Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

INLAND 
VOLKSBLATT 
4 DONNERSTAG, 14. MAI 2009 
Bildbearbeitung am PC 
mit der Digitalkamera 
NENDELN – In diesem Kurs (508) lernen 
die Teilnehmenden, wie einfach es ist, aus 
schönen Aufnahmen gelungene, beeindru- 
ckende Ergebnisse auf dem Computer zu 
erzeugen. Nach dieser Schulung können die 
Kursteilnehmenden die Bilder auf den Com- 
puter übertragen und nach ihren Wünschen 
nachbearbeiten und sortieren. Inhalte sind 
u. a.: Unterschiede verschiedener Kameras, 
Tipps und Tricks beim Fotografieren, Er- 
stellen von Alben, Bearbeiten und Korrek- 
tur roter Augen, Ausdrucken in Fotoquali- 
tät. Der Kurs beginnt am Montag, den 18. 
Mai, um 13.30 Uhr, dauert zwei Montag- 
nachmittage und findet in der Kunstschule 
Liechtenstein in Nendeln statt. Geleitet 
wird er von Claudio Jäger, diplomierter PC- 
und Macintosh-Spezialist mit langjähriger 
Erfahrung in den Bereichen Erwachsenen- 
bildung. 
Mit Voranmeldung. Informationen und 
Anmeldungen bei der Erwachsenenbildung 
Stein-Egerta in Schaan, Telefon 232 48 22 
oder E-Mail info@steinegerta.li. (pd) 
KURS 
Welches Instrument 
möchte ich spielen? 
ESCHEN – Am Samstag, den 16. Mai, ver- 
anstaltet die Liechtensteinische Musikschule 
eine Instrumenteninformation. Diese findet 
von 10 bis 12 Uhr im Musikschulzentrum 
Unterland in Eschen statt. Mit einem kleinen 
Konzert werden die Instrumente in Gruppen 
vorgestellt, damit ein Höreindruck der ein- 
zelnen Instrumente entstehen kann. An- 
schliessend dürfen die einzelnen Instrumente 
nach Lust und Laune ausprobiert werden. 
Dies ist nicht nur für junge Menschen inte- 
ressant, gibt es doch immer mehr Erwachse- 
ne, die sich den Traum des Erlernens eines 
Musikinstrumentes erfüllen möchten. Lehrer 
der Liechtensteinischen Musikschule stehen 
den Besuchern für Informationen und Bera- 
tungen zur Verfügung. Ebenfalls erhalten sie 
Auskünfte über die einzelnen Instrumente, 
Preise, Leih- und Mietinstrumente sowie 
Schulgeldtarife und Anmeldeformalitäten an 
der Liechtensteinischen Musikschule. Fol- 
gende Instrumente können erlernt werden: 
Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Gi- 
tarre, E-Gitarre, E-Bass, Zither, Harfe, Hack- 
brett, Akkordeon, Klavier, Cembalo, Orgel, 
Keyboard, Blockflöte, Querflöte, Klarinette, 
Oboe, Fagott, Saxofon, Trompete, Flügel-, 
Alt-, Tenorhorn, Bariton, Euphonium, Wald- 
horn, Posaune, Bass-Tuba und Schlagzeug. 
Mit altersgerechten Angeboten für Kinder 
startet die Liechtensteinische Musikschule 
im August wiederum in das neue Schuljahr. 
In Kleingruppen können 2- bis 8-Jährige auf 
spielerische, kindgerechte Art und Weise 
erste musikalische Erfahrungen machen und 
die Vielfalt der Musik entdecken. 
Anmeldeschluss für das 1. Semester 
2009/10 ist der 1. Juni 2009. Die Aufnah- 
megespräche für Jugendliche unter 16 Jah- 
ren finden am 17. Juni nachmittags statt. 
