Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

NACHRICHTEN 
LÄNDER 
ZEITUNG 2 3 MITTWOCH, 4. NOVEMBER 2009 
Sevelen geflutet Die Turnver- 
eine Sevelen präsentieren an den kommen- 
den beiden Wochenenden ihre Turnerunter- 
haltung unter dem Motto «Sevelen wird ge- 
flutet». Vereine aus der Turnerszene über- 
fluten die Bühne mit ausgefallenen Darbie- 
tungen. Dazwischen gibt es Sketchlacher, 
die mit Bestimmtheit für feuchte Augen sor- 
gen. Zudem ist wieder einmal Tanz ange- 
sagt in Sevelen. An den Abendvorstellungen 
sorgen The 2 Rednex für fetzige Musik im 
Anschluss an die Turnerunterhaltung.   (pd) 
Termine: 
Samstag 7. und 14. November, 20 Uhr, 
Kassaöffnung ab 19.Uhr 
Sonntag 8. und 15. November, 14 Uhr, 
Kassaöffnung ab 13 Uhr 
Wo: Gemeindesaal 3 Könige Sevelen 
Ein logisches Gehirnjogging 
BUCHS – Sudoku heisst das weit verbreite- 
te Zahlenrätsel mit den 9 x 9 Feldern in 3 x 
3 Zonen, bei dem es darum geht, in jeder 
Zeile, jeder Spalte und jeder Zone alle Zif- 
fern von 1 bis 9 genau einmal unterzubrin- 
gen. Verteilung und Anzahl der vorgege- 
benen Ziffern bieten unterschiedlich schwie- 
rige Ausgangslagen. In diesem Kurs werden 
Sie diverse logische Methoden kennenler- 
nen, mit deren Hilfe sich Sudokus aller 
Schwierigkeitsgrade geradlinig ohne Prö- 
beln lösen lassen. Für diesen Kurs werden 
Schreibmaterial und Freude an Zahlen be- 
nötigt. Der Kurs findet an zwei Montagen, 
23. und 30. November, von 9.15 bis 11.45 
Uhr bei Pro Senectute an der Bahnhofstras- 
se 29 in Buchs statt. Anmeldung bei Pro 
Senectute Werdenberg Sarganserland, Bahn- 
hofstrasse 29, 9470 Buchs, Telefon 
081 750 01 50, E-Mail: kurse.rws@sg.pro- 
senectute.ch, www.sg.pro-senectute.ch. (pd) 
Singen mit Freude 
BAD RAGAZ – Sie singen gerne und ha- 
ben Freude daran. Dieser Kurs ermöglicht 
Ihnen einen Einstieg ins Singen in einer 
Gruppe, auch ohne Notenkenntnisse. Sie 
lernen dabei ihre Stimme und ihren Atem 
besser kennen und einzusetzen. Das Singen 
in der Gruppe wirkt ausgleichend und macht 
fröhlich. Der Kurs in Bad Ragaz beginnt am 
Freitag, 20. November, von 16 bis 17.30 
Uhr. Der Kurs dauert vier Mal und endet am 
11. Dezember 2009. Der Kurs in Buchs be- 
ginnt am Mittwoch, 18. November, von 9 
bis 10.30 Uhr und endet am 9. Dezember. 
Anmeldung erwünscht bei Pro Senectute 
Werdenberg Sarganserland, Bahnhofstrasse 
29, 9470 Buchs, Telefon 081 750 01 50, E- 
Mail: kurse.rws@sg.pro-senectute.ch, 
www.sg.pro-senectute.ch. (pd) 
KURSE FÜR SENIOREN 
Blicke zueinander richten 
Bischof Markus Büchel predigte in evangelischer Kirche 
REGION – «Reformation einmal an- 
ders.» Zu diesem Thema hielt Bi- 
schof Markus Büchel eine Gast- 
predigt zum Reformationssonntag 
auf Einladung der evangelischen 
Kirchgemeinden Mittelrheintal. 
• Hildegard Bickel 
Noch vor 50 Jahren wäre es un- 
denkbar gewesen, dass ein Ober- 
haupt der katholischen Kirche in 
einem evangelischen Gotteshaus 
gepredigt hätte. Spannungen zwi- 
schen den Konfessionen schufen 
Gräben in den Gemeinden. Doch 
am vergangen Samstagabend war 
es für Bischof Markus Büchel eine 
Freude, aber auch Herausforde- 
rung, seine Worte an die meist 
evangelischen Zuhörenden zu rich- 
ten. Saisonal bedingt beschäftige er 
sich Ende Oktober eigentlich mit 
Allerheiligen-Predigten, so der Bi- 
schof mit Rüthner Wurzeln. Da der 
31. Oktober bei der evangelisch-re- 
formierten Kirche als Reformati- 
onstag gilt, nahm er dies zum An- 
lass aufzurufen, das Christsein mit- 
einander zu leben. 
