunde 
Die liebe Verstorbene ist in der Friedhofskapelle in Vaduz aufgebahrt. 
Wir beten für unsere Christine am Freitag, den 15. Februar 2013, um 19.30 Uhr im St. 
Josefskirchlein in Vaduz. 
Die Verabschiedung findet am Samstag, den 16. Februar 2013, um 14 Uhr auf dem 
Friedhof in Vaduz statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der Pfarrkirche Vaduz. 
Wir bitten, von Handkondolenzen abzusehen. 
Im Sinne von Christine bitten wir, die Krebshilfe in Liechtenstein, LLB Kto. Nr. 
239.322.11, zu unterstützen. 
TODESANZEIGE 
Dich leiden sehen 
und nicht helfen können 
war unser grösster Schmerz. 
Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer herzensguten 
Mama, meiner Tochter, Nona, Schwiegermama, unserer Schwester, 
Schwägerin, Tanta, Gotta und Freundin 
Jolanda Quadroni-Schweizer 
26. Dezember 1957 – 11. Februar 2013 
Für uns alle viel zu früh und völlig unerwartet hat sie uns heute für immer 
verlassen. 
Wir verlieren in ihr einen grossartigen, hilfsbereiten Menschen und sind 
dankbar für all die schönen Stunden, die wir mit ihr verbringen durften. 
Nendeln, den 11. Februar 2013 
In stiller Trauer: 
Otto Quadroni 
Michaela und Sven Hättenschwiler-Quadroni mit Mia 
Angela Quadroni und Mario Marrazza 
Annina Schweizer 
Erich und Heidy Schweizer mit Familie 
Erwin und Lydiana Schweizer mit Familie 
Rita und Ernst Mayer-Schweizer mit Familie 
Schwager und Schwägerinnen mit Familien 
Anverwandte und Freunde und Bekannte 
Der Verabschiedungsgottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am 
Dienstag, den 19. Februar 2013, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche in Eschen statt. 
Traueradresse: Otto Quadroni, Schulstrasse 53, FL-9485 Nendeln 
TODESANZEIGE 
Du bist gegangen, gross ist der Schmerz, 
Du hast gelitten, man hörte kein Klagen, 
tapfer und leise hast Du Dein Kreuz getragen. 
Wahre Nächstenliebe und Demut 
prägte Dein Leben, entsprechend reich möge sein 
der göttliche Segen. www.kleininserate.li
	        

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