Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

GELD & BÖRSE 
VOLKSBLATT 
16 SAMSTAG, 12. DEZEMBER 2009 
  
Wechselkurse 11.12.2009 
Noten 
EUR *   1.4680 1.5580 
USD   0.9800 1.0700 
GBP   1.6090 1.7490 
CAD   0.9350 1.0350 
JPY   1.0900 1.2000 
Devisen 
EUR   1.4980 1.5280 
Aktuelle Devisenkurse, Telefon +423 236 86 90 
*LLB-Kunden beziehen Euronoten an den LLB-Bancomaten zum Devisenkurs 
Edelmetallkurse 11.12.2009 
KG Gold CHF 37.399.00 37.749.00 
Unze Gold USD 1.137.85 1.141.85 
KG Silber CHF 571.50 653.50 
Vreneli CHF 215.00 248.00 
Krüger CHF 1.149.00 1.268.00 
Festgeldsätze p.a. netto Valuta 15.12.2009 
Mindesteinlage: CHF 50‘000.--, EUR 25‘000.--, GBP / USD 40‘000.-- 
3 Monate 6 Monate 12 Monate 
CHF 0.125 % 0.125 % 0.250 % 
EUR 0.125 % 0.125 % 0.375 % 
USD 0.125 % 0.125 % 0.250 % 
Weitere Währungen auf Anfrage. 
Kassenobligationen gültig ab   10.09.2009 
  CHF EUR 
2 Jahre   0.500 % 0.875 % 
3 Jahre   0.750 % 1.375 % 
4 Jahre   1.000 % 
5 Jahre   1.375 % 
6 Jahre   1.500 % 
7 Jahre   1.750 % 
8 Jahre   1.875 % 
Inhaberaktie 11.12.2009 
LLB-Inhaberaktie   CHF 66.45 
Aktienfonds NAV 10.12.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Aktien Schweiz (CHF) 1'325'570 164.40 * 22.79 % 
LLB Aktien Europa (EUR) 1'325'564 70.32 * 26.59 % 
LLB Aktien Nordamerika (USD) 1'325'563 145.01 * 23.47 % 
LLB Aktien Japan (JPY)   1'325'561 6.844.00 * 0.80 % 
LLB Liechtenstein Banken (CHF)   512'970   160.35 * 15.50 % 
LLB Aktien 50 Leaders (CHF)   847'513 91.55 * 20.54 % 
LLB Aktien Regio Bodensee (CHF) 945'366 183.65 * 28.82 % 
LLB Aktien Fit for Life (CHF) 434'215 83.25 * 24.81 % 
LLB Aktien High Tech (CHF) 1'098'757 35.50 * 30.23 % 
LLB Aktien Global Trend (CHF) 1'798'671 106.85 * 7.45 % 
LLB Aktien Immobilien Global (CHF) Klasse P 2'861'494 51.95 * 24.49 % 
Obligationenfonds NAV 10.12.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Obligationen CHF Klasse T 1'325'569 132.10 * 7.78 % 
LLB Obligationen CHF Klasse A 3'254'330 132.10 * 7.78 % 
LLB Obligationen EUR Klasse T 1'325'568 83.70 * 6.88 % 
LLB Obligationen EUR Klasse A 3'255'064 83.70 * 6.88 % 
LLB Obligationen USD   1'325'567 184.84 * 4.01 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse T 
  
674'526 109.20 * 7.03 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse A  3'257'003 109.20 * 7.03 % 
LLB Obligationen Global (EUR) Klasse P 916'371 61.21 * 4.79 % 
LLB Obligationen Inflation Linked (USD) Klasse P 2'861'487 115.05 * 11.59 % 
Strategiefonds NAV 10.12.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Strategie Zuwachs (CHF) 812'751 92.95 * 17.81 % 
LLB Strategie Ertrag (CHF) 812'745 108.05 * 13.38 % 
LLB Strategie Zuwachs (EUR) 812'755 97.96 * 18.00 % 
LLB Strategie Ertrag (EUR) 812'750 115.19 * 12.37 % 
LLB Strategie BPVV (CHF) 3'261'934 106.45 * 16.21 % 
Spezialfonds NAV 10.12.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Wandelanleihen TOPportunities (EUR) 1'162'861 120.33 * 26.29 % 
LLB Defensive (EUR) 2'153'524 109.17 * 3.60 % 
LLB Defensive (USD) 2'153'526 115.11 * 3.46 % 
LLB Wandelanleihen (EUR) Klasse P 2'861'470 86.84 * 13.80 % 
LLB Geldmarkt CHF 3'257'583 100.44 * 0.44 % 
* +/- Ausgabe-/Rücknahmekommission.                            Alle Angaben ohne Gewähr. 
