Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

MOBIL 
LÄNDER 
ZEITUNG 2 26 MITTWOCH, 15. JULI 2009 
Geniale Kombination 
Der Opel Zafira OPC im «Volksblatt»-Test 
SCHAAN – Im Opel Performance 
Center (OPC) wurde der sonst 
brav wirkende Familienlaster Zafi- 
ra in einen Sportwagen verwan- 
delt. 240 PS kitzeln die Ingenieure 
aus dem 2,0-Liter-Turboaggregat. 
• Angelo Umberg 
Dem Van eine sportliche Note zu 
verleihen, liegt auch bei anderen 
Herstellern im Trend. Der Zafira 
OPC ist der beste Beweis, wie diese 
Absicht erfolgreich in die Tat umge- 
setzt werden kann. Damit spricht 
man unter anderem junge Familien- 
väter an, die bislang lustlos in Pro- 
spekten wühlten und sich fragten, 
wo ist denn hier der Fahrspass? 
Schon die Fahrleistungen lassen 
hoffen. Ein Van, der bis zu sieben 
Passagiere auf Tempo 231 km/h be- 
schleunigt und in 7,8 Sekunden 
Tempo 100 km/h erreicht, dürfte 
über Langeweile am Steuer erha- 
ben sein. Auch optisch macht der 
Opel keinen Hehl daraus, dass mit 
bulliger Frontschürze, Seiten- 
schwellern und 17-Zoll-Alufelgen 
einige Register gezogen wurden. 
Auf Sportlichkeit getrimmt 
Drinnen geht es mit Recaro-Sitzen 
genauso sportlich ambitioniert wei- 
ter. Trotzdem ist der Van Zafira all- 
zeit bereit die Fahrgäste durch seine 
Variabilität und sein Raumangebot 
zu verblüffen. Die bis zu 1700 Liter 
Ladevolumen im Rücken geraten 
schnell in Vergessenheit, wenn der 
Motor gestartet wird. Beim Tritt 
aufs Gas stürmt der Zafira mit Be- 
geisterung davon, kann aber pro- 
blemlos gezügelt werden. Die OPC- 
Leute haben das Fahrwerk modifi- 
ziert, doch am vorzüglichen Fahr- 
komfort, am tadellosen Geradeaus- 
lauf wie auch am hitverdächtigen 
Kurvenverhalten ändert sich nichts. 
Die verrückte Idee, den Zafira zum 
einem sportlichen Familientrans- 
porter zu machen, kann als geniale 
Kombination gewertet werden. 
Der Opel Zafira ist ein Van, der bis zu sieben Passagiere auf Tempo 231 km/h beschleunigt. 
FOTO 
ZVG 
Antrieb: 2,0-Liter-Turbomotor mit 240 
PS, Frontantrieb, 6-Ganggetriebe. Fahr- 
leistungen: 0–100 km/h in 7,8 s, Spitze 
231 km/h. Masse: L x B x H = 450 x 
1,80 x 1,64 m. Gewicht: 1590 kg. Ver- 
brauch: 9,6 Liter, 
CO2-Ausstoss 
230 g/ 
km. Ausstattung: Der Opel Zafira OPC 
glänzt mit 6 Airbags, ABS mit EBV, in- 
teraktives dynamisches Fahrsystem 
(IDS), Wegfahrsperre, Sportfahrwerk, 
Klimaanlage, Racarositze, Bordcompu- 
ter, Tempomat, Sportpedale, Radio/CD- 
Gerät, 17-Zoll-Alufelgen. Preis: 46 600 
Franken. 
OPEL ZAFIRA OPC 
Neues Autospiel: 
Rasen in Endzeitstimmung 
FRANKFURT – Es herrscht Endzeitstim- 
mung auf der Erde. Naturkatastrophen und 
Klimawandel haben nur eine Ödnis übrig 
gelassen. Im Kampf um die letzten Spritre- 
serven liefern sich die, die noch dageblieben 
sind, heisse Wettrennen. In dem Rennspiel 
«Fuel» von Codemaster stehen insgesamt 
14 400 Quadratkilometer an Strecke zur 
Verfügung, die man auf und abseits der 
Pisten befahren kann. Das ist die grösste 
Spielwelt in einem Videospiel, wie Guin- 
ness World Records offiziell bestätigt. 
