Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

GELD & BÖRSE 
VOLKSBLATT 
20 DONNERSTAG, 8. OKTOBER 2009 
  
Wechselkurse 07.10.2009 
Noten 
EUR *   1.4695 1.5595 
USD   0.9850 1.0750 
GBP   1.5765 1.7165 
CAD   0.9325 1.0325 
JPY   1.0975 1.2075 
Devisen 
EUR   1.4995 1.5295 
Aktuelle Devisenkurse, Telefon +423 236 86 90 
*LLB-Kunden beziehen Euronoten an den LLB-Bancomaten zum Devisenkurs 
Edelmetallkurse 07.10.2009 
KG Gold CHF 34.408.00 34.758.00 
Unze Gold USD 1.040.30 1.044.30 
KG Silber CHF 569.50 651.50 
Vreneli CHF 198.00 228.00 
Krüger CHF 1.068.00 1.170.00 
Festgeldsätze p.a. netto Valuta 09.10.2009 
Mindesteinlage: CHF 50‘000.--, EUR 25‘000.--, GBP / USD 40‘000.-- 
3 Monate 6 Monate 12 Monate 
CHF 0.125 % 0.125 % 0.250 % 
EUR 0.125 % 0.125 % 0.375 % 
GBP 0.125 % 0.125 % 0.375 % 
USD 0.125 % 0.125 % 0.250 % 
Weitere Währungen auf Anfrage. 
Kassenobligationen gültig ab   10.09.2009 
  CHF EUR 
2 Jahre   0.500 % 0.875 % 
3 Jahre   0.750 % 1.375 % 
4 Jahre   1.000 % 
5 Jahre   1.375 % 
6 Jahre   1.500 % 
7 Jahre   1.750 % 
8 Jahre   1.875 % 
Inhaberaktie 07.10.2009 
LLB-Inhaberaktie   CHF 66.10 
Aktienfonds NAV 06.10.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Aktien Schweiz (CHF) 1'325'570 162.00 * 20.99 % 
LLB Aktien Europa (EUR) 1'325'564 69.17 * 24.52 % 
LLB Aktien Nordamerika (USD) 1'325'563 139.08 * 18.42 % 
LLB Aktien Japan (JPY)   1'325'561 6.833.00 * 0.63 % 
LLB Liechtenstein Banken (CHF)   512'970   173.60 * 25.05 % 
LLB Aktien 50 Leaders (CHF)   847'513 87.65 * 15.40 % 
LLB Aktien Regio Bodensee (CHF) 945'366 187.00 * 31.17 % 
LLB Aktien Fit for Life (CHF) 434'215 80.55 * 20.76 % 
LLB Aktien High Tech (CHF) 1'098'757 33.95 * 24.54 % 
LLB Aktien Global Trend (CHF) 1'798'671 104.55 * 5.14 % 
LLB Aktien Immobilien Global (CHF) Klasse P 2'861'494 50.60 * 21.26 % 
Obligationenfonds NAV 06.10.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Obligationen CHF Klasse T 1'325'569 131.80 * 7.53 % 
LLB Obligationen CHF Klasse A 3'254'330 131.80 * 7.53 % 
LLB Obligationen EUR Klasse T 1'325'568 82.77 * 5.70 % 
LLB Obligationen EUR Klasse A 3'255'064 82.77 * 5.70 % 
LLB Obligationen USD   1'325'567 184.53 * 3.84 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse T 
  
674'526 108.10 * 5.95 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse A  3'257'003 108.10 * 5.95 % 
LLB Obligationen Global (EUR) Klasse P 916'371 60.60 * 3.75 % 
LLB Obligationen Inflation Linked (USD) Klasse P 2'861'487 113.88 * 10.46 % 
Strategiefonds NAV 06.10.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Strategie Zuwachs (CHF) 812'751 91.35 * 15.78 % 
LLB Strategie Ertrag (CHF) 812'745 106.70 * 11.96 % 
LLB Strategie Zuwachs (EUR) 812'755 96.28 * 15.97 % 
LLB Strategie Ertrag (EUR) 812'750 113.61 * 10.83 % 
LLB Strategie BPVV (CHF) 3'261'934 105.55 * 15.23 % 
Spezialfonds NAV 06.10.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Wandelanleihen TOPportunities (EUR) 1'162'861 118.31 * 24.17 % 
LLB Defensive (EUR) 2'153'524 108.80 * 3.25 % 
LLB Defensive (USD) 2'153'526 114.68 * 3.07 % 
LLB Wandelanleihen (EUR) Klasse P 2'861'470 84.78 * 11.10 % 
LLB Geldmarkt CHF 3'257'583 100.40 * 0.40 % 
* +/- Ausgabe-/Rücknahmekommission.                            Alle Angaben ohne Gewähr. 
Telefon +423 236 93 00 ab 17.30 Uhr 
Telefon +423 236 88 11 
Internet www.llb.li       
E-Mail llb@llb.li 
IFAG Institutionelle Fondsleitung Aktiengesellschaft 
Birkenweg 11 / Postfach 109 
9490 Vaduz 
Mitteilung an die Anteilsinhaber des Tortuga Parasol Fund 
Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) hat mit Schreiben vom 29. September 
2009 die Änderungen im vereinfachten und vollständigen Prospekt des Tortuga Para- 
sol Fund genehmigt. 
