Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

GELD & BÖRSE 
VOLKSBLATT 
12 DIENSTAG, 16. JUNI 2009 
  
Wechselkurse 15.06.2009 
Noten 
EUR *   1.4665 1.5565 
USD   1.0450 1.1350 
GBP   1.7215 1.8615 
CAD   0.9250 1.0250 
JPY   1.0475 1.1575 
Devisen 
EUR   1.4965 1.5265 
Aktuelle Devisenkurse, Telefon +423 236 86 90 
*LLB-Kunden beziehen Euronoten an den LLB-Bancomaten zum Devisenkurs 
Edelmetallkurse 15.06.2009 
KG Gold CHF 32.624.00 32.974.00 
Unze Gold USD 931.70 935.70 
KG Silber CHF 497.50 579.50 
Vreneli CHF 188.00 217.00 
Krüger CHF 1.012.00 1.111.00 
Festgeldsätze p.a. netto Valuta 17.06.2009 
Mindesteinlage: CHF 50‘000.--, EUR 25‘000.--, GBP / USD 40‘000.-- 
3 Monate 6 Monate 12 Monate 
CHF 0.125 % 0.125 % 0.125 % 
EUR 0.375 % 0.625 % 0.750 % 
GBP 0.375 % 0.625 % 0.875 % 
USD 0.125 % 0.250 % 0.500 % 
Weitere Währungen auf Anfrage. 
Kassenobligationen gültig ab   09.06.2009 
  CHF EUR 
2 Jahre   0.625 % 1.375 % 
3 Jahre   0.875 % 1.750 % 
4 Jahre   1.250 % 
5 Jahre   1.625 % 
6 Jahre   1.875 % 
7 Jahre   2.125 % 
8 Jahre   2.250 % 
Inhaberaktie 15.06.2009 
LLB-Inhaberaktie   CHF 64.90 
Aktienfonds NAV 12.06.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Aktien Schweiz (CHF) 1'325'570 141.65 * 5.80 % 
LLB Aktien Europa (EUR) 1'325'564 61.77 * 11.20 % 
LLB Aktien Nordamerika (USD) 1'325'563 124.61 * 6.10 % 
LLB Aktien Japan (JPY)   1'325'561 7665.00 * 12.89 % 
LLB Liechtenstein Banken (CHF)   512'970   155.60 * 12.08 % 
LLB Aktien 50 Leaders (CHF)   847'513 82.25 * 8.29 % 
LLB Aktien Regio Bodensee (CHF) 945'366 160.95 * 12.90 % 
LLB Aktien Fit for Life (CHF) 434'215 72.65 * 8.92 % 
LLB Aktien High Tech (CHF) 1'098'757 30.80 * 12.99 % 
LLB Aktien Global Trend (CHF) 1'798'671 98.50 * -0.95 % 
LLB Schweiz Performer   2'286'483 84.24 * 2.38 % 
LLB Aktien Immobilien Global (CHF) Klasse P 2'861'494 45.95 * 10.11 % 
Obligationenfonds NAV 12.06.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Obligationen CHF Klasse T 1'325'569 124.45 * 1.53 % 
LLB Obligationen CHF Klasse A 3'254'330 124.45 * 1.53 % 
LLB Obligationen EUR Klasse T 1'325'568 78.59 * 0.36 % 
LLB Obligationen EUR Klasse A 3'255'064 78.59 * 0.36 % 
LLB Obligationen USD   1'325'567 172.04 * -3.19 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse T 
  
674'526 103.40 * 1.34 % 
LLB Obligationen Euro Alternativ (CHF) Klasse A  3'257'003 103.40 * 1.34 % 
LLB Obligationen Global (EUR) Klasse P 916'371 57.48 * -1.59 % 
LLB Obligationen Inflation Linked (USD) Klasse P 2'861'487 106.25 * 3.06 % 
Strategiefonds NAV 10.06.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Strategie Zuwachs (CHF) 812'751 83.95 * 6.40 % 
LLB Strategie Ertrag (CHF) 812'745 99.35 * 4.25 % 
LLB Strategie Zuwachs (EUR) 812'755 88.97 * 7.17 % 
LLB Strategie Ertrag (EUR) 812'750 106.62 * 4.01 % 
LLB Strategie BPVV (CHF) 3'261'934 98.65 * 7.70 % 
Spezialfonds NAV 12.06.2009 Valoren-Nummer Preis YtD Perf. 