Gemeinsam wachsen 
Früher führten die beiden gros- 
sen Schweizer Kirchen ein striktes 
Eigenleben. Als typisch katholisch 
erwähnte der Bischof das Rosen- 
kranzbeten, als typisch evangelisch 
galt, in der Bibel zu lesen. Doch 
seit dem zweiten Vatikanischen 
Konzil sei man auf dem Weg der 
Öffnung. Es gelte, mehr das Verbin- 
dende zu sehen, als das Trennende. 
Besonders in den vergangenen zehn 
Jahren sei auf ökumenischer Ebene 
viel in Bewegung gekommen. Das 
Spektrum wurde erweitert, viele 
Freundschaften wuchsen. Dies sei 
wichtiger als die Dokumente, zi- 
tierte Bischof Markus Büchel Kar- 
dinal Kasper, der für den ökume- 
nischen Dialog verantwortlich ist. 
Für Büchel ist dies ein verheis- 
sungsvoller Blick auf ein zukünf- 
tiges Miteinander. Spuren werden 
auch in wörtlichen Beispielen hin- 
terlassen. So spricht man nicht 
mehr von «Mischehen», wenn sich 
evangelische und katholische Part- 
ner finden, sondern von «konfessi- 
onsverbindenden Ehen». 
Kirchen sollen oder müssen nicht 
gleich werden. Aber der Austausch 
sei wichtig sowie gemeinsame Auf- 
gaben wahrzunehmen. «Wir leben 
in einer offenen Gesellschaft mit 
verschiedenen Religionen», so Bi- 
schof Markus Büchel. 
Hahn und Kreuz bleiben 
Darum sei es von Bedeutung, als 
Christen eine gemeinsame Stimme 
zu haben und so ein Profil in der 
Welt zu präsentieren. Die Worte des 
Bischofs hinterliessen Eindruck. Er 
wurde unter den Kirchgängern als 
überzeugender Rhetoriker mit 
starker Präsenz gerühmt. Aus regio- 
nalen Kirchgemeinden wird es als 
schöne Geste gewertet, dass Bischof 
Markus Büchel in einer evange- 
lischen Kirche betete und predigte. 
Es sei wünschenswert, dass die ge- 
lebte Ökumene immer mehr zum 
Alltag gehört. Trotzdem werde es 
die Konfessionen weiterhin geben, 
den Hahn auf dem evangelischen 
und das Kreuz auf dem katholischen 
Kirchturm. Eine Auflösung wäre 
nicht realistisch, so der Grundtenor, 
denn der persönliche Glauben an Je- 
sus Christus soll vielfältig gelebt 
werden können. 
Bischof Markus Büchel regte in der Predigt an, über die katholische und die reformierte Konfession nachzudenken. 
FOTO 
MONIKA 
VON 
DER 
LINDEN 
Vielfältiges Konzertprogramm 
SEVELEN – Am kommenden Sonntag, den 
8.November, findet um 17 Uhr in der refor- 
mierten Kirche Sevelen das bereits traditio- 
nell gewordene Konzert mit Kurt Rothenber- 
ger (Haag) und Ludwig Kohler (Mels) statt. 
Zusammen mit dem Posaunisten Markus 
Hobi (Mels) zelebrieren die drei Musiker ein 
vielfältiges Programm mit Werken aus der 
Barockzeit bis hin zur Gegenwart. Der Ein- 
tritt ist frei, es wird eine Kollekte zur De- 
ckung der Unkosten erhoben. (pd) 
Buchser Kulturpreis 
BUCHS – Mit dem Kulturpreis wird kultu- 
relles Schaffen in und für Buchs gefördert 
und/oder anerkannt. Am 6. November wird 
ein Einzel- und ein Gruppenpreis verliehen. 
Der Anlass findet um 19 Uhr im Fabriggli 
statt. Über die Preisträger herrscht noch Ge- 
heimhaltung.   (pd) 
VERANSTALTUNGSTIPPS 
St. Margrethen: 
Piraten gestrandet 
«The Pirates» setzt neue Massstäbe 
ST. MARGRETHEN – Echter Pi- 
raten-Frass wird im stilechten Pi- 
ratenquartier in St. Margrethen 
serviert. Das neue Restaurant mit 
Musikbar wird wohl innert kür- 
zester Zeit zu einem beliebten 
Treffpunkt in der Region. 
