Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

NACHRICHTEN 
LÄNDER 
ZEITUNG 2 4 MITTWOCH, 10. JUNI 2009 
Herr Heidegger, 
Es wäre hilfreich, wenn Sie uns den Grenz- 
wert im Mobilfunk von Irland mitteilen 
würden. Wir könnten ihn mit dem Schwei- 
zer Wert vergleichen. Auch wüssten wir, 
welcher Strahlenbelastung Sie sich momen- 
tan aussetzen. Wenn Sie ergänzende Infor- 
mationen zu Ihrem Wissensstand brauchen, 
wenden Sie sich am Besten an das Bundes- 
amt für Kommunikation der Schweiz. Das 
BAKOM ist das technische Kompetenzzen- 
trum des Bundes für elektromagnetische 
Verträglichkeit. Diese Fachstelle verfügt 
über die notwendigen Kenntnisse. Sie fin- 
den dort Ärzte und auch Juristen, die Ihnen 
gerne jede gewünschte Auskunft geben 
werden. Auch wir halten uns an kompetente 
Fachleute, die für die Gesetzgebung verant- 
wortungsvoll hinstehen. 
Wir glauben, dass die Mehrheit der liech- 
tensteinischen Bevölkerung der Übernahme 
des Schweizer Grenzwertes im Mobilfunk 
zustimmt.   Wolfgang J. Bayer für die GPL 
LESERMEINUNG 
Fronleichnamsfest am Don- 
nerstag, den 11. Juni 2009 
Balzers 
18.30 Uhr Vorabend; 7.30, 9 Uhr 
Kapelle Haus Gutenberg: 8.30 Uhr 
Bendern-Gamprin 
9 Uhr 
Eschen 
18.30 Uhr Vorabend; 9 Uhr 
Mauren 
19 Uhr Vorabend; 9.30 Uhr 
Nendeln 
19 Uhr Vorabend; 9 Uhr 
Planken 
10 Uhr 
Ruggell 
19 Uhr Vorabend; 9 Uhr 
Schaan 
Pfarrkirche: 9.30, 19 Uhr 
Kloster: 11 Uhr 
Schaanwald 
9.30 Uhr in Mauren 
Schellenberg 
9 Uhr 
Triesen 
Pfarrkirche: 9 Uhr 
Marienkapelle: 19 Uhr 
Triesenberg 
Pfarrkirche: 9.30, 19.15 Uhr 
Vaduz 
Pfarrkirche: 9 Uhr 
KATH. GOTTESDIENSTE 
Die kleine Tour zur Arbeit 
Am 13. Juni startet die grosse Tour 
de Suisse. Schon seit Anfang Mai 
fahren 580 Velobegeisterte täglich 
die kleine Tour zur Arbeit. Als Ar- 
beitgeber beteiligt sind 13 Firmen, 
die Landesverwaltung samt Lehr- 
personen der weiterführenden Schu- 
len und die 11 Gemeinden samt 
Lehrpersonen der Kindergärten und 
Primarschulen. Was bewegt so viele 
aktive Menschen, ganz bewusst die 
Arbeitswege an mindestens 50% ih- 
rer persönlichen Arbeitstage per 
Fahrrad zurücklegen? 
Heini Eggenberger aus Weite legt 
seit Jahren die gut 7 Kilometer zur 
Inficon AG im Industriegebiet Bal- 
zers Nord an fast allen Tagen vier 
Mal am Tag per Rad zurück – im 
Winter mit Spikes-Reifen. Dabei 
hat Heini die Erde schon mehr als 
ein Mal umrundet! Dank der täg- 
lichen Bewegung an der frischen 
Luft ist er fit und praktisch nie 
mehr krank. «Oft sehe ich einen 
Fuchs oder einen Fischreiher am 
Wegrand, manchmal springen Rehe 
über die Strasse. Dann geht mir das 
Herz auf.» 
Marion Eckert-Krause aus Feld- 
kirch-Gisingen radelt die etwa 15 
Kilometer zur Ivoclar Vivadent AG 
in Schaan morgens meist via Rad- 
weg/Strasse, nach der Arbeit auf 
dem Rheindamm via Illspitz/ 
Rüttenen. «Die Radstrecke mor- 
gens macht mich fit für den Tag 
und lässt schon eine Menge krea- 
tive Gedanken in meinem Kopf ent- 
stehen. Auf der Heimfahrt verarbei- 
te ich die Eindrücke des Tages und 
komme entspannt bei meiner Fami- 
lie an. Diese Art von Work-Life- 
Balance ist nicht mehr wegzuden- 
ken. Selbst Regen und Kälte ma- 
chen mir mittlerweile nichts mehr 
aus; manche halten mich deshalb 
für ein bisschen verrückt.» 
Bei der Gemeinde Ruggell ma- 
chen 36 % der Angestellten bei 
«Mit dem Rad zur Arbeit» mit. 
Stellvertretend die Aussage von 
Vorsteher Ernst Büchel: «Als um- 
weltbewusster Mensch fahre ich je- 
den Tag mit dem Fahrrad zur Ar- 
beit. Den Arbeitsweg lege ich täg- 
lich viermal zurück, das gibt total 
3,5 Kilometer. Diese sportliche Tä- 
tigkeit ist gleichzeitig auch ein Bei- 
trag für meine Gesundheit. Ich ge- 
niesse das Radfahren bei jedem 
Wetter. Obwohl ich keine lange 
Strecke zurückzulegen habe, ist das 
Radfahren jeden Tag eine willkom- 
mene Abwechslung und ich kann 
für wenige Augenblicke die Natur 
geniessen. Zudem bringt’s für mich 
öfters interessante Begegnungen 
und Gespräche.» 
Für den VCL-Vorstand Georg Sele 
Heini Eggenberger auf dem Heim- 
weg. 
FORUM 
Fronleichnam in der 
Pfarrei Mauren-Schaanwald 
MAUREN-SCHAANWALD – Morgen 
Donnerstag, den 11. Juni, um 9.30 Uhr fei- 
ert die Pfarrei Mauren-Schaanwald in Mau- 
ren das Fronleichnamsfest mit dem Gottes- 
dienst und der anschliessenden feierlichen 
Sakramentsprozession unter Mitwirkung 
der Dorfvereine. 
Die Anwohner werden gebeten, entlang 
des Prozessionsweges – Kirchenbot – Peter- 
Kaiser-Stsrasse – Rosenstrasse – Peter- und 
Paul-Strasse – ihre Häuser zu schmücken, 
sei es mit Blumen, Zweigen, Kerzen, klei- 
nen Kreuzen, Fahnen usw. 
Der Pfarreirat freut 
sich, dass die diesjäh- 
rigen Erstkommuni- 
onkinder in ihren Erst- 
kommunionkleidern 
wieder dabei sind und 
bei der Station auf dem 
Schulplatz ein Lied sin- 
gen. Nach der Prozession trifft man sich 
zum gemütlichen Beisammensein auf dem 
Schulplatz. Für Speis und Trank ist durch 
die Pfadfinder bestens gesorgt. (pd) 
«Halleluja, Jesus lebt!» 
So lautet der Refrain eines sehr be- 
kannten und beliebten Osterliedes. 
Die Auferstehung gehört wesent- 
lich zur Erlösung durch Jesus Chris- 
tus. Wäre er nur gestorben, wäre er 
wohl den Tausenden gleich, die un- 
ter den Römern am Kreuz zu Tode 
kamen, und wohl kaum jemand 
würde seinen Namen kennen. Die 
Auferstehung hat sein Erlösungs- 
werk vollendet. Ich bin den Profes- 
soren meiner Studienzeit am Pries- 
terseminar St. Luzi, Chur, überaus 
dankbar, dass sie uns als Christus- 
Bild den Auferstandenen vermittelt 
haben. So zeigt mein Primizkreuz, 
das ich mir wünschen durfte, den 
Auferstandenen. 
Das ganze erste christliche Jahr- 
tausend kannte im allgemeinen kei- 
ne Darstellung des toten Jesus am 
Kreuz. Die Christen der Urkirche 
(1. bis 3. Jh.) kannten das Bild vom 
Guten Hirten oder Symbole wie 
den Fisch oder das Christus-Zei- 
chen (XP) im Strahlenkranz. Nach 
der Befreiung der Kirche durch 
Kaiser Konstantin im Jahre 313 
kam es bald zur Darstellung Christi 
als Allherrscher (Pantokrator) vor 
allem in den Apsiden großer Kir- 
chen; er wurde auch am Kreuz im- 
mer als der lebendige, ja sogar als 
der königlich triumphierende dar- 
gestellt. Noch das bekannte Kreuz 
des hl. Franz von Assisi um 1200 
zeigt Christus als lebendigen. Erst 
mit den Schrecken und Leiden der 
Pestzeit im Hochmittelalter kam, 
um damit die Menschen zu trösten, 
die bekannte Darstellung des toten, 
geschundenen und oft blutüber- 
strömten Gekreuzigten. 
Sich vertiefen in die christliche 
Kunst- und Liturgiegeschichte nicht 
nur bis zum Tridentinum (16. Jh.), 
sondern bis zu den Anfängen des 
Christentums – «ad fontes» (bis zu 
den Quellen), wie Papst Johannes 
XXIII. zu sagen pflegte – weitet 
das Denken. Fürstin Gina war vom 
Christus-Bild als Auferstandenem 
geprägt. Schon in den 1970er-Jah- 
ren erwarb sie ein Kreuz von Dr. 
Georg Malin und stiftete es dem 
neu erbauten Betagtenwohnheim in 
Vaduz; weil es bei dessen Abbruch 
spurlos verschwunden ist, gestalte- 
te er 2008 nochmals das gleiche 
Kreuz. Ich erinnere mich an das 
Gespräch mit Fürstin Gina über die 
Art des Gedenkgottesdienstes bei 
ihrem Tod, wobei sie mir eröffnete, 
dass sie eine österliche Feier in 
Weiss, nicht in Schwarz wünsche. 
Im Rundschreiben von Papst Jo- 
hannes Paul II. zur Jahrtausendwen- 
de steht der Satz: «Die Betrachtung 
des Angesichtes Christi kann nicht 
beim Bild des Gekreuzigten stehen- 
bleiben. Er ist der Auferstandene. 
Es ist der auferstandene Christus, 
auf den die Kirche jetzt schaut.» 
Mögen dies auch ein paar Anre- 
gungen für Fronleichnam sein, wo 
wir den auferstandenen und gegen- 
wärtigen Herrn feiern! 
Franz Näscher, Pfr. i. R., Bendern 
LESERMEINUNG 
FOTO 
PAUL 
TRUMMER 
Umweltfreundlich Die Ge- 
meinde Triesen erweitert ihren Fuhrpark 
mit dem derzeit umweltfreundlichsten PW 
Honda Insight Hybrid gemäss der Auto- 
Umweltliste AUL des Verkehrs-Clubs der 
Schweiz (VCS). Unser Foto zeigt (von 
links): Manfred Franz, Sand Garage Trie- 
sen, Gemeindevorsteher Günter Mahl und 
Gemeindebauleiter Paul Eberle. 
In der Hoffnung auf ein Wiedersehen nehmen wir in tiefer Trauer 
Abschied von meinem lieben Mann, unserem herzensguten Papa, 
Opa und Schwiegervater 
Anton (Toni) Wieser 
11. August 1931 – 8. Juni 2009 
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist er für uns alle viel zu früh sanft 
entschlafen. 
Wir vermissen ihn sehr und sind dankbar für die schönen Stunden, die 
wir mit ihm verbringen durften. 
Vaduz, den 9. Juni 2009 
In Liebe und stiller Trauer: 
Resi 
René 
Roman und Andrea mit Vanessa und Sandro 
Doris und Daniel mit Nicole und Fabienne 
Susanne und Mario mit Tamara und Patrick 
Verwandte und Bekannte 
Der Gedenkgottesdienst findet heute Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 19.30 
Uhr in der Pfarrkirche Vaduz statt. 
Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet am Frei- 
tag, den 12. Juni 2009, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Vaduz statt. 
Wir bitten, von Handkondolenzen abzusehen. 
Traueradresse: Resi Wieser, Schwefelstrasse 13, 9490 Vaduz 
TODESANZEIGE 
Du gingst so still von uns, 
du wirst so sehr vermisst, 
du warst so lieb und gut, 
dass man dich nie vergisst.
	        

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