Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

KULTUR 
VOLKSBLATT 
24 SAMSTAG, 18. APRIL 2009 
Textilien im Sport: 
Der Stoff zum Siegen 
ST. GALLEN – Das Textilmuseum St. Gallen 
zeigt, woraus der Stoff zum Siegen ist. 
Die Ausstellung «sicherer, schöner, 
schneller» rückt Schweizer Sportikonen 
und ihre Sieger-Trikots ins Rampenlicht. 
Ob der legendäre Silbermantel von Simon 
Ammann, mit dem er bei der Siegerehrung 
der Olympischen Spiele 2002 wie Harry 
Potter wirkte oder ein Reitkleid von Sisi, 
Kaiserin von Österreich: In der Ausstellung 
über Sportbekleidung sind viele berühmte 
Stücke zu bewundern. Das Maillot Jaune, 
das Ferdy Kübler als Gesamtsieger der Tour 
de France 1950 überstreifen durfte, ist aus 
gelbem Garn gestrickt. Wer das Siegertrikot 
des legendären Schweizer Radfahrers im St. 
Galler Textilmuseum genauer betrachtet, 
entdeckt darauf einen schwarzen Fleck. 
Am Tour-de-France-Tricot aus dem Jahr 
2008 würde das Schmieröl wahrscheinlich 
abperlen, genauso wie das Wasser am 
Schwimmdress von Michael Phelps. Der 
Amerikaner hatte damit an der Olympiade 
2008 in Peking acht Goldmedaillen gewon- 
nen. Der Stoff von Phelps’ Ganzkörperan- 
zug, den Speedo zusammen mit der NASA 
entwickelt hat, ist der Haut von Haifischen 
nachempfunden. 
Auch die Sportbekleidung der Zukunft ist 
in der Ausstellung zu sehen. Ein Anzug mit 
Leuchtdioden soll die Sicherheit seines Trä- 
gers erhöhen. Dank eingenähten Messgerä- 
ten auf dem Shirt können Sportler ihr Bewe- 
gungsmuster nach dem Training auf dem 
Computer analysieren. 
Weitere Infos zur Ausstellung finden Inte- 
ressierte unter www.textilmuseum.ch. (sda) 
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Kunstraum erhält neue 
Geschäftsführerin 
Susanne Popp folgt auf Jens Dittmar 
VADUZ – Der Kunstraum Englän- 
derbau in Vaduz erhält auf An- 
trag der Kommission Kunstraum 
an den Stiftungsrat der Kultur- 
stiftung Liechtenstein eine neue 
Geschäftsführung. 
Für diese Funktion suchte die Kom- 
mission einen ausgewiesenen All- 
rounder mit Managementerfahrung 
und beurteilte zahlreiche Bewerber 
und Bewerberinnen. Die Wahl fiel 
auf Susanne Popp, die ab 1. Juni 
2009 diese Tätigkeit übernehmen 
wird. Der bisherige Geschäftsfüh- 
rer Jens Dittmar sieht seine Interes- 
sen mehr bei der inhaltlichen und 
kuratorischen Ausrichtung des 
Kunstraums. Er hat in den letzten 
Jahren zahlreiche Ausstellungen 
umsichtig organisiert und durchge- 
führt. 
Von der Wirtschaft zur Kunst 
Susanne Popp, in Nordrhein- 
Westfalen geboren, verfügt über ei- 
ne breite Ausbildung in Kommuni- 
kation und Marketing und bringt ei- 
ne langjährige Management- und 
Führungserfahrung mit. Sie lebte 
und arbeitete unter anderem sechs 
Jahre in Freiburg im Breisgau und 
baute den Bereich Public Relations 
und Marktanalytik eines mittelstän- 
dischen Unternehmens auf. Mit 
dem berufsbedingten Wechsel nach 
Liechtenstein zur Ivoclar Vivadent 
AG konnte sie als Bereichsleiterin 
und Unternehmenssprecherin über 
zehn Jahre internationale Erfah- 
rungen im gesamten Spektrum der 
Kommunikation, PR, Werbung so- 
wie Messen und Events sammeln. 
Nach einer zweijährigen Familien- 
zeit macht sie nun den Schritt von 
der Wirtschaft in die Kunstszene. 
«Neben Planung sowie Zahlen 
oder Produkte nachhaltig in Szene 
setzen, hat mich immer die Zusam- 
menarbeit und der Umgang mit 
kreativen Menschen begeistert», 
betont Susanne Popp. Sie hat eine 
hohe Affinität zur zeitgenössischen 
Kunst und freut sich schon sehr da- 
rauf, gemeinsam mit der Kommis- 
sion und den Kunstschaffenden, 
den Engländerbau in eine neue Pha- 
se zu begleiten. (pafl) 
Führt die Geschäfte des Kunstraums Engländerbau: Susanne Popp. 
FOTO 
ZVG 
Vorarlberger Künstler 
Kurt Nagel gestorben 
BREGENZ – Der Vorarlberger 
Maler Kurt Nagel ist Anfang April 
im Alter von 88 Jahren gestorben. 
Der behinderte Art-Brut-Künstler 
war für seine farbenfrohen, na- 
iven Bilder bekannt. Kurt Nagel 
starb am 4. April in Gaissau, wie 
die Galerie Villa Arte Nuova aus 
Flawil am Freitag mitteilte. Die 
Galerie stellt noch bis Ende April 
Bilder des Künstlers im Restau- 
rant «Chäseren» in Schönengrund 
aus. Kurt Nagel ist im Alter von 
sieben Jahren an Hirnhautentzün- 
dung erkrankt und war danach 
hirngeschädigt. Er malte wie er 
war, auf eine unverdorbene kind- 
liche Art. Seine Bilder mit Mo- 
tiven aus seinem Alltag verzierte 
er gerne mit bunten Vögeln und 
Blumen. (sda)
	        

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