Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

GELD & BÖRSE 
VOLKSBLATT 
24 DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2009 
  
Wechselkurse 23.09.2009 
Noten 
EUR *   1.4670 1.5570 
USD   0.9775 1.0675 
GBP   1.6190 1.7590 
CAD   0.9175 1.0175 
JPY   1.0575 1.1675 
Devisen 
EUR   1.4970 1.5270 
Aktuelle Devisenkurse, Telefon +423 236 86 90 
*LLB-Kunden beziehen Euronoten an den LLB-Bancomaten zum Devisenkurs 
Edelmetallkurse 23.09.2009 
KG Gold CHF 33.249.00 33.599.00 
Unze Gold USD 1.012.80 1.016.80 
KG Silber CHF 557.00 639.00 
Vreneli CHF 191.00 221.00 
Krüger CHF 1.032.00 1.131.00 
Festgeldsätze p.a. netto Valuta 25.09.2009 
Mindesteinlage: CHF 50‘000.--, EUR 25‘000.--, GBP / USD 40‘000.-- 
3 Monate 6 Monate 12 Monate 
CHF 0.125 % 0.125 % 0.125 % 
EUR 0.125 % 0.125 % 0.375 % 
GBP 0.125 % 0.125 % 0.375 % 
USD 0.125 % 0.125 % 0.250 % 
Weitere Währungen auf Anfrage. 
Kassenobligationen gültig ab   10.09.2009 
  CHF EUR 
2 Jahre   0.500 % 0.875 % 
3 Jahre   0.750 % 1.375 % 
4 Jahre   1.000 % 
5 Jahre   1.375 % 
6 Jahre   1.500 % 
7 Jahre   1.750 % 
8 Jahre   1.875 % 
Inhaberaktie 23.09.2009 
LLB-Inhaberaktie   CHF 69.95 
Aktienfonds NAV 22.09.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Aktien Schweiz (CHF) 1'325'570 163.50 * 22.12 % 
LLB Aktien Europa (EUR) 1'325'564 70.00 * 26.01 % 
LLB Aktien Nordamerika (USD) 1'325'563 141.09 * 20.13 % 
LLB Aktien Japan (JPY)   1'325'561 7.383.00 * 8.73 % 
LLB Liechtenstein Banken (CHF)   512'970   178.00 * 28.21 % 
LLB Aktien 50 Leaders (CHF)   847'513 88.90 * 17.05 % 
LLB Aktien Regio Bodensee (CHF) 945'366 187.85 * 31.77 % 
LLB Aktien Fit for Life (CHF) 434'215 81.00 * 21.44 % 
LLB Aktien High Tech (CHF) 1'098'757 34.35 * 26.01 % 
LLB Aktien Global Trend (CHF) 1'798'671 107.00 * 7.60 % 
LLB Aktien Immobilien Global (CHF) Klasse P 2'861'494 52.90 * 26.77 % 
Obligationenfonds NAV 22.09.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Obligationen CHF Klasse T 1'325'569 131.10 * 6.96 % 
LLB Obligationen CHF Klasse A 3'254'330 131.10 * 6.96 % 
LLB Obligationen EUR Klasse T 1'325'568 81.84 * 4.51 % 
LLB Obligationen EUR Klasse A 3'255'064 81.84 * 4.51 % 
LLB Obligationen USD   1'325'567 181.86 * 2.34 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse T 
  
674'526 106.85 * 4.72 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse A  3'257'003 106.85 * 4.72 % 
LLB Obligationen Global (EUR) Klasse P 916'371 59.55 * 1.95 % 
LLB Obligationen Inflation Linked (USD) Klasse P 2'861'487 112.46 * 9.08 % 
Strategiefonds NAV 22.09.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Strategie Zuwachs (CHF) 812'751 91.65 * 16.16 % 
LLB Strategie Ertrag (CHF) 812'745 106.55 * 11.80 % 
LLB Strategie Zuwachs (EUR) 812'755 96.40 * 16.12 % 
LLB Strategie Ertrag (EUR) 812'750 113.21 * 10.44 % 
LLB Strategie BPVV (CHF) 3'261'934 105.55 * 15.23 % 
Spezialfonds NAV 22.09.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Wandelanleihen TOPportunities (EUR) 1'162'861 118.69 * 24.57 % 
LLB Defensive (EUR) 2'153'524 108.58 * 3.04 % 
LLB Defensive (USD) 2'153'526 114.53 * 2.94 % 
LLB Wandelanleihen (EUR) Klasse P 2'861'470 84.89 * 11.24 % 
LLB Geldmarkt CHF 3'257'583 100.38 * 0.38 % 
* +/- Ausgabe-/Rücknahmekommission.                            Alle Angaben ohne Gewähr. 
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Der deutsche 
Motor läuft 
Wirtschaft wächst auch im September 
BERLIN – Die deutsche Wirtschaft 
hat ihre Erholung im September 
mit leicht vermindertem Tempo 
fortgesetzt. 
