Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

INLAND 
VOLKSBLATT 
7 FREITAG, 11. DEZEMBER 2009 
Doppeltes Fest Gleich doppelt 
wurde am Donnerstag bei Wido Meiers 
Kieswerk in Schaan gefeiert. Der Betrieb 
nahm sein 25-Jahr-Jubiläum zum Anlass, 
grad auch gleich Freunde und Bekannte zum 
Adventsfest mit gemütlichem Beisammen- 
sein einzuladen. So wurde es den Gästen 
auch bei winterlicher Kälte angenehm warm 
– zumindest ums Herz.     (vb) 
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Adventsquiz 
Anzahl Gold-Sekt-Flaschen: 
Spielregeln: 
Alle im Text versteckten Gold-Sekt-Flaschen 
der jeweiligen Ausgabe zählen. 
Die Anzahl auf unserem speziellen 
Adventsquiz-Talon notieren, 
einsenden oder vorbeibringen. 
Das «Volksblatt»-Team und Amarela Weine 
wünschen Ihnen viel Glück! 
Wie viele Gold-Sekt-Flaschen von Amarela Weine sind heute im «Liechtensteiner Volksblatt» versteckt? 
Einsendeschluss: gleichentags! 
Die Preise können täglich (ausser 24. / 31. 12. / Sa. / So.) 
von 8 bis 12 und 13 bis 17 Uhr abgeholt werden. 
Liechtensteiner Volksblatt AG 
Im alten Riet 103 • 9494 Schaan 
T +423/237 51 51 • F +423/237 51 66 • verlag@volksblatt.li 
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11. 
Dezember 
2009 
LESERMEINUNGEN 
Schildbürgerstreich? 
Es ist bekannt, dass eine Gruppe von 
72 Personen gegen den 15-Millionen- 
Verpflichtungskredit des Landtags für 
den Bau eines «Industriezubringers», 
in Wirklichkeit die erste Etappe einer 
Umfahrungsstrasse Schaan, das Refe- 
rendum ergriffen hat und Stimmen 
sammelt. Dabei handelt es sich nicht 
um eine Angelegenheit, die nur Schaan 
betrifft. Das Land wird als Bauherr 
auftreten, obwohl ihm der Boden noch 
gar nicht gehört, sondern noch immer 
im Besitz der Gemeinde Schaan ist. 
Von der Referendums-Gruppe wird 
eine transparente Verkehrsplanung ge- 
fordert, sie unterstützt einen sorg- 
sameren Umgang mit Natur und Land- 
wirtschaftszone und   möchte keine 
Millionenbeträge in ein höchst um- 
strittenes Strassenprojekt verlocht 
wissen. 
Noch während jetzt die Referen- 
dumsfrist läuft (Abgabe-Termin: 28. 
Dezember) publiziert das Tiefbauamt 
wohl im Namen der Regierung eine 
Hochglanz-Broschüre und wirbt darin 
– zusammen mit dem Schaaner Vor- 
steher – für den «Industriezubringer»! 
Man stelle sich vor: Eine Gruppe von 
Stimmbürger/-innen versucht, ihre 
verfassungsmässigen Rechte wahrzu- 
nehmen, und noch bevor feststeht, ob 
es gelingt, die benötigten 1000 Unter- 
schriften von Stimmberechtigten des 
ganzen Landes zusammenzubringen, 
wird auf Staatskosten eine Aktion in 
der Gemeinde Schaan lanciert, welche 
wohl nur das Ziel haben kann, das Zu- 
standekommen des Referendums zu 
verhindern. Ein merkwürdiges Demo- 
kratie-Verständnis der Regierung mit 
ihrer Amtsstelle und der des Vorste- 
hers der Gemeinde Schaan. Soo ned! 
Noch gilt: Die Unterschriftensamm- 
lung Referendum «Industriezubrin- 
ger» Schaan läuft auf Hochtouren. 
Bitte helfen Sie mit, dass wir über 
diese Umfahrungsstrasse abstimmen 
können! Infrmationen und Unter- 
schriftenbögen können auf www.vcl. 
li, www.transitstrassen.li und www. 
freieliste.li  heruntergeladen oder un- 
ter Tel. 231 71 31 angefordert werden. 
   Claudia Heeb-Fleck, Schaan, 
Mitglied der Referendumsgruppe 
Ein Gesetz für alle? 
Wir erinnern uns, dass vor den letzten 
Landtagswahlen die Regierung vom 
Landtag beauftragt wurde, einen Ge- 
setzesentwurf für gleichgeschlecht- 
liche Partnerschaften auszuarbeiten. 