• Ziff. 1 geschätzte indirekte Kosten von 2 % auf 4 % erhöht 
• Ziff. 4.1 Begrenzungen für alternative Investments gelöscht 
• Ziff. 5.6.5   die indirekten Kosten werden, sofern verfügbar in den Geschäftsbe- 
richten publiziert 
• Ziff. 5.3 Bst. g) Textteil „und andere Fonds“ gestrichen 
Bei dieser Gelegenheit wurde die vor einigen Wochen erfolgte Mutation im Verwal- 
tungsrat und die Adresse der IFAG auch in den Prospekten vorgenommen. 
Wir weisen die Anleger darauf hin, dass sie die Anteile zurückgeben können (Art. 5 
Abs. 4 IUV). 
Vaduz, 6. Oktober 2009 
ANZEIGE 
BRÜSSEL – Die Europäische 
Union und Südkorea haben 
sich auf ein historisches Frei- 
handelsabkommen geeinigt. 
Der Pakt solle am 15. Oktober 
in Brüssel vorläufig unter- 
zeichnet werden. 
Es ist das wichtigste Freihandels- 
abkommen der EU aller Zeiten. 
Allein die europäischen Waren- 
exporteure sollen jährlich 1,2 
Mrd. Euro an Zöllen sparen. Der 
Einigung waren zwei Jahre dau- 
ernde, zähe Verhandlungen vo- 
rangegangen. Besonders die eu- 
ropäischen Autohersteller haben 
immer wieder Druck auf die Un- 
terhändler gemacht, weil sie Vor- 
teile für ihre koreanischen Wett- 
bewerber befürchten. Besonders 
umstritten waren die sogenann- 
ten Schutzklauseln zur Rücker- 
stattung von Zöllen, die korea- 
nische Autohersteller für Zölle 
auf vor allem aus China impor- 
tierte und in Exportwagen verar- 
beitete Teile geltend machen 
können («Duty Drawback»). 
Hohe Kostenersparnis 
Die Europäische Kommission 
hofft, dass das Abkommen nächs- 
tes Jahr in Kraft treten kann. Ins- 
gesamt fielen dann 1,6 Mrd. Euro 
an Zöllen für europäische Expor- 
teure weg. Die EU ist nach China 
der zweitgrösste Handelspartner 
für Südkorea und zudem der 
grösste Investor. Europas Indus- 
trie erhofft sich vermehrte Aus- 
fuhren für die chemische und die 
Pharmaindustrie. Besonders stark 
soll auch der Dienstleistungs- 
sektor in den Bereichen Tele- 
kommunikation, Umwelt und 
Infrastruktur profitieren. 
Korea ist einer der wichtigsten Märkte. Koreanische Verbraucher 
kaufen jedes Jahr europäische Waren im Wert von 25 Mrd. Euro. 
FOTO KEYSTONE 
Historisches Abkommen 
Börse kaum verändert 
SMI bei 6260 Punkten – Julius Bär im Fokus 
ZÜRICH – Die Schweizer Börse 
hat am Mittwoch nach einem Auf 
und Ab in enger Spanne leicht 
schwächer geschlossen. 
Der SMI schloss 0,27 Prozent tie- 
fer bei 6260 Punkten. Das Tages- 
hoch lag bei 6296 Punkten. Der 
breite SPI verlor 0,23 Prozent auf 
5405 Zähler. Die Übernahme des 
Schweizer Privatbankgeschäfts des 
niederländischen Finanzkonzerns 
ING durch Julius Bär fand Gefallen 
an der Börse. Der Übernahmepreis 
entsprechend 2,3 Prozent der ver- 
walteten Vermögen plus 0,9 Pro- 
zent für Goodwill wurde als ver- 
nünftig eingeschätzt. Die Bär-Aktie 
schloss 3,3 Prozent höher auf 40.50 
Franken. Die Titel der Grossbanken 
tendierten gegenläufig. Credit Suis- 
se stiegen 0,6 Prozent und UBS 
verloren 1,2 Prozent. 
Die Aktie der Liechtensteiner VP 
Bank gab die Vortagesgewinne wie- 
der ab. EFG International legten 
vier Prozent zu. Fast fünf Prozent 
im Plus schloss die GAM-Aktie. 
ABB gaben 1,7 Prozent nach. 
Der Konzern wurde von der EU- 
Kommission zu einer Kartellbusse 
von knapp 34 Millionen Euro ver- 
urteilt. 
Tiefe Umsätze 
Händler sprachen von tiefen Um- 
sätzen. Das Geschäft wurde auch 
von der Eröffnung der US-Börse 
nicht belebt, die sich vor dem Be- 
ginn der Berichtssaison ebenfalls 
abwartend verhielt. Nach Börsen- 
schluss legt als Erster der Alumini- 
umkonzern Alcoa seine Zahlen vor. 
Morgen folgt mit dem Aromen- und 
Duftstoffhersteller Givaudan der 
erste grössere Schweizer Konzern. 