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Madoff, 
der Pate 
Häftling Nr. 61727-054 hat Bewunderer 
NEW YORK – Der Milliardenbetrü- 
ger Bernard Madoff kommt laut 
einem Zeitungsbericht gut mit 
seinem neuen Leben im Gefäng- 
nis klar. 
Der ein Luxusleben in Manhattan 
gewohnte 71-Jährige spiele Boccia, 
Schach und Dame und schrubbe 
Pfannen und Töpfe in der Gefäng- 
nisküche, schrieb das «Wall Street 
Journal» am Freitag. Madoffs Zel- 
le, die er mit einem jüngeren Mann 
Namens Frank teile, werde nicht 
abgeschlossen. 
Pate, Don – Madoff 
Madoff geniesse als der grösste 
Betrüger der Finanzgeschichte ein 
gewisses Ansehen bei anderen 
Häftlingen, schrieb die Zeitung, die 
für den Bericht unter anderem meh- 
rere Insassen des Gefängnisses im 
US-Bundesstaat North Carolina be- 
fragte. «Für jeden Betrüger ist er 
der Pate, der Don», wurde einer 
von ihnen zitiert. 
Madoff hatte seine Opfer mit 
einem jahrzehntelangen Schnee- 
ball-System um mindestens gut 19 
Mrd. Dollar gebracht. Zusammen 
mit Scheingewinnen soll der Be- 
trug sogar ein Volumen von mehr 
als 60 Mrd. Dollar haben. Der 
Schwindel war vor genau einem 
Jahr aufgeflogen. Madoff wurde 
zur Höchststrafe von 150 Jahren 
verurteilt und hat inzwischen rund 
fünf Monate Gefängnis hinter sich. 
Penthouse steht zum Verkauf 
Madoff, Häftling Nr. 61727-054, 
müsse wie andere Insassen des But- 
ner-Gefängnisses um 6 Uhr mor- 
gens aufstehen und sich um 7.30 
Uhr zur Arbeit melden. Die Häft- 
linge verdienten zwischen 12 US- 
Cent und 1.15 Dollar pro Stunde. 
Der einstige Verwaltungsratsvorsit- 
zende der Technologiebörse NAS- 
DAQ hatte vor wenigen Monaten 
noch in einem Luxus-Penthouse in 
Manhattan residiert, das jetzt zum 
Verkauf steht. (dpa) 
Bernard Madoff: Sein Weg zum «Häftling Nr. 61727-054». 
FOTO 
ARCHIV 
Konfuse Finanzwerte 
Aktienhandel schliesst am Freitag kaum verändert 
ZÜRICH – Der Schweizer Aktien- 
markt hat am Freitag praktisch 
unverändert geschlossen. Damit 
wurde der bis Mittwoch schwache 
Start in die Woche an den letzten 
beiden Tagen nur leicht korri- 
giert. 
Gute Konjunkturdaten aus China 
hatten für einen freundlichen Start 
in den Handelstag gesorgt, ehe am 
Nachmittag eine leichte Abwärts- 
tendenz einsetzte. Diese wurden 
von mehrheitlich positiven Kon- 
junkturdaten aus den USA immer 
wieder aufgebrochen. Das Tages- 
hoch aus dem frühen Geschäft wur- 
de aber nicht mehr erreicht. 
Der SMI schloss 0,01 Prozent 
höher auf 6411,58 Punkte. Im Wo- 
chenvergleich ergab sich dennoch 
ein Minus von 1,4 Prozent. Der 
SPI legte um 0,04 Prozent auf 
5510,45 Punkte hinzu. 
An der Spitze hielten sich mehr 
oder weniger über die ganze Sit- 
zung die Chemietitel Syngenta 
(+3,1 %) und Clariant (+2,9 %). 
Die Finanzwerte verzeichneten 
einen etwas orientierungslosen 
Handelstag. GAM verloren 2,7 
Prozent, UBS 1,9 Prozent, CS 1,1 
Prozent und die Versicherer ZFS 
0,7 Prozent und Bâloise 0,4 Pro- 
zent. Leichte Gewinne verzeichne- 
ten lediglich Swiss Life (+0,3 %). 
Im breiten Markt erhielten Cos- 
mo (+4,2 %) von positiven Studi- 
endaten zu einem Akne-Medika- 
ment etwas Rückenwind. Dätwy- 
ler (+4,4 %) wurden von einer Ak- 
quisition getrieben. Der Misch- 
konzern übernimmt den deutschen 
Katalogdistributor Reichelt und 
baut damit das Kataloggeschäft 
deutlich aus. (sda) 
Chemietitel wie Syngenta legten zum Wochenschluss kräftig zu. 
