Volltext: Liechtensteiner Volksblatt (2009)

REGION 
VOLKSBLATT 
27 DONNERSTAG, 9. APRIL 2009 
Kommunikation 
will gelernt sein 
SCHAAN – In der zwischenmenschlichen 
Kommunikation kommt es oft zu Kon- 
flikten. Dieses Seminar versucht, ein theo- 
retisches Fundament für bessere und fried- 
liche Kommunikation zu vermitteln und mit 
gezielten Übungen das Gelernte in der An- 
wendung zu erproben und zu festigen. Ziel 
ist die Sensibilisierung der Menschen für 
das, was sie täglich zu ihren Mitmenschen 
sagen. Die Leitung des Tagesseminars (Kurs 
188) hat Prof. Dr. Bijan Amini, welcher 32 
Jahre an der Universität Kiel lehrte. Er ist 
ehemaliger Präsident der Deutschen Gesell- 
schaft für Logotherapie und Existenzanaly- 
se und amtierender Vizepräsident der Euro- 
päischen Gesellschaft für Krisenpädagogik. 
Das Seminar beginnt am Samstag, den 18. 
April, um 9 Uhr im Seminarzentrum Stein- 
Egerta, Schaan. Zu diesem Thema findet 
am Vorabend ein Referat in der Stein-Eger- 
ta statt. Mit Voranmeldung. Informationen 
und Anmeldungen bei der Erwachsenenbil- 
dung Stein-Egerta, Telefon 232 48 22 oder 
per E-Mail an info@steinegerta.li. (pd) 
Religion und Eros 
SCHAAN – «Das Religiöse und das Ge- 
schlechtliche sind die beiden stärksten Le- 
bensmächte. Wer sie zu unversöhnlichen 
Feinden macht, zerreisst das menschliche 
Herz. Und es ist zerrissen worden.» (W. 
Schubart). Heute versucht man, diese bei- 
den Lebensmächte wieder in eine nahe und 
glückliche Beziehung zu  setzen. Der Vor- 
trag (Kurs 196) von Annemarie Spirk geht 
der Frage nach dem Verhältnis zwischen 
den erotischen und religiösen Kräften im 
Menschen nach und versucht, darauf eine 
Antwort zu geben. Der Anlass findet am 
Dienstag, den 28. April, um 20.15 Uhr im 
Seminarzentrum Stein-Egerta, Schaan, statt. 
Mit Voranmeldung. Informationen und An- 
meldungen bei der Erwachsenenbildung 
Stein-Egerta, Telefon 232 48 22 oder per E- 
Mail an info@steinegerta.li. (pd) 
WEITERBILDUNG 
Erholsames Abenteuer 
Spiel, Spass und Entspannung: Urlaub im Familienhotel Lagant in Brand 
BRAND – In den letzten Jahren 
sind Kinder- und Familienhotels 
wie die Pilze aus dem Boden ge- 
schossen. Das Familienhotel La- 
gant in Brand hebt sich wohltu- 
end von der breiten Masse ab. 
• Michael Benvenuti 
Ein eigenes Restaurant für Kinder, 
eine Chillout-Zone für Jugendliche 
und der Ausschlafservice für El- 
tern: Das Hotel Lagant in Brand 
bietet für die gesamte Familie Er- 
holung. «Wir distanzieren uns dezi- 
diert von Kin- 
derhotels», 
betont Hoteldirektor Georg Prax- 
marer, «wir sind ein Familienho- 
tel.» Was dabei der Unterschied ist? 
«Bei uns werden die Kinder nicht 
einfach am Morgen abgegeben und 
am Abend wieder abgeholt», er- 
klärt Praxmarer. Das Hotel Lagant 
rücke nicht nur die Bedürfnisse der 
Kinder, sondern auch jene der El- 
tern in den Mittelpunkt. Weil im 
Urlaub jedes Familienmitglied das 
Recht auf Erholung habe, wie der 
Hoteldirektor festhält. 
Damit dies auch gewährleistet 
ist, sollen im Urlaub typische 
Stressmomente im Vornhinein ver- 
mieden werden. Ein Beispiel hier- 
für ist der Ausschlafservice: Zwei- 
mal in der Woche werden die 
Kinder bereits ab 7 Uhr in der Früh 
von den ausgebildeten Betreue- 
rinnen abgeholt. Während die Klei- 
nen beim Kinderfrühstücksbuffet 
Kraft für den langen Tag schöpfen 
und die Aktivitäten der kommen- 
den Stunden planen, können die El- 
tern etwas länger in den Federn 
bleiben und anschliessend ein un- 
gestörtes Frühstück zu zweit ge- 
niessen. Der Erfolg dieser Aktion 
spricht für sich, weiss Praxmarer: 
«Die Eltern sind von diesem Ser- 
vice begeistert.» 
Die Natur spielerisch erforschen 
Wie sich das Lagant sonst noch 
von herkömmlichen Kinderhotels 
unterscheidet? «Wir bieten keine 
Standard-Kinder-Animation», sagt 
Georg Praxmarer. «In der Kreativ- 
Werkstatt gehen wir mit den Kin- 
dern viel ins Freie und lernen auf 
spielerische Weise die Natur ken- 
nen.» Kreativität und Fantasie stün- 
den dabei im Mittelpunkt. Weitere 
Aktivitäten je nach Jahreszeit: Ro- 
deln, Skifahren, Bogenschiessen, 
Grillen oder Zelten. 
Und wenn das Wetter mal nicht 
mitspielt, wartet im Hotel die 300 
Quadratmeter grosse Erlebnishalle 
mit der Abenteuer-Ritterburg, einer 
riesigen Rutschbahn und einem 
grossen Bobbycar-Fuhrpark. Be- 
sonders hervorzuheben ist das kin- 
derfreundliche Personal im Lagant, 
das selbst in hektischen Phasen mit 
herumtobenden Schreihälsen nicht 
die Ruhe verliert. Statt strafender 
Blicke für die Eltern gibt es hier ein 
Lächeln für die wilden Kleinen. 
Das Konzept des Hotels Lagant 
kommt offensichtlich nicht nur bei 
Eltern an. Als wir vom Urlaub zu- 
rückkehrten, waren die ersten Worte 
von Söhnchen Samuel: «Mama, 
Papa, bitte wieda in Urlaub goh.» 
74 Nichtraucher-Zimmer 
 Hotelbar und Kaminstube mit 
Panoramablick 
  Nichtraucher-Restaurant mit 
Live-Cooking-Bereich 
  Kinderrestaurant mit eigener 
Küche und Chillout-Zone 
Tennishalle mit Tennis Acade- 
my und Tenniskursen 
  2 Hallenbäder, Sauna, Hot- 
whirlpool 
 Sonnenterrasse, Liegewiese 
  Sport- und Erlebnishalle mit 
der Lagant Ritterburg 
Kreativwerkstatt mit Bastel- 
tischen, Puppenküche 
Kaninchenvilla beim Hotel 
 Ausschlafservice 
Mehrzweckraum zum Brei- 
wärmen, Waschen, Bügeln 
Gratis Internet-Surfing-Stati- 
on und WLAN 
HOTEL LAGANT IN BRAND 
«Bei uns werden 
die Kinder nicht 
einfach am Morgen 
abgegeben und am 
Abend wieder ab- 
geholt.» 
Georg Praxmarer, 
Direktor Hotel Lagant 
➲http://lagant.s-hotels.com 
Samuel hatte seinen Spass im 
Familienhotel Lagant in Brand. 
FOTO 
MB 
«Bis di nögschd Ziitig kunt, 
kann i mi uf 
www.volksblatt.li informiera»
	        

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