Gerne werden Interessierten die Angebote 
am Info-Tag näher vorgestellt. Weitere In- 
formationen und Auskünfte sind erhältlich 
im Sekretariat der Musikschule (235 03 30) 
oder unter www.musikschule.li. (pd) 
MUSIKSCHULE 
Besuch Auf Einladung von 
Gert Risch besuchten Mitglieder 
des FBP-Präsidiums sowie der 
FBP-Landtagsfraktion das La- 
bormedizinische Zentrum Dr. 
Risch in Schaan. Der Inhaber 
persönlich begrüsste die Gäste 
und stellte das Unternehmen vor, 
welches neben dem Standort in 
Schaan auch mit Labors in Aar- 
au, Bern, Brugg, Brunnen, Déle- 
mont, Lugano, Schaffhausen und 
Solothurn vertreten ist. Gert 
Risch sowie Martin Risch, wel- 
cher als Leiter der gesamten Un- 
ternehmensgruppe fungiert, stell- 
ten den Werdegang des Unter- 
nehmens dar, welches ca. 80 Mit- 
arbeiterinnen und Mitarbeiter in 
Schaan und insgesamt 200 Fach- 
kräfte beschäftigt, und erläu- 
terten die Haupttätigkeitsgebiete 
des Labors. Geführt von Isolde 
Gögele-Amann und Dr. Manfred 
Zerlauth erhielten die Besuche- 
rinnen und Besucher der FBP ei- 
nen vertieften Einblick in das 
schwierige Fachgebiet.   (pd) 
FOTO 
PAUL 
TRUMMER 
Für nachhaltige Wirtschaftspolitik 
Mitgliederversammlung der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) 
SCHAAN – Jeder Liechtensteiner 
und jede Liechtensteinerin sucht 
gerne Erholung in der Natur. Für 
ihre Erhaltung setzt sich die LGU 
ein. Frei von Einzelinteressen en- 
gagiert sie sich für die Umwelt. 
Die diesjährige LGU-Mitglieder- 
versammlung lockte bei Sonnen- 
schein und angenehmen Tempera- 
turen rund 40 mit Feldstechern be- 
waffnete Personen nach Ruggell – 
nicht zuletzt aufgrund des völlig 
neuen Rahmens, in dem die Ver- 
sammlung stattfand. Ein gemüt- 
licher Spaziergang durchs Ruggel- 
ler Riet führte die Teilnehmer vor- 
bei am brütenden Storchenpaar, 
dass bereits die dritte Saison bei 
uns für Nachwuchs sorgt. Leider ist 
der blaue Teppich von Irisblüten 
noch nicht in voller Pracht erblüht. 
Einige wenige Blüten lassen jedoch 
Grosses für die nächsten Wochen 
erwarten. Die LGU selbst hat in 
den Jahren 1976 bis 1978 in enger 
Zusammenarbeit mit der Bota- 
nisch-Zoologischen Gesellschaft 
massgeblich zum Erhalt dieses ar- 
tenreichen Naturparadieses beige- 
tragen. So steht heute der bekannte 
Seerosengraben als letzter Standort 
der wilden Seerose in Liechtenstein 
als Sinnbild für die unzähligen Tier- 
und Pflanzenarten, denen das 
Feuchtgebiet als eines der letzten 
Refugien Liechtensteins dient. Zu- 
dem ist der Erfolg der Schutzbemü- 
hungen dieser einzigartigen Kultur- 
landschaft auch in der Bevölkerung 
zu spüren – der gemütliche Spa- 
ziergang weitab der Alltagsheck- 
tick war ein wunderbarer Einstieg 
in den offiziellen Teil der Mitglie- 
derversammlung, der am Lagerfeu- 
erplatz Kamin/Weienau an der Bin- 
nenkanalmündung stattfand. 
