Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

INLAND 
VOLKSBLATT 
6 SAMSTAG, 5. DEZEMBER 2009 
Stimmen Sie mit Ja 
Beim Mobilfunk geht es um eine entschei- 
dende Weichenstellung für die Zukunft. 
Die Weltgesundheitsorganisation WHO 
hält nach eingehenden Untersuchungen und 
Abklärungen einen Mobilfunk-Grenzwert 
von 60 V/m für gesundheitsverträglich. Die 
Schweiz hat ihren Grenzwert vorsorglicher- 
weise um das Zehnfache gesenkt und auf 6 
V/m festgelegt. Dieser Vorsorgegrenzwert 
gilt auch in Liechtenstein schon seit Jahren, 
ohne dass nachweisbare, gesundheitliche 
Schädigungen durch Mobilfunk-Strah- 
lungen festgestellt werden konnten. Die 
Mobilfunk-Anlagen wurden auf diesen 
Grenzwert ausgerichtet und laufend opti- 
miert, sodass Liechtenstein heute über eine 
flächendeckende und gesundheitsverträg- 
liche Mobilfunk-Versorgung verfügt. 
Die Wirtschaftsverbände haben ihre Initi- 
ative, über die am Sonntag letztmals an den 
Urnen abgestimmt werden kann, vor allem 
aus drei Gründen lanciert: 
Liechtenstein darf im Bereich des Mobil- 
funks keinen Alleingang wagen, sondern 
muss die Vorsorgegrenzwerte in Überein- 
stimmung mit der Schweiz festlegen. 
Liechtenstein darf sich als Kleinstaat im 
Zeitalter des Mobilfunks keine Experimente 
leisten, die in eine unsichere Zukunft füh- 
ren. Bei der Umstellung auf die neue Lan- 
desvorwahl war Liechtenstein schon einmal 
teilweise nicht erreichbar. Das darf sich 
nicht wiederholen. 
 Liechtenstein darf aus Gründen der Ver- 
sorgungssicherheit keine Abstriche an der 
bestehenden Versorgung durch das Mobil- 
funknetz vornehmen, die zu gefährlichen 
Versorgungslücken führen könnten. 
Es ist nicht richtig, dass mit der Initiative 
der Wirtschaftsverbände der Grenzwert er- 
höht wird. Richtig ist, dass bei einer Annah- 
me der Initiative der mehrheitliche Be- 
schluss des Landtags rückgängig gemacht 
wird, den Grenzwert um das Zehnfache un- 
ter den geltenden Vorsorgegrenzwert bis 
Ende 2012 zu senken. 
Die Mobilfunk-Anbieter haben gemäss 
«Fortschrittsbericht 2009» der Regierung 
an den Landtag unmissverständlich klarge- 
macht, dass sie sich bei einer massiven Re- 
duktion des geltenden Vorsorgegrenzwertes 
aus technischen und wirtschaftlichen Grün- 
den aus Liechtenstein zurückziehen wer- 
den. Das Initiativ-Komitee Mobilfunk-Ver- 
sorgung stellt vor diesem Hintergrund die 
Frage: Wer wird in diesem Fall die Mobil- 
funk-Versorgung übernehmen? Muss der 
Staat, dessen Finanzlage laut Finanzpla- 
nung 2010–2014 sehr angespannt ist, in die 
Bresche springen? 
Die Wirtschaftsverbände sind der Über- 
zeugung, dass nicht nur der Wirtschaft, son- 
dern der ganzen Bevölkerung und auch den 
Besuchern unseres Landes, als Geschäfts- 
partner oder als Touristen, eine zukunftsge- 
richtete und leistungsfähige Mobilfunkin- 
frastruktur mit flächendeckender Erreich- 
barkeit zur Verfügung gestellt werden muss. 
Für die künftige Weiterentwicklung und für 
die Sicherung unseres Wirtschaftsstand- 
ortes und damit auch des Wohlstandes 
braucht die Wirtschaft eine flächen- 
deckende, leistungsfähige und gesundheits- 
verträgliche Mobilfunkversorgung. 
