Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

SPORT 
VOLKSBLATT 
24 DONNERSTAG, 4. JUNI 2009 
Kranz knapp verpasst 
FL-Schwinger Bernd Walser am Glarner-Bündner Kantonalschwingfest guter 14. 
ENNENDEN – So nah wie beim 
Glarner-Bündner Kantonalschwing- 
fest in Ennenden war Bernd 
Walser noch nie an einem Kranz- 
gewinn. Als 14. verpasste er sein 
grosses Ziel nur knapp. 
• Stefan Lenherr 
«Der Kranz war wirklich zum Grei- 
fen nah», sagt Bernd Walser, ohne 
enttäuscht zu klingen, dass es eben 
doch nicht geklappt hat. Im letzten 
Kampf hätte er die maximale Punkte- 
zahl herausholen müssen, um sich 
seinen langersehnten Wunsch zu er- 
füllen. Doch sein Gegner im Säge- 
mehl war nicht irgendwer. Ueli Roth 
nennt einige Kränze sein Eigen und 
war auch schon am eidgenössischen 
Schwingfest, dem Mekka der «Bö- 
sen», wie die besten Schwinger ge- 
nannt werden, mit von der Partie. 
Positive Wettkampfbilanz 
Im Duell mit dem haushohen Fa- 
voriten konnte Walser rund drei 
Minuten bestehen. «Ich habe mich 
gut gewehrt und auch probiert, an- 
zugreifen», so Walser, «ich kann 
mir nichts vorwerfen.» Am Ende 
musste sich der 28-Jährige dann 
die zweite Niederlage notieren las- 
sen. Daneben konnte er drei Siege 
und ein Untentschieden herausho- 
len, was ihm den 14. Platz (138 
Starter) einbrachte. Im Nachhinein 
spricht der Vaduzer dann auch von 
einem gelungenen Wettkampf. «Ich 
bin mit dem Ergebnis zufrieden. 
Die ganze Saison war ich bisher 
konstant gut, darauf kann man auf- 
bauen.» 
Weiterhin gilt das grosse Au- 
genmerk von Bernd Walser dem 
Gewinn eines Kranzes. Mindes- 
tens bis zum 11. Juli muss er noch 
ohne auskommen. Dann steigt in 
Silvaplana nämlich das Bündner 
Kantonalschwingen, quasi ein 
Heimspiel für den in Chur trainie- 
renden Liechtensteiner. «Dort ha- 
be ich wieder die Chance, vorne 
mitzumischen. Vielleicht klappt es 
ja dann.» 
Kräftemessen mit den Besten 
Um für diese Herausforderung 
gerüstet zu sein, startet Walser am 
28. Juni beim 114. Nordostschwei- 
zerischen Schwingfest in Wilchin- 
gen. Nahe der deutschen Grenze 
werden sich Schwinger der Ver- 
bandskantone Appenzell, Glarus, 
Graubünden, St. Gallen, Thurgau, 
Zürich, Schaffhausen sowie einzel- 
ne Spitzenschwinger der übrigen 
Teilverbände messen. «Resultat- 
mässig erwarte ich mir nicht viel. 
In erster Linie geht es darum, Er- 
fahrungen zu sammeln», sagt 
Walser. 
Bernd Walser machte seinen Gegnern das Leben schwer, den Gewinn eines Kranzes verpasste er nur knapp. 
FOTOZVG 
Alte Eiche in neuem Gewand 
TRIESEN – Das allseits beliebte und 
bekannte Restaurant zur Alten Eiche 
an der Sägastrasse 29 in Triesen feiert 
am 6. Juni zwischen 14 und 17 Uhr 
die offizielle Neueröffnung bei einem 
gemütlichen Apéro, zu dem alle 
Gäste und «Freunde des Hauses» 
recht herzlich eingeladen sind. 
Das ehemalige Bauernhaus, umge- 
ben von einer malerischen Natur- 
landschaft mit Wäldern und Bächen, 
wurde von Grund auf saniert und in 
einen heimeligen Landgasthof ver- 
wandelt. Dazu wurden fast aus- 
schliesslich heimische Hölzer wie et- 
wa Esche verwendet, was dem Res- 
taurant zu seinem geschmackvoll 
rustikalen Charakter verhalf. Auch 
das sorgfältig zusammengestellte In- 
terieur trägt sehr zum stilvollen Am- 
biente des Hauses bei. 