• Cindy Dunkel 
Ein riesiges Piratenschiff gleich ne- 
ben dem Einkaufszentrum Rhein- 
park in St. Margrethen deutet darauf 
hin: Hier sind Piraten gestrandet 
und haben ihren Anker ausgewor- 
fen. «The Pirates» hat am ver- 
gangenen Wochenende seine Tore 
geöffnet und versetzt die Besucher 
im Nu in eine andere Welt. Wer das 
Innere des Erlebnisrestaurants mit 
angegliederter Musikbar betritt, 
kommt ins Staunen. Mit viel Liebe 
fürs Detail wurde das Lokal einge- 
richtet. «Einmal Pirat zu sein, ist 
doch der Traum jedes Kindes», ist 
sich Ferris Bühler, Sprecher von 
«The Pirates», sicher. Genau diesen 
Traum kann man in St. Margrethen 
ausleben. Die Köstlichkeiten aus 
der Kombüse werden hier mit blos- 
sen Händen verschlungen. Zudem 
sorgen an den Wochenenden Co- 
verbands für die richtige Stimmung 
auf dem Partydeck. Wer abends an 
Bord will, muss mindestens 20 
Lenze auf dem Buckel haben. Für 
den Eintritt muss jedoch keine ein- 
zige Dublone aufgeworfen werden. 
Interessantes Einzugsgebiet 
Der Kapitän des Piratenschiffes, 
Patrick Hofstetter, ist sich sicher, 
dass er am richtigen Ort angelegt 
hat: «In der Ostschweiz gibt es 
noch nichts Vergleichbares. Zudem 
ist das Einzugsgebiet für uns ideal. 
Nebst Gästen aus der Ostschweiz 
erwarten wir in St. Margrethen Be- 
sucher aus dem Fürstentum Liech- 
tenstein, Vorarlberg und dem Süd- 
deutschen Raum.» Nebst dem neu 
eröffneten Lokal im Rheintal be- 
treibt Hofstetter seit 2006 im Zür- 
cher Oberland ein Erlebnisrestau- 
rant mit einem riesigen Piraten- 
schiff. Der Erfolg liess nicht lange 
auf sich warten. Deshalb will der 
geschäftstüchtige Pirat die Schweiz 
mit seinem Konzept friedlich ero- 
bern. Pläne für ein drittes Restau- 
rant liegen bereits bereit. Geplant 
ist es im Raum Luzern. 
Begeisterte Gäste 
Die verköstigten Gäste in St. 
Margrethen sind begeistert. Nebst 
dem Gaumenschmaus zählt hier 
das Erlebnis. «Ich finde es hier ab- 
solut schön!», strahlt die Schlager- 
sängerin Paloma Würth. Fast im 
gleichen Atemzug gesteht sie: «Die 
Piraten haben wohl den verruch- 
teren Ruf als sie wirklich sind, bei 
uns Schlagersängerinnen dürfte 
dies gerade umgekehrt sein ...» Feu- 
er und Flamme für «The Pirates» 
ist die ehemalige Miss-Schweiz-Fi- 
nalistin Miriam Rickli: «Ich fühle 
mich hier blendend. Auch wenn ich 
von der vorgängigen Piraten- 
schlacht leicht verletzt bin.» Natür- 
lich handelt es sich bei der Wunde 
um keine echte Verletzung, sondern 
lediglich um ein bisschen Knete 
mit künstlichem Blut. Genau gleich 
geht es der amtierenden Miss Ost- 
schweiz Petra Jakob. Sie wurde von 
einer Schwertspitze getroffen und 
wird so wohl keinen Schönheits- 
wettbewerb mehr gewinnen. 
Die drei Ostschweizer Piratenbräute Paloma Würth, Miriam Rickli und Pe- 
tra Jakob taufen das Piratenschiff «White Rose». 
Die «Rheinzeitung» verlost ei- 
nen Gutschein zum «Piraten- 
Frass» für vier Personen, inklu- 
sive einer Flasche Wein. Das 
Partypackage hat einen Wert von 
250 Franken. 
Der Preis wird unter allen 
richtigen Einsendungen auf fol- 
gende Frage verlost: Wieviel 
kostet der Eintritt am Wochen- 
ende auf das Partydeck von «The 
Pirates»? 
Die richtige Antwort mit Na- 
me, Adresse und Telefonnum- 
mer an folgende E-Mail-Adresse 
senden: rokomm@deep.ch. Das 
Los entscheidet. Wir wünschen 
allen Teilnehmern viel Glück! 
PIRATENSCHMAUS ZU GEWINNEN 
«The Pirates» 
Musicbar & Restaurant 
Adresse: Neudorfstrasse 64, 
9430 St. Margrethen 
FOTO ZVG
	        

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