Das Initiativ-Komitee Mobilfunk-Versor- 
gung ersucht alle Stimmbürgerinnen und 
Stimmbürger, an dieser entscheidenden 
Volksabstimmung teilzunehmen. Die vier 
Wirtschaftsverbände empfehlen die Annah- 
me der Initiative: «Stimmen Sie mit JA!» 
Initiativ-Komitee Mobilfunk-Versorgung: 
Liechtensteinische Industrie- und 
Handelskammer (www.lihk.li), 
 Wirtschaftskammer Liechtenstein 
(www.wirtschaftskammer.li), 
 Liechtensteinische Treuhändervereinigung 
(www.thv.li), 
 Liechtensteinischer Bankenverband 
(www.bankenverband.li). 
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Gott kommt wieder 
Mit dem 1. Adventssonntag begann 
das neue Kirchenjahr und damit die 
Vorbereitung auf Weihnachten. 
Gott hat Heimweh nach seinem 
Ebenbild Mensch. Vor 2000 Jahren 
kam er sichtbar zu uns Menschen. 
Der König des Himmels und der 
Erde kam als kleines, wehrloses 
Kind ... Seit er aus Liebe zu uns am 
Kreuz gestorben und für seine Mör- 
der – uns alle – den Vater um Ver- 
gebung gebeten hat, seit er aufer- 
standen und in den Himmel zurück- 
gekehrt ist, will er uns in jedem 
Menschen, vor allem in den gerings- 
ten begegnen. Er hat ja gesagt: 
«Was immer ihr dem Geringsten 
tut, das habt ihr mir getan!» Kön- 
nen wir uns eine grössere Nähe 
vorstellen? Jesus tat es! Vor seinem 
Leiden hat er uns in der Eucharistie 
sich selber geschenkt in der Gestalt 
von Brot und Wein: «Nehmt und 
esst, das ist mein Leib; nehmt und 
trinkt, das ist mein Blut, das Blut 
des neuen und ewigen Bundes.» 
Gott hat sich für immer an uns 
Menschen «gebunden», ohne uns 
die Freiheit zu nehmen, von ihm 
wegzulaufen, ihn zu vergessen! 
Auf wichtige Ereignisse bereiten 
wir uns sorgfältig vor. Wie will ich 
mich dieses Jahr auf Jesu Geburts- 
tag vorbereiten? 
Advent ist das Warten auf die 
«messianische» Zeit, wo «Schwerter 
in Pflugscharen umgeschmiedet 
werden». Das wünschen wir uns 
doch alle. Wirklich? Warum fabri- 
ziert man dann noch immer Waf- 
fen, viel schlimmere als die 
Schwerter von damals? Der Frie- 
denspreisträger Obama möchte we- 
nigstens die Atomwaffen entsor- 
gen! Ob er weiss, ob alle wissen, 
dass schon 2 Prozent des für Waf- 
fen ausgegebenen Geldes genügen 
würden, die Milliarde hungernder 
Menschen gesund zu ernähren? 
Seit Jesus uns Gewaltlosigkeit vor- 
gelebt hat, will Gott nichts ohne 
uns tun ... Frohen und fruchtbaren 
Advent! 
Sr. Alma Pia, ASC, Kloster St. 
Elisabeth, Schaan 
«KuL» 11/09 vom 29. No- 
vember – Horror vacui? 