Der Einkaufsmanagerindex für die 
Privatwirtschaft sank zwar um 1,8 
auf 52,2 Punkte, wie das Markit-In- 
stitut am Mittwoch zu seiner mo- 
natlichen Umfrage unter mehreren 
hundert Industrie- und Dienstleis- 
tungsbetrieben mitteilte. Das an 
den Märkten stark beachtete Baro- 
meter blieb damit aber den zweiten 
Monat in Folge über 50 Zähler. Ab 
dieser Marke wird Wachstum si- 
gnalisiert. 
Steigende Auftragseingänge las- 
sen erwarten, dass sich der leichte 
Aufschwung in den kommenden 
Monaten fortsetzen wird. «Das 
deutet darauf hin, dass Deutschland 
auf Wachstumskurs bleibt», sagte 
Markit-Chefvolkswirt Chris Wil- 
liamson. 
Die Industrie erholte sich lang- 
samer als erwartet. Der Einkaufs- 
managerindex stieg zwar um 0,4 
auf 49,6 Punkte und damit auf den 
höchsten Stand seit mehr als einem 
Jahr. Von Reuters befragte Analys- 
ten hatten allerdings 50,7 Zähler 
vorhergesagt. Die Geschäfte dürf- 
ten in den kommenden Monaten 
weiter anziehen, wie die Auftrags- 
entwicklung signalisiert: Die Be- 
stellungen legten so stark zu wie 
seit eineinhalb Jahren nicht mehr. 
Der entsprechende Teilindex klet- 
terte um 0,4 auf 53,7 Punkte. Die 
Produktion zog ebenfalls an, wenn 
auch nicht mehr so stark wie noch 
im August. Die Industriebetriebe 
bauten auch deshalb den 13. Monat 
in Folge Stellen ab. 
Bank und Haar 
Die Dienstleister wuchsen den 
zweiten Monat in Folge, wenn auch 
langsamer als im August und als 
von Experten vorhergesagt. Das 
Barometer für den grössten Wirt- 
schaftszweig Deutschlands – zu 
dem die Finanzbranche ebenso ge- 
hört wie das Friseurhandwerk – 
sank um 1,6 auf 52,2 Punkte. Ana- 
lysten hatten mit einem Anstieg auf 
54,0 Zähler gerechnet. Die Service- 
branche dürfte ihre Erholung eben- 
falls fortsetzen: Sie meldeten die 
beste Auftragsentwicklung seit 
mehr als einem Jahr. Unter dem 
Strich wurden sogar neue Arbeits- 
plätze geschaffen, allerdings nicht 
mehr so viele wie noch im August. 
Die deutsche Wirtschaft habe 
sich am Ende des dritten Quartals 
in die richtige Richtung bewegt, 
sagte Markit-Analyst Tim Moore: 
«Die jüngsten Daten deuten aber 
nur auf eine allmähliche Erholung 
hin.» (reuters) 
Die Schlote der deutschen Industrie qualmen wieder. 
FOTO 
WODICKA 
Börse: Kleines Plus 
Sinkende Ölpreise belasten den Markt 
ZÜRICH – Der Schweizer Aktien- 
markt hat den Handel am Mitt- 
woch knapp im Plus abgeschlos- 
sen. Die etwas schwächere Wall 
Street drückte auf die Kurse und 
liess den SMI beinahe ins Minus 
abrutschen. Er schloss 0,14 Prozent 
im Plus bei 6349,83 Punkten. 
Der Swiss Performance Index (SPI) 
legte um 0,17 Prozent auf 5486,43 
Punkte zu. Für den späten Stim- 
mungsumschwung machten Händ- 
ler die Daten zu den US-Rohölla- 
gerbeständen verantwortlich. Mit 
den überraschend stark gestiegenen 
Lagerdaten sank der Ölpreis, was 
sich in der Folge negativ auf die 
Aktienmärkte auswirkte. 
Relativ grosser Nachfrage er- 
freuten sich Credit Suisse (+1,9 
Prozent) und Swiss Re (+1,4 Pro- 
zent). CS profitierten von An- 
schlusskäufen, nachdem bereits am 
Dienstag die am Investorentag ge- 
machten Aussagen gut aufgenom- 
men wurden. Die anderen Finanz- 
werte schlossen uneinheitlich. UBS 
legten am Ende um 1,4 Prozent zu, 
dagegen büssten Swiss Life (–0,2 
Prozent) oder Julius Bär (–0,5 Pro- 
zent) an Wert ein. 
OC Oerlikon (+3,1 Prozent) be- 
legten bei den Blue Chips den Spit- 
zenplatz. Es kursieren bereits seit 
Dienstag Gerüchte, wonach Rieter- 
Grossaktionär Peter Spuhler am 
Kauf der Textilsparte von Oerlikon 
interessiert ist. Rieter schlossen im 
breiten Markt mit –0,7 Prozent. 