FOTO KEYSTONE 
Eurozone kein attraktiver 
Standort für Hedgefonds 
FRANKFURT – Jetzt ist es amtlich: Die 
Eurozone ist kein guter Standort für Hedge- 
fonds. Wie die Europäische Zentralbank 
(EZB) am Freitag auf Basis ihrer völlig 
überarbeiteten Fondsstatistik mitteilte, sind 
lediglich zwei Prozent aller in der Wäh- 
rungsunion agierenden Fonds Hedgefonds. 
Wegen der vergleichsweise liberalen Steu- 
ergesetzgebung sind die meisten dieser 
durch die Finanzkrise ins Zwielicht gera- 
tenen Fonds in Irland ansässig. Es folgen 
Luxemburg, Italien und Malta. 
Doch auch diese europäischen Länder lie- 
gen weit hinter internationalen Steueroasen, 
in denen sich mit Abstand die meisten 
Hedgefonds bislang weitgehend unbehelligt 
von Behörden tummeln. Zudem unterliegen 
Hedgefonds meist nicht einer vergleichbar 
strengen Aufsicht wie traditionelle Invest- 
mentfonds. Dies soll sich bald ändern: Hed- 
gefonds gelten zwar nicht als Ursache der 
Finanzkrise, mit ihren oft risikoreichen 
Wetten auf Kursbewegungen verstärkten sie 
jedoch auf dem Höhepunkt der Krise die 
bedrohliche Lage mancher Banken. Ent- 
sprechend sollen in Zu- 
kunft auch Hedgefonds 
einer Aufsicht unterlie- 
gen, da die 20 führenden 
Industrie- und Schwel- 
lenländer (G20) beschlos- 
sen haben, dass jeder Ak- 
teur an den Finanzmärk- 
ten reguliert werden soll. 
Auf den ersten Blick 
ist die Anlagestrategie 
der Hedgefonds in der 
Eurozone, von denen 
nicht wenige von 
ganz normalen Ban- 
ken und Kapitalan- 
lagegesellschaften 
geführt werden, 
eher konservativ. 
Nach den Daten 
der EZB investiert 
gut die Hälfte in 
andere Investment- 
fonds oder Geld- 
marktfonds. Nur 
zwölf Prozent der 
Mittel wandern 
demnach in Deri- 
vate, die wegen ih- 
rer teils hohen He- 
bel als riskante Invest- 
ments gelten und in der Krise wie Brandbe- 
schleuniger wirkten. (sda) 
Auch in Russland tickt 
die Schuldenbombe 
MOSKAU – Die knappen Kassen des eins- 
tigen Boom-Emirats Dubai rücken auch den 
milliardenschweren Schuldenberg rus- 
sischer Unternehmen wieder ins Blickfeld. 
Ungeachtet der Sorge vor Zahlungsausfäl- 
len haben Russlands Konzerne seit April 
Auslandskredite im Gesamtumfang von 
rund 21 Mrd. Dollar (14,3 Mrd. Euro) auf- 
genommen. Nach Ansicht von Bankern 
könnte Russland künftig Schwierigkeiten 
bei der Aufnahme von Darlehen bekom- 
men, wenn seine Unternehmen sich nicht 
um eine Umschuldung der Verbindlich- 
keiten kümmerten. Zudem erhöhe der Man- 
gel an Regeln bei den Verhandlungen mit 
ausländischen Geldgebern das Ausfallrisi- 
ko. Experten hatten schon vor einiger Zeit 
ein Schuldendesaster für Russland vorher- 
gesagt. Doch die Devisen- und Rohstoff- 
märkte entwickelten sich seit Juni überra- 
schend positiv für das Land. Die Ende No- 
vember bekannt gewordenen Zahlungs- 
schwierigkeiten der staatlichen Holding 
Dubai World signalisierten aber, dass die 
Probleme in Russland womöglich nur auf- 
geschoben sind. «Viele russische Firmen 
brauchen eine Umschuldung», sagte Roman 
Malowitskij, Schuldenexperte bei der Mos- 
kauer Anwaltskanzlei Egorov, Puginsky, 
Afanasiev & Partners. «Wir hoffen, dass der 
Markt sich weiter erholt, aber der Rubel ist 
wegen der Dubai-Krise um zwei Prozent 
gefallen. Niemand kann absehen, was pas- 
siert.» (reuters) INTERNATIONAL
	        

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