Das Trio Feminale hebt diesmal 
den Leser-belehrenden Zeigefinger 
wieder besonders hoch. Janine 
Köpfli versteht die Welt nicht mehr, 
weil Leserinnen und Leser es wa- 
gen, Kritik an der Berichterstattung 
und am Redaktionsteam des Vadu- 
zer Medienhauses zu üben und gibt 
die Kritik der Einfachheit halber an 
die Parteien, Meinungsbildner und 
an «die Gesellschaft» weiter. Wie 
wäre es dagegen z. B. mit objek- 
tiver Berichterstattung und fun- 
dierter Recherche, anstatt – auch 
wenn es bequemer ist – Presse- 
dienste aller Art kommentarlos 
Wort für Wort zu übernehmen. Eli- 
sabeth Huppmann ist erstaunt, dass 
es Kulturschaffende gibt, die trotz 
2,7 Millionen Franken für Kulturi- 
nitiativen der Meinung sind, dass 
im Rahmen des Gesamtbudgets 
Kultur auch in Liechtenstein zu we- 
nig gefördert wird. Eine Antwort 
hätte Frau Huppmann z. B. gefun- 
den, würde sie die eigene Zeitung 
lesen – in derselben Ausgabe von 
«KuL» nämlich, auf Seite 2, wo Ar- 
no Oehri sachlich über eine neue 
Initiative der Kunstschule Liech- 
tenstein berichtet, welche innovativ 
und engagiert eine Erweiterung des 
derzeitigen Angebots in Richtung 
kreatives Kunststudium entwickelt 
hat und darüber, dass diesem inte- 
ressanten Projekt die Fördermittel 
verweigert wurden. Wer im Kultur- 
bereich tätig ist (ich war dies in 
Wien mehr als 10 Jahre lang), 
weiss, dass nicht die Höhe der bud- 
getierten Fördermittel aussagekräf- 
tig ist, sondern vor allem die Zu- 
wendung und Verteilung derselben, 
sowie auch die Relation zum Ge- 
samtbudget. Gemessen an den Mil- 
lionen, die für den völlig überzo- 
genen Finanzbedarf des Beamten- 
apparates FMA bereit gestellt wer- 
den, sind auch die insgesamt 2,7 
Millionen für Kulturförderung 
mehr als dürftig. Shusha Maier 
schliesslich zitiert die «keltische 
Seele» im Zusammenhang mit der 
Hypothese des Aristoteles der 
«Horror vacui», Angst vor der Lee- 
re. Was Anam Cara und Seelen- 
wanderung (daran pflegt man beim 
Begriff «keltische Seele» zu den- 
ken) mit dem in der Kunst für be- 
sondere ornamentale Ausgestaltung 
und Verzierung verwendeten Be- 
griff des «Horror vacui» zu tun hat, 
weiss wohl nur Frau Maier ... Die- 
se Ornamente sind in u.a. beson- 
ders in der orientalischen und kel- 
tischen Kunst zu finden. Einzigar- 
tige Beispiele für die reichen Ver- 
zierungen mit den bekannten kel- 
tischen Motiven und Ornamenten 
sind die Kleiderspange von Tara 
und das Book of Kells, wobei welt- 
weit niemand ausser Frau Maier 
auf die Idee käme, dies als Kitsch 
zu bezeichnen. Frau Maier hinge- 
gen findet, zusammenfassend ge- 
sagt, weihnachtliches Dekorieren 
kitschig und verweist besonders auf 
den «Keramikengel um neunund- 
zwanzigneunzig» auf dem Kamin- 
sims und sagt dazu: «Vorsicht, 
Kitsch.» Dies wirft mehrere Fragen 
auf: Ab welchem Geldbetrag wird 
der Keramikengel in den Augen 
von Frau Maier zur Kunst – 1000 
Franken, oder 5000 Franken viel- 
leicht? Generell sollte seriöser Kul- 
turjournalismus um Objektivität 
bemüht sein und die Wertung dem 
Einzelnen überlassen. Man nennt 
dies Freiheit der Kunst und diese 
gilt für beide Seiten, Künstler und 
Betrachter. Niemand, der seine 
Wohnung weihnachtlich schmückt, 
hat mir jemals erklärt, er habe nun 
einen Kunstraum oder eine Ausstel- 
lung geschaffen. Ich selbst bin der 
klassische Weihnachtsmuffel, aber 
ich denke, der gegenseitige Re- 
spekt, den wir gerade in den letzten 
Wochen in Liechtenstein gleich in 
mehreren Bereichen sehr vermisst 
haben, sollte auch für jene Men- 
schen gelten, die ihre Wohnungen 
und Häuser liebevoll weihnachtlich 
dekorieren – in welcher Form auch 
immer. «Horror vacui» nennt man 
im Journalismus die Neigung man- 
cher Redakteure, «leere Räume in 
Form eines Blatt Papiers» um jeden 
Preis mit Text überdecken zu wol- 
len – und dieser Monatsrückblick 
auf Seite 8 des «KuL» vom 29. No- 
vember ist meiner Meinung nach 
diesem Prädikat vollumfänglich zu- 
zuordnen.  Susanne Monz, Mauren 
Bedenklich 
wenig Interesse! 
