Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

Liechtensteiner 
VOLKSBLATT 
AZ 9494 SCHAAN 
Montag, 12. Oktober 2009 
Mit amtlichen Publikationen 00423 237 51 51 
DI E TAGESZEI TUNG FÜR LI ECHTENSTEI N 
Ginetta ist perfetta 
Miss-Liechtenstein-Wahl am Prämienmarkt in Eschen – Kuh Ginetta ist die schönste 
ESCHEN – Am vergangenen 
Eschner Prämien- und Jahrmarkt 
wurde die neue vierbeinige Miss 
Liechtenstein 2009 gekürt. Die 
Wahl fiel auf die Kuh Ginetta aus 
Balzers. Zur Freude des Besitzers 
Heini Bürzle erfüllte Ginetta alle 
erforderlichen Kriterien. 
• Assunta Chiarella 
Im Rahmen des diesjährigen Jahr- 
marktes wurden gleich drei Missen 
gekürt: Miss Unterland, Miss Euter 
und Miss Liechtenstein. Bei Miss 
Unterland fiel die Wahl auf die 
fünfjährige Kenia aus Gamprin. Ih- 
re stolzen Besitzer Anton und Sohn 
Elias Marxer waren über den Sieg 
nicht erstaunt. Die showerfahrene 
Kuh gewann bereits in der Vergan- 
genheit etliche Preise, wie auch 
Wisi Wenk, Präsident des Liechten- 
steinischen Braunviehzuchtverban- 
des und ursprünglicher Besitzer be- 
stätigt: «Kenias Wahl war auch für 
mich keine Überraschung. Ich er- 
kannte schon damals, als sie noch 
in meinem Besitz war, ihre Quali- 
täten.» Odessa, die Rang zwei er- 
gatterte, gehört ebenfalls Anton 
Marxer. Dritte wurde die Kuh An- 
gelika von Helmut Gstöhl aus 
Eschen. 
Der Deuter vom Euter 
Was haben eine vierbeinige und 
eine zweibeinige Miss gemeinsam? 
Bei beiden Damen spielt der Intel- 
ligenzquotient, sprich «I.Kuh», kei- 
ne entscheidende Rolle ... Aber 
Scherz beiseite: Für die Fachjury 
war dieses Mal die Auswahl nicht 
leicht, da etliche Kühe die notwen- 
digen Kriterien erfüllten. Experte 
Heini Stricker, der für die Miss Un- 
terland verantwortlich war, ent- 
schied sich aus folgenden Grün- 
den für Kenia: «Ausschlaggebend 
ist die Tatsache, dass diese Kuh 
dem Zuchtziel am meisten ent- 
spricht. Sie strahlt Harmonie aus 
und ist in allen Teilen wie Rahmen 
sowie obere Linie sehr ausgegli- 
chen. Auch das Fundament ist per- 
fekt.» Entscheidend war laut Stri- 
cker auch die Platzierung der vor- 
deren Zitzen, die unübertrefflich 
waren. Anschliessend ging es um 
den Titel: «Schönster Euter». Hier 
gewann erneut eine Gampriner 
Kuh, die Brenda aus dem Hause 
Marxer. An zweiter Stelle platzierte 
sich Laura von Willi Büchel aus 
Ruggell. Die Kuh Angelika von 
Helmut Gstöhl ergatterte sich er- 
neut den dritten Rang, wie schon 
bei der Miss-Unterland-Wahl. 
Ginetta wird Miss Liechtenstein 
Auch Regierungsrätin Aurelia 
Frick liess sich dieses Spektakel 
nicht entgehen: «Ich mag Tiere. 
Zudem bin ich mit Schafen und 
Geissen aufgewachsen.» Insgesamt 
wurden 356 Kühe, 100 Schafe und 
86 Geissen präsentiert. Am Ende 
traten alle ehemaligen Siegerinnen 
gemeinsam mit Unterland-Siegerin 
Kenia zur Miss-Liechtenstein-Wahl 
an. Den dritten Platz errang die 
Kuh Pianta von Leo Gassner und 
den zweiten Rang gewann Lotti von 
Joachim Beck, beide aus Triesen- 
berg. Neue Miss Liechtenstein 
wurde die junge Ginetta aus Bal- 
zers. Der Besitzer Heini Bürzle 
war hocherfreut und sichtlich stolz 
über den Sieg. Die Kuh wurde mit 
dem traditionellen Wanderpreis, ei- 
ner wunderschönen Kuhglocke, 
gewürdigt. 
Stolz posiert Martin Bürzle, Sohn des Besitzers der zur «Miss Liechtenstein» gekürten Kuh Ginetta. Flankiert 
wird er von Gebhard Matt (links) und  Wisi Wenk vom Braunviehzuchtverband. 
FOTO 
MICHAEL 
ZANGHELLINI 
Weekendbilder 
NEWSMIX 
Pferd auf Autobahn verirrt 
TRÜBBACH – Ein Pferd hat sich am Sonn- 
tagmittag bei Trübbach auf die Autobahn 
13 verirrt. Eine Autofahrerin fing das aus- 
gerissene Tier ein. Dank deren beherzten 
Einsatzes sei kein Unglück passiert, schrieb 
die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mit- 
teilung. Das Pferd war mit seiner Reiterin 
unterwegs gewesen, als diese aus unbe- 
kannten Gründen vom Pferd fiel. Darauf 
scheute das Pferd und lief auf die A13. Es 
galoppierte zwischen Leitplanke und Wild- 
schutzzaun Richtung Buchs. Die Reiterin 
und das Pferd blieben unverletzt. (sda) 
Anti-Minarett-Initiative: 
Kampf gegen Plakatverbot 
BERN – Das Komitee der Anti-Minarett- 
Initiative wird «ziemlich sicher» rechtliche 
Schritte gegen das Plakatverbot einleiten. 
Dies sagte Walter Wobmann, Präsident des 
Initiativkomitees und Nationalrat. Sobald 
die Verfügungen der Städte beim Komitee 
eingegangen seien, falle der definitive Ent- 
scheid über das weitere Vorgehen, präzisier- 
te Wobmann. «Wir werden ziemlich sicher 
eine Aufsichtsbeschwerde einreichen und 
die Verfügungen anfechten», ergänzte er. 
Den Aushang nicht bewilligt haben bis 
jetzt Basel, Freiburg, Lausanne und Yver- 
don. Erlaubt ist das Plakat dagegen in Biel, 
Genf, Luzern, St. Gallen, Winterthur und 
Zürich. (sda) 
  