Selbstverständnis 
Zunächst stellte Präsident Hans- 
jörg Hilti in einer Grundsatzrede 
das Selbstverständnis der LGU 
vor. Wichtig erscheint vor allem, 
dass sich die LGU dem langfris- 
tigen Denken verschrieben hat, 
dies im Gegensatz zu Politikern, 
die allzu oft nur die nächsten 4 
Jahre im Blickwinkel haben. So 
sagt Hilti auch: «Wir sind jene, die 
eine nachhaltige Wirtschaftspoli- 
tik betreiben.» Denn gut ausgebil- 
dete Fachkräfte siedeln sich dort 
an, wo es eine intakte Umwelt 
gibt, die Schulwege sicher zu Fuss 
erreichbar sind und es genügend 
Naherholungsmöglichkeiten im 
Grünen gibt. 
Immer wieder stösst die LGU bei 
ihrer Arbeit auf Widerstände. Hilti 
hält aber fest, dass es die Aufgabe 
der LGU ist, unbequeme Forde- 
rungen und Fragen zu stellen und 
sich auch gegen Interessen Einzel- 
ner zu stellen. Dabei geht es darum, 
die Gesamtinteressen der Gesell- 
schaft wahrzunehmen. Denn ein 
Grossteil der Bevölkerung will eine 
unbeschadete und funktionierende 
Natur. Daher will die LGU auch für 
neue Naturschutzgebiete im Tal- 
raum einstehen, um so langfristig 
die Attraktivität unseres Landes zu 
erhalten. 
Trittsteinbiotope 
Der neue Geschäftsführer der 
Liechtensteinischen Gesellschaft 
für Umweltschutz, Moritz Rhein- 
berger, stellte im Anschluss an die 
Ausführungen des Präsidenten die 
wichtigsten Aktivitäten des Jahres 
2008 vor. Vor allem erläuterte er 
das Projekt «Blühende Zwischen- 
räume – Artenvielfalt im Siedlungs- 
gebiet». Dabei geht es darum pri- 
vate Gärten so mit einheimischen 
Gewächsen zu bepflanzen, dass sie 
sich als Trittsteine für Tiere eignen 
und somit die Durchlässigkeit der 
Siedlungsgebiete für verschiedene 
Tierarten gewährleisten. Im Rah- 
men dieses Projekts ist ein Garten- 
handbuch entstanden, dass Interes- 
sierte bei der LGU beziehen kön- 
nen. Ein weiteres Projekt ist die 
Begrünung von Flachdächern, wo 
es darum geht, kleine Ersatzflächen 
für die stetige Versiegelung der Bö- 
den zu schaffen. 
Ausserdem spricht Rheinberger 
die Verkehrsproblematik sowohl im 
Land als auch in Feldkirch an und 
spricht kurz über die Arbeit der 
LGU in diesem Bereich. Er legte 
viel Wert darauf, die Beteiligung 
der Bevölkerung ernster zu nehmen 
und nicht zu einer Alibiübung ver- 
kommen zu lassen. Denn im Endef- 
fekt sind es die Menschen, die mit 
dem Mehrverkehr leben müssen. 
Nach den Erläuterungen Rhein- 
bergers wurde die Jahresrechnung 
behandelt und vier Vorstandsmit- 
glieder wurden für eine weitere 
Mandatsperiode bestellt. Zum Aus- 
klang des Abends gab es einen 
Apéro und es wurde in gemütlicher 
Runde gegrillt. (pd) 
Die Mitgliederversammlung der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz fand in Ruggell statt. 
FOTO 
ZVG 
Die grosse Anteilnahme beim Abschied unserer lieben 
Maria Kaufmann-Nölly 
hat uns tief bewegt und war uns ein Trost in schweren Tagen. 
Danke 
für ein stilles Gebet, 
für eine stumme Umarmung, 
für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben, 
für das letzte Geleit, 
für alle Hilfe, die uns in diesen schweren Tagen zuteil wurde. 
Schaan, im Mai 2009 Die Trauerfamilien DANKSAGUNG
	        

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