Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

INLAND 
VOLKSBLATT 
2 DIENSTAG, 11. AUGUST 2009 
Tipps zum Schulanfang 
Vom frühen Aufstehen bis zu den Hausaufgaben: So wird der erste Schultag zum Erfolg 
SCHAAN – Mit Spannung sehen 
viele Schulanfänger den neuen 
Aufgaben entgegen. Vorbei ist 
die «sorglose Zeit» des Kinder- 
gartens. Damit der erste Schul- 
tag zum Erfolg wird, haben wir 
einige Tipps zusammengetragen. 
• Helena Wilhelm 
Zum Schulbeginn verändert sich 
viel im Leben der Abc-Schützen. 
Aufregend ist die Einschulung 
eines Kindes aber auch für die El- 
tern, denn es beginnt ein neuer Le- 
bensabschnitt. Der Tagesablauf des 
Kindes ist fortan wesentlich durch 
die Schule geprägt. Das wirkt sich 
auch auf alle anderen Familienmit- 
glieder aus. 
Alles beginnt mit einem pünkt- 
lichen Start in den Tag. Morgend- 
liche Hektik sollte aber vermieden 
werden. Darum gilt: Aufstehen spä- 
testens eine Stunde vor Unterrichts- 
beginn (bei längerem Schulweg 
entsprechend früher). 
Wenn Ihr Kind mit dem Bus in 
die Schule fährt, sollten Sie recht- 
zeitig mit ihm üben, die öffent- 
lichen Verkehrsmittel zu benutzen. 
Machen Sie Ihr Kind auf mögliche 
Gefahren aufmerksam, stärken Sie 
aber auch sein Selbstvertrauen. 
Freizeit zum Abschalten 
Vater und Mutter sind in gleichem 
Masse gefragt, dem Kind in diesem 
neuen Lebensabschnitt zur Seite zu 
stehen. Interessieren Sie sich für 
die neuen Erfahrungen, die Ihr 
Kind macht und fragen Sie nach, 
was es in der Schule erlebt. Sie 
können Ihrem Kind nicht alle 
Schwierigkeiten aus dem Weg räu- 
men, aber Sie können ihm ver- 
ständnisvoll zur Seite stehen. 
Gerade am Anfang ist die Schule 
für Kinder sehr anstrengend. Daher 
sollten Eltern ihrem Kind nach dem 
Mittagessen mindestens eine halbe 
Stunde Zeit zum Erholen gönnen. 
Achten Sie aber von Anfang an 
konsequent darauf, dass die Haus- 
aufgaben nicht bis zum Abend lie- 
gen bleiben. Die Hausaufgaben zei- 
gen den Lehrern, ob der Lernstoff 
verstanden wurde. Nach den Haus- 
aufgaben und am Wochenende 
sollte das Kind viel Freizeit zum 
Abschalten haben. 
Konzentration ist wichtig 
Auch wenn die Kleinen noch 
sehr verspielt sind, müssen sie jetzt 
lernen, sich für eine längere Zeit zu 
konzentrieren. Spiele wie Mikado 
helfen, die Konzentrationsfähigkeit 
und Aufmerksamkeit zu fördern. 
Kinder zwischen 5 und 7 Jahren 
sollten sich bis zu 15 Minuten lang 
voll konzentrieren können. 
Für die Pausen wäre es gut, wenn 
die Kinder jeden Tag einen ande- 
ren Snack bekommen. Gesunde 
Kost von zu Hause ist immer bes- 
ser als auf dem Schulweg Süssig- 
keiten zu kaufen. Gestalten Sie das 
Pausenbrot abwechslungsreich. 
Legen Sie Salatblätter dazwischen, 
geben Sie Karottenschnitze oder 
Paprikastreifen und immer auch 
ein Stück Obst mit. 
Ein schöner Ranzen ist der Stolz 
eines jeden Abc-Schützen. Achten 
Sie darauf, dass er stabil gebaut 
ist, wenig wiegt und richtig sitzt. 