Inland 2–5 Kino/Wetter 14 
Ausland 6 TV 15 
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Ausstellung «9 mal eins» eröffnet 
Inland / 3 
Musikschule in Triesen im Porträt 
Inland / 2 
Jung-Crosser Bruggmann rast zum Titel 
Sport / 11 
Kein Erfolgserlebnis 
Liechtenstein – Aserbaidschan 0:2 (0:0) 
Liechtensteins ersatzgeschwächte Nati musste sich in der WM-Qualifika- 
tion Aserbaidschan mit 0:2 geschlagen geben.   Seiten 7 und 9 
FOTO 
MAURICE 
SHOUROT 
Temperatursturz erwartet 
Kaltfront nach mildem Wochenende 
VADUZ/BERN – Die Schweizer und 
Liechtensteiner haben am Wo- 
chenende noch einmal von mil- 
den Temperaturen profitiert. Trotz 
des Regens am Samstag war es 
durchschnittlich zwischen 18 und 
20 Grad warm. 
Normalerweise steigen die Tempe- 
raturen im Oktober nicht über 15 
Grad. Am Sonntagnachmittag war 
es in Davos 8,7 Grad, in Zürich und 
Bern 15 Grad. Mit 17 Grad etwas 
wärmere Temperaturen mass «Me- 
teoschweiz» in Genf und Basel. 
Einzig im Tessin kletterte das Ther- 
mometer auf 21 Grad. 
Für Montag erwarteten die Mete- 
orologen Windböen und Schnee bis 
auf 1300 Meter. «Nach einer kurzen 
Wetterberuhigung heute Sonntag 
erreicht uns in der Nacht auf Mon- 
tag die nächste Kaltfront», hiess es 
auf der Internetseite von «Meteo- 
news». Die Meteorologen erwar- 
teten daher für die meisten Regi- 
onen Temperaturen zwischen 11 
und 14 Grad. 
Bereits einen Vorboten des Winters 
machten die Experten von «Meteo- 
schweiz» auf 2500 Metern aus: Am 
Sonntagmorgen gab es 2 Zentime- 
ter Schnee auf dem Säntis (2490 
m), wie Olivier Duding von «Mete- 
oschweiz» gegenüber der Nach- 
richtenagentur SDA sagte.   (sda) 
Zahlreiche Wanderer nutzten das 
milde Wetter für einen Ausflug. 
FOTO KEYSTONE
	        

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