Die Freie Liste hatte sich durchge- 
setzt. In einem Leserbrief wurde da- 
mals die Frage gestellt, ob das neue 
Gesetz nur wenigen im Lande Vor- 
teile bringt oder ob damit auch den 
übrigen Einwohnern gedient sei. Die 
Frage wurde aber bis heute weder von 
den Initianten noch von den Befür- 
wortern beantwortet. So kann man an- 
nehmen, dass durch das Gesetz kein 
Gewinn für das liechtensteinische 
Volkswohl zu erwarten ist. Ein Gesetz 
kostet aber eine Menge Steuergelder. 
In einer Zeit wie heute, in der das 
Sparen angesagt ist, sollte über Kos- 
ten, die ein Gesetz verursacht, Re- 
chenschaft abgelegt werden, schon 
bevor es dem Landtag unterbreitet 
wird. Für das Gesetz einer gleichge- 
schlechtlichen Partnerschaft wurden 
inzwischen schon erhebliche staatli- 
che Mittel aufgewendet. Käme das 
Gesetz zustande, müsste der Staat für 
die Einführung und danach laufend 
mit beachtlichen Mehraufwendungen 
rechnen. Überdies sind durch das Ge- 
setz einige soziologische Nachteile zu 
erwarten, die bisher noch mit keinem 
Wort erwähnt wurden. 
Die interessierten Bürger dürfen 
wohl von der Regierung erwarten, 
dass schon in der Vernehmlassung und 
dann im «Bericht und Antrag an den 
Landtag» die soziologischen und fi- 
nanziellen Vor- und Nachteile des neu- 
en Gesetzes für gleichgeschlechtliche 
Partnerschaften behandelt werden. 
Die Tragweite eines solchen weltweit 
umstrittenen Gesetzes darf nicht un- 
terschätzt werden. Eine oberflächliche 
oder gar einseitige Behandlung des 
neuen Gesetzes wäre vor den Bürgern 
unverzeihlich. 
  Beda Meier, Schaanwald 
Kein reduzierter 
Grenzwert 
Leider haben es die Mobilfunkbetrei- 
ber, vor allem Swisscom und Orange, 
durch die Drohung eines Investitions- 
stopps und den Rückzug aus Liechten- 
stein geschafft, die Wirtschaft des 
Landes zu mobilisieren und durch ei- 
ne gezielte Panikmache die Bevölke- 
rung so zu verunsichern, dass diese 
sich gegen eine Senkung der Grenz- 
werte aussprach. Laut Aussage der 
Mobilfunkbetreiber mit einem Grenz- 
wert von 0,6 Volt je Meter lasse sich 
kein qualitativ hochstehende Mobil- 
funk-Netz mehr betreiben, äusserte 
sich auf meine Anfrage, ob dies wirk- 
lich so sei, Prof. Dr. med. Michael 
Kundi vom Institut für Umwelthygie- 
ne, Zentrum für Public Health, Medi- 
zinische Universität Wien, folgender- 
massen: «Die vorgesehene Absenkung 
der Grenzwerte hat keinerlei Auswir- 
kungen auf die Funktionalität des 
Netzes. Sie erfordert lediglich, im 
Vorhinein, mehr über die Standorte 
der Antennen nachzudenken und er- 
schwert deshalb etwas die Planung der 
Funknetze. Dass die Industrie sich da- 
gegen wehrt, ist auch verständlich, 
weil sie befürchtet, dass damit eine 
Lawine losgetreten werden könnte.» 
Soviel zur Meinung eines seriösen an- 
erkannten Wissenschaftlers. Es ist ei- 
ne traurige Zeit, in der wir leben, denn 
am Beispiel Liechtenstein ist ersicht- 
lich, um was es in Wirklichkeit geht, 
nämlich, dass die Wahrheit verdreht, 
geknechtet und nur des Geldes wegen 
geopfert wird. 
 Monika Ties, Dornbirn (edi.steinin- 
ger@gmail.com) 
FOTO 
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Superpisten Der Winter kann nun definitiv in Malbun einzie- 
hen. Dort wurde am Donnerstag das neue Pistenfahrzeug geliefert. Die 
«Prinoth Everest» sorgt mit ihren 430 PS dafür, dass die Pisten optimal 
präpariert werden können. Ab jetzt heisst es also «Freie Fahrt». www.volksblatt.li
	        

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