Am Mittwochabend wurden im 
kleinen Vaduzer Saal die Ergeb- 
nisse der Umfrage zur Volksabstim- 
mung «Bildungsreform» präsen- 
tiert. Leider konnte der Bildungs- 
minister nur etwas mehr als 20 In- 
teressierte begrüssen. Das ist sehr 
enttäuschend, wenn man bedenkt, 
dass hier die Grundlagen für zu- 
künftige Entwicklungen in unserem 
Bildungssystem präsentiert wur- 
den. Bestimmte Kreise waren er- 
wartungsgemäss kaum vertreten. 
Für die Lehrpersonen und für das 
Schulamt sind eigene Veranstal- 
tungen geplant. Man konnte fest- 
stellen, dass das neutrale Institut 
«Isopublic» hervorragende und se- 
riöse Arbeit geleistet hat. 
Es gab viele wichtige Erkennt- 
nisse und noch mehr Bestätigungen 
von Bekanntem. Es hat deutlich ge- 
zeigt, dass Regierung und Schul- 
amt vor wenigen Jahren eine sehr 
genaue Analyse erstellt haben. 
Drei Dinge sind mir besonders 
aufgefallen. Das Märchen, dass die 
Lehrpersonen mehrheitlich nicht 
hinter dem Projekt SPES gestanden 
hätten, konnte widerlegt werden. 
Die Umfrage zeigte in grosser 
Deutlichkeit das Gegenteil. 
Weiters ist aufgefallen, dass sich 
eine grosse Mehrheit der Stimmbe- 
rechtigten für eine spätere Selekti- 
on und für einen Schulversuch aus- 
sprechen. Es ist interessant, dass die- 
se beiden Forderungen mehrheit- 
lich auch von den Neinstimmern 
unterstützt wurden. 
Ich bin aber auch nachdenklich 
nach Hause gefahren, denn die Be- 
stätigung, dass viele in unserem 
Land keine Integration der Schwä- 
cheren und Schwächsten wünschen, 
hat mich erneut sehr betroffen ge- 
macht. Ich hätte nicht gedacht, dass 
das elitäre Denken in unserem Land 
so stark verbreitet ist, ja sogar ein 
Graben zwischen den Schichten 
besteht und bestehen bleiben soll. 
Jetzt kann man der Regierung 
und dem Schulamt nur Glück wün- 
schen, dass es ihnen gelingt, die 
richtigen Schlüsse zu ziehen. 
           William Gerner, Quellen- 
strasse 8, Eschen 
«Nun haben wir die 
Gründe … 
... weshalb SPES abgelehnt wur- 
de», meint Herr Benvenuti im 
«Volksblatt» zu Recht. Doch in der 
Analyse liegt er falsch. Die Isopu- 
blic-Studie bringt es an den Tag: 
Die Mehrheit der Eltern und Lehr- 
personen, also die Mehrheit der un- 
mittelbar Betroffenen, war und ist 
heute noch für SPES. Und die Stu- 
die entblösst noch etwas: Die Schul- 
reform wurde politisch zu Fall ge- 
bracht – und nicht, weil sie fachlich 
«zu wenig ausgereift» war! 
Wer die Berichterstattung und 
Stimmungsmache gegen SPES vor 
der Abstimmung noch präsent hat, 
weiss, aus welcher Ecke die Nein- 
Kampagne kam: Treibende Kraft 
hinter dem Angriff auf SPES waren 
die FBP-Strategen und ihr Partei- 
blatt. Und es funktionierte nach 
dem simplen Prinzip: Bin ich 
schwarz, bin ich gegen SPES. Die 
Studie bestätigt: Der Gegensatz 
wurde auf der politischen Ebene 
geschaffen. Die FBP liess sich ein- 
spannen. Und die scharf auf Partei- 
linie mobilisierten FBP-Stamm- 
wählerinnen und -wähler haben 
letztlich massgebend das knappe 
Nein fernab jeder Sachlichkeit her- 
beigeführt. Hier wurde Parteipoli- 
tik statt Bildungspolitik gemacht. 
