Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

U21-NEWS 
VOLKSBLATT 
20 DIENSTAG, 24. NOVEMBER 2009 
«Wandlung ist notwendig wie die Erneue- 
rung der Blätter im Frühling.» 
Vincent van Gogh 
ZITAT DER WOCHE 
☺ Der warme November (kein Frieren!) 
☺ Dass die Adventszeit bald beginnt 
 Der warme November (klares Zeichen 
für Klimaerwärmung!) 
Vandalismus 
IN/OUT IN LIECHTENSTEIN 
New Moon spielt 
142 Millionen Franken ein 
Die «Twilight»-Vampire haben sich am 
Premierenwochenende in den USA und 
Australien selbst übertroffen. Die zweite 
Folge der Blutsaugerromanze «New 
Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde» spielte 
in den USA nach vorläufigen Studio- 
schätzungen satte 140,7 Millionen Dollar 
ein. 
Das erste «Twilight»-Abenteuer mit dem 
deutschen Untertitel «Bis(s) zum Morgen- 
grauen» hatte dort im vergangenen Jahr an 
seinem dreitägigen Premierenwochenende 
«nur» 70 Millionen Dollar verdient. 
72,7 Mio. nur am Freitag 
Das Football-Drama «The Blind Side» 
mit Sandra Bullock und Tim McGraw in 
den Hauptrollen konnte sich mit 34,5 Milli- 
onen Dollar den zweiten Rang der US-Ki- 
nocharts sichern. Das Weltuntergangsspek- 
takel «2012» des deutschen Regisseurs Ro- 
land Emmerich rutschte mit 26,5 Millionen 
Dollar auf den dritten Platz. 
«New Moon»-Fans blätterten allein am 
Freitag 72,7 Millionen Dollar hin. Damit 
übertrumpfte der Streifen punkto Tages- 
bestleistung den bisherigen Spitzenreiter 
«Dark Knight», der 2008 am Starttag 67,2 
Millionen Dollar in die Kassen spülte. 
Dark Knight immer noch Nummer 1 
Auf das gesamte Wochenende bezogen 
konnten die Vampire dem letzten Batman- 
Streifen aber nicht die Show stehlen. «Dark 
Knight» hält mit einem Wochenendeinspiel 
von 158,4 Millionen Dollar den Holly- 
wood-Rekord, gefolgt von «Spider-Man 3», 
der 2007 151,1 Millionen Dollar in die Kas- 
sen holte. (sda) 
TIPP DER WOCHE 
www.volksblatt.li 
Wenn du zwischen 15 und 21 Jahre alt bist 
und gerne deine eigenen Geschichten 
schreibst, bist du hier genau richtig! Egal ob 
ihr über eine Buchpräsentation, ein Konzert 
oder sonstige Ereignisse in eurem und rund 
um euer Leben schreiben wollt, meldet euch 
unter der E-Mail: verlag@volksblatt.li. 
Das U21-Team würde sich über neue 
Mitglieder, welche das journalistische Inte- 
resse teilen, sehr freuen. 
JUNGJOURNALISTEN 
GESUCHT! 
U21-News von www.volksblatt.li 
SCHAAN – Auch dieses Mal haben 
sich unsere U21-Journalisten 
Themen für die junge Generation 
vorgenommen. 
«Wir wollen Wünsche 
wahr machen!» 
TRIESEN – Seit 2005 existiert 
ein Schülerrat in den Weiterfüh- 
renden Schulen Triesen und seit 
2007 ist er bei der Plattform Ju- 
gendbeteiligung Liechtenstein, 
kurz «Jubel» genannt, mit 4 
Schulvertretern anwesend. Im- 
mer einmal im Monat trifft sich 
der Schülerrat der Ober- und 
Realschule Triesen und bespricht 
die Anliegen, Wünsche, Rekla- 
mationen etc. der Klassen. 
Der Schülerrat wird aus 19 Klas- 
sensprecherInnen gebildet. Man 
traf sich am letzen Donnerstag zur 
2. Sitzung seit dem neuen Schul- 
jahr 09/10. Mit einer Liste voller 
Wünsche, Anliegen, Reklamati- 
onen etc. vertraten die Jugendlichen 
die Anliegen der Klassen. Unter- 
stützung bekommen sie vom Schul- 
sozialarbeiter Hansjörg Frick und 
Alexandra Risch. Manchmal wer- 
den auch die Schulleiter der Real- 
schule, Rainer Marxer, und der 
Schulleiter der Oberschule, Tho- 
mas Würbel, eingeladen und auch 
für sie ist es immer wieder schön zu 
sehen, wie begeistert sich die Klas- 
sensprecherInnen mit Interesse am 
Geschehen beteiligen. Dadurch 
kann man sicherlich auch viel errei- 
chen. Vielmals sind es immer wie- 
der die gleichen Probleme die im 
Schülerrat besprochen werden, wie 
z.B. die Preise eines «Fleischkäs- 
brötli», da es mit 1.10 Fr. oder 2.20 
Fr. immer wieder schwierig ist, das 
Geld genau zu haben. Oder dass 
der Automat das Geld schluckt oder 
gar kein Geld mehr zurückgibt. Da- 
zu hat man bei der 2. Sitzung die 
«Kiosksfrau» Katja Nigsch einge- 
laden. Das und mehr wird aber 
nicht nur von den Klassen selbst als 
ein Problem bezeichnet, sondern 
auch die Klassenvertreter sind 
meist einer Meinung. 
Wir begegnen uns mit Respekt! 