Im breiten Markt legten Myriad 
nach dem Halbjahresausweis um 
4,7 Prozent zu. Insbesondere wur- 
den die Umsatzerwartungen für das 
laufende Rechnungsjahr von der 
früheren Esmertec bestätigt. 
Frankfurt mit Verlusten 
Der deutsche Aktienmarkt hat am 
Mittwoch mit Verlusten geschlos- 
sen. Der Leitindex Dax sank um 
0,13 Prozent auf 5702,05 Punkte. 
Der MDax gab um 0,23 Prozent auf 
7360,75 Zähler nach, der TecDax 
verlor 0,88 Prozent auf 763,88 
Punkte. (sda) Die Taschen wurden gestern an der Börse kaum gefüllt. 
FOTO KEYSTONE 
Keine Liste systemisch 
relevanter Konzerne 
WASHINGTON – Die US-Regierung wird 
im Zuge ihrer angestrebten Wirtschaftsre- 
formen nach den Worten von Finanzminister 
Timothy Geithner nicht im Voraus bekannt 
geben, welche Unternehmen sie als syste- 
misch relevant einstuft. Es werde keine feste 
Liste solcher Schlüsselkonzerne geben, hiess 
es in dem Manuskript für eine Stellungnah- 
me Geithners, die er am Mittwoch vor dem 
Finanzdienstleistungsausschuss des US-Re- 
präsentantenhauses abgeben sollte. Zugleich 
betonte er darin, dass die Schaffung einer 
neuen Verbraucherschutzbehörde nicht ein- 
hergehen werden mit «neuer Bürokratie für 
die Banken». Vielmehr würden dadurch 
mehrere einzelne Behörden zu einer einzigen 
gebündelt. (reuters) 
USA 
Hohe Managergehälter laut 
Experten mit Grund für Krise 
MANNHEIM – Hohe Managergehälter 
und die umstrittenen Bonuszahlungen sind 
nach Auffassung von Finanzmarktexperten 
eine wichtige Ursache für die aktuelle Kri- 
se. Wie das Zentrum für Europäische Wirt- 
schaftsforschung (ZEW) am Mittwoch in 
Mannheim mitteilte, sind fast 90 Prozent 
der 250 befragten Experten der Meinung, 
dass eine Veränderung der Vergütungssys- 
teme für Manager unbedingt notwendig 
ist. Bei der Frage, welche Massnahmen ge- 
eignet seien, Fehlanreize bei der Vergütung 
von Managern zu verhindern, zeigten sich 
die Experten recht geschlossen. Fast 90 Pro- 
zent nannten eine Verlängerung der Halte- 
fristen für Aktienoptionen und Malus-Rege- 
lungen, die bei unternehmerischem Misser- 
folg zu einer Kürzung der Bezüge führen. 82 
Prozent der Finanzmarktexperten seien da- 
von überzeugt, dass die Kopplung von Bo- 
nuszahlungen an andere Vorgaben als an den 
Aktienkurs ein geeignetes Mittel sei, kurzfris- 
tig orientierte Managemententscheidungen 
zu verhindern. 
74 Prozent hielten die Ausweitung der 
Haftung des Managements bei unternehme- 
rischen Misserfolgen für eine vielverspre- 
chende Massnahme. Deutlich weniger über- 
zeugt zeigten sich die Experten von den 
Vorschlägen, eine Obergrenze für Bonus- 
zahlungen einzuführen oder die Bonuszah- 
lungen an das Lohnniveau des Unterneh- 
mens zu koppeln. (ap) 
Franzosen kaufen weniger ein 
– Wirtschaft setzt auf Export 
PARIS – Die Franzosen kaufen bei stei- 
gender Arbeitslosigkeit weniger ein. Die 
privaten Konsumausgaben sanken im Au- 
gust überraschend um 1,0 Prozent im Ver- 
gleich zum Vormonat, wie das Statistikamt 
Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Von 
Reuters befragte Experten hatten ein Plus 
von 0,6 Prozent vorgesagt, nachdem es be- 
reits im Juli einen Rückgang von 1,2 Pro- 
zent gegeben hatte. Die Verbraucher hielten 
sich vor allem beim Kauf von Bekleidung 
und Autos zurück. Der private Konsum ist 
die wichtigste Stütze der zweitgrössten 
Volkswirtschaft des Euroraums. Experten 
befürchten deshalb, dass die Zurückhaltung 
der Verbraucher die gerade erst begonnene 
Konjunkturerholung bedroht. «Die franzö- 
sische Wirtschaft hat bisher nur einen ech- 
ten Treiber: die Verbraucherausgaben», 
sagte Natixis-Analyst Jean-Christophe Caf- 
fet. «Deshalb ist das kein gutes Zeichen für 
die Zukunft.» (reuters) EU
	        

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