Reflektierende Streifen auf dem 
Ranzen erhöhen die Verkehrssi- 
cherheit. 
Die Umgebung kennenlernen 
Das Kind muss sich jetzt an eine 
neue Umgebung gewöhnen. Es ist 
sinnvoll, schon vor dem 1. Schultag 
die Schule zu besuchen. An Schul- 
festen oder Tagen der offenen Tür 
kann Ihr Kind das Schulgebäude, 
den Pausenhof und die Klassenräu- 
me kennenlernen. Auch die nähere 
und weitere Umgebung der Schule 
sollte dem Kind durch gemeinsame 
Spaziergänge mit den Eltern bes- 
tens vertraut sein. 
Das Wichtigste am ersten Schul- 
tag ist natürlich die Schultüte. Am 
schönsten ist es, die Tüte mit dem 
Kind gemeinsam zu basteln. Beim 
Inhalt sind der Fantasie keine Gren- 
zen gesetzt. Somit steht mit weni- 
gen Tipps dem ersten Schultag 
nichts mehr im Wege. 
Die Schultüte darf beim ersten Schultag natürlich nicht fehlen. 
FOTO 
BILDERBOX 
Alpenbrunch der 
FBP-Ortsgruppe Balzers 
Die FBP-Ortsgruppe Balzers lädt am Sonn- 
tag, den 16. August, herzlich zum Alpen- 
brunch ein. 
Ziel ist die Balzner Alp Matta, ein gemüt- 
licher Fussmarsch von etwa 
11/4 
Std. ab 
Malbun, Jägerweg über Saass zur Matta- 
Hütte. 
Treffpunkt: 9 Uhr beim Gemeindehaus 
Balzers zur Abfahrt; Fahrgemeinschaften 
mit Privatautos oder 9.30 Uhr Abmarsch 
beim Parkplatz Alpenhotel Malbun (Vöge- 
li). 
Verpflegung: Bei der Matta wird ein 
Brunch von der Ortsgruppe offeriert. Für 
Speis und Trank ist bestens gesorgt. 
Bekleidung: Gutes Schuhwerk wird emp- 
fohlen. 
Fahrgelegenheit: Ältere oder gehbehin- 
derte Personen melden sich bitte an bei Eu- 
gen Gstöhl (Tel. 079/696 09 56). Sie wer- 
den zu Hause um ca. 9.30 Uhr abgeholt und 
fahren mit einem Bus bis zur Matta. 
Die FBP-Ortsgruppe Balzers freut sich 
auf viele Teilnehmer/-innen. Bei unsicherer 
Witterung gibt Tel. 079/696 09 56 am Sonn- 
tag, den 16. August, ab 8 Uhr Auskunft. 
FBP-Ortsgruppe Balzers 
Der Vorstand 
Einladung zum Grillfest 
ESCHEN-NENDELN – Die FBP-Orts- 
gruppe Eschen/Nendeln lädt zum traditio- 
nellen Grillfest ein: 
Datum: Samstag, 22. August, ab 16 Uhr 
Ort: Holzerhütte, Nendeln 
Unkostenbeitrag für Essen und Getränke: 
15 Franken pro Person, Kinder gratis. Für 
die Kinder ist ein Gumpischloss vorhan- 
den. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
Das Grillfest findet bei jeder Witterung 
statt. Der Ortsgruppen-Vorstand freut sich 
auf viele Besucher. 
FBP-Ortsgruppe Eschen/Nendeln 
Fortschrittliche Bürgerpartei 
Aeulestrasse 56, 9490 Vaduz 
Tel.: 237 79 40, Fax: 237 79 49 
www.fbp.li 
FBP-TERMINE 
Nordic Walking – 
Kunst des sportlichen Gehens 
SCHAAN – Mit der Franklin-Methode 
macht Nordic Walking Sinn und Spass: Sich 
auf einer Wolke schwebend zu fühlen? 