Natürlich braucht man für eine 
Sitzung mit 19 Leuten auch Re- 
geln. Die oberste Regel lautet: Wir 
begegnen uns mit Respekt und hö- 
ren einander zu! Nur so können die 
Klassenvertreter wirklich mitbe- 
kommen, um was es eigentlich 
geht, und lernen das faire Verhalten 
gegenüber anderen SchülerInnen. 
Seit 2007 ist «Jubel» mit dabei. Im- 
mer am Anfang des Schuljahres 
werden je zwei SchulsprecherInnen 
für die Realschule und für die Ober- 
schule gewählt. Die Wahl führen 
die Mitglieder des Schülerrats 
durch. Die Oberschule wählt zwei 
Vertreter, die die Schule zusammen 
mit den zwei Vertretern der Real- 
schule im Jubel-Vorstand vertreten. 
Zudem ist es ihre Aufgabe, die 
Schülerratsmitglieder zu informie- 
ren und auch ihre Wünsche in den 
Jubel Vorstand hinein zu bringen. 
So sind die KlassensprecherInnen 
immer auf dem neuesten Stand und 
beim Umsetzen einer Idee mit da- 
bei. Prissana Eberle 
«Cargo» floppt 
SCHAAN – Es sollte der erste 
 Science-Fiction-Hit aus der Schweiz 
werden. Doch ausser den Kosten 
von fünf Millionen Franken fand da- 
ran kaum jemand etwas aufregend. 
Nach sechs Wochen auf der Lein- 
wand ist klar: Der erste Schweizer 
Science-Fiction-Film «Cargo» ist 
eine Pleite. Drei Wochen lang sa- 
hen täglich bloss 1000 Zuschauer 
die Geschichte des Raumfrachters 
Kassandra, in den letzten 20 Tagen 
waren es nur noch 1000 pro Woche, 
insgesamt also knapp 25 000. «Na- 
türlich waren wir enttäuscht. Wir 
erwarteten einen Start wie bei 
‹Grounding› oder ‹Eugen›», sagt 
Roman Güttinger (39) vom Film- 
verleih Ascot Elite. Heute läuft 
«Cargo» in sieben Schweizer Ki- 
nos, in manchen aber nur am Wo- 
chenende. Fünf Millionen hat die 
Produk tion gekostet. Dennoch will 
Regisseur Ivan Engler (38) nichts 
von Flop wissen: «Wir bekamen 
Material und Dienstleistungen von 
etwa drei Millionen Franken ge- 
sponsert. Das ist Geld, das man so 
nicht zählen kann, das aber im Ge- 
samtbudget aufgeführt wird.» Ef- 
fektiv geflossen seien nur zwei 
Millionen. 1,6 Mio. steuerten das 
Bundesamt für Kultur, das Schwei- 
zer Fernsehen, die Zürcher Film- 
stiftung und die Kulturförderung 
St. Gallen bei. Beim Rest handelt 
es sich um eingeschossenes Privat- 
vermögen seines Produzenten 
Marcel Wolfisberg (33) und von 
Engler selbst: «Ich bin ziemlich 
zuversichtlich, dass wir unsere 
Investi tionen längerfristig zurück- 
erhalten.» Gabriella Hummel 
FOTO 
KEYSTONE 
Eine Brille trägt der französische Präsident 
Nicolas Sarkozy nicht, aber so wie es aussieht, hätte 
er wohl gern eine. Oder ein Fernglas? Oder will er 
vielleicht eine vorbeifliegende Eule nachmachen? 
Die auf die Jahre 2006 bis 2009 befristete Suchtpräventi- 
onskampagne schliesst auf Ende dieses Jahres ab. Geplant 
war, diesen Donnerstag, 26. November 2009 für alle Mitwir- 
kenden eine Abschlussveranstaltung im Rathaussaal Schaan 
durchzuführen, zu welcher auch Schulklassen und Interes- 
sierte geladen waren. Da nur wenige Anmeldungen für die 
Abschlussveranstaltung eingingen, verzichten wir auf deren 
Durchführung und bedanken uns hier bei allen Mitwirkenden, 
Gönnern, Freunden und Partnern. 
NAMENTLICH: Gemeinden Liechtensteins, 
SUPRO Vorarlberg, VLJ, ZEPRA St. Gallen. 
Zugleich geben wir gerne bekannt, dass nachstehende im 
Rahmen der Suchtpräventionskampagne «DU sescht wia!» 
in Zusammenarbeit mit Partnern aus Liechtenstein, Vorarlberg 
und der Schweiz entwickelten Projekte weitergeführt werden: 
EXPERIMENT NICHTRAUCHEN dem schweiz. Tabakfrei-Wett- 
bewerb für die Sekundarstufe I, mit aktuell 43 FL-Schulklassen             
www.experimentnichtrauchen.ch 
FREELANCE für die Sekundarstufe I mit Dartspiel, Infobox und 
Plakatwettbewerb zu den Themen Alkohol, Tabak und Cannabis 
www.be-freelance.li 
KENNiDI der Jugenddrink, die alkoholfreie Alternative – 
erfrischend und geschmackvoll 
www.kennidi.net 
SMARTCONNECTION dem pfi ffi gen Alkoholpräventions- 
projekt für Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre                     
www.smartconnection.li 
GATEWAY wird das neue Schwerpunktthema für 
«Neue Medien» im Suchtpräventionsprogramm 2010 
heissen. Mehr darüber demnächst an dieser Stelle. 
Suchtprävention, von der Kampagne zum Programm 
Die 
Abschlussveranstaltung 
im 
Rathaussaal 
fi 
ndet 
nicht 
statt. ANZEIGE
	        

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