Ziemliche wilde Landschaften 
In «Fuel» fährt man mit den verschie- 
densten Fahrzeugen, von Motorrädern über 
Buggys und Quads bis zu Trucks und fri- 
sierten Sportwagen. Je mehr Rennen man 
gewinnt und Aufgaben man löst, desto mehr 
Teile bekommt man 
und kann seine Ma- 
schinen immer wei- 
ter ausbauen. Es geht 
durch ziemlich wil- 
de Landschaften, 
durch verschiedene 
Klimazonen, Wind 
und Wetter beein- 
flussen das Spielge- 
schehen. Für die Spannung sorgen 70 Karri- 
ere-Events und mehr als 100 Herausforde- 
rungen. Das PC-Spiel läuft auf Rechnern 
mit ungefähr 3 GHz und 1 GB Arbeitsspei- 
cher. Auf der Festplatte werden sechs GB 
belegt. «Fuel» ist für PC, Xbox 360 und 
PlayStation 3 erschienen. Die PC-Version 
kostet im Handel unter 50 Euro. (ap) 
Schreckhafter Radfahrer 
Ein Radfahrer fuhr auf der Gemeindestras- 
se entlang. Es näherte sich aus einer Grund- 
stückseinfahrt ein Fahrzeug. Der Radfahrer 
ist hierüber derart erschrocken, dass er das 
Lenkrad veriss und hiebei stürzte. Dies je- 
doch ohne Zutun des unfallsgegnerischen 
Pkw-Lenkers. Dieser Pkw-Lenker wäre an 
der Grenze der Zufahrtsstrasse stehen ge- 
blieben und hätte den Radfahrer den Vor- 
rang gewährt. Durch das Annähern des 
Fahrzeuges ist jedoch der offensichtlich un- 
geübte und sehr schreckhafte Radfahrer ge- 
stürzt. Schlussendlich wollte dieser Radfah- 
rer noch Schmerzensgeld vom Unfallsgeg- 
ner und seiner Haftpflichtversicherungsge- 
sellschaft. Hier hat schlussendlich das Ge- 
richt die Klage abgewiesen und zwar einer- 
seits aus dem Grund, dass den Autofahrer 
keinerlei Verschulden treffe. Auch eine so- 
genannte «Gefährdungshaftung» durch den 
Betrieb eines Kraftfahrzeuges wurde abge- 
lehnt, da das Gericht nicht einmal eine Ver- 
ursachung feststellen konnte. Das soge- 
nannte «Erschrecken» hatte der Radfahrer 
selbst zu verantworten. 
Reinhard Pitschmann, Rechtsanwalt, Va- 
duz, gibt Auskunft zu den Themen Mobilität 
und Recht. 
www.anwaltspartner.com   
MOBIL-RATGEBER 
Gegensätze ziehen sich an 
Toyota: Der IQ und der Familienlaster Avensis sind im Trend 
SCHAAN – Toyota sorgt mit der 
Lancierung des weltweit kleinsten 
Vierplätzers IQ und dem Familien- 
kombi Avensis für Furore. In bei- 
den Autos ist modernste Techno- 
logie verpackt. 
• Angelo Umberg 
Der witzig geformte IQ gehört zu 
den Sparsamsten seiner Klasse. Zu 
haben ist der Neuling in den drei 
Designlinien «IQ Eco», «IQ» und 
«IQ2». Auf den ersten Blick erin- 
nert der IQ ein wenig an den 
Smart. Bezüglich Komfort, Sicher- 
heit und Fahrleistungen präsentiert 
sich der Japaner in einer anderen 
Liga. 
Apropos Sicherheit kann der IQ 
mit den Besten mithalten und liess 
sich beim Euro-Ncap-Crashtest fünf 
Sterne gutschreiben. Angetrieben 
wird der Toyota IQ von einem 1,0- 
Liter-VVT-i-Dreizylinder-Benziner 
mit 68 PS oder einem 1,4-Liter- 
Dieselmotor mit 90 PS. Zweckmäs- 
sig erweist die Gestaltung des In- 
nenraumes und die Ausstattung des 
Cockpits. Einen guten Eindruck 
hinterlässt das Fahrwerk des 
kleinsten Toyotas. Der IQ 1.0 VVT- 
i «Eco» ist für 21 700 Franken zu 
haben. 