Leicht, locker, schonungsvoll und doch zü- 
gig kraftvoll durch Feld und Wald zu wan- 
dern – ist das auch Ihr heimlicher Wunsch? 
Der Kurs 306 unter der Leitung von Elisa- 
beth Jörin beginnt am Dienstag, den 18. Au- 
gust 2009, um 18 Uhr im Seminarzentrum 
Stein-Egerta in Schaan. 
Anmeldung und Auskunft bei der Er- 
wachsenenbildung Stein-Egerta in Schaan, 
Telefon 232 48 22 oder per E-Mail an 
info@steinegerta.li. (pd) 
Mensch 
Der Umgang mit Menschen ge- 
hört für Sandra Tinner zum be- 
ruflichen Alltag. In ihrer Tätig- 
keit als Papeteristin scheint sie 
ihren Traumberuf gefunden zu 
haben. 
• Tristan Schädler 
Schon nach ihrer Lehre in einer 
Papeterie in Vaduz wusste Sandra, 
dass für sie der Umgang und die 
Zusammenarbeit mit Kunden ein 
fester Bestandteil ihres späteren 
Berufes sein würde. Nach einer 
zweijährigen Beschäftigung als 
Papeteristin in Buchs und einer 
darauf folgenden zehnjährigen 
Babypause, während der sie zeit- 
weise als Tupperware-Verkäufe- 
rin tätig war, kam die Sevelerin 
nach Triesenberg. 
Seit mittlerweile fünf Jahren ar- 
beitet Sandra nun schon   in der 
Papeterie «Regina’s Bürowelt» in 
Triesenberg. Zusammen mit der 
Geschäftsführerin Regina und ei- 
ner teilzeitbeschäftigten Aushilfe 
versorgt Sandra die Gemeinde 
Triesenberg täglich mit Büroarti- 
keln. 
Verbesserter Standort 
Bis Oktober letzten Jahres be- 
fand sich die Papeterie unter dem 
Namen «Regina’s Dorflada» an 
der Hauptstrasse nahe der Post in 
Triesenberg. Nachdem die «Bä- 
ckerei Schädler» in Triesenberg 
ihren Betrieb schloss, übersiedel- 
te die Papeterie zu diesem Stand- 
ort. 
Dieser bietet neben einer schö- 
neren Location und einem über- 
sichtlicheren Geschäft bessere 
Parkmöglichkeiten für die Kun- 
den. Die Grösse hat sich gegen- 
über der alten Papeterie nicht ver- 
ändert. 
Der Spass ist das Wichtigste 
An ihrer Arbeit als Verkäuferin 
schätzt Sandra vor allem den Kon- 
takt  mit den  Menschen. «Ich bin 
mit meiner Tätigkeit sehr glück- 
lich. Ich glaube, es gibt keinen 
besseren Beruf als Verkäuferin», 
lacht Sandra. Ein Grund für die 
Freude an ihrem Beruf ist die Ge- 
meinde selbst: «Die Triesenberger 
haben eine sehr offene und freund- 
liche Art und sind meistens viel 
unkomplizierter als die Leute in 
anderen Gemeinden», erzählt 
Sandra. 
«Job und Familie unter einen 
Hut zu bringen ist für mich kein 
Problem, da  meine beiden Söhne 
tagsüber in der Schule sind.» 
SANDRA TINNER 
Geboren: 15. 11. 1968 
Beruf: Papeteristin 
Da bin ich daheim: Sevelen- 
Rans 
Auf das stehe ich: Offenheit 
und freundliche Leute 
Ist nicht mein Ding: Unpünkt- 
lichkeit 
An Liechtenstein schätze ich: 
Die Natur 
Ein Ziel in meinem Leben: Ei- 
ne Reise nach Mexiko zu unter- 
nehmen 
Menschen in 
         Liechtenstein 
«Kein besserer Beruf» 
Sandra Tinner, Pape- 
teristin, Rans. 
FOTO ZVG
	        

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