LLB Wandelanleihen TOPportunities (EUR) 1'162'861 106.58 * 11.86 % 
LLB Defensive (EUR) 2'153'524 107.01 * 1.55 % 
LLB Defensive (USD) 2'153'526 113.15 * 1.70 % 
LLB Aktien 50 Leaders Stufen Invest IV (CHF) 2'159'340 72.90 * 7.57 % 
LLB Wandelanleihen (EUR) Klasse P 2'861'470 77.36 * 1.38 % 
LLB Geldmarkt CHF 3'257'583 100.20 * 0.20 % 
* +/- Ausgabe-/Rücknahmekommission.                            Alle Angaben ohne Gewähr. 
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Grossauftrag 
für Airbus 
Auch Boeing sieht Krisenende 
PARIS – Milliardenauftrag für Air- 
bus und Optimismus beim Kon- 
kurrenten Boeing: Die Hoffnung 
auf ein absehbares Ende der 
schwersten Luftfahrtkrise aller 
Zeiten hat die Stimmung auf der 
Pariser Flugtechnikmesse gleich 
zu Beginn am Montag gehoben. 
Qatar Airways gab den Kauf von 
24 Airbussen für 1,9 Milliarden 
Dollar bekannt und kündigte eine 
massive Erweiterung seiner Flotte 
an. Der Chef der Boeing-Verkehrs- 
flugzeugsparte, Scott Carson, er- 
klärte: «Wir könnten beim weltwei- 
ten Verkehr die Talsohle erreicht 
haben.» 
Qatar Airways will mit den 24 
Mittelstreckenflugzeugen der 
A320- Klasse im Mittleren Osten, 
in Europa und Indien expandieren. 
«Wir haben grossen Hunger auf 
Flugzeuge», sagte Qatar-Chef Ak- 
bar Al Baker. Auch der Flughafen 
von Katar werde bis 2011 ausge- 
baut. 
Mehr Plus als Minus 
In den ersten fünf Monaten 2009 
hatten die grossen Flugzeugbauer 
kaum mehr Bestellungen hereinge- 
holt, als sie über Stornierungen 
wieder verloren. Allerdings ist die 
Produktion von Airbus und Boeing 
auf ein halbes Jahrzehnt ausge- 
bucht und für 2010 und 2011 sogar 
noch überbucht. Wenn die Nachfra- 
ge wie erwartet in der zweiten Jah- 
reshälfte 2010 anziehe, komme 
man ohne Kürzungen der Produkti- 
on aus, erklärte Boeing. Der US- 
Konzern, der zum Jahresanfang den 
Abbau von 10 000 Stellen ankün- 
digte, hat bereits die Fertigung der 
B-777 von sieben auf fünf im Mo- 
nat verringert. Auch Airbus tritt auf 
die Produktionsbremse. Airbus- 
Chef Thomas Enders erwartet 2011 
einen Rückgang der Auslieferungen 
um 15 bis 25 Prozent. 
«Es gibt Hoffnung» 
Carson äusserte die Erwartung, 
dass sich die Finanzmärkte in der 
zweiten Hälfte 2010 normalisier- 
ten. «Wir haben den Eindruck, es 
gibt Grund zur Hoffnung.» Unklar 
sei, wie steil der Aufschwung sein 
werde. «Langfristig ist die Nach- 
frage robust», sagte Carson. In den 
nächsten 20 Jahren würden 29 000 
Flugzeuge im Wert von 3,2 Billi- 
onen Dollar benötigt. Derzeit schla- 
ge die Krise auf manche Kunden 
noch voll durch. «40 bis 50 Prozent 
Einbruch ist für viele Frachtflieger 
normal. Doch das scheint auszulau- 
fen.» Eine leichte Erholung im 
Frachtbereich könnte «schon dieses 
Jahr, sicherlich 2010» einsetzen. 
Die Prognose für den Passagierver- 
kehr sei schwieriger. (dpa) 
Für Airbus scheint bereits wieder der Höhenflug zu beginnen. 
FOTO 
EPA 
Starke Verluste in Zürich 
Schweizer Börse: Deutlich tiefer nach negativen US-Daten geschlossen 
ZÜRICH – Die Schweizer Börse hat 
den Handel am Montag deutlich 
tiefer beendet. Händler machten 
Gewinnmitnahmen dafür verant- 
wortlich. Für Druck sorgten auch 
negative US-Makrodaten und die 
schwache Nachfrage nach lang- 
laufenden US-Wertpapieren. 
Der Empire State Manufacturing 
Index war im Juni deutlich schlech- 
ter als erwartet ausgefallen. Es sehe 
derzeit nicht nach einer Trendwen- 
de der US-Wirtschaft aus, lautet die 
Reaktion am Markt. Der Abbau der 
US-Wertpapierbestände durch aus- 
ländische Investoren im April wur- 
de ebenfalls negativ gesehen. An 
der Wall Street ging es entspre- 
chend bergab. 