Novartis schlossen leicht schwä- 
cher; Roche waren etwas fester. Die 
EU-Kommission hat verschiedene 
europäische Pharmaunternehmen 
wegen des Verdachts auf Preisab- 
sprachen durchsuchen lassen, da- 
runter Gebäude der Novartis-Gene- 
rikatochter Sandoz in Frankreich. 
Syngenta schlossen 1,3 Prozent 
fester. Syngenta-Chef Mike Mack 
hat der «Handelszeitung» gesagt, 
das Unternehmen könne in der 
zweiten Jahreshälfte von einer 
günstigeren Wechselkurs- und 
Rohstoffpreisentwicklung profitie- 
ren. (sda) 
Am Ende lag der SMI leicht im Minus. Zu den Tagesverlierern gehörte 
auch die VP Bank, die ihre Vorjagesgewinne wieder abgeben musste. 
FOTO 
ARCHIV 
Brüssel fordert mehr Geld 
BRÜSSEL – Die EU-Kommission dringt 
auf eine massive Ausweitung der For- 
schungsmittel für Atomkraft und erneuer- 
bare Energien. Um die EU-Klimaschutz- 
ziele zu erreichen, müssten in den kommen- 
den zehn Jahren 80 Milliarden Euro für die 
Entwicklung emissionsarmer Energietech- 
nik ausgegeben werden, erklärte die Brüs- 
seler Behörde am Mittwoch. Bislang belie- 
fen sich die Forschungsinvestitionen in die- 
sem Bereich europaweit auf rund drei Mil- 
liarden Euro jährlich. Die zusätzlichen 50 
Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre 
sollen nach den Vorstellungen der Kommis- 
sion von Industrie und öffentlicher Hand 
gemeinsam aufgebracht werden. Zur Auf- 
teilung äusserte sich die Kommission nicht, 
sie verwies aber darauf, dass der Anteil der 
Privatwirtschaft am bisherigen Investitions- 
volumen bei 70 Prozent liege. 
Von den 80 Milliarden Euro sollten nach 
Einschätzung der Kommission allein 16 
Milliarden Euro in die Solarenergie flies- 
sen. Den zweitgrössten Investitionsbedarf 
sieht die Brüsseler Behörde bei der Ent- 
wicklung der umstrittenen CCS-Technolo- 
gie: 13 Milliarden Euro sollten ihrer Auffas- 
sung nach für die Abscheidung und Spei- 
cherung von Kohlendioxid-Abgasen aus 
Kohlekraftwerken aufgewandt werden. Zu- 
dem regt die Kommission an, 7 Milliarden 
Euro in die Entwicklung moderner Kern- 
kraftwerke zu stecken. Die Umweltschutz- 
organisation Greenpeace warf der Kommis- 
sion Unentschlossenheit vor. «Sie erkennt 
die Notwendigkeit für erneuerbare Energien 
und mehr Energieeffizienz, beugt sich aber 
gleichzeitig den Forderungen, überholte 
Atom- und Kohletechnologie zu fördern», 
kritisierte Greenpeace-Expertin Frauke 
Thies.   (ap) 
Wirtschaft geschrumpft 
BRÜSSEL – Die Wirtschaftsleistung in Eu- 
ropa ist im zweiten Quartal 2009 zum fünf- 
ten Mal in Folge zurückgegangen. Das 
Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone 
schrumpfte von April bis Juni um 0,2 Pro- 
zent, EU-weit belief sich das Minus auf 0,3 
Prozent, wie das europäische Statistikamt 
Eurostat am Mittwoch mitteilte. Eurostat 
korrigierte damit seine ersten Schätzungen 
vom September um jeweils 0,1 Prozent- 
punkte nach unten. In Deutschland und acht 
weiteren Staaten erholt sich die Wirtschaft 
aber bereits wieder. Die deutsche Wirtschaft 
wuchs laut Eurostat im zweiten Quartal um 
0,3 Prozent. Die mit Abstand höchste 
Wachstumsrate für das zweite Quartal er- 
zielte die Slowakei mit 2,2 Prozent. Das 
Schlusslicht bildete Litauen, wo die Kon- 
junktur erneut um 9,8 Prozent einbrach. Im 
Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die 
Wirtschaftsleistung der Eurozone im zwei- 
ten Quartal 2009 um 4,8 Prozent zurück, in 
der EU insgesamt um 4,9 Prozent.   (ap) 
Microsoft lenkt ein 
BRÜSSEL – Das Computer-Betriebssys- 
tem Windows soll in Zukunft mit verschie- 
denen Internet-Browsern verfügbar sein. 
Der Software-Riese Microsoft habe einge- 
willigt, PC-Händlern künftig den Verkauf 
von Windows mit Browsern konkurrie- 
render Hersteller zu erlauben, teilte die EU- 
Kommission mit. Die vielen Millionen Ver- 
braucher, die heute schon Windows und den 
dazugehörigen Browser Internet Explorer 
nutzen, will Microsoft auf Druck der EU- 
Wettbewerbshüter über Alternativen infor- 
mieren.   (ap) EU
	        

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