Die Folgen werden wir noch lan- 
ge zu spüren haben. 
Adolf Ritter, Töbeleweg 9, Mauren 
Nehmen Sie 
an der Abstimmung teil 
und sagen Sie Nein 
Wie glaubwürdig sind wohl Mobil- 
funkanbieter wie die Firma Swiss- 
com, welche am 2. September 2004 
eine Erfindung zur mobilen Daten- 
kommunikation international pa- 
tentieren liess? Die neue Technolo- 
gie soll gemäss der Patentschrift 
die Strahlenbelastung reduzieren. 
Brisant ist die Begründung für die 
Patentanmeldung. Im Swisscom- 
Patent steht nämlich (Zitat): «Der 
Einfluss von Elektrosmog auf den 
menschlichen Körper ist ein be- 
kanntes Problem.» Und weiter steht 
in derselben Patentschrift (Zitat): 
«Es war somit möglich, darzule- 
gen, dass Mobilfunkstrahlen das 
Erbmaterial schädigen können. Ins- 
besondere bei weissen Blutzellen, 
bei welchen nicht nur die DNA, 
sondern auch Chromosomen verän- 
dert werden. Diese Mutation kann 
folglich zu einem erhöhten Krebs- 
risiko führen. Ebenfalls konnte 
nachgewiesen werden, dass insbe- 
sondere diese Zerstörung nicht von 
der Erhöhung der Temperatur ab- 
hängig ist, d.h. nicht thermischen 
Ursprungs ist.» Ist das nun dieselbe 
Swisscom, die in diesem Abstim- 
mungskampf über den Sprecher 
Paul Meier behauptet, dass Mobil- 
funkstrahlung nicht gefährlich ist? 
Wer die Mobilfunkinitiative ab- 
lehnt, also ein Nein in die Urne 
wirft, stimmt gegen eine unnötig 
hohe Strahlenbelastung und: 
für eine gesundheitsverträgliche 
Mobilfunkpolitik 
für einen modernen und wirt- 
schaftsfähigen Wirtschaftsraum 
Liechtenstein 
für eine Mobilkommunikation 
mit Zukunft 
Wenn Liechtenstein sich mit 
einem Nein für den Schutz der Ge- 
sundheit entscheidet, werden in Zu- 
kunft Dutzende von nicht strah- 
lenden kleinen Empfangsantennen 
(keine Sendeantennen!) in Bal- 
lungszentren dafür sorgen, dass ei- 
nerseits die Strahlenbelastung am 
Kopf der Handybenützer bedeutend 
geringer ist und andererseits die 
von den grossen Antennen ausge- 
hende dauernde Strahlung über das 
ganze Land auf maximal 0,6 V/m 
reduziert ist. In den Bergen und in 
abgelegenen Gegenden ist dann 
künftig die Versorgung besser, weil 
mit optimalen Antennenstandorten 
und niedrigerer Strahlung telefo- 
niert werden kann. Diese Lösung 
bezeichnet der Geschäftsführer Ste- 
fan Larass-Greger von der Firma 
enorm GmbH München als «Kö- 
nigsweg», der zu optimalem Ge- 
sundheitsschutz und optimaler mo- 
biler Kommunikation führt. 
Daher letztmals unsere Bitte an 
alle Stimmberechtigten: Werfen Sie 
im Sinne einer für uns alle bessere 
Zukunft ein «Nein» in die Wahlur- 
ne. Ihre Gesundheit wird es Ihnen 
danken! 
VGM – Verein für gesundheits- 
verträglichen Mobilfunk 
Ja zur Mobilfunk- 
Initiative, weil … 
… erneut eine Studie mit Zehntau- 
senden Patienten ergeben hat, dass 
von Handys keine akute Krebsge- 
fahr ausgeht: In den nordeuropä- 
ischen Ländern ist die Zahl von 
Hirntumoren in den ersten Jahren 
nach Beginn der Mobilfunk-Ära 
nicht gestiegen. 
Peter Hidber, Forum Mobil, Bern 
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