Deutliches Minus 
Das Blue Chips Barometer SMI 
schloss mit einem Minus von 2,20 
Prozent auf 5400,15 Stellen. Der 
breite Swiss Performance Index 
(SPI) fiel um 2,0 Prozent auf 
4669,51 Punkte. 
Im Fokus der Anleger standen 
Holcim (–0,3%). Die Valoren konn- 
ten die anfänglich herben Kursver- 
luste abbauen und ins obere Tabel- 
lendrittel vorrücken. Grössere Ein- 
bussen mussten noch Swatch 
(–4,3%) hinnehmen. Das Unter- 
nehmen führte erstmals nach 20 
Jahren Kurzarbeit ein, betroffen ist 
die Tochtergesellschaft Universo. 
Richemont verloren 3,8%. Schluss- 
licht im SMI/SLI waren Julius Bär 
(–6,0%) und auch UBS (–5,6%) ga- 
ben deutlich nach. Kaum besser 
hielten sich CS (–4,7%). (sda) 
Die Börsianer konnten gestern nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. 
FOTO KEYSTONE 
IWF hebt Prognosen an 
WASHINGTON – Lichtblick für die welt- 
grösste Volkswirtschaft: Der Internationale 
Währungsfonds (IWF) erwartet für die US- 
Wirtschaft Mitte nächsten Jahres einen  «so- 
liden Aufschwung». Es sei im Jahresschnitt 
2010 mit einem Wachstum von 0,75 Pro- 
zent zu rechnen – noch im April hatte der 
IWF von einem «Null-Wachstum» gespro- 
chen. Damit korrigieren die Experten erst- 
mals seit Beginn der Krise ihre Erwar- 
tungen nach oben. Zugleich warnte der IWF 
aber auch vor einem langfristigen Risiko: 
Durch Konjunkturprogramme und andere 
Ausgaben im Kampf gegen die Krise ver- 
schlechterten sich die Staatsfinanzen immer 
drastischer: Bis 2011 drohe das Haushalts- 
defizit auf neun Prozent des Brutto-Inlands- 
produkts (BIP) anzuwachsen. 
In der am Montag veröffentlichten Kon- 
junktureinschätzung des IWF werden auch 
die Erwartungen für dieses Jahr leicht nach 
oben korrigiert. Für dieses Jahr sei mit 
einem Schrumpfen der US- Wirtschaft um 
2,5 Prozent zu rechnen; noch im April 
sprach der IWF von einem Minus von 2,8 
Prozent. (dpa) 
USA 
Milliardenübernahme: Holcim 
expandiert nach Australien 
ZÜRICH – Der Zementkonzern Holcim 
expandiert in Australien und übernimmt für 
rund 1,8 Milliarden Franken die Cemex 
Australia. Damit verbunden ist die Aufsto- 
ckung der Beteiligung an Cement Australia. 
Zudem will Holcim das Engagement an 
Huaxin Cement in China vertiefen. Die Vor- 
haben sollen mit einer Kapitalerhöhung fi- 
nanziert werden. Holcim übernimmt vom 
mexikanischen Konkurrenten Cemex das 
Australiengeschäft in den Bereichen Zu- 
schlagstoffen, Transportbeton und Beton- 
waren für insgesamt 2,02 Milliarden austra- 
lische Dollar (1,77 Milliarden Franken). 
Die Akquisition umfasst auch die Übernah- 
me einer Cemex-Beteiligung von 25 Pro- 
zent an Cement Australia, wie Holcim am 
Montag mitteilte. Holcim hält bereits 50 
Prozent an Cement Australia und kann die 
Beteiligung damit auf 75 Prozent aufsto- 
cken. (ap) 
SCHWEIZ 
Weitere Risiken und 
Abschreibungen für Banken 
FRANKFURT – Die Europäische Zentral- 
bank (EZB) sieht in der Finanzkrise nach 
wie vor immense Risiken für die Banken im 
Euro-Raum und erwartet weitere Milliar- 
denabschreibungen. Den Abschreibungsbe- 
darf vor allem aus Kreditrisiken von jetzt an 
bis Ende 2010 schätzt die Notenbank auf 
283 Milliarden Dollar (204 Mrd Euro), wie 
aus ihrem am Montag veröffentlichten «Fi- 
nanzstabilitätsbericht» hervorgeht. Seit Be- 
ginn der Krise im Sommer 2007 bis Ende 
2010 würden sich die Abschreibungen auf 
649 Milliarden US-Dollar summieren. Die 
EZB ist damit optimistischer als der Inter- 
nationale Währungsfonds (IWF), der für 
den Zeitraum 2007 bis 2010 Abschrei- 
bungen in Höhe von 900 Milliarden Dollar 
erwartet.  (dpa)
	        

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