Ein Hightech Kombi 
Der dritte Generation des Toyota 
Avensis ist eine Komposition von 
elegantem Design, vielseitiger Mo- 
dularität und einer kaum zu über- 
bietenden Flexibilität. Zu guter 
Letzt vermittelt der Trendsetter dy- 
namischen Fahrspass. Das Aussen- 
kleid ist sportlich elegant, der kom- 
fortable Innenraum einladend und 
die ausgefeilte Technik erstklassig. 
Die modernen beiden Bezinmo- 
toren (1,8- und 2,0-Liter) und die 
drei Dieselaggregate (2,0, 2,2 und 
2,2 D-Cat) liefern hohe Leistung 
bei einem bescheidenen Verbrauch 
und entsprechen der Energieeffizi- 
enzkategorien A oder B. Mit dem 
Avensis unterwegs fällt die präzise 
Schaltung, das perfekte Handling 
sowie das gute Kurvenverhalten 
auf. Im Innenraum fallen die gut ge- 
formten Sitze und die grosszügigen 
Platzverhältnisse auf. Alle Bedie- 
nungselemente liegen in bequemer 
Reichweite. Wo immer man hin- 
sieht, findet sich Qualität bis in 
letzte Detail. Zu haben ist er ab 
34 400 Franken. Der luxuriöse 
Avensis 2.2 D-D-Cat «Sol Premi- 
um» kostet 58 050 Franken. 
Elegantes Design und vielseitige Modularität: Der Toyota Avensis. 
Motorradfahrer 
prallt in Auto 
DAVOS – Ein Töfffahrer hat 
sich am Montag bei einem 
Auffahrunfall in Davos Laret 
mittelschwere Verletzungen 
zugezogen. Er übersah ge- 
mäss Polizeiangaben ein von 
der Hauptstrasse nach links 
abbiegendes Auto und prallte 
ungebremst auf den stehen- 
den Personenwagen. (sda) 
Peugeot 107 1.0 
«Black & Silver» 
Dem vor vier Jahren lan- 
cierten Stadtflitzer 107 ver- 
passte Peugeot ein gelun- 
genes Facelift. Für den 107 
sprechen das witzige Outfit, 
das Handling, der tiefe Ver- 
brauch und die Energieeffizi- 
enz. Der trendige Viertürer ist 
ein preiswertes, technisch 
hochwertiges Auto für preis- 
bewusste Kunden, die ein 
modernes und sparsames Au- 
to suchen. Zur Auswahl ste- 
hen ein 1,0-Liter-Benziner 
mit 68 PS und ein als 1,4-Li- 
ter-HDi-Diesel mit 54 PS. 
Dank seines geringen Ver- 
brauchs liegt der 107 in der 
Hitparade der umweltfreund- 
lichen Autos weit vorne. Er- 
staunlich ist das Raumange- 
bot des 107. Zu haben ist der 
107 ab 17 700 Franken. (au) 
Frau fährt in 
stehende Fahrzeuge 
ST. GALLEN – Eine betrun- 
kene Frau hat am Freitag- 
abend in St. Gallen zwei 
Fahrzeuge übersehen, die vor 
einem Rotlicht hielten. Sie 
fuhr mit ihrem Auto mit vol- 
ler Wucht in die Fahrzeuge. 
Zwei Personen klagten nach 
dem Unfall über Schmerzen. 
Der Sachschaden ist beträcht- 
lich. Die Frau hatte 1,2 Pro- 
mille, wie die Stadtpolizei St. 
Gallen mitteilte. Die betrun- 
kene Autofahrerin musste ih- 
ren Fahrausweis auf der Stel- 
le abgeben. (sda) 
Mini John 
Cooper Works 
Tief durchatmen, losfahren, 
süchtig werden und dies ohne 
Nebenwirkungen. Der Mini 
John Cooper Works schafft’s. 
Voll auskosten lassen sich die 
Vorzüge des wieselflinken 
Flitzers auf kurvigen Land- 
oder Passstrassen. Wie auf 
Schienen schiesst der Mini 
um die Ecken, bleibt dabei je- 
derzeit leicht beherrschbar 
und gutmütig. Das Aggregat 
mit 211 PS beschleunigt den 
Mini in 6,5 Sekunden von 0 
auf 100 km/h und lässt eine 
Spitzengeschwindigkeit von 
238 km/h zu. Zu haben ist der 
Mini John Cooper Works ab 
40 200 Franken. (au) 
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