Wohlige Atmosphäre 
Das komplett rauchfreie Restau- 
rant mit einer Gesamtanzahl von cir- 
ca 140 Sitzplätzen teilt sich in ver- 
schiedene, separate Räumlichkeiten 
und Stuben auf. In der grosszügig an- 
gelegten Galerie können Sie in woh- 
liger Atmosphäre direkt unter dem 
Dachfirst die Gaumenfreuden des 
Hauses geniessen. Zusätzlich verbrei- 
ten abgetrennte Räumlichkeiten wie 
etwa das gemütliche «Escha-Stübli» 
das lauschig-intime Flair der alpinen 
Regionen. Die rustikale Hausbar lädt 
ebenfalls zum längeren Verweilen 
bei einem gepflegten Absacker ein 
und der gepflegte, weitläufige Bier- 
garten ist ein Muss für alle Sonnen- 
anbeter und Frischluftfanatiker. Auch 
der Nachwuchs kommt auf dem na- 
he gelegenen und sehr gepflegten 
Spielplatz garantiert auf seine Kos- 
ten und selbstverständlich sind aus- 
reichende Parkmöglichkeiten vor- 
handen. 
Für jeden Geschmack das richtige Menü 
Die Alte Eiche setzt kulinarisch auf 
eine gutbürgerliche Küche mit An- 
spruch, arbeitet ausschliesslich mit 
frischen Produkten je nach Saison 
und bietet ein ausgesprochen gutes 
Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben 
den abwechslungsreichen und 
schmackhaften Mittagsmenüs, die 
für jeden Gusto etwas zu bieten ha- 
ben, serviert das Restaurant auch ex- 
klusive Business-Menüs am Mittag 
und Abend, wobei auch die stressge- 
plagten Geschäftsleute ihren Gau- 
men mal wieder so richtig verwöh- 
nen lassen können. Auf der Speise- 
karte finden sich neben saisonal an- 
gepassten Gerichten auch Klassiker 
des Hauses wie etwa der leckere 
Hausspiess oder die Schweinsfilet- 
medaillons an Steinpilzsauce im 
Pfännli. Natürlich ist auch für alle Ve- 
getarier äusserst gut gesorgt, und 
auf Wunsch kredenzt die eigens da- 
für ausgebildete Inhaberin Antonia 
Lana auch speziell abgestimmte Ge- 
richte aus der Diätküche. Ergänzt 
wird das Ganze noch durch eine um- 
fangreiche und exklusive Weinkarte 
mit über 50 verschiedenen, guten 
Tropfen. 
Das Inhaber-Ehepaar Antonia und 
Andrea Lana und ihr ganzes Team 
warten schon gespannt auf Ihren Be- 
such und freuen sich von Herzen, Sie 
qualifiziert und höchst motiviert be- 
wirten zu dürfen. 
Bianca Ruosch-Schurte (links), Besitzerin der Alten Eiche, übergibt das «Zepter» der neuen Päch- 
terin und Köchin Antonia Lana. 
FOTO 
PAUL 
TRUMMER 
Restaurant zur Alten Eiche 
Antonia Lana 
Sägastr. 29 
9495 Triesen 
Tel. +423 392 26 86 
www.alteeiche.li 
Öffnungszeiten: 
Täglich durchgehend von 9.30 
bis 23 Uhr, Donnerstag Ruhetag 
Am 6. Juni findet die offizielle Neueröffnung der Alten Eiche in Triesen statt. Das neue Pächterpaar 
Andrea und Antonia Lana freut sich auf Ihren Besuch. 
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FOTO 
ZVG 
Marxer und Ritter 
beweisen viel Ausdauer 
GIGONDAS – Wie schon im letzten Jahr 
wagten sich die Liechtensteiner Wilfried 
Marxer und Manfred Ritter über den Mont 
Ventoux in der Haute-Provence (Frank- 
reich), ein beschwerlicher und von unzähli- 
gen Höhenmetern geprägter Lauf. Marxer 
absolvierte den Grand Raid, 100 Kilometer 
mit insgesamt 10 Pässen von Gigondas über 
den legendären Mont Ventoux wieder zu- 
rück nach Gigondas mit Bravour. Er er- 
reichte unter 103 Finishern den fabelhaften 
11. Rang. Die Laufzeit von 15 Stunden 9 
Minuten stellt eine tolle Leistung dar. 
Manfred Ritter begnügte sich nach dem 
Paris-Marathon mit dem sogenannten Raid, 
der seit zwei Jahren ebenfalls über den 
Mont Ventoux führt, jedoch nach 56 Kilo- 
metern ebenfalls in Gigondas endet. Die 
Zeit war für Ritter belanglos, dennoch konn- 
te er einen Kategoriensieg feiern, da er als 
einziger Läufer über 70 am Start war. Aus- 
serdem war ihm Anerkennung sicher, da er 
den Mont Ventoux bereits sieben Mal er- 
folgreich überquerte.   